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N E B E N W I R K U N G E N

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   N E B E N W I R K U N G E N
   Thema aus der Rubrik -> Tokiohotel FanFics
 
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>Cat-Eye<



Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 05.02.2006 12:10    Titel: N E B E N W I R K U N G E N


NEBENWIRKUNGEN?

1. Kapitel:


Nach dem ich heute den ganzen Tag mit meiner Freundin Jenny auf dem Volksfest war, und mir auch noch die Single von Tokio Hotel gekauft hatte, fiel ich wie so jeden Tag todmüde in mein heiß geliebtes Bett. Ich hörte mir die neue CD gerade bestimmt zum 20-mal an, als ich an meiner Zimmerwand ein Licht im Garten angehen sah. Da ich ein Balkonzimmer habe ist das jedoch nicht verwunderlich. Ich drehte mich auf die andere Seite, machte die Augen zu, und versuchte weiter zuschlafen. Als jedoch nach einer halben Stunde dieses beschissene Licht immer noch an- und wieder aus ging, reichte es mir. Ich hiefte mich genervt aus meinem Bett, lief wie in Trance zum Balkonfenster, öffnete dieses jedoch sehr leise, weil ich mein Zimmer direkt neben meinen Eltern habe.
Ich ging hinaus auf den Balkon, sah nach links und nach recht, aber das Licht war schon wieder aus. "Egal!", dachte ich mir, legte mich zurück ins Bett, und machte meinen CD-Spieler noch lauter, damit ich dieses nervende geheule von meiner kleinen Schwester nicht ertragen musste, die einen ALPTRAUM hatte.
Als ich dann ca. 4 Std. schlaf hinter mich gebracht hatte, fing es von vorne an. Ich dachte erst, es sei ein dummer Zufall, aber als das Licht dann wieder an und aus ging, reichte es mir. Ich legte mir schon eine gewaltige Standpauke für den jenigen zurecht, den ich jetzt erwischen würde, als ich jedoch das unglaubliche in meinem Garten entdeckt...
************************************************************
Viel Spaß beim lesen

lg

>Jenny<
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I_love_the_twins



Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 1331
Wohnort: in meiner eigenen Welt...

BeitragVerfasst am: 05.02.2006 19:01    Titel:


is echt gut bis jetz, mach ma schnell weiter Wink
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Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3
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Sweetysn@ck



Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 288

BeitragVerfasst am: 05.02.2006 21:19    Titel:


Jo hört sich gut an!!*neugierig geworden bin*
Also mach schnell weiter!!!*sweetsmile*
cucu eure Sweety!! n__n
Hab euch alle lieb!!!!!*knutscha*
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hokaido



Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 06.02.2006 00:15    Titel:


Also ich bin jetzt auch neugierig geworden schreib bitte schnell weiter.
Hokaido Wink
_________________
SWEET
SWEETER
BILL Smile
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>Cat-Eye<



Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 06.02.2006 16:39    Titel:


2.Kapitel:

