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*BiNE*
Anmeldungsdatum: 13.11.2005 Beiträge: 415
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Verfasst am: 07.01.2006 13:05 Titel:
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ja is scho n bissi krass! aba das der bill gleich so wild is, zu niedlich *G* aber jetz will ich schon ma wissn wie´s weitergeht...also WEITER
*gathy lob* hast zwei schöne teile geschrieben |
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gathy

Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 198 Wohnort: Bernau bei Berlin
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Verfasst am: 15.01.2006 17:24 Titel:
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es geht weiteeeeeer...
Kapitel 31:
Ich verspüre, das dringende Bedürfnis Bill zu küssen, nach dem ganzen eher heftigen Abend brauche ich ein bisschen Zärtlichkeit, doch bei dem Gedanken daran, was in den letzten Stunden so alles in mich rein (und teilweise auch wieder aus mir raus) gegangen ist, verwerfe ich den Gedanken lieber wieder schnell und entschließe mich dazu mich auf die Suche nach einer Zartbürste zu machen.
Ich nehme noch einmal Bills Hand, drücke die leicht, werfe ihm noch einen sehnsüchtigen Blick zu und torkele dann wieder Richtung Bad.
Ich sehe mich ein bisschen um und hab schnell, zwei frisch verpackt Billigzahnbürsten gefunden...perfekt.
Die Jungs haben bestimmt nicht dagegen, also nehme ich mir eine und schrubbe mir die Zähne um den ganzen komischen Geschmack aus meinem Mund zu kriegen...mit mäßigem Erfolg, aber immerhin.
Danach schleiche ich wieder zurück zum Geschehen und schließe mich wieder unserer Gruppe an, das heißt dem Teil, der nicht gerade oben in Toms Zimmer sonst was treibt. Sie tanzen, und sogar ich lasse mich mitreißen, hab ja auch reichlich getrunken...
Auf einmal spüre ich Bill hinter mir, ich drehe mich um und küsse ihn, ohne zu überlegen.
Er erwidert den Kuss und wir küssen uns leidenschaftlich, in diesem Moment vergesse ich sogar, dass Emmi und auch alle anderen, die ja nichts von dem was zwischen mir uns Bill gerade läuft wissen, sich in unmittelbarer Nähe befinden.
Als ich mich danach, immer noch auf einer anderen Ebene, wieder der Gruppe zuwende trifft mein Blick auf den von Emmi, doch ich kann nicht sagen, was darin liegt. Ich würde sagen es ist eine Mischung aus Enttäuschung, Freude und Mitgefühl.
„FLORI!!! Kommst du mit? Ich muss aufs Klo!“, ruft die durch die Menge und ich nicke nur stumm. Also gehen wir zusammen den Weg, den ich heute schon zich Mal gegangen bin. Emmi sagt nichts, kein Wort, tut so als sei alles wie immer.
Wieder diese Ignoranz, das macht mich wahnsinnig und sie weiß das genau. Dann lässt sie mich einfach vor der Tür stehen und verschwindet im Bad. Mit einem Seufzen lehne ich mich an den Tisch in der Nähe.
Als sie rauskommt verschwinde ich dann im Bad, hab zu viel Angst, dass sie mich irgendwie darauf anspricht. Ich setzte mich auf den Badewannenrand und denke nach, doch als auch nach zehn Minuten noch keine Emmi an die Tür klopft und sich nach mir erkundigt, was ich eigentlich gehofft hatte, stehe ich auf und verlasse das Badezimmer.
Was ich draußen sehe lässt mir den Atem stocken. Emmi lehnt immer noch am Tisch, aber nicht alleine, über ihr lehnt Tom. Er küsst sie, hat seine Zunge sonst wo und sie...geht auch noch darauf ein! Die Wut übermannt meine Hilflosigkeit und ich stürze mich auf die beiden, reiße Tom von ihr weg und schreien Emmi an: „Spinnst du??? Du hast nen Freund, denk doch Mal nach, Mann! Schmeiß das nicht so weg!“
Stille.
Und dann scheuert Emmi mir eine, einfach so. Das hätte ich nie gedacht! Ich halte mir meine Wange, doch es tut mir mehr in der Seele weh. Meine Augen füllen sich mit Tränen und jetzt bin ich enttäuscht... ich werfe ihr noch einen verächtlichen Blick zu, dann drehe ich mich weg, will gehen.
„Hey Flori, warte! ES TUT MIR LEID!” Ich bleibe stehen drehe mich um, sehe in ihren Augen, dass es ihr wirklich leid tut. Tom hat sich mittlerweile davon geschlichen, feige Sau!
Durch unser Geschrei haben wir mittlerweile so ziemlich das ganze Aufsehen auf uns gerichtet. Jens kommt in den Flur gestürzt: „Was ist denn los?“, fragt er.
Emmi wirft mir einen flehenden Blick zu. Ich blicke auf den Boden. „Schon gut.“, sage ich.
Jens legt seinen Arm um Emmi und die beiden gehen. Bevor sie das Wohnzimmer betreten dreht sich Emmi noch mal um. „Wir reden! Aber nicht, nicht jetzt!“ Und damit stehe ich alleine im Flur, alle anderen konzentrieren sich wieder auf die Party.
Ich fühle mich schlecht, entschließe mich dazu Bill zu suchen und finde ihn schließlich alleine auf dem Sofa. Ein Glück!
Ich setzte mich neben ihn, lehne meinen Kopf an seine Schulter und mir rollen die Tränen über die Wangen. „Hey, was ist denn los?“ fragt er und wischt mir die Tränen von der Wange.
Ich sage nichts und er versteht, dass ich nicht reden will.
So sitzen wir da eine ganze Zeit...
Irgendwann muss ich eingeschlafen sein, denn ich werde durch ein Kichern geweckt. Ich blinzele ein paar Mal, schaffe es dann aber doch meine Augen vorsichtig zu öffnen. Ich blicke in Georgs breit grinsendes Gesicht. Dann wird es ruckartig so hell, dass ich nur noch die Augen zu kneife. Als ich sie wieder vorsichtig öffne flimmert es vor mir. Langsam wird meine Sicht wieder klar und ich realisiere, was hier vor sich geht. Emmi, Marie, Tom und Georg stehen vor mir, kichern und Tom macht Fotos… von mir… von mir und Bill… ich blicke an mir herunter und werde augenblicklich roter als rot. Bill ist ebenfalls eingeschlafen und liegt mit seinem Kopf auf meiner Brust. Er hat den Mund offen, und das sieht wirklich ziemlich merkwürdig aus. Ich rutsche schnell ein Stückchen weiter weg und es passiert, was passieren musste… Bills Kopf rutscht weiter runter und jetzt liegt er mit dem Gesicht in meinem Schoß. Die vier vor mir können sich gar nicht mehr halten und lachen laut los. Dadurch wird glücklicherweise auch Bill wach, hebt langsam den Kopf und richtet seinen Oberkörper wieder auf. Vorher konnte jedoch Georg noch schnell ein Bild erhaschen.
„Was is’n hier los?“ fragt Bill und reibt sich die Augen… süüüüüüß.
„Die machen Fotos von uns…“ sage ich müde und leicht weinerlich.
„Na ihr seit ja fies. Komm Flori… wir gehen!“ damit schnappt er sich meine Hand und zieht mich die Treppe hoch in sein Zimmer. Es muss schon verdammt spät, bzw. früh sein. Alle sind schon weg, außer ‚unseren Leuten’, und die wollten ja eh alle hier schlafen.
Kapitel 32:
Ich bin todmüde. Bill zerrt mich wirklich nur noch hinter sich her. Als wir in seinem Zimmer angetorkelt kommen schmeißen wir uns gemeinsam aufs Bett. Wir denken gar nicht daran uns umzuziehen… jetzt ist das auch egal!
Ich schüttle nur noch die Schuhe von meinen Füßen und kuschele mich dann unter die Decke. Bill macht es mir gleich. Ich liege auf der Seite und er umarmt mich von hinten. Aber ehrlich gesagt interessiert mich das gerade herzlich wenig. Ich will nur noch schlafen. Mir fallen auch sofort die Augen zu und ich bin weg.
Ich höre Stimmen… ich versuche meine Augen zu öffnen, aber das Licht blendet so doll. Als ich erkenne wer sich unterhält beschließe ich sie noch ein bisschen geschlossen zu lassen.
„… na ist doch geil… was willst du mehr?“ höre ich Toms Stimme…
„Na ja… ich weiß nicht…“ antwortet Bill zögerlich.
„Warum, was gibt’s da nicht zu wissen?“
Was gibt’s es wo zu wissen oder nicht zu wissen? Ich verstehe nur Bahnhof…
„Na weiß ja nicht ob nun oder nicht…“
„Man Bill, Alter. Du musst doch wissen was da gelaufen ist…“
„Ja… na ja ... wir haben schon ein bisschen rumgeknutscht… aber… na ja…“
O.o Geht’s da etwas um mich?
„Was na ja?“ kommt es schon ziemlich energisch von Tom
„Schrei doch noch lauter… gleich wird sie noch wach…“
Wenn der wüsste…
„Sorry…“ Tom flüstert wieder „… aber was nun na ja?“
„Na ja… na ja… na ich wollt sie halt küssen und dann hat sie mich zurück gewiesen und gesagt, dass ihr das zu schnell geht.“
„Flori?...“ okay… es geht um mich „… hätte ja nicht gedacht, dass die solche Zicken macht.“
Grrrr…. Tom du *SPAM* Automatische Zensur… nur weil ich mich nicht gleich von jedem rumkriegen lasse??? Ich muss mich echt zusammenreißen, nicht aufzuspringen und ihm eine zu scheuern. Ich hasse es wenn Leute andeuten, ich sei verklemmt oder so… Ich bin halt nur nicht so leicht zu haben…
„Hey… sie hat ja auch noch irgendwie angedeutet, dass das vielleicht später mal was wird…“ wenigstens Bill verteidigt mich.
