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Amnesie

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   Amnesie
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Schattenlicht



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 16:01    Titel: Amnesie


Alsooo leute.....ich hab die Story schon ma in nem anderen Forum veröffentlicht un die leute sin da ja ma so übelst scharf drauf gewesen....
Des find ich voll seltsam, weil irgendwie find ich die selbst voll übertriebe, unrealistisch und schnulzig *g*...deshalb hoff ich, dass mir hier ma jemand ernsthafte verbesserungsvorschläge machen kann....also hier is ma der erste teil...wenn se euch gefällt kommen die andern 21 kapitel die ich bis jetz geschriebe hab ach noch *g*...viel spaß...

**AMNESIE**

1. Autor: Schattenlicht
2. Art der Story: Lime
3. Hauptpersonen: Bill, Tom, Maya(von mir selbsterfunden)
4. Rating: PG-16
5. Warnungen: ähm...lesen auf eigene Gefahr?? nee scherz Smile
6. Disclaimer: Die Story ist nicht real, also alles frei erfunden.
7. Summary: Also, ich verat jetz mal nix. Schreib einfach ma drauflos. Smile Hoff es wird was.

Kapitel 1
Mit gemischten Gefühlen stand ich vor dem großen Gebäude. Ein Wohnheim. Hier sollte ich mir zusammen mit drei mir unbekannten Mädchen eine kleine Wohnung teilen bis ich 18 war. Total klasse. Wirklich. Einerseits fand ichs cool endlich von daheim wegzusein. Schon stressig mit vier kleineren Geschwistern und permanent genervten Eltern. Ja und hier in dieser neuen Stadt werd ich endlich auf die Modedesignerschule gehen können, wies schon immer mein Traum war. Aber ich wollte beim besten Willen nicht mit Leuten die ich nicht kenne in einer viel zu kleinen Wohnung wohnen. Naja. Es half ja doch nichts. Ich atmete tief durch. 'Du packst das schon', sagte ich mir selbst 'Die sind bestimmt ganz nett.' Ich öffnete die schwere Tür und stand in einem schlechtbeleuchteten Treppenhaus. 'Also denne'. Die Wände waren mit Edding voll geschrieben und die Stufen dreckig. Im vierten Stock hielt ich inne und las noch einmal den zerknitterten Zettel in meiner Hand. Wahrscheinlich wollte ich es nicht wahrhaben, dass das hier mein neues zuhause sein sollte. Unschlüssig stand ich vor der Tür der Wohnung in die ich jetz einziehen sollte. Ich lies meine schwere Reisetasche zu Boden sinken. Ziemlich lang stand ich einfach nur so da. Als ich bemerkte, dass das ziemlich dumm rüberkommen musste hob ich den unendlich schweren Arm und wollte auf die Klingel drücken als jemand die Tür aufriss. Vor mir stand ein Mädchen. Mindestens 1,80 m. Sie trug einen kaputten Trainingsanzug und ihre schwarzen Haare waren ziemlich strähnig. „Boah nee was willsten du hier?“ „So weit ich weis soll ich hier einziehn...“, antwortete ich verwirrt. Toller Empfang. Die schwarzhaarige Rießin drehte sich um und brüllte in die Wohnung: „Sandra da is so ne kleine, die sagt, dass se hier einziehn soll....“. Ich kam mir unendlich dumm vor. Eine ziemlich schlampenhaft aufgestylte Tusse kam zur Haustür „Die da?“, fragte sie die Rießin, die langsam nickte. „Ja doch. Die komische Vermieterin hat gesacht wir solln en Zimmer räumen...“ Mein Leben kotzte mich ma wieder an. Ich wollte nur noch hier weg. Aber weglaufen konnte ich nicht...wohin auch. Ich verschränkte die Arme. Die Blonde, Sandra, klotzte mich an. Mir wurde das zu blöd. „Kann ich reinkommen?“, fragte ich genervt. „Jetz werd hier mal nich frech.