Auf dem halb nassen Gras hatte jemand ein riesen großes Herz aus Kerzen gemacht. In diesem Herz stand mit Teelichtern geschrieben:"Anja, ich liebe dich, bitte verzeih mir alles was ich dir angetan habe!"
Ich war sprachlos. Erschrocken und zugleich total gerührt von dieser Aktion, ließ ich mich auf den Liegestuhl fallen, der zum Glück diesmal noch auf unserem Balkon stand.(Obwohl das, bei dem Putzfimmel von meiner Mutter eigentlich so gut wie unmöglich ist.) Ich musste lange überlegen, wer das für mich getan hatte, aber mir fiel einfach niemand ein( vielleicht wollte ich es auch einfach nicht wahr haben, dass weiß ich bis heute nicht). Aus lauter verzweiflung rief ich Jenny, die an diesem Tag Gott sei Dank, noch bei einem Freund von uns beiden war, an. Aber sie hatte keine Zeit, da sie gerade voll den Streß mit ihrer Mutter haben musste. Sie vertröstete mich auf morgen früh, sagte mir gute nacht, und legte auf.
Na toll, da braucht man einmal hilfe von seiner Freundin, und die lässt ein einfach hängen.
Total genervt und enttäuscht von ihr, holte ich mein handy, machte noch ein Foto von dieser total süßen Aktion und ging dann wieder ins Bett. Es war 03:47 Uhr. Ich überlegte die ganze Zeit , wer auf so eine krasse Idee kommen würde oder wie es jetzt wohl weiter gehen würde bis ich dann letztlich um 05:56 Uhr einschlief.Doch dieser Schlaf hielt nicht lange. Meine Mama rief aus halseskräften, das ich mal ans Telefon kommen sollte. Wer das wohl seien sollte?
Ich war wie gelähmt, konnte mich nicht bewegen, aber nur solange, bis meine Ma total ausflippte:" Verdammt noch mal Anja! Beweg endlich deinen faulen Hintern her!" Ich ging zum Telefon, fing mir beinahe eine von meiner Ma, und ging dann heran:
Ich: Hallo!?
"Hey Anja, da ist die Jenny!" Oh mein Gott, ich glaub, ich war noch nie so froh, ihre Stimme am Telefon zu hören!
Jenny:"Anja!! Jetzt erzähl doch mal was gestern mit dir los war! Wie kommts denn das du mich mitten in der Nacht anrufts!"
Ich erzählte Jenny alles von anfang an, und ich hörte nur noch wie sie sagte: CHRIS HAT SICH ALLSO DOCH GETRAUT!
Jetzt war mir alles klar. Chris. Was kann ich über ihn erzählen. War mit ihm seit 3 Jahren zusammen, bis ich ihn mit meiner besten Freundin im Bett erwischt habe. Er hat das mit ihr sofort beendet. Aber ich kann ihm seit dem nicht mehr ihn die Augen schauen, zu groß der Schmerz, die Enttäuschun, die Wut und der Hass denn ich spüre, wenn ich ihn sehe. Er war es.
Ich erwachte aus meinen Gedanken, als ich Jenny in den Hörer schreien hörte:" Anja!! Bist du noch dran??? Anja...!"
Ich meldete mich, sagte aber, das ich erstmal über ein paar Sachen nachdenken müsste. Jenny verstand das, bot mir aber noch an, am Nachmittag zu mir zukommen, was ich dann auch dankend annahm. Kaum hatte ich aufgelegt, hörte ich meinen Pa rumschreien, dass ich mal herkommen sollte. Ich ging wirklich total genervt zu ihm, worauf er natürlich gleich mal einen blöden Spruch ablassen musste. Danach fragte er mich, ob ich das im Garten den schon gesehen hatte. Na toll, peinlicher gings nun wirklich nicht mehr. Ich antwortete knall rot mit JA.