„Na ja… hoffen wir mal, dass sie sich nicht zu lange Zeit lässt… sonst müssen wir halt ein bisschen nachhelfen…“
Mir stockt der Atem… bitte was?
„Wie meinst du das denn?“ fragt Bill und hört sich auch ziemlich verwundert an.
„Na ja… mit dem ‚J’ haste doch gesehen… die macht einiges mit. Dann wird sie halt bei der nächsten Party ein bisschen… joa… abgefüllt…“
Auch wenn meine Augen geschlossen sind kann ich mir genau vorstellen, wie Tom gerade in diesem Moment grinst. Aber jetzt wird’s mir echt zu viel. Ich gähne demonstrativ laut und strecke die Arme über den Kopf. Die Jungs sind sofort still und springen auf.
„Morgen Jungs…“ strahle ich gespielt.
„Morgen Süße.“ Kommt es liebevoll von Bill.
„Moin“ damit verschwindet Tom auch schon aus dem Zimmer.
Besser für ihn. Ich werfe ihm nur noch einen bösen Blick zu. Dann lächle ich zu Bill.
Bill setzt sich neben mich aufs Bett. Er sieht echt wüst aus, so dass ich grinsen muss. Die Harre hängen ihm zottelig ins Gesicht und da er sich ja gestern Abend nicht mehr abgeschminkt hat, ist die schwarze Schminke über seine halben Wangen verschmiert.
Bill streichelt mir zärtlich über die Wange.
„Sag mal, erinnerst du dich noch an den Abend im ‚X-klusiv’? Ähm… da wo… wir uns kennen gelernt haben?“ fragt er mich leise
„Ja klar… wie könnt ich das vergessen.“ Antworte ich und schwelge wieder in Erinnerungen an diesen lustigen Abend.
„Ähm… da wo… ähm.. na ja… da hattest du uns doch ziemlich ausgelacht…“
Ich kann darauf jetzt nicht antworten. Werde nur rot, wie sollte es auch sonst sein.
Nach einer kleinen Pause erzählt weiter… „Da warst du doch dann noch mit Gustav unterwegs, ne?!“
„Ähm… ja… woher weißt du das denn? Hat er dir alles erzählt?“ eine kleine Wut steigt in mir auf, wie konnte er nur?!
„Nein, nein… Gustav hat mir nichts erzählt…“
Ich blicke ihn erwartungsvoll an.
„Na ja… also…“ Bill wird ziemlich rot. „Also… ich hab euch belauscht…“
„Du hast was?“ ich weiche ein Stückchen von ihm zurück.
„Na ja… du hattest dich doch auch ziemlich erschreckt, weil meine Deckung beinahe aufgeflogen ist…“
„Di… di.. dieses.. dieses… Rascheln… im… im… Busch, da?“ fragt ich Bill stotternd
„Hmh“ kommt nur zurück.
„Ohje…“ wie peinlich „Hast du alles gehört?“
„Hmh“ Bill guckt auf den Boden und presst die Lippen aufeinander.
„Da…dann wusstest du schon die ganze Zeit wie sehr ich dich eigentlich mag?“
Von Bill kommt wieder nur ein gepresstes „Jap“
„Na dann…“
Ich schnappe mir Bills Kopf und drehe sein Gesicht zu mir. Wir blicken uns tief in die Augen.
„… ich glaub ich hab mich in dich verliebt!“ damit nähere ich mich Bills Gesicht und wir küssen uns leidenschaftlich. _________________ GEGEN RECHTS!!!!
NAZIS RAUS!!! |
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*~*SwEeT*~*

Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 223 Wohnort: Magdeburg
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Verfasst am: 17.01.2006 21:08 Titel:
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warum ist das so viel frei weiter schreiben! _________________ ích glaube meine sigi ist abgehaun |
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gathy

Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 198 Wohnort: Bernau bei Berlin
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Verfasst am: 17.01.2006 21:59 Titel:
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| *~*SwEeT*~* hat Folgendes geschrieben: | | warum ist das so viel frei weiter schreiben! |
hä? den post versteh ich nicht... noja... weiter gehts!
Kapitel 33:
Am liebsten würde ich sagen: „ Na siehst du? Ihr braucht mich gar nicht abzufüllen!“, seine Reaktion darauf, dass nicht nur er gelauscht hat, würde ich doch zu gerne sehen.
Aber das lasse ich mir Mal lieber als Option offen, hoffe ja inständig auf seine Vernunft, dass er nicht dieser dummen Idee von seinem Bruder nachgeht und wirklich versucht mich abzufüllen. Aber man kann ja nie wissen...
Bill grinst mich an: „Na, wie wär’s mit Frühstück? Diesmal haben wir auch bestimmt mehr als Toast und Nutella...“
Ich muss auch grinsen „Oh ja...gerne! Wo sind eigentlich die anderen?“
„Emmi und Jens liegen irgendwo unten auf dem Sofa, glaub ich, und Gustav und Georg, die pennen bei unseren Eltern im Zimmer.“
„Achso...na ja...dann lasst uns doch Mal runtergehen!“ und damit schnappe ich mir Bills Hand und ziehe ihn die Treppe runter.
Unten trifft mich fast der Schlag: Das Wohnzimmer sieht aus als hätte dort ne Bombe eingeschlagen. Überall liegen Bierflaschen, leere Chipstüten und all so’n Kram rum und mittendrin, auf dem kleinen Sofa liegen Emmi und Jens. Okay... was heißt liegen?
Jens sitzt eher, das heißt... er hängt irgendwie schief da und Emmi, die ihren Kopf auf seinen Schoß gebettet hat, hängt mit einem Bein und einem Arm schon auf dem Boden.
Bill und ich blicken uns an und brechen dann in einen hysterischen Lachanfall aus, von dem Emmi natürlich wach wird, die mit ihrem leichten Schlaf.
Sie streckt sie, läst ein Brummeln hören, öffnet kurz die Augen, kneift sie dann aber schnell wieder zu und zieht an Jens Arm um sich den als Lichtschutz vor die Augen zu halten.
Doch so weit kommt sie nicht, denn im nächsten Moment kullert sie vom Sofa und liegt mit einem dumpfen Knall auf dem Boden.
Mir stehen mittlerweile schon die Tränen in den Augen und Bill, dem es nicht besser zu gehen scheint hält sich vor Lachen den Bauch.
Mittlerweile ist auch Jens wach geworden. „Was’n los?“, murmelt er, bevor er die Augen überhaupt öffnet und als er uns dann erblickt, sitzt er auf einmal kerzengerade da und stupst Emmi leicht an um sie auf uns aufmerksam zu machen.
„Wo wir jetzt schon alle wach sind...okay...alle, Mal abgesehen von Gustav und Georg..., wollt ihr auch was essen?“, fragt Bill.
„Oh ja. Am besten ein schönes Croissant..“, murmelt Emmi.
„Super, dann könnt ihr ja gleich den Tisch decken, so lange Bill und ich hier aufräumen!“, alle starren mich an, aber jetzt hat mich der Ordnungssinn gepackt. Das kann man hier doch nicht so lassen, die Eltern der Zwillinge kommen ja schließlich auch noch mal irgendwann nach Hause und dann soll das hier alles wieder so aussehen wie vorher.
„Na gut!“, gibt Jens schließlich nach, ein vernünftiger Junge. Er verschwindet mit Emmi in die Küche.
„Tom? Holst du Brötchen?“, fragt Bill. Tom versucht sich zu weigern, doch Bill wirft ihm einen bestimmten Blick zu und schon schnappt er sich das Portmonee und verschwindet zur Hautür raus.
„Na dann Mal an die Arbeit“, sage ich und stürze mich auf die ersten Bierflaschen, doch Bill hält mich fest, zieht mich noch mal zurück und drückt mir einen Kuss auf die Lippen.
„Kleine Stärkung vor der harten Arbeit!“, grinst er und macht sich an die Chipstüten.
Doch weit kommen wir nicht und alles endet damit, dass die Kissen quer durchs Wohnzimmer fliegen und alles noch viel schlimmer aussieht als vorher.
Georg und Gustav kommen die Treppe runtergestiefelt. „Was’n hier los?“, murmelt Gustav verschlafen, dessen Haare in alle Richtungen stehen.
„Wir räumen auf!“, sage ich stolz. Bill kann sich ein Lachen nicht verkneifen.
„Ihr seid ja schon richtig weit!“, kommt es von Georg.
„Ach sei leise und schnapp dir lieber nen Besen!“, sage ich beleidigt.
„Och nö...“
„Och doch!“, sage ich bestimmt und bin ganz stolz, dass ich die Männer hier alle unter Kontrolle hab. Bill grinst schief.
„Der Besen ist in der Abstellkammer im Flur, die Tür links neben dem Bad.“, sagt er dann. Und Georg macht sich betreten auf den Weg zur Abstellkammer. Gustav gähnt.
„Du auch!“, sage ich, aber da bekommt er auch schon von Georg ein Kehrblech in die Hand gedrückt.
Zu viert sind wir dann auch viel schneller und als Tom mit den Brötchen kommt glänzt das Wohnzimmer schon fast.