“, meinte die Rießin, die wie ich später erfuhr nur Angel genannt wurde. Was meiner Meinung nach der totale Irrsinn war. Niemand würde dieses Mädchen von der Statur eines Boxers mit einem Engel vergleichen. Aber egal... Sandra trat zur Seite und ging wieder in die Wohnung. Unschlüssig folgte ich ihr. Sie lief durch den engen Flur und öffnete die Tür zu einem Zimmer. Der Raum war unendlich klein. Das Fenster lag direkt zur Straße hin und der graue Teppichboden sah ziemlich versifft aus. Im Raum befand sich ein Bett, ein kleiner Tisch und ein Stuhl...auserdem noch ein kleiner Schrank. Ziemlich spartanisch eingerichtet. Erschöpft lies ich mich auf das Bett sinken. In dem Moment kam mir alles so unwirklich vor. Ich holte meine Bettwäsche heraus und fing an, mein Zimmer so halbwegs einzurichten. Nachdem ich fertig war und mich endlich wieder so halbwegs gefasst hatte, beschloss ich mir die Wohnung mal ein bisschen genauer anzusehn. Natürlich musste ich mir ein Bad mit meinen Mitbewohnerinnen und deren „Besuch“, der praktisch auch schon hier wohnte, teilen. In der Küche klebte der Boden und im Kühlschrank lagerte ziemlich viel Alk und ein paar verschimmelte Sachen. Ich wusste nicht wie ich das hier überleben sollte. Ohne etwas zu essen verzog ich mich in mein Zimmer. Ich schloss die Tür ab, legte mich aufs Bett und fing an zu heulen. Irgendwann schlief ich ein.
Ich wohnte jetzt schon zwei Wochen hier. Es war einfach nur ätzend. Am Tag nach meiner Ankunft, hatte ich gleich ma die komplette Wohnung geputzt, was ziemlich übel war. Obwohl ich eigentlich selbst eher zu den Leuten gehöre, die eher Chaos verursachen, als es zu beseitigen, kotzte mich der ganze Dreck sowas von an. Wie sich rausgestellt hatte, wohnte noch ein drittes Mädchen legal hier. Sie war ziemlich klein und zierlich, aber unheimlich aggressiv. Obwohl ich es mir nicht anmerken lies, hatte ich Angst vor ihr. Ich wusste dass sie mich dafür hasste, dass ich hier eingezogen war. So wie ich das mitgekriegt hatte, hatte sie lange Zeit auf der Straße gelebt und sich dort im wahrsten Sinne des Wortes durchschlagen müssen. Außerdem klaute sie. Das hört sich ja jetzt schon unheimlich brutal an, aber die anderen beiden waren auch nicht besser. Angel machte mich vom ersten Tag an runter und wenn ich solche sticheleien nicht gewöhnt gewesen wäre, wäre dass hier der reinste psychoterror. Sie bildete sich ein, dass sie mich hier die Drecksarbeit machen lassen könnte. Und Sandra, war eigentlich noch die normalste. Sie rauchte zwar den ganzen Tag, aber ansonsten war sie soweit okay, das einzig schlimmste an ihr war ihr mieser Freund. Der Typ war sowas von asozial und ich konnte nicht verstehn, wie sich selbst jemand wie Sandra für sowas abartiges hergeben konnte. In den zwei Wochen in denen ich hier nun wohnte kam er schon 2 mal in die Wohnung, als keine der anderen da war und machte mich dumm an. Damals konnte ich den Typ ja noch ignoriern, aber einen Monat später, passierte dann etwas, was mein Leben ziemlich umkrempeln würde.
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*...nur tote Fische schwimmen mit dem Strom...*
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Schattenlicht



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 16:16    Titel: ...


achjaa leute...keine panik...tokio hotel kommt scho noch dazu *g*...aba jetz schreibt mir wie ihrs findet!
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Celina98



Anmeldungsdatum: 22.10.2005
Beiträge: 250
Wohnort: Maintal

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 16:54    Titel:


Hä wo biste den dahingekommen? Aber interessant schreib ruhig weiter. Warum ist Maya den eigentlich von zuhause weg?
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Gruß Conny
ICH BIN KEIN KNUDDELMOD.
sollte ich schroff wirken, ist das in der Regel nicht persönlich gemeint, sondern einfach meine Art. Ich helfe, wo ich kann, aber man erwarte bitte nicht, daß ich nett bin.
Wer höflichkeit will, soll gut essen gehn.
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Schattenlicht



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 16:57    Titel: ...


kommt alles noch raus *g* alsooo hier nochma en kapitel aus der sicht von maya....un dann müsst ihr uffpasse, weil ich da so von kapitel zu kapitel en charaktersprung mach...aba bis jetz hatte noch niemand probleme damit....:D