Er fragte mich ob das vom Chris war. (Ach ja, Pa weiß bis heute nicht, warum ich mit Chris Schluss gemacht habe, weil Chris sonst ganz bestimmt nicht seine Lehrtstelle bei meinem Dad bekommen hätte. Für Pa ist Chris der Arme, und ich die böse, die ihn eiskalt abserviert hatte.) Aber das war mir eigentlich auch scheiß egal. Aber Pa nicht, denn dieser fing gleich wieder damit an, dass wir doch so gut zusammen passen würden. Ich hatte darauf aber wirklich keinen Bock. Ich ging einfach, und hörte nur noch von ihm:"Du kannst mit ihm, der Jenny und dem Lukas ja mal verreisen, vielleicht findet ihr ja dann wieder zusammen!"
Klar, mit ihm, der Jenny und dem Lukas verreisen. Da kann ich mir schon ausmalen, wie das endet: Jenny wird die ganze Zeit mit dem Lukas rummachen, und ich kann zuschauen und mich wieder in diesen verdammten Liebeskummer verrennen.
Denn restlichen Tag verbrachte ich damit, mir mein Kopf zu zerbrechen, was ich nun machen sollte. Ich wurde erst aus diesen Gedanken gerissen, als es an meinem Zimmer klopfte. Scheiße, es ist ja schon halb zwei. Die Jenny kommt und ich seh aus wie ein Monster. Doch eigentlich war selbst das mir in diesem Moment egal. Irgendwie war mir alles egal. Es klopfte noch einmal, ich kämmte mir noch schnell die Haare und sperrte die Türe dann auf. Jenny kam rein, und wer noch...
Lukas, na toll. Der beste Freund von Chris und der Freund von Jenny. Beide schauten mich erwartunsvoll an. Doch ich konnte einfach nicht mehr. Zu viel war das alles für mich. Ich wollte einfach nur noch das Lukas geht, damit ich endlich mit Jenny reden kann. Ich bat ihn zugehen, und er gab Jenny noch einen sehr zärtlichen Kuss( ja, ja so ist er nunmal, aber warum krieg ich nicht so einen gefühlvollen Typen?) und ging dann auch, nachdem er sich noch abends mit der Jenny in irgendeiner Disco verabredet hatte.
Endlich war er weg,da fing Jenny auch schon an von ihm zu schwärmen. Mir reichte es, ich musste jetzt etwas sagen, sonst würde ich wahrscheinlich daran ersticke. Ich schrie sie an:"
Sag mal bist du gekommen, um mir zuhelfen, oder um mich vollkommen runter zu machen?!"
Völlig unverständlich und erschrocken rief Jenny mir entgegen:"Es passt schon. Beruhigt dich erstmal, dann können wir auch miteinander reden!" Sie ging raus und ließ die Türe hinter sich zu knallen. Ich konnte nicht mehr. Völlig fertig fing ich an zu weinen. Zwischen meiner ganzen heulerrei konnte ich gerade noch irgendwas von Konzert, Berlin und einladen hören. Jetzt checkte ich gar nichts mehr. Ich bin hir völlig fertig, und Jenny ratscht mir meinem Vater über Urlaub machen. Versteh einer diese beschissene Welt. Nach etwa einer Stunde hatte ich mich wieder gefasst und Jenny kam zurück in mein Zimmer, als sie auch sofort wieder zu reden anfing:" Du hast 2 Stunden Zeit. Pack dir deine Sachen ein, wir fahren zu Viert nach Berlin, und dann regelts du das mit Chris. Und wenn du das geschaft hast, gehen wir entweda zu Viert auf´s Tokio-Hotel-Konzert, oder die Jungs gehen wärend dessen irgendwo anderst hin. In zwei Stunden fahren wir los, also beeil dich!" Mit diesen Worten ging sie....
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I_love_the_twins