Zusammen gehen wir alle in die Küche, wo der Tisch schon mit allem gedeckt ist und die Kaffeemaschine läuft. Emmi, wenigstens eine hier, die weiß wie man mit dem Ding umgeht, ich lächle ihr dankbar zu, über unseren Streit von gestern haben wir immer noch nicht gesprochen. Irgendwie quetschen wir uns dann mit sieben Leuten an den kleinen Tisch, der eigentlich nur für vier vorgesehen ist und machen uns dann hungrig über die Brötchen her.
Alles ist perfekt! Wieder drücke ich Bill einen Kuss auf den Mund und beiße dann genüsslich in mein Brötchen, als Gustav plötzlich meint: „Und, seid ihr jetzt zusammen?“
Ich verschlucke mich an ein paar Brötchenkrümeln und breche in einen heftigen Hustenanfall aus. Als ich wieder Luft kriege sehe ich wie alle Bill und mich anstarren.
Kapitel 34:
Ich gucke in die fragenden Gesichter und lächle dann ganz unschuldig. Dann wende ich mich wieder meinem Brötchen zu. Ich beiße einmal rein und kaue langsam. Ich merke dass immer noch alle bewegungslos dasitzen und mich anstarren. Ich schiele ganz langsam nach oben und gucke wieder blöd in die Runde.
„Wuars?“ frage ich vorsichtig, immer noch mit Brötchen im Mund.
Die anderen brechen in lautes Lachen aus. Ich werde knallrot, blicke schüchtern zu Bill. Ich glaube er versteht meinen Blick der so in etwa heißen soll ‚Rette mich!’. Er nimmt meine Hand und küsst mich liebevoll. Plötzlich wird es still um uns und ich komm mir vor wie ein Kino.
„Das werten wir jetzt mal als ‚Ja’, oder?!“ kommt es von Georg, der als erstes wieder die Worte findet.
Bill und ich gucken uns an. Er grinst verschmitzt. Ich ziehe die Augenbrauen hoch und muss auch grinsen. Dann nicken wir beide völlig synchron aber bedacht langsam mit dem Kopf und küssen uns erneut. Aus dem Augenwinkel beobachte ich wie die anderen amüsiert grinsen oder leise kichern. Dann machen sich aber alle wieder an ihr Frühstück. Auch Bill und ich trennen uns wieder, wir blicken uns noch eine Weile tief in die Augen und halten uns an den Händen, widmen uns dann aber auch wieder voll und ganz unserem Frühstück.
Wir essen zu ende und irgendwie fällt auf, dass der ganze Tisch immer nur am Grinsen ist. Bill und ich bekommen ständig Blicke zugeworfen und auch wir gucken und ständig an. Na toll… ein dauer- grinsender Frühstückstisch…
Nachdem wir gegessen und die Küche wieder aufgeräumt haben, hüpfen wir alle noch ein bisschen im Wohnzimmer rum und erledigen die letzten Kleinigkeiten. Aber irgendwann endet das doch wieder in einer kleinen Kissenschlacht, wo wir am Ende alle geplättet auf der Couch liegen und schnaufen.
„Und… wer geht jetzt als erstes ins Bad?“ kommt es nach einiger Zeit und vielen Kuscheleinheiten der Pärchen später von Georg.
„Ihiiich…“ schreit Bill und springt auch schon auf, so dass das ganze Sofa wackelt.
„Ohje…“ ich kann mein ‚Glück’ gar nicht fassen…
„Viel Spaß Flori…“ sagt Tom und tätschelt mir aufmunternd die Schulter.
Da hab ich mir ja nen tollen Freund angeschafft, der länger im Bad braucht als ich.
Nachdem wir eine halbe Stunde lang auf der Couch gelegen haben entschließe ich mich dann doch mal zu gucken ob sich Bill vielleicht im Klo ertränkt hat.
Ich klopfe gegen die Badezimmertür: „Alles klar bei dir?“
„Ach Maus, du bist es…Jap logisch, bin gleich so weit!“
„Na denn…“
Etwa zwei Minuten später geht auch schon die Tür auf und ein perfekt gestylter Bill kommt raus getappelt und drückt mir einen Kuss auf den Mund.
„Du darfst jetzt!“
Das lasse ich mir nicht zweimal sagen und husche schnell zur Tür herein.
Ich steige unter die Dusche und lasse mir das warme Wasser über das Gesicht rieseln, das tut gut!
Dann trockne ich mich ab und schlüpfe wieder in meine Sachen. Ein Glück hab ich gestern noch schnell frische Unterwäsche eingepackt, was anderes hab ich sonst ja nicht mit. Ich stehe also vor dem Spiegel, putze mir mit der Zahnbürste von letzter Nacht die Zähne und bediene mich bei Bills Kajal. Da klopft es an der Tür.
„Kann ich rein kommen, Süße?“ Emmi.
„Ja, come in… die Tür ist offen.“
Emmi betritt das Zimmer und dreht den Schlüssel hinter sich um. Sie setzt sich auf den Badewannenrand und beobachtet mich ein wenig.
„Willst du nicht auch duschen?“
„Ich ähm… also… ich wollte eigentlich mit dir reden… wegen Gestern… du weißt schon.“
Ach das… von mir kommt nur ein „oh“ und ich lege den Kajal zur Seite und drehe mich zu meiner Freundin. Ich lehne locker am Waschbecken und betrachte mir Emily. Sie sieht schrecklich aus, ich kenne Emmi schon ne Weile, aber so elend hat sie wirklich noch nie ausgesehen. Ihre Stirn ist in Falten gelegt, die blonden Haare wirken dünn und liegen strähnig über ihre hängenden Schultern. Sie starrt auf den Boden und ein paar Tränchen kullern über ihre Wangen. Ich fühle mich scheiße. Meiner besten Freundin geht es dreckig und ich bin glücklich wie nie.
„Hey Maus… was hast du denn?“ frage ich besorgt und gehe vor ihr in die Hocke.
„Ach… naja… also… hm…*schnief* na gestern…“ schluchzt sie. Bringt kaum was von sich. Sie muss immer wieder atmen, mein Gott, die ist völlig aufgelöst.
„Ich… ich liebe Jens doch…“ wimmert sie „Wirklich… ich liebe ihn… ich war doch nur so… so besoffen…“ Emily bricht völlig in Tränen aus und schmeißt sich in meine Arme.
Ich streichle ihr beruhigend über den Kopf. Da kauern wir nun, zwei Häufchen Elend auf dem Boden im Badezimmer der Kaulitz’, im Haus meines neuen Freundes.
„Ich weiß…“ flüstere ich.
„Sag Jens nichts, bitte… ja?! Das muss ich schon selber machen!“ schluchzt Emmi in meine Schulter.
„Okay… aber rede mit ihm, er kriegt es sowieso irgendwann raus.“
„Ja“ piepst sie nur noch und fängt wieder an zu schluchzten.
Jetzt kommen mir auch fast die Tränen. Das tut mir so leid. Ich kann ihr gar nicht böse sein.
„Seid ihr langsam mal fertig da drin?“ kommt es plötzlich laut von draußen und Georg hämmert unsanft gegen die Tür.
Emmi streckt den Kopf und schüttelt ängstlich den Kopf.
„Jetzt wart halt mal ein bisschen. Wir kommen bald!“ zische ich böse und nehme Emily behutsam in den Arm.
Wir vernehmen noch ein mürrisches Grummeln von draußen, dann wird es wieder still.
„Komm Maus!“ ich zerre Emmi hoch und schleife sie zum Waschbecken. Sie wäscht sich das Gesicht und malt sich auch die Augen schwarz, das macht sie zwar sonst nie, aber besser als rot! Sie blickt wieder etwas fröhlich in den Spiegel. Ich stehe hinter ihr und wir gucken uns gegenseitig im Spiegel an. Dann dreht Emmi sich um und nimmt mich in den Arm.
„Ich hab dich lieb!“ flüstert sie… „Was würde ich nur ohne dich machen?!“
„Tja…“ schmunzele ich nur.
Dann gehen wir Hand in Hand aus dem Bad und wieder runter ins Wohnzimmer zu den Anderen. Die merken natürlich nichts, typisch Jungs. Nein, die streiten sich lieber darum, wer als nächstes ins Bad darf.
Ich schmeiße mich neben Bill aufs Sofa und küsse ihn. Ein Glück haben wir nicht solche Probleme… noch nicht… _________________ GEGEN RECHTS!!!!
NAZIS RAUS!!! |
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*BiNE*
Anmeldungsdatum: 13.11.2005 Beiträge: 415
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Verfasst am: 18.01.2006 19:02 Titel:
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och wie toll...des mit dem frühstücken is echt genial *G*
bekommen die wohl bald probs??? *nich will* *eigentlich klar war dass da ma was kommt*
schreib auf jeden fall weiter...hab euch lieb, bine |
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*~*SwEeT*~*

Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 223 Wohnort: Magdeburg
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Verfasst am: 19.01.2006 18:39 Titel:
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so weiter schreiben das mit der bemerkung war das bei mir da i-wie sehr viel weg aber egal jetzt ist es dar _________________ ích glaube meine sigi ist abgehaun |
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gathy

Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 198 Wohnort: Bernau bei Berlin
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Verfasst am: 23.01.2006 17:49 Titel:
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biddeschööööön...
zwei gaaaaaaanz dolle lange Kapitel!!!
Kapitel 35:
Als nächstes ist erstmal Georg ins Bad verschwunden, der hatte es ja eben so eilig.
Jetzt liegen wir alle verstreut im Wohnzimmer, ich mit dem Kopf auf Bills Bauch.
Wir starren an die Decke und ich philosophiere darüber, was meine Mutter mit mir anstellen wird, wenn ich nach Hause komme: „Die bringt mich um!“, stöhne ich.
„Ach was!“, meint Emmi, der es mittlerweile schon etwas besser geht.