Kapitel 2
Ich saß in meinem Zimmer und zeichnete an meinen Entwürfen. Mit der Modeschule und so lief ja alles ganz gut, nur Freunde hatte ich noch nicht wirklich gefunden. Und mit den Leuten aus meiner WG verstand ich mich ja null. Immerhin hatte ich es geschafft, durchzusetzen, dass nicht mehr so oft irgendwelche vollasoleute bei uns übernachteten und die ganze wohnung zu müllten. Ich summte gerade zur Musik auf meinem MP3-Player mit, als die Tür aufgerissen wurde. Vor mir stand Nina. Sie war unglaublich wütend und ich dachte, dass mich der Blick in ihren Augen gleich umbringen würde. „Du miese Schlampe...“, keifte sie mich an. „Wie konntest du nur?“ Ich war geschockt... „Was hab ich denn gemacht?“. Ich bekam Panik. „Das du es wagst zu den Bullen zu gehen...“ Sie trat ein paar Schritte auf mich zu und zerriss meine Entwürfe. „Sag mal spinnst du?“, ich war den Tränen nahe, ich war ewig lang an den Zeichnungen gesessen und jetzt war die gnaze Arbeit umsonst. Ich stand auf. Sie machte noch einen Schritt auf mich zu und schubste mich gegen die Wand. „Angel muss in'n Knast! Du bist so...Wie konntest du das tun?!“ Sie schlug mir ins Gesicht. Meine Backe brannte wie verrückt. In meiner offenen Zimmertür stand Sandras Freund und lachte hämisch. Na klar, er war zur Polizei gegangen um mir die Sache dann in die Schuhe zu schieben. Als Rache. Weil seine ganzen dummen Anmach versuche gescheitert waren und ich sein rumgegrabsche nicht zugelassen hab. Ein weiterer Schlag traf mich in den Bauch. Ich sank an der Wand runter. „Hau ab sonst bring ich dich um!“. Tränen liefen mir übers Gesicht. Ich weis nich wie lang ich so da saß. Als der Schmerz nach lies stand ich auf und warf, blind vor Tränen, meine Sachen in die Tasche. Ich wusste nicht wo ich hinsollte, aber hier bleiben konnte ich nicht mehr. Als ich meine Zimmertür öffnete stand Nina wieder vor mir. „Glaub ja nicht, dass du so davon kommst...“, sagte sie leise, doch ich wusste, dass sie mich vor hass am liebsten umbringen würde. Hinter ihr tauchte Sandras Typ mit ein paar kumpels auf. Ich wusste, dass die nich grad irgendwelche modetyps von mir wollten. Ich reagierte blitzschnell und duckte mich unter dem Arm des einen durch und stürmte zur Wohnungstür. Die anderen waren dicht hinter mir. Ich rannte so schnell die Treppe runter, dass ich dachte ich würde mir jeden Moment en bein brechen. Ich war fast unten angekommen. Nur noch eine Treppe. Ich konnte hören, wie unten eine Frau die Haustür öffnete und umständlich einen Kinderwagen und haufenweise Einkaufstüten in den Flur hiefte. Meine Verfolger waren jetzt direkt hinter mir... Ich musste schneller laufen...Gerade als ich die letzte Treppe hinunterlaufen wollte bekam ich einen Stoß in den Rücken. Ich strauchelte und stürzte. Ich spürte wie ich mehrmals auf der Treppe aufschlug und dann unten im Flur aufkam. Mein Kopf tat weh und meine Schläfe pochte. 'Bitte...bitte lass nichts gebrochen sein.' Ich versuchte vorsichtig mich zu bewegen. Erleichtert atmete ich aus. Mir tat zwar alles höllisch weh aber ich wusste, dass ich hier weg muss. Ich nahm meine Tasche und rannte so gut es ging Richtung Haustür. In meiner Panik rempelte ich die Frau an, die erschrocken mit ihren Einkäufen im Flur stand. „Tschuldigung“, keuchte ich und stürzte an ihr vorbei durch die Haustür auf die Straße. Ich wusste nicht wohin ich rannte und wie lange schon. Irgendwann konnte ich nicht mehr. Ich blieb stehen. Das atmen viel mir unglaublich schwer. Keuchend blickte ich mich um. Ich hatte meine Verfolger anscheinend abgehängt. Ich sah mich um. Ich stand auf einem überfüllten Platz. Um mich herum tausende von Menschen. Ich war erstmal in Sicherheit. Mir wurde schwindlig. Mein Kopf tat höllisch weh. Wenn ich die Augen schloss, spürte ich den Schmerz nicht mehr, doch ich wusste, dass ich ohnmächtig werden würde, wenn ich die augen nicht offen lies. Doch der Schmerz war stärker als der Wille wach zu bleiben. Meine Beine knickten unter mir weg. Ich sah noch mal kurz den strahlend blauen Himmel, dann war alles schwarz.
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Everybodys Darling



Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 225
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BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:04    Titel:


schattenlicht darf ich dich was abhängig von der geschichte (iss ganz ok) fragen?
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Schattenlicht



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:06    Titel:


logisch....*irritiertsei*
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Everybodys Darling



Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 225
Wohnort: WoAnDers

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:09    Titel:


*... nur tote fische schwimmen mit dem strom...*


Motto ? ich mein warum tust dus dann ! oder bisst dun hater ?
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Celina98



Anmeldungsdatum: 22.10.2005
Beiträge: 250
Wohnort: Maintal

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:09    Titel:


Ich sag nur WOW also ich kann die anderen Leute versteh die die Story gut finden ich find sie auch klasse,bis jetzt. Uch wenn sie nicht Real ist. Aber sind das nicht die meisten Fersehfilme auch?
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Schattenlicht



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:12    Titel:


@Everybody's Darling: kapier nich was du meinst.
@Celina: Danke :D ich poste ma den nexten teil

Kapitel 3
Ich hetzte über den überfüllten Platz. Mein Bruder kam mir kaum noch hinterher. „Mach mal langsam, so wichtig ist des doch jetz auch nich.“, hörte ich ihn sagen. „Mir is es schon wichtig. Ich warte schon ewig drauf, dass des neue Album rauskommt. Und überhaupt...wir müssen uns doch nur ein bisschen beeilen!“. Als ob es wirklich so wichtig wäre, dass ich die CD heute noch hören könnte. Ich lächelte und verlangsamte meine Schritte. „Okay, was machen wir dann?“, fragte ich herausfordernd. Ein siegessicheres grinsen breitete sich auf dem Gesicht meines Bruders aus. „Hm...“, er tat als würde er angestrengt überlegen...“wie wärs, wenn wir uns einfach zeit lassen un das ganze en bisschen chilliger angehn...“. „Jaja du willst ja nur wieder en paar Mädels aufreisen...“, stichelte ich. „Wie du nur immer auf sowas kommst.“, entgegnete er mir unschuldig. „Gut und jetzt?“, Ich blieb stehen. „Junge wir haben Samstag...wir sin sozusagen grad erst aufgestanden...“ Ich sah ihn zweifelnd an. „Du bist grade erst aufgestanden. Wir haben fast zwölf. So viel Zeit ham wir nich mehr...“. „Ey Alter ich hab Hunger... Nur weil du immer so früh aufstehst um dich zu stylen“ Er verdrehte die Augen und knickte die Hand ziemlich schwul ab. Ich sah böse zu ihm rüber. „und deshalb auch teilweise Zeit hast was zu frühstücken und deinen lieben Bruder ja erst nachdem du gegessen hast ausem Bett schmeißt und ihn dazuzwingst, mit dir in die Stadt zu fahrn...“ Er hielt inne und starrte in eine Richtung des Platzes. „Bill, da liegt jemand...“. Cirka 100 m von uns entfernt, lag jemand. Wir drängten uns durch die Menschenmassen. Immer wieder mussten wir warten, bis eine Horde Fußgänger vorbeigezogen war, damit wir sie wieder sehen konnten. Die letzten fünf Meter rannte ich. Vor mir lag ein Mädchen, so etwa in unserem Alter. Ich kniete mich neben ihr nieder. „Hey“ Ich berührte sie an der Schulter. Sie lag reglos auf der Seite. Ich drehte sie vorsichtig auf den Rücken. „So en mist...Bill die ist ohnmächtig.“, hörte ich Tom neben mir sagen. Wir knieten nun beide neben ihr. Als sie auf dem Rücken lag, könnte ich sehen, dass Blut aus einer großen Platzwunde am Kopf lief. Ich wurde ziemlich blass. Ich versuchte sie vorsichtig wachzurütteln. Hilflos sah ich Tom an, der zuckte mit den Schultern. Die Leute um uns herum liefen einfach weiter. Niemand würde uns helfen. „Bitte wach auf...“, flehte ich. Meine Stimme zitterte. Tom legte ihre Beine auf ihre Tasche. Wir hofften sie irgendwie wach zu kriegen. Ich beugte mich übersie und sprach sie noch mal an: „Komm bitte wach auf“. Ich blickte in die geschlossenen Augen. Sie blinzelte kurz, dann öffnete sie die Augen. Ich lächelte, erleichtert sah ich Tom an, in dessen Gesicht sich mein Gesichtsausdruck spiegelte. Ich sah wieder in die großen braunen Augen des Mädchens. Sie sah mich an und mir lief es eiskalt den Rücken runter. Dieser Blick ging so tief...“Hey...“ war alles was ich rausbrach. Sie sah mich irritiert an... „Mir ist kalt.“ „Wir bringen dich gleich hier weg!“, meinte Tom mit fester Stimme. „Helft ihr mir?“, fragtes sie. „Ja.“ mehr konnte ich nicht antworten. Sie schloss ihre Augen. „Bleib wach!“ Ich schüttelte sie. Tom berührte mich an der Schulter. „Wir sollten sie zu nem Arzt bringen!“, meinte er ernst. Ich nickte...als ich aufstand, merkte ich, dass meine Beine zitterten. Ich weis das klingt dumm, aber ich hatte angst, dass sie stirbt. Tom half mir sie aufzuheben. Sie war bestimmt einen Kopf kleiner als ich und nicht sehr schwer, deshalb schaffte ich es sie allein zu tragen. Tom nahm ihre Tasche.
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Everybodys Darling



Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 225
Wohnort: WoAnDers

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:14    Titel:


ich habe dich gefragt ob du ein hater bist ?
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Schattenlicht



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:17    Titel:


nee wieso?
wegen dem motto?
was hat des damit zu tun...
wolld damit nur signalisiern,
dass ich mitläufer voll arm
find *g*
tut mir leid wenns annerst
rübakam *lol*
bin ma mim hund wech
komm vll widda

hier noch der vierte teil falls des jemand liest:

Kapitel 4
Wir standen ziemlich planlos rum. Um uns herum hetzten die Menschen in irgendwelche Geschäfte. Niemand wäre auf die Idee gekommen uns zu helfen. Ich sah zu Bill. Keiner von uns hatte auch nur ne Idee wo hier der nächste Arzt sein könnte. Es war eisig kalt geworden. Obwohl es die letzten Tage für Oktober außergewöhnlich warm gewesen war. „Und jetzt?“, fragte mich Bill. Er war ganz schön blas geworden. Ich wusste, dass er Angst hatte. Mir ging es ja genauso... „Ich ruf jetzt Mum an...“, sagte ich. Es war das einzigste was mir jetzt sinnvoll vorkam. Ich holte mein Handy aus der Hosentasche und wählte die Nummer aus dem Telefonbuch aus. Es tutete...wenigstens war schon mal nicht besetzt. Ich sah zu Bill. Wir waren beide ungewöhnlich angespannt. Endlich meldete sich meine Mutter. „Mum? Weißt du wo es hier in Magdeburg nen Arzt gibt?“ „Oh mein Gott. Ist was passiert?“ Ich sagte ihr wo wir waren, und was passiert ist. Sie erklärte mir den Weg ins Krankenhaus, dass wir auch zu fuß schnell erreichen konnten., sie versprach so schnell wie möglich zu kommen. Ich weis nich wie wirs geschafft hatten, aber wir standen wirklich keine 10 Minuten später vor der Klinik. „Und jetzt?“, fragte Bill. Genau das hatte ich mir auch gerade gedacht. „Augen zu und durch...würd ich sagen.“ Schweigend betraten wir einen großen hellen Raum mit vielen Pflanzen und ein paar Stühle für die Wartenden. Von dem Krankenhausgeruch wurde mir schlecht. Eine Weile standen wir ziemlich hilflos da, bis eine Schwester zu uns kam und uns ausfragte. Da wir nicht viel über das Mädchen wusste, meinte sie, dass sie sie erstmal hier behalten würden. „Können wir hier bleiben bis sie aufwacht? Is bestimmt nicht toll irgendwo aufzuwachen und keiner ist da den man kennt...“, fragte Bill gleich. Ich sah ihn an. Die Krankenschwester sah ihn an: „Ich hab gedacht ihr habt sie auch erst gefunden...“. Bill sah mich an. Ich wollte sie auch nicht hier allein lassen und sie vielleicht nie mehr wieder sehn. „Unsere Mum kommt gleich und solang warten wir jetz noch bei ihr.“
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Celina98