Anmeldungsdatum: 16.01.2006
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BeitragVerfasst am: 06.02.2006 16:55    Titel:


Is cool, mach ma wieder Smile
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>Cat-Eye<



Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 06.02.2006 20:51    Titel:


3.Kapitel:

O.K. Ich muss in zwei Stunden meinen Koffer nach Berlin gepackt haben. Ein Ding der Unmöglichkeit. (Ach ja, für alle die, die des mit dem Geld jetzt nich ganz checken. Mein Dad hat genug Geld, der könnte sich alles Menschenmögliche 2x kaufen, und hätte noch immer zuviel GELD) Wie von einer Terantel gestochen rannte ich hin und her, suchte alles nötige zusammen, und auch alles unnötige. Es war jetzt 18:24 Uhr. Das heißt, ich habe noch 36 min. Zeit, bis mein Zug mit Jenny, Lukas und Chris losfährt. Da fiel mir eins ein! Scheiße, wir haben doch nächste Woche Dienstag wieder Schule, und Chris und Lukas müssen doch morgen bei meinem Dad auch wieder arbeiten. Ich rannte runter zu meinem Dad, der gerade mit dem Hotel "DE LOUIS" telefonierte. Ein fünf-Sterne-Hotel. "Ja ich möchte von heute bis zum übernächsten Freitag bei ihnen für 4 Teenager (das ist, glaub ich, das Lieblingswort von meinem Dad) reservieren. Was, sie sind schon ausgebucht... Ja, ich verdopple den Sweetenpreis, wenn ich zwei Doppelzimmer bekomme. Ahh, dann ist das doch möglich. Sehr schön, Sie haben mir sehr weiter geholfen. Ach ja, noch eine bitte. Haben Sie auch Limosinen mit Schofeur, oder muss ich das woanders buchen? Bei Ihnen. Ja genau, aber sie muss immer zur verfügung stehen, wenn einer der Vier irgendwo hin will. Dafür sorgen sie, na dann, bin ich sehr zufrieden. Ich melde mich später noch einmal bei Ihnen. Viele, Dank. Auf Wiederhören." Damit legte er auf, und ich erzählte ihm, dass ich doch in 4 Tagen schon wieder in die Schule muss. Darüber konnte er nur lachen, und sagte:"Du kennst mich doch. Ich habe alles Organisiert. Du und Jenny habt euch in Berlin leider den Fuß gebrochen, und könnt deshalb erst später am Schulunterricht teilnehmen." Ein kleines schmunzel lief ihm über die Wangen, und man konnnte sehr gut erkennen, dass er mal wieder total stolz auf sich war. Ich gab ihn ein Kuss auf die Wange, und lief zurück zu meinem Zimmer.
Scheiße, nur noch 10 min. Da über kamm mich die pure Angst. Was soll ich nur zu Chris sagen. Wie wird er auf mich reagieren. Will er überhaupt noch mit mir zusammen sein. Wird er es diesmal ernst meinen? Aber diese Gedanken beendete ich schnell, als es an der Tür klingelte. Ich wusste genau, dass es jetzt losgehen würde.