„Emmi!“, sage ich vorwurfsvoll. „Wir wollten letzte Nacht um 2, spätestens 3 zu Hause sein. Jetzt ist es…“ ich werfe einen Blick auf die Uhr, die an der Wohnzimmerwand tickt „fast zwölf Stunden später!“
„Quatsch, es ist eins!“, kommt es von Tom.
„Ja, sag ich ja! Ich bin so gut wie tot!“
„Mhm...“, Emmi scheint zu überlegen, Gustav ist schon wieder fast eingepennt, Jens...ist sowieso irgendwo anders und Bill hat seine Hand in meinen Haaren vergraben und hat auch schon eine ganze Weile nichts mehr von sich hören lassen.
„Ich komme einfach mit, klimpere wieder ein bisschen mit den Augen und dann hat sich das erledigt!“
„Mhm...wenn du meinst...“, murmele ich, auch wenn ich mir diesmal so ziemlich sicher bin, dass das ausnahmsweise Mal nicht klappt. Ich meine... nicht nur, dass Emmi mit den Augen sowieso keinen mehr entzücken kann (aber das sage ich ihr jetzt lieber nicht), diesmal bin ich aus der Sicht meiner Mutter wahrscheinlich viel zu weit gegangen.
Ich stehe auf um mein Handy zu holen. „Hey...“, kommt es von Bill vorwurfsvoll, er will nicht, dass ich aufstehe.
„Du lebst?“, frage ich und drücke ihm dann noch einen kurzen Kuss auf den Mund. Dann verschwinde ich die Treppe hoch in sein Zimmer, wo ich meine Tasche gelagert habe.
Es dauert nicht lange da erscheine ich wieder triumphierend auf der Treppe: „Fünf Anrufe in Abwesenheit, meine Mum...“
„Oh...“, kommt es gleichzeitig von Bill und Tom.
„Uuuups...“ macht Emmi.
„Du, Emmi!“, sage ich. „Entweder wir gehen jetzt oder wir müssen das Land für immer verlassen!“, beende ich theatralisch.
„Mmmhh... ok... wir gehen. Ich kann ja meinen Jens nicht hier zurück lassen und in ein anderes Land gehen...“ sie schenkt dem Angesprochenen ein Lächeln. „Es sei denn du kommst mit...“
„Wohin soll’s denn gehen?“, wirft Tom ein. Ahhhh...ich verdrehe die Augen...hat der schon wieder was getrunken?
Ich beachte ihn dann aber nicht weiter: „Ich find Deutschland auch eigentlich ganz schön...also?“
„Ok...“, Emmi erhebt sich, auch Bill und Jens stehen auf um uns zur Tür zu geleiten. „Tschüss.“, werfe ich noch in die verschlafene Runde, bevor wir den Raum verlassen. „Ciao!“, kommt es von Tom.
„Tschüss!“, gähnt Gustav.
Ein klopfen an die Badezimmertür kann ich mir nicht nehmen lassen, denn Georg ist auch schon ganz schön lange da drin. Scheint Bill wohl doch nicht der einzige Typ hier zu sein, der länger im Bad braucht. Ich muss grinsen.
„Tschüss, Georg!... Und beeil dich Mal ein bisschen, der arme Tom könnte auch mal ne Ladung Wasser ins Gesicht gebrauchen!“
„Tschüss.“, kommt ein Brummen von drinnen.
An der Tür findet dann noch ein synchrones Abschiedsknutschen zwischen mir und Bill, bzw. Emmi und Jens statt und dann gehen wir endgültig.
„Viel Glück!“, meint Bill noch, dann ist die Tür zu.
Glück...ja, das kann ich gebrauchen.
Ich wusste es!
Jetzt liege ich auf meinem Bett und heule.
So weit musste es ja wieder kommen. Emmi ist zu Hause, war ja klar, dass ihr Geklimper diesmal nichts nutzen würde, aber so weit ist es erst gar nicht gekommen. Meine Mutter hat mich gleich zu sich gerufen und Emmi nach Hause geschickt.
Sie würde mich zwar nie anschreien oder mir Hausarrest geben oder so, aber sie war sauer und enttäuscht von mit. Und das ist viel schlimmer!
Was jetzt? Ich versuche mich erst mal zu beruhigen und wische mir die Tränen aus den Augen, setze mich hin und warte. Ich weiß nicht worauf, aber dann piep plötzlich mein Handy. Ne SMS von Bill:
Und? Wie hat deine Mum reagiert?
Meld dich!
Lieb dich,
Bill
Bill, genau...mein Freund! Ich kann es immer noch nicht richtig glauben und ein Gefühl von Wärme überkommt mich.
Eigentlich müsste ich ja irgendwann Mal Hausaufgaben machen, hab noch gar nichts gemacht...wann auch? Und Morgen ist wieder Schule...ohne Bill, Emmi, Tom, Gustav oder sonst wen... Wie soll ich das bitteschön überleben? Zum Glück ist das Gymnasium, aber auf dem gleichen Gelände wie die Realschule. Vielleicht lässt sich was machen und man kann in den Pausen irgendwie rüber schleichen...haben Emmi und ich ja schon öfter gemacht.
Aber die Hausaufgaben sind mir grad total egal, leise verlasse ich das Haus.
Meine Eltern sollen nicht hören, dass ich schon wieder gehe, obwohl... früher oder später werden sie’s sowieso merken.
Ich mache mich auf dem Weg. Will dahin, wo ich eben erst hergekommen bin, zu Bill.
Ich nehme gar nicht wahr was um mich rum geschieht und bin dann schneller vorm Haus der Kaulitz’ als es mir eigentlich lieb ist.
Wie in Trance drücke ich die Schelle, doch als die Tür auf geht erstarre ich.
Es ist weder Bill noch Tom, der mir die Haustür öffnet, sondern eine kleine Frau mittleren Alters. „Hallo“, sagt sie freundlich, guckt mich aber fragend an.
„Ähm...Hallo! Ich bin Flori...“
„Ach Emmi...“, oh nein...man kennt mich schon! „Ich bin Simone!!“
Simone bittet mich hinein.
Kapitel 36:
Ich betrete also wieder das Haus, aus dem ich erst vor ca. ein, ein einhalb Stunden raus gegangen bin.
„Ich glaube Bill ist oben und ruht sich aus… scheint ja eine anstrengende Nacht gewesen zu sein. Was hast du nur mit meinen Jungs angestellt?!“ fragt mich Simone und grinst.
Oh wie peinlich, ich werde natürlich gleich in bisschen rot, lächle dann aber nur freundlich und spurte schnell nach oben.
„Ja?!“ brummt es aus dem Zimmer, nachdem ich höflich angeklopft habe.
Ich drücke vorsichtig die Klinke runter und strecke meinen Kopf zur Tür hinein.
„Schaaaaaaaaaaaaaaaatz“ kommt es von einem aufgebrachten Bill geschrien, der mir sofort freudig in Boxershorts entgegenhüpft, mich umarmt und mir einen Kuss auf den Mund drückt.
Ich werde schon wieder rot. Warum eigentlich? Wir sind zusammen. Bill ist mein Freund, das müsste mir nun wirklich nicht peinlich sein… und trotzdem. Ich glaube auch er geniert sich ein wenig vor mir, schlüpft dann nämlich schnell in eine, von uns gemeinsam aufgepeppte Jeans und ein T-Shirt.
Ich schmeiße meine Tasche auf den Boden und hocke mich auf die Couch. Bill setzt sich seufzend neben mich. Gott ist das verkrampft. Jetzt sitzen wir hier beide auf dem Sofa und lächeln uns an. Und jetzt?
„Und jetzt?“ das war wohl Gedankenübertragung…
Als Antwort bekommt Bill nur einen verzweifeltes „hm“ von mir.
Wir schweigen wieder einige Minuten.
„Ach, äh… hast du noch sehr Ärger bekommen, wegen gestern, also heute?“
„Hm… naja… meine Eltern waren schon ziemlich sauer. Aber… ach das wird schon wieder.“ Ich will ihn jetzt nicht mit meinen Problemen belasten.
Am liebsten würde ich gleich wieder gehen. Total verkrampft ist das hier. Ich weiß auch nicht warum. Wir sind doch ein Paar, warum… ach Mensch…
Wenn ich genau drüber nachdenke… seit wir zusammen sind haben wir uns noch keinmal wirklich geküsst. Also ich meine wirklich… so richtig. Warum eigentlich?
Ich beuge mich langsam zu Bill und gucke ihm in die Augen. ER guckt mich nur verwundert an und grinst. Unsere Gesichter sind ganz nah. Und dann… nichts… Ich gehe wieder etwas weiter weg mit dem Kopf.
„Kann ich rein kommen?“ kommt es plötzlich hinter der Tür von Tom.
„Jap klar…“ ruft Bill und ich sitze wieder brav zwei Meter entfernt von meinem Freund. Mensch ist das bescheuert. -.-
„Na ihr zwei Turteltäubchen… stör ich euch bei irgendwas?“ dreckiges Grinsen von Tom.
Er bekommt keine Antwort, nur zwei knallrote Gesichter die ihn angrinsen.
„Na denn… kommt rein Jungs!“
Und schon stürmen Georg und 2 andere Jungs ins Zimmer. Bepackt mit ziemlich viel, für mich allerdings gerade undefinierbarem Kram unter den Armen.
„Ach, Hey Jungs… jetzt check ich’s MATHE!“ ruft Bill plötzlich steht auf und begrüßt alle mit einem Handschlag. Ich hocke immer noch unwissend auf dem Sofa rum.
„Ja… also das ist Flori… und das sind Felix und Klaas!“ stellt Bill uns endlich einander vor.