Anmeldungsdatum: 22.10.2005
Beiträge: 250
Wohnort: Maintal

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:18    Titel:


Eben am Anfang wra ich etwas verwirrt aber nun weiss ich ja wer das war. Mehr Mehr bitte. :D :D :D :D
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Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 225
Wohnort: WoAnDers

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 17:20    Titel:


Schattenlicht hat Folgendes geschrieben:
nee wieso?
wegen dem motto?
was hat des damit zu tun...
wolld damit nur signalisiern,
dass ich mitläufer voll arm
find *g*



Nein das meinte ich nicht .... weil wenn du Fan bist bist du ja Mainstreamer ( für nixchecker: mitläufer)
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Schattenlicht



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 21:27    Titel:


aaaaaargh du denkst zu kompliziert....
akzeptiers doch einfach...außerdem bin ich in sachen th
eigentlich ziemlich neutral...soooo
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Schattenlicht



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 14.11.2005 21:29    Titel: weiter gehts


Kapitel 5
Ein Arzt kam und betrachtete das Mädchen in meinen Armen. „Wisst ihr was mit ihr passiert ist?“, fragte er. Ich schüttelte den Kopf. Der Arzt nickte. „War sie schon mal wach?“ „Ja, kurz. Sie hat mit uns geredet und ist dann wieder ohnmächtig geworden.“, hörte ich Tom antworten. „Das ist ja dann schon mal ein gutes Zeichen.“ Der Arzt sah mich an: „Würdest du sie bitte in das Untersuchungszimmer tragen?“ Ich nickte. „Darf ich auch mitkommen?“, fragte Tom. Der Arzt überlegte kurz und meinte dann: „Okay aber warte bitte draußen, ja?“ Tom nickte. Ich folgte dem Arzt. Das Mädchen in meinen Armen hatte die Augen immer noch geschlossen. Wir gingen durch einen langen Gang. Ich mochte den Geruch des Krankenhauses nicht besonders und verstand nicht wie man freiwillig hier arbeiten konnte. Der Arzt öffnete eine Tür und ich ging hinein. „Leg sie bitte dort hin.“ Meine Arme schmerzten. Kein Wunder. Ich hatte sie ja ewig rumgetragen. Ich lehnte mich an die Wand und sah zu, wie der Arzt ihr erst mit einer Lampe in die Augen leuchtete und ihr dann eine Spritze gab. Er murmelte die ganze Zeit vor sich hin. Ich konnte nur nicht verstehen was. „Die Platzwunde am Kopf müssen wir wohl nähen...“, sagte er plötzlich zu mir „und ich schätze sie hat eine Gehirnerschütterung...aber ansonsten geht's ihr ganz gut denke ich. Sie braucht viel Ruhe. Deine Schwester?“ Ich schüttelte den Kopf. „Hmm...nun gut wir werden sehen, dass wir ihre Eltern verständigen...“ Ja, das könnte er sehen. Ich bezweifelte, dass er es schaffen würde irgendetwas über sie herrauszufinden solange sie noch nicht wach war. Er säuberte die Wunde am Kopf und nähte sie anschließend. „Von der Spritze die ich ihr gegeben hab, dürfte sie demnächst aufwachen. Es kann aber sein, dass sie dann sofort einschläft. Sowas ist für den Körper meist ziemlich anstrengend. Naja, bleib du mal hier, ich werde schnell mal schauen, ob wir irgendetwas über sie rausfinden können.