„Hey“
„Hallo“
„Tach“
„Moin“
-Allgemeine Begrüßung-
„Sorry Maus, ich hatte das voll verplant. Wir hatten uns heute zum Mathe machen verabredet.“ Ich bekomme einen entschuldigenden Blick zugeworfen.
„Ach… kein Problem. Ich hab auch noch was zu tun. Wenn ihr nichts dagegen habt, ich hab meine Sachen mit, dann mach ich auch noch meine Hausaufgaben.“
„Kein Problem!“ mischt Tom sich sofort ein.
„Wunderbar“ ich hole also meine Tasche und aus ihr meinen Block und beginne. Muss nen Text für Englisch schreiben, über unseren letzten Wandertag in einen Erlebnispark. Das war echt cool, aber ich hab keine Ahnung was ich da jetzt schreiben soll. Na ja. Ich hocke mich bequem auf Sofa und fange, auf meinem Stift kauend, an zu überlegen.
Die Jungs bilden einen kleinen Kreis auf dem Boden und gucken fragend Georg an.
„Na, also was habt ihr denn nun für’n Problem?“ fragt der Große und setzt sich breit grinsend zu den „K leinen“ dazu.
Die anderen machen allerdings eher einen verzweifelten Gesichtsausdruck.
(T – Tom, B – Bill, G – Georg, F – Flori, Fe – Felix, K – Klaas)
K: „Naja… also wir müssen da irgendwie nen Schnittpunkt von zwei Funktionen rauskriegen!“
G: „Hm…“ dabei kratzt er sich am Kopf
Ich muss in mich hinein lachen, Georg der große Denker.
G: „Was sind das denn für Funktionen?“
T: „Na ja, also so ganz Normale halt, ne!?“
G: „Tolle Aussage!“
B: „Man, solche… ähm… hier… f(x)=y=mx+n“
Fe: „So ein kack! Wozu brauch ich so einen Scheiß?“
T: „Das fragt ich mich auch immer!“
G: „Hm… weiß auch nicht… na ja… jedenfalls, da muss man die Gleichstellen?“
K: „Hä, was?!“
G: „Na ja, also ihr müsst die Gleichungen gleichstellen, glaub ich!“ seine Stirn zeigt tiefe Einbuchtungen.
Fe: „Und wie soll das gehen?“
G: „Na ja, also du hast ja die I und die II…“
T: „Was hab ich?“
K: „Na die erste du die zweite Gleichung, stimmt’s?“
G: „Genau!“
B: „Achso… ja klar!“
G: „Ja und dann schreibst du das so auf!“ dabei kritzelt er irgendwelche Formeln auf ein Blatt Papier vor ihm.
T: „Jap… weiter?!“
G: „Und dann rechnest du I minus II oder II minus I!“
Ich sehe eine Menge Fragezeichen auf 4 Gesichtern hier im Raum!“
Fe: „Hääää??? Noch mal bitte, aber langsam… und schriftlich!“
T: „Aber echt!“
B: „Wer soll’n das kapieren?“
K: „Ich sag’s ja immer wieder: Wozu brauchen wir den Scheiß?“
Ich muss grinsen, dann denke ich kurz über das Gespräch nach und stutze. Hä?
F: „Ähm, Jungs?“
T: „Ruhe!“
B: „Sei mal bitte kurz Leise, wir müssen das hier verstehen!“
F: „Ähm ja, also…“
K: „Psssssssst!“
F: „Ich, ich wollt doch nur…“
G: „Man Flori, später!“
Hallo? Wer bin ich denn eigentlich?! Ich stehe kraftvoll auf und lass mir jetzt nicht mehr dazwischen quatschen!
F: „Man Jungs! Ihr macht das völlig Falsch! Was ihr da macht das ist nicht Gleichsetzen und den Schnittpunkt findet man auch viel leichter!“
Nun bekomme ich 5 erst böse, dann fragende Blicke zugeworfen!
T: „Wie macht man’s denn dann Frau Neunmalklug?“
F: „Ich würde es ihnen gerne erklären Herr Überhaupt-nicht-klug! Wenn sie mich nicht gleich so anpissen würden!“, zische ich böse zurück!
T: „Hm, sorry!“, kommt es plötzlich ganz kleinlaut zurück
G: „Na dann lass mal hören…“
Ich glaub ich hab seine Ehre verletzt, dass ich gesagt habe er würde das falsch machen. Dabei ist Georg doch schon in der 12!
F: „Ja also… ihr müsst eigentlich nur…“
Nach etwa einer Stunde liegen wir halb ineinander verknotet auf dem Boden vor dem Fernseher und ziehen uns „Armageddon“ rein. Die Jungs sehen alle ziemlich geknickt aus. Ich glaub die schämen sich, dass sie es nach einer halben Stunde mühsamer Erklärungen von mir immer noch nicht so ganz gecheckt haben. Ich versteh das gar nicht, das ist doch wirklich total leicht… na ja!
„Wie spät ist es eigentlich?“ kommt es von Felix, als der Film gerade zu Ende ist und Bruce Willis sich und den Felskoloss in die Luft gesprengt hat. Mir laufen ein Paar Tränchen die Wange hinunter und Bill küsst mich zärtlich.
„Gleich halb neun…“ kommt es irgendwann von Tom, der mich ungläubig anguckt „… sag mal, wie kann man bei so was denn heulen?“ er klingt, als könne er gar nicht glauben, was er da sieht
„Waaaaaas???“ ich kümmere mich gar nicht um Toms Frage. „… halb neun? Meine Eltern bringen mich um!!!“ jetzt könnt ich noch mehr heulen!
„Scheiße… soll ich Mum mal fragen, ob sie dich bringen kann?“ fragt Bill ganz besorgt und schließt seine Umarmung fester um mich.
„Wäre nicht die schlechteste Idee…“ gebe ich kleinlaut von mir.
10 Minuten später sitze ich auch schon neben Bill im silbergrauen Ford der Familie Kaulitz. Bills Mum hat überhaupt nicht gezögert und uns sofort ins Auto eingeladen. Innerhalb von sieben Minuten sind wir dann auch schon bei mir zu Hause. Simone hält an, ich drücke Bill noch schnell einen Kuss auf die Lippen, stürme dann schnell zur Haustür und drinnen die Treppe hoch zu meinem Zimmer, wo ich mich sofort müde auf’s Bett schmeiße und dann auch schneller eingeschlafen bin, als dass meine Eltern noch irgendwas sagen können. _________________ GEGEN RECHTS!!!!
NAZIS RAUS!!! |
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*BiNE*
Anmeldungsdatum: 13.11.2005 Beiträge: 415
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Verfasst am: 25.01.2006 17:15 Titel:
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weiter plz....
lg bine |
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gathy

Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 198 Wohnort: Bernau bei Berlin
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Verfasst am: 29.01.2006 15:31 Titel:
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die nächsten zeit kapitel!
Kapitel 37:
„Flori!...
Flori?
FLORI!!!
Florentina Josephine Kambach !“
Ah...ich wurde bei meinem vollständigen Namen genannt!
Ich reiße meine Augen auf und starre auf den Wecker: 6:15 Uhr!
Ich stöhne auf, lasse dann ein „Ja, ich bin ja schon wach!“ hören, damit meine Mutter unten endlich Ruhe gibt, drehe mich im nächsten Moment aber wieder um und ziehe mir die Decke über die Ohren.
...
Das nächste Mal werde ich geweckt, als meine Mutter an meinem Bett steht und an meiner Schulter rüttelt: „Flori...es ist schon fünf nach halb sieben!“
„WAS?“ Ich springe auf und stürze ins Badezimmer, wo mich erst ein Mal der Schlag trifft, als ich mich im Spiegel sehe: Ich habe immer noch die Klamotten von gestern an, meine Schminke ist verschmiert, ich habe riesen Ringe unter den Augen und meine Haare stehen in alle Richtungen.
Ich stöhne auf und stürze dann verstört unter die Dusche, doch ich hab keine Zeit das warme Wasser zu genießen. Dusche mich nur schnell über, wasche mir Haare und Gesicht und schnappe mir dann irgend ein Handtuch, dass ich um mich schlinge und damit wieder in mein Zimmer stürme. Auf dem Weg renne ich fast meinen kleinen Bruder Luka über den Haufen (er ist 7, grade in die Schule gekommen und nervt tierisch), der hysterisch anfängt zu schreien: „MAMA!!! Flori hat mein Dinosaurierhandtuch!!!“
Doch ich stör mich nicht weiter dran, sondern schließe einfach die Zimmertür hinter mir.
Ab jetzt geht alles super schnell, in Rekordzeit: Ich schlüpfe schnell in meine Lieblingsjeans und meinen roten Pullover, packe schnell das nötigste Zusammen und stopfe es alles in meinen Eastpack, föhne mir so gut es in zehn Minuten eben geht die Haare, putze mir die Zähne und schminke mich schnell, schnappe mir mein Frühstück von Küchentisch und bin dann auch schon mit einem „Bin dann weg!“ aus der Haustür raus.
Am Gartentor merke ich: Shit, es regnet. Auch das noch! Und ich hab keinen Schirm... Also wieder zurück. Hysterisch haue ich auf die Schelle und im nächsten Moment öffnet meine Mutter die Tür, die den Schirm schon bereithält. „Danke, Mum!“, rufe ich noch, schon wieder auf dem Weg Richtung Straße, und werfe ihr noch schnell einen Kussmund zu.
Jetzt aber los, es ist schon zehn nach sieben und viertel nach fährt mein Bus...drei Straßen weiter. Ich muss unbedingt den ersten Bus kriegen, denn ich muss früh in der Schule sein um noch Hausaufgaben zu machen. Mit dem Aufsatz in Englisch ist das gestern nach der „Mathe-Aktion“ mit den Jungs nichts mehr geworden und dann muss ich selbst noch Mathe machen. Das kann ich irgendwo abschreiben. Vorausgesetzt ich kriege den Bus...
Ich stürze die Schillingstraße entlang, als plötzlich mein Schirm umklappt. Na super, auch das noch! Ich bleibe stehen und versuche ihn irgendwie wieder hinzukriegen. Doch ich gebe es auf, keine Zeit!
Ich stürze um die letzte Kurve und sehe grade noch die Rücklichter des Busses um die Ecke zur Kaiserstraße abbiegen. Ich bleibe stehen, na klasse! Mittlerweile bin ich auch schon klitschnass. Wofür habe ich mir eigentlich die Haare geföhnt? Deprimiert schleiche ich weiter zum Bushaltestellen- Häuschen.
Kann es noch schlimmer kommen? Anscheinend ja, denn im nächsten Moment stampfe ich mitten in eine riesen Pfütze. Der Tag fängt ja schon mal super an!
Na ja... jetzt habe ich wenigstens noch Zeit meinen Schirm so gut es geht zu reparieren, denn der nächste Bus kommt erst in fünf Minuten.
Der Bus ist dann aber zumindest leer und ich setzte mich in einen Vierer, da hat man so schön viel Platz für die Beine. Ich hole schon mal mein Mathebuch raus, vielleicht schaffe ich ja schon mal ein bisschen was.
Ich merke gar nicht, dass der Bus wieder hält. Erst als ich plötzlich Bills Stimme neben mir höre blicke ich auf. „Hey!“, sagt er, küsst mich und setzt sich neben mich. Tom setzt sich uns gegenüber.
´Wieso sind die mir früher nie aufgefallen?´ frage ich mich, aber es fällt mir schnell wieder ein: Klar, normal fahre ich ja mit dem ersten Bus! -.-
„Du musst mir helfen!“, stöhne ich auf und gucke Bill kläglich an. „Klar, immer doch! Wobei?“, kommt es zurück. „Mathe...“ Tom bricht in einen Lachanfall aus.
„Ok...ich geb’s auf!“, ich packe das Buch in meine Tasche.
Bill nimmt meine Hand. Mit der anderen wische ich mir ein Guckloch am Fenster, das von der Feuchtigkeit ganz beschlagen ist.
Ich starre raus, in die Dunkelheit.
Kapitel 38:
„Hey Mausi… wir müssen raus, kommst du?“ höre ich plötzlich Bill der vorsichtig meine Hand tätschelt.
„Ähm... ja ähm... klar!“ ich schüttle den Kopf, war völlig in Gedanken.
Bill und Tom grinsen nur beiden, völlig identisch, Zwillinge eben!
Ich schnappe also meinen Rucksack und wir springen schnell aus dem Bus raus. Tom schlendert lässig weiter und Bill und ich bleiben noch kurz an der Bushaltestelle stehen. Wir stehen uns gegenüber und ich muss schmunzeln. Das muss ziemlich bescheuert aussehen, wie wir hier stehen, beiden Hände zusammen und Bill mindestens einen Kopf größer als ich.
„Was ist denn?“ fragt der dann auch sofort
„Ach nichts. Ich muss!“
„Tschau süße!“
Wir küssen uns kurz und gehen dann in verschiedene Richtungen. Bill zum Gymnasium und ich zur Realschule. Zum Glück sind die ja nicht so weit auseinander, aber um in der Pause rüber zu gehen… naja… also das lohnt kaum!
Jetzt bin ich traurig. Alle meine (neuen) Freunde und mein Freund sind auf dem Gymnasium und ich hocke hier allein auf der Realschule. Ich komme zwar halbwegs klar mit meiner Klasse, aber wirklich Freunde habe ich nicht. Keinen Streit, aber wir reden auch nicht sehr viel miteinander. Die Meisten aus meiner Klasse kennen Emmi und mögen sie nicht besonders leiden. Die meinen sie wäre arrogant und ein mega Streber. Sowieso ist das Verhältnis zwischen unseren beiden Schulen ziemlich gestört. Die Realschüler sagen, alle vom Gymi wären arrogante Streber und die Gymnasiasten nennen uns dumme Assis oder weiß ich was… -.- ich weiß es ja besser.
Ich stapfe also mies gelaunt in die Klasse und werfe mich regelrecht auf meinen Platz. Eigentlich bin ich ganz froh alleine zu sitzen, obwohl es manchmal echt nervig ist. Einige drehen sich um und wollen wohl wissen, wer da so geräuschvoll eintritt, doch als sie sehen, das ‚nur’ ich es bin, drehen sie sich wieder gelangweilt um. Ich seufze laut und packe dann meine Sachen aus. Erste Stunde Mathe und das montags, wie brutal! Und die Hausaufgaben hab ich auch nicht… Als ob das nicht alles schon genug wäre kommt Jan angetappelt und hüpft auf meinen Tisch.
„Naaaaaa… wie war dein Wochenende so?“ fragt er und macht es sich bereits bequem auf meinem Tisch.
„Schön“ blöke ich knapp
„Aha… was hast du denn so gemacht?“
„War auf’m Konzert und dann… shoppen, Party und dann… naja… was mit Freunden gemacht!“
„Was denn für ein Konzert?“ fragt er ganz freudig
Oha… was interessiert den das eigentlich?! „Im ‚La Nuit’ war ein Konzert.“
„Achso… und wo warst du shoppen und mit wem?“ warum ist der Typ eigentlich so neugierig?!
„In Magdeburg. Mit ähm… ja… also… mit meinem Freund!“
Ein entsetztes Gesicht blickt mich fragend an: „Du hast nen Freund?“
„Jaahaaa!“ sage ich extra lang gezogen und grinse von einem bis zum anderen Ohr. Jetzt hab ich die ultimative Waffe. Von nun an wird er mich in Ruhe lassen.
„Achso… ich geh dann mal wieder!“
Ich lächle noch einmal gespielt freundlich. Strike!!! Den Typen wäre ich los!
Die Stunde fängt an und ja, man will es kaum glauben, auch Mathe vergeht einmal. Die Frau hat mich zum Glück nicht erwischt mit meinen ungemachten Hausaufgaben. Gut so. Auch der restliche Tag vergeht unspektakulär. In der großen Pause könnt ich heulen. Ich hocke alleine draußen auf einer Bank und nippe immer wieder an meiner Eis-tee Flasche. Ich will zu den anderen. Aber ich kann da jetzt nicht schon wieder rüber. Wurde doch letzte Woche schon erwischt wie ich Emmi besucht habe. Ich blicke also traurig umher als mich plötzlich zwei Arme von hinten umklammern. Ich gucke verwundert und drehe mich um. Und wem gucke ich in die Augen? Gustav. Mein persönlicher Lebensberater.
„Du bist hier auf der Schule?“ frage ich verwundert und falle ihm auch sofort um den Hals.
„Ja klar, wusstest du das nicht? Bin in der 10… Sag mal, bist du alleine hier?“
„Hm“ kommt es nur leicht enttäuscht von mir.
„Na dann komm doch mit zu uns!“ damit zeigt er auf ein kleines Grüppchen von zwei Jungs und zwei Mädels die uns freundlich angrinsen. Ich lächle entzückt und zusammen gehen wir auf die Truppe zu. Jetzt bin ich wieder glücklich. Endlich lerne ich mal ein paar Leute von meiner Schule kennen, die mich nicht von Anfang an als bescheuert abstempeln und auch eigentlich recht sympathisch wirken. _________________ GEGEN RECHTS!!!!
NAZIS RAUS!!! |
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*~*SwEeT*~*

Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 223 Wohnort: Magdeburg
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Verfasst am: 29.01.2006 15:45 Titel:
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endlich hast du weiter geschrieben dachte schon das du tot bist naja schreibe ma weiter _________________ ích glaube meine sigi ist abgehaun |
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gathy

Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 198 Wohnort: Bernau bei Berlin
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Verfasst am: 29.01.2006 16:03 Titel:
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okay...
Kapitel 39:
„Das ist Flori.“, stellt mich Gustav vor.
„Hey! “
„Hi! “
„Hallo! “
„Hi Flori! “
Vier nette Gesichter grinsen mich an und dann erkenne ich Marie, die am Wochenende auch auf der Party war. Sie umarmt mich gleich zur Begrüßung. Solche Leute finde ich immer lustig...die einen kaum kennen und einem gleich um den Hals fallen. Na ja... ich bin’s ja auch nicht gewohnt, aber ich genieße es.
„Hey“, sage ich dann auch... noch etwas schüchtern. Normal kann ich ja ganz schön vorlaut sein, aber bei ner großen Gruppe von Leuten, die ich nicht kenne werde ich dann immer noch kleiner als ich’s sowieso schon bin. Zum Glück dauert es nicht lange und ich mische mich schon richtig mit ins Gespräch ein, denn die Leute sind echt total nett.
Gustav, klar, dann natürlich Marie, die kenne ich ja schon ein bisschen und wer Marie heißt muss ja schon zwangläufig nett sein *g*, das andere Mädchen, Lena, ist groß und blond und lacht unaufhörlich, Fabian, der typische Junge von nebenan und Thomas, ein bisschen freakig (ist total „Star Wars abhängig“ redet die ganze Zeit wie Yoda...), aber nett.
Und so geht die Pause viel zu schnell rum.
„Wir sehen uns nach der Schule, okay? Ich hol dich ab. In welchem Klassenraum bist du?“, fragt Gustav als ich gehen will.