“ Der Arzt verlies das Zimmer. Ich kniete mich neben die Liege und schaute sie an. Sie war vielleicht 1,65m und sehr zierlich. Ihre langen braunen Haare fielen in großen Wellen über ihre Schultern und hingen über den Rand der Liege nach unten. Sie trug einen dunkelbraunen Kordrock, auf den Spitzenbordüren genäht waren und der ziemlich zerschlissen aussah. Was höchstwahrscheinlich mit viel Arbeit selbst gemacht wurde. Außerdem trug sie eine sportliche graue Kaputzenstrickjacke, die sich eng an ihren Körper schmiegte. Unter der Jacke trug sie ein schwarzes T-Shirt. Die Nylonstrumpfhose, die ursprünglich mal mit Absicht ein paar Löcher hatte, hatte mittlerweile ein paar echte Löcher, unter denen sich Schürfwunden und Blutergüsse befanden. Ich wusste ja nicht was dem Mädchen passiert war, aber es musste etwas ernstes gewesen sein. Ich strich ihr über die Hand an deren Handgelenk ein silbernes Armkettchen hing. Als sich die Hand plötzlich bewegte zuckte ich erschrocken zusammen und zog meine Hand weg. Sie hatte die Augen geöffnet und sah mich an. „Wo bin ich?“. Ich sah sie an. Vor lauter Freude, dass sie wach war vergas ich beinah zu antworten: „Ähm...du bist hier...ähm im Krankenhaus.“ Sie lächelte und wollte mit der Hand ihre Stirn berühren. Sanft hielt ich ihre Hand auf, bevor sie die Wunde berühren konnte. „Nicht! Die Platzwunde wurde gerade erst genäht.“ Erschrocken sah sie mich an. „Was ist eigentlich passiert?“ „Ich weis nicht. Tom...mein Bruder und ich haben dich bewusstlos gefunden.“, antwortete ich. „Du hattest ne Tasche dabei. Vielleicht wolltest du irgendwohin. Kannst du dich nicht erinnern?“ Sie dachte nach und schüttelte dann verzweifelt den Kopf. „Ich seh grad mal nach ob der Arzt kommt, okay?“, sagte ich. Ich ging zur Tür und öffnete sie. Draußen neben der Tür, saß Tom. Meine Mum stand vor ihm und redete mit dem Arzt. Ich sah zu Tom, der zuckte aber bloß mit den Schultern. Also war noch nichts wichtiges passiert. Der Arzt und meine Mutter hörten auf zu reden und schauten mich an. „Sie ist wach.“, sagte ich. „Gut ich werde mal nach ihr sehen“, meinte der Arzt und öffnete die Tür wieder. „Und?“, fragte Tom. „Sie kann sich an nichts mehr erinnern...“ antwortete ich nachdenklich und fragte meine Mum: „Hat er was über sie rausgefunden?“ Sie schüttelte den Kopf. Der Arzt öffnete die Tür. „Frau Kaulitz, könnte ich etwas mit ihnen besprechen?“ Meine Mutter nickte. „Nun ja....so wie es aussieht leidet unsere Patienten unter einer vorläufigen Amnesie. Das kommt häufig vor wenn eine Kopfverletzung vorliegt. Da ich nichts über ihre Familie weis, kann ich diese nicht verständigen. Und hier liegt auch das Problem. Ich möchte sie nicht gerne hier allein, ohne eine Bezugsperson lassen, wissen sie. Dadurch würde es nur noch länger dauern, bis sie sich wieder an Einzelheiten, die sie selbst betreffen erinnern kann. Es kommt jetzt vielleicht ein bisschen unproffesionell rüber, aber ich kann sie nur bitten, das Mädchen bei sich aufzunehmen.“ Ein Grinsen wollte sich auf meinem Gesicht ausbreiten. Doch ich schaffte es, es zu unterdrücken. Ich glaub ich träumte. Ich wusste nicht warum, aber ich wollte dieses Mädchen nicht hier allein lassen. Ich sah Tom an. Er verzog sein Gesicht, kurz zu einem Lächeln, sodass nur ich es sehen konnte. Das war unsere Art uns zu verständigen, wenn wir nicht unter uns waren. Unsre Mum würde „ja“ sagen müssen...sie hatte keine Chance gegen uns. Unsre Mutter sah den Arzt nachdenklich an. „Ich denke...“ sie sah zu Tom und mir „...wenn meine Jungs nichts dagegen haben...“ „Nein, ham wir nich“, unterbrachen Tom und ich unsre Mutter gleichzeitig. „...okay. Mir kommt die Sache zwar nicht so ganz geheuer vor und ich würde mich gerne nochmal mit dem Mädel unterhalten, ob sie überhaupt damit einverstanden ist, aber ja...okay ich bin einverstanden.“ Tom und ich grinsten uns an. Meine Mutter betrat nun zusammen mit dem Arzt das Behandlungszimmer.
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