„Ja klar, cool! Bin in 234. Bis dann!“
„Wir uns bald sehen.“, sagt Thomas und ich gehe mit einem Grinsen Richtung Klassenraum. Hach, jetzt hat mich Gustav Mal wieder richtig glücklich gemacht.
Auch die Doppelstunde Deutsch, Englisch und Erdkunde können mir das Lächeln nicht nehmen und so bin ich immer noch total happy, als Gustav nach der letzten Stunde schon vorm Klassenraum auf mich wartet. Als ich ihn sehe schmeiße ich meine Arme gleich um ihn. „Du hast mich gerettet!“
„Ich weiß!“, sagt er nur mit einem Lächeln.
Dann gehen wir den Gang entlang zum Ausgang. Hinter mir höre ich Yvonne und Svenja tuscheln, die beiden Klassenzicken. Ich meine, ich verstehe mich mit keinem aus meiner Klasse wirklich gut, aber die beiden sind total schlimm. Dass sie jetzt sehen, dass mich ein Zehntklässler abholt und sich darüber anscheinend ziemlich aufregen ist Sonne für meine Seele.
Kann der Tag eigentlich noch besser werden? - Ja! Denn unten vorm Eingang wartet schon der Rest der Truppe. Tom, Emmi, Jens und natürlich Bill stehen da und sind am zittern, nur Georg fehlt. Erst stürze ich mich auf Bill und küsse ihn zärtlich, dann frage ich wo sie Georg gelassen haben.
„Der hat heute acht Stunden, ist ja schon in der 11!“, kommt es von Tom.
„Der Arme...“ Wir stehen eine Weile da und bibbern, es ist aber echt verdammt kalt, bis Jens schließlich fragt: „Und jetzt?“
„Egal...“, antwortet Bill schnell. „Hauptsache irgendwo hin wo’s warm ist.“, und damit legt er den Arm um mich um sich auf den Weg zu machen. Jens schnappt sich Emmi und sie anderen beiden kommen auch hinter her, vertieft in ein Gespräch, wie man Gitarre und Schlagzeug beim nächsten Auftritt noch besser harmonieren lassen kann.
„Wo geht’s eigentlich hin?“, fragt Gustav schließlich.
„Wie wär’s mit Giovanni?“, Tom.
Alle sind einverstanden und wir schlagen den Weg zur Bushaltestelle ein.
Die Busfahrt von Wolmirstedt nach Magdeburg dauert nicht lange, nur liegt `Giovanni’s` nicht gerade nah bei der Bushaltestelle und so sind wir alle froh, als Gustav schließlich die Tür öffnet und uns ein warmer Luftschwall entgegenströmt.
das findsch toll...
Kapitel 40:
Wir setzten uns an den größten Tisch im ganzen Café, aber nicht mal der reicht vollständig aus. Es gibt eine kurze Schlacht um die Stühle und dann erbarmen sich Emmi und Gustav und holen zwei andere vom Nachbartisch. Ziemlich eng aneinander gequetscht hocken wir nun da, trinken unsere Cafés, Milchshakes, Kakaos und Tees und planen das Wochenende… und das schon dienstags. -.-
B: „Na cool wär’s ja, wenn wir bei irgendwem zuhause was machen können. Ist so kalt. Hab keinen Bock irgendwie draußen rum zu rennen.“
J: „Stimmt schon, aber bei geht’s nicht. Meine Eltern machen da immer voll Stress!“
E: „Bei mir geht’s auch nicht…“
F: „Na ja… also ich…“
T: „Wir könnten ja auch ins Kino gehen oder so.“
G: „Hmm…“
F: „Na also ich hab ja…“
T: „Oder schwimmen… wir waren doch schon sau lang nicht mehr baden!“
E: „Au ja“
B: „Das ist cool!“
F: „Hm… joa, aber ich…“
T: „Oder Bowling…“
G: „Du strotzt ja nur so vor Ideen..“
T: „Tja… siehst du mal…“
F: „Wir könnten auch…“
T: „Was haltet ihr von Klettern… die neue Kletterhalle…“
F: „TOM!!! Könntest du vielleicht endlich mal aufhören mir andauernd ins Wort zu reden!!!“ jetzt werd ich aber langsam böse…
T: „Oh… sorry…“
Der Lacher ist auf meiner Seite. Sogar Giovanni, der gerade an uns vorbei gegangen ist muss ein bisschen schmunzeln.
F: „Aaaalso…“ damit werfe ich Tom ein kleines Grinsen zu. „… ich hab am Weekend sturmfrei. Meine Ellis sind von Freitag bis Sonntag nicht da. Wir könnten also durchaus zu mir!“
T: „Cool! Warum sagst du das nicht gleich?!“
Schon wieder lachen alle und Tom guckt leicht beschämt.
G: „Na ja… ist doch super. Dann hätten wir das geklärt.“
J: „Und was machen wir dann bei Flori?“
B: „Och ich hätte da schon ne Idee…“
Ich habe selten so ein schmieriges Grinsen gesehen. Auch die anderen schmunzeln leise.
F: „Später Schatz!“ damit grinse ich genau so dreckig und wir müssen alle lachen.
E: „Na ja…wir gehen am Freitagabend einfach zu Flori… und… was wir machen… ach wird sich schon was ergeben… Was machen wir Samstag?“
T: „Diskoooooo!“
G: „In deinem Fall heißt das wohl eher ‚Weiber abcheckeeeeeen’“ wir müssen alle laut lachen und Tom steht schon wieder als Idiot da.
E: „Also ich fände Tanzen eigentlich auch sehr geil!“
J: „Ja… Kleine… ich tanz so gern mit dir!“ und schon wieder ein schmieriges Grinsen. Worauf er sofort ein verführerisches Lächeln von Emmi bekommt.
F: „Och nöö… ich mag nicht Tanzen!“
B: „Ach komm… wird bestimmt lustig….“
G: „Hey Flori.. wer sagt denn, dass wir tanzen müssen… wir können ja auch Weiber abcheckeeeeeen!“ jetzt können wir uns alle nicht mehr halten und auch Tom fängt an zu lachen.
F: „Okay… dann such ich mir ne heiße Mieze.“ Dabei grinse ich wie ein Pferd.
E: „Supi… also Freitag bei Flori und Samstag ins… joa… ‚Boom’???“
T: „Ja… das ist cool!“
G: „Genau…“ er grinst jetzt schon…
F: „…da laufen heiße Weiber rum!“ und schon wieder schmunzeln alle. Tom streckt uns nur die Zunge raus.
Dann beginnt ein Handy zu klingeln… Alle zerren ihrs aus der Tasche und gucken dann enttäuscht auf das Display, weil es nicht ihr Handy ist, was klingelt. Echt filmreif… ja ja… wenn man seinen Klingelton nicht kennt. Der einzige der ein halbwegs fröhliches Gesicht macht, ist Gustav. Sein Handy klingelt. Er guckt auf das Display, sieht den Namen und blickt dann zu uns auf.
„Ist nur…“ _________________ GEGEN RECHTS!!!!
NAZIS RAUS!!! |
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*~*SwEeT*~*

Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 223 Wohnort: Magdeburg
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Verfasst am: 29.01.2006 16:32 Titel:
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HaY das ist gemein das du mitten im satz aufhörst ne das ist ja spannung los weiter schreibeb _________________ ích glaube meine sigi ist abgehaun |
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gathy

Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 198 Wohnort: Bernau bei Berlin
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Verfasst am: 29.01.2006 21:51 Titel:
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tjaaaaa...
also hier nochmal... die geschichgte läuft noch, aber mittlerweile sind wir schon bie kapitel 60... und... ICH SCHREIBE NICHT ALLEINE!!! Alles lob was ihr hier bringt ist echt lieb... danke... aber es gebührt genau so meiner mitschreiberin RAMONA!!!
Kapitel 41:
„Jaaaaaaaa...?“, kommt es interessiert von Tom. „Wer ist es?“
Gustav läuft leicht rot an.
„Jetzt sag schon!“, drängt Emmi, die es anscheinend auch brennend interessiert und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch gespannt.
Gustav guckt noch mal eingeschüchtert in die Runde, so kenne ich ihn gar nicht, und sagt dann leise: „Marie!“
„Aaaaaaaaaaah jaaaaaaaa.... Marie!“, kommt es von Tom und ich trete ihn unterm Tisch vor’s Schienenbein. „Au!“ Er blickt mich fragend an, doch bekommt nur einen strafenden Blick von mir. Muss er den armen Gustav denn noch verlegender machen?
„Na geh schon ran!“, sage ich dann aufmunternd und Gustav nimmt ab.
Plötzlich sind alle still und starren gespannt auf Gustav.
„Hi Marie!...
Ja...
Mhmhm...
Was ich am Wochenende mache?...
Ja also...“, Gustav guckt uns fragend an.
Bill schnappt sich schnell einen Kuli aus Giovannis Hosentasche, der gerade am Tisch vorbeikommt und kritzelt dann auf einen Bierdeckel: Frag ob sie mitkommt!,
was Gustav dann auch ganz spontan macht:
„Ja...also am Wochenende bin ich mit ein paar Freunden verabredet, aber du kannst gerne mitkommen, wenn du Lust hast...
Wohin?
Ja...also...am Samstag wollen wir ins ´Boom´ und am Freitag hat Flori sturmfrei, ich denke da ist es auch okay, wenn du vorbeikommst.“, und guckt mich dabei fragend an.
Ich nicke heftig. Je mehr Leute desto besser und so kann ich Marie dann auch besser kennen lernen...kann ein paar Freunde auf unserer Schule dringend gebrauchen.
„Okay...dann bis Freitag!...
Ach Quatsch, wir sehen uns ja Morgen!“ Er läuft wieder rot an.
„Okay...bis dann...Tschö!“, damit legt er auf.
Als er aufblickt starren ihn alle an.
„Jetzt guckt doch nicht so!“, sagt er ganz verzweifelt.
„Also für Gustav brauchen wir am Samstag jetzt kein Mädel mehr abcheckeeeeeen!“, bricht Jens die Stille und wirft Tom einen Blick zu, wieder lachen alle, auch Gustav.
Ja...Gustav mein kleiner Lebensretter. Hatte mich schon immer gefragt warum so’n netter Typ wie er keine Freundin hat, das hätte sich dann ja jetzt wohl auch erledigt. Mal sehen, was da läuft mit Marie.
„Okay... Leute ich muss dann auch Mal nach Hause.“, kommt es irgendwann von Jens.
„Ja, ich auch.“, meint Gustav.
„Okay, proben wir später denn noch ein bisschen?“, fragt Bill.
„Klar, ruft ihr Georg an.“
„Okay, also dann Heute Abend um sechs im Proberaum?“
„Alles klar.“
Ich blicke beide fragend und erwartungsvoll an. Erst kommen nur fragende Blicke zurück, aber dann checkt Bill, was ich will.
„Klar, du kannst auch vorbeikommen.“, grinst er.
Ich lache. „Danke, mein Schatzt!“, und drücke ihm einen Kuss auf die Wange.
„Und was ist mit mir?“, fragt Emmi einem aufgesetzt beleidigtem Tonfall und verschränkt dabei die Arme demonstrativ.
„Klar, du auch!“, kommt es etwas zu schnell von Tom, der dafür von Jens einen bösen Blick erntet. Um die Sache zu vollenden fragt Gustav auch noch: „Jens?“
„Ne, sorry, ich kann leider nicht. Schreiben Morgen Mathe, ihr kennt das ja...“
„Achso, schade!“, er erntet von allen einen mitleidigen Blick.
„Aber ihr anderen kommt, ja?“, fragt Bill noch mal um sich zu versichern.
„Ja, um sechs im Proberaum. Apropos... Wo ist der überhaupt?“
„Geheim!“, grinst Tom. „Aber wir fahren ja mit dem selben Bus.“, ergänzt Bill.
„Okay, dann macht’s Mal gut!“, sagt Jens.
Alle verabschieden sich und dann zieht jeder in seine Richtung.
Kapitel 42:
Um 17:30 Uhr steht Emmi pünktlich vor meiner Tür. Das war vielleicht ein stressiger Tag. Von Giovanni noch mit dem Bus nach hause… und dann hatte ich gerade mal 1 ½ Stunden Zeit und schon müssen wir wieder los zur Probe. Wir fahren also mit dem Bus nach Magdeburg. Wir sind die ersten im Bus. Bald steigen dann aber auch Bill und Tom ein. In Magdeburg steigen wir aus, an einer Station, die mir noch nie zuvor aufgefallen war. Irgendwo am *SPAM* Automatische Zensur der Welt glaube ich… naja… wir tappeln bibbernd in irgendeine Richtung, wo es auch nicht gerade aussieht, als ob der Bär los wäre… aber was soll’s… Hauptsache wir kommen bald an. Es ist verdammt kalt geworden. Mittlerweile ist Mitte Dezember und hier hat es schon mächtig geschneit. Nach einer Weile verschwinden auch die letzten Häuser weit hinter uns und ich frage mich langsam wo hier noch ein Probenraum kommen soll. Ich sage jedoch nichts, sondern kuschle mich nur noch dichter an Bill heran. Dann taucht vor uns ein großes Gebäude auf.
„Da sind wir!“ ruft Tom völlig begeistert und wird augenblicklich schneller.
„Das sieht irgendwie… na ja… nicht gerade beruhigend aus…“ kommt es ganz zögerlich von Emily die neben uns läuft.
„Wie meinst du das?“ Bill ist sichtlich empört.
„Ach nichts…“
„Lasst uns schnell reingehen. Mir ist sau kalt!“ gehe ich nun dazwischen „… guckt, Georg und Gustav sind auch schon da…“ ich winke den beiden freudig zu.
Zehn Minuten später sind wir oben in einem großen Raum angelangt. Auf dem Boden liegen überall Pizzaschachteln und das Sofa ist auch nur noch schwer zu erkennen. Emmi und ich haben uns mühsam ein kleines Fleckchen darauf frei gemacht und uns erwartungsvoll hingeflezt. An der Wand vor uns ist eine kleine Bühne aus Holz, die nach meiner Meinung nicht gerade Vertrauenswürdig aussieht. Ich weiß nicht, ob ich mich da freiwillig draufstellen würde. Die Jungs jedoch hüpfen lässig darauf rum und schließen noch die letzten Instrumente an. Nach einiger Zeit stellt sich Bill stolz grinsend vors Mikro und räuspert sich…
„Die Damen…“ fängt er gekünstelt arrogant an „… darf ich präsentieren… Devilish mit dem kleinen Privatkonzert…“ Emmi muss jetzt schon lachen. Ich lächle nur leicht und werfe Bill eine Kusshand zu. Dann beginnt Gustav den Takt einzuschlagen und nun fangen auch die anderen an zu spielen. Als Bill anfängt zu singen merke ich wie Emmi neben mir die Lippen aufeinander presst und dreimal geräuschvoll runterschluckt. Ich glaube sie könnte schon wieder losprusten. Ein wenig schmunzeln muss ich auch… Bills Stimme ist einfach zu niedlich… vor allem beim Singen. Wenn er normal redet, dann hält sich diese Fipsigkeit eigentlich in Grenzen, aber jetzt… Aber das kann ich ihnen jetzt nicht antun. Ich reiße mich also zusammen und Emmi beherrscht sich ebenfalls. Als das erste Lied vorbei ist klatschen wir laut und jubeln einen ewig langen Beifall. Bis wir irgendwann alle lachen.
„Ich geh mal kurz an die Frische Luft, mir ist nicht so gut, kommt wer mit?“ fragt Emmi irgendwann und hält sich den Bauch. Ich glaube es geht ihr wirklich nicht so gut.
„Ja klar… ich komm mit. Für das Lied ist die Gitarre eh nicht so wichtig!“ sagt Tom und hat auch schon seine Jacke an.
Mich wundert es, dass Tom sich dazu bereit erklärt mit Emmi alleine raus zu gehen. Seit der Aktion auf der Party haben die beiden so gut wie kein Wort miteinander geredet und auch alle Blicke so gut wie möglich gemieden. Aber wahrscheinlich will Tom mit ihr reden. Gut so.
Emmi wirft mir einen hilfesuchenden Blick zu, aber ich schüttle nur mein weises Haupt. Sie blickt mich böse an und stampft dann leicht missmutig mit Tom raus. Ich glaube sie ist nicht so begeistert von der Idee, jetzt, hier und mit den Bauchschmerzen mit Tom über Knutschereien während übermäßigem Alkoholflusses zu reden. Aber mich kümmert das nicht. Ich lasse mich wieder genüsslich ins Sofa fallen. Die sollen das jetzt mal klären. Die zwei haben die Scheiße gebaut, dann müssen die das jetzt auch wieder in Ordnung bringen.
„Na los Jungs… spielt weiter ich will was hören!“
Nach 3 weiteren Liedern und kleinen Gesprächen zwischendurch kommen Emmi und Tom wieder rein. Emmi als erstes und mit einem ziemlich bösen Gesichtsausdruck. Tom stürmt ihr hinterher und blickt irgendwie entschuldigend.
„Ich will jetzt gehen!“ zischt Emmi und packt sich ihre Tasche die neben mir auf der Couch liegt. Damit dreht sie dich dann auch schon wieder um und herrscht aus der Tür raus. Ich gucke ihr perplex nach und schnappe mir dann auch schnell meine Sachen. Ich hüpfe kurz zur Bühne, drücke Bill einen Kuss auf den Mund und umarme die anderen beiden. Dann gehe ich zu Tom umarme ihn auch hastig und schüttele den Kopf.
„Was hast du nur mit ihr gemacht?“ frage ich ironisch und grinse ihn an. Dann laufe ich schnell aus der Tür her und zur Bushaltestelle. Da sitzt Emmi auf der Bank und schon von weitem kann ich sehen, dass es ihr nicht gut geht. Warum muss ich mich immer um ihre Probleme kümmern? Jetzt bleibt die ganze Scheiße doch wieder an mir kleben. _________________ GEGEN RECHTS!!!!
NAZIS RAUS!!! |
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*BiNE*
Anmeldungsdatum: 13.11.2005 Beiträge: 415
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Verfasst am: 30.01.2006 17:14 Titel:
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WEITA! lass uns nich wieda solange warten bitte *g* und kannst ja der ramona ma sagen wie toll sie schreiben kann :D du natürlich auch aber du weißt des ja schon von uns oda?!
hab euch lieb, bine |
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*~*SwEeT*~*

Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 223 Wohnort: Magdeburg
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Verfasst am: 19.02.2006 15:36 Titel:
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__________s§§§§§§§§§§§§§§³³³'
__________§§§§§§§§§§§§³³'
_________s§§§§§§§§§³³' Ich springe mal durch
________s§§§§§§§§³ deine FF
________§§§§§§³' und lasse dir ein wort da
________§§§§§' WEITER
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________§§§'
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________§§§§ssss
______s§§§§§§§§§§§s,
_____s§§§§§§§³³³'
____§§§§³³³' _________________ ích glaube meine sigi ist abgehaun |
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