Vor der Tür stand Lukas, der als einziger von unserer Klicke ein Führerschein besahs. Na ja Jenny und ich sind mit unseren 14 sowieso noch zu jung dafür. Ich rannte runter, Lukas mir entgegen, um meinen Koffer zu holen. Ich sagte nur kurz "Hy", und lief dann zu meiner Familie. Danach folgten noch Prädigten von meiner Ma, die Heulerei von meiner Schwester, weil sei doch auch sogerne mitgekommen wäre,und die gutzurederei von meinem Dad, dass ich schon wieder mit Chris zusammenkommen würde. Danach noch Küschen Ma, und Pa und eine neckisches Grinsen für meine Schwester, als Lukas von draußen herein rief, das ich mich beeilen solle. Mit gemischten Gefühlen verließ ich das Haus und stieg ins Auto ein. "Soll´n wir zuerst zur Jenny oder zum Chris?" Wie aus der Pistole schrie ich fast, dass er zuerst zur Jenny fahren solle. Etwas erschrocken fuhr er los, und wir waren auf dem Weg richtung Jenny. Bei Jenny angekomen, stieg Lukas kurz aus, um sie zu "begrüßen"( was bei denen meist beim bussal anfängt, und beim wild rumknutschen endet) und ihren Koffer einzupacken. Dann verabschiedeten sich die zwei noch von Jenny`s Ma, und von der kleinen Schwester die ebenfalls heulte, aber nicht weil sie auch mit wollte, sondern weil ihre Schwester kaum einen Tag ohne Jenny leben kann. Die zwei sind ein Herz und eine Seele. Als auch das hinter uns gebracht war, stieg meine angeblich beste Freundin ein. Aber nicht hinter zu mir, nein, das wäre ja zu einfach für mich, nein sie setzt sich natürlich vorne auf den Beifahrersitz.
Oh nein. In diesem Moment wurde mir klar, das ich gleich Chris sehen würde. Da er nur ein paar Häuser von Jenny entfernt wohnt, dauerte es dementsprechen auch nicht gerade lange, bis wir bei ihm ankammen. Er warf seinen Koffer ihn den Kofferraum, und stieg zu mir ein. Und da war er wieder, dieser Blick. Denn Blick, den ich früher so geliebt habe, ihn jetzt einfach nur noch hasste. Mir liefen wieder Tränen ihn die Augen. "Nein," dachte ich mir "jetzt fängst du ganz bestimmt nicht an zu weinen. Das hast viel zu lange gemacht!" Doch es war zu spät! Chris, Lukas und auch Jenny haben gesehen, wie mir eine Träne die Wange entlang lief. Da sagte Jenny zu mir:" Komm kurz mal mit raus, Anja. Bitte!"
Ich stieg aus, und Jenny nahm mich in den Arm. Wir standen vielleicht zwei Minuten so da, aber mir kam es wie eine ewigkeit vor. Ich wollte einfach nicht, das sie mich wieder los läst. Denn dan würde es weiter gehen, das Gefühlschaos. Doch irgendwann ließ sie dann doch los. Ich warf einen Blick ins Auto, und sah einen am Boden zerstörten Chris. Auch Lukas versuchte, ihm neuen Mut zu machen. Ich sah zurück zu Jenny, und sie sah mich fragend an:" Willst du es so?"
Ich konnte nicht antworten, weil ich ihr nicht zugehört hatte. Zu sehr war ich durcheineander."Will ich was?" "Das ich neben dir sitze?" Mir fiel ein Stein vom Herzen. "Ja," sagte ich erleichtert. Wir setzten uns um und fuhren mit 20 Minuten verspätung dann zum Bahnhof. Hoffentlich erwischen wir noch unseren Zug...
Lukas rasste wie eine gesenkte Sau. Mir war das gar nicht so aufgefallen, denn ich sah die ganze Zeit im Spiegel vom Beifahrersitz in das Gesicht von Chris. Seine Augen, seine Nase, sein Mund. Einfach alles an ihm war perfekt. Vielleicht zu perfekt für mich...........
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 1331
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BeitragVerfasst am: 06.02.2006 21:24    Titel:


WEITEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEER!!!!!!!!!!
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>Cat-Eye<



Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 08.02.2006 19:34    Titel:


4. kapitel:

Ich wurde wiedereinmal aus meinen Gedanken gerissen, als wir am Bahnhofstparkplatz standen. "Komm schon, wir müssen uns echte beeilen, wenn wir unseren Zug noch kriegen wollen!" rief mir Lukas entgegen. Ich stieg aus dem Auto aus holte meine Koffer und Chris lief während dessen zum Infoschalter um die Tickets zu holen.
Wir mussten seeeeeehr schnell rennen, um noch diesen Scheiß Zug nach BERLIN/POTSDAMM zu erwischen. Als wir dann endlich im Zug sahsen, war ich völlig außer Atem. Aber auch Jenny war völlig fertig. Jedoch war der Unterschied zwischen uns beiden, dass die jetzt eine Schulter hatte, auf der sie dann auch einschlief, wiel es ja auch schon ganz schön spät geworden ist. Ach, wie sehr habe ich mich danach gesehnt, von Chris in den Arm genommen zu werden. Doch sofort war wieder das Bild da. Das Bild von meiner besten Freundin und ihm. Ich konnte nix daran ändern. Ich musste einfach daran denken. Es war wie eingebrannt in meinem Kopf. Nach ca. 3 Stunden kam eine Durchsagen:" Bis nach Berlin beträgt die Fahrzeit jetzt noch 4 Stunden. Wir schätzen mit der Ankunft in Potsdamm um ca. 23:45 Uhr. Eine gute weiter Fahrt wünscht ihnen Ihr Schaffner......"
Ich war eingeschlafen. In den armen von Chris. Ich weiß bis heute nicht, ob das die Sehnsucht nach ihm war, oder ob es die anderen waren, die einwenig Schicksal gespielt haben. Es war mir auch egal, ich fühlte mich so beschütz von ihm, kein einziger trüber Gedanke mehr an die scheiß Erlebnisse mit ihm. Es war wie früher, einfach nur wie früher.
Pünktlich um 23:45 Uhr traffen wir im Bahnhof ein, auch wenn ich davon nicht viel mitgekriegt habe, da mich Chris erst geweckt hatte, als die anderen zwei schon in der Limo vom Hotel sahsen. Er weckte mich so zärtlich, als hätte er Angst mir auch nur irgendwie weh zutun. Es war so schön. Unsere Blicke traffen sich, wir kammen uns näher,und...
Nein, ich konnte ihn einfach nicht küssen, irgendwas war wie gelähmt bei mir. Ich sprang schreckhaft auf, und ging zur Limo. Chris war total entäuscht, das habe ich in seinen Augen gesehn. Diesen Blick habe ich das letzte mal gesehen, als wir kurz vorher miteinander schlafen wollten aber ich einfach nicht konnte. Diesen Blick kannte ich, als ich ihn mit Melly erwischt habe. Obwohl er da wohl mehr von sich selber entäuscht war.
Als ich an der Limo ankam, öffnete mir jemand die Tür, und ich sah Jenny und Lukas knutschend auf der Seitenbank sitzen. Ich weiß nicht warum, aber es hat mir noch nie so sehr weh getan, die beiden knutschen zu sehn. Das lag wahrscheinlich daran, das ich selber gerade die Chance dazu hatte, aber sie nicht genutz habe. Nach etwa 28 minuten fahrt kammen wir im Hotel an, wo uns schon eine freundliche Frau empfang. Sie fragte uns nach unseren Namen, ob wir noch etwas essen wollen bzw. trinken. und wie wir die Zimmer aufteilen wollten. Oh nein. Alle drei schauten mich erwartungvoll an. Lukas, weil er am liebsten jede Minute mit Jenny verbringen wollte. Dann Jenny, weil sie sich nichts mehr wünschte als mit Lukas endlich eine Nacht alleine zu verbringen. Und zu guter letzt noch Chris. Er hatte jedoch seine Hoffnung schon aufgegeben, mit mir in ein Zimmer zukommen. Ich weiß nicht, wem zuliebe ich es gemacht habe, aber ich ging mit Chris ins Zimmer.
Ja, ich weiß auch nicht warum, es wurde einfach von mir erwartet. Als wir nach den bestimmt 23 Smirn-off alle sehr angeheitert waren, gingen wir dann auf unsere Zimmer weil wir von der Bedienung Bar rauschgeschmiessen wurden. Wir sagten uns noch gegenseitig gute nacht, und trennten uns dann um 04:00 Uhr. Doch als ich ins Zimmer kam traf mich der nächste Schock. Es gab nur ein Doppelbett, das man nicht in der Mitte auseinander trennen konnte. Verdammt! Irgendwie wars mir dan aber doch egal, weil mir einfach nur mehr kotzübel war. Ich wollte mich gerade umziehen, als Chris mir hinterher rief:" Willst du das ich auf dem Boden schlafen?" "Nein! Warum denn!" Das war vielleicht eine Antwort, die ich, wenn ich nicht total dicht gewesen wäre, nicht gegeben hätte, aber darüber dachte ich da noch nicht nach. Wir schauten uns noch irgendein scheiß an, und ich schlief dann irgendwann zwischen meinen ganzen Gedanken, Gefühlen und Eindrücken ein.
Am nächsten Morgen wurde ich durch Chris aufgeweckt, da er sich umdrehte, und mich dabei berührte(Aber diese Berührung wa nicht gerade sanft). Ich sah ihn an und machte mir ein paar Gedanken. Hier lag ich also, mit meiner großen Liebe und zweifle noch daran, das er mich liebt. Mit einem fetten Kopf, und riesem Muskelkater stand ich auf und ging ins Bad. Da stand auf der einen Seite des Spiegelschrankes sein Parfüm. Es ist das selbe seit ich ihn kenne. Seit 4 Jahren hat er das selbe, gutrichende Parfüm. Ich konnnte nicht anders, ich nahm ein Hemd von ihm und roch daran. Es roch nach... es roch nach Chris. Einfach nur nach ihm. Indiesem Augenblick öffnete sich die Badtür, und Chris stand in der Tür. Er sah mich mit seinem Shirt, und ein lächeln verbreitete sich auf seinem Geschicht. Dieses Lachen war es, warum ich ihn so liebte. Er schaffte es einfach immer wieder mit seinem Lächeln alles gut zumachen. Zuerst war ich etwas schüchtern, aber dan überkamm es mich. Ich fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Zuerst etwas erstaunt, aber dann sehr froh küsste er mich zurück. Wir knutschten immer wilder, gingen aus dem Bad und landeten auf dem Bett. Ich zog Chris sein Shirt aus, und wir kamen uns immer näher. Doch dann wurde die Türe aufgerissen. Es waren Jenny und Lukas. Total überrascht ließen wir von einander los. Die anderen beiden waren zuerst knallrot geworden, freuten sich dan aber destomehr. "Siehste Anja, jetzt haste das, was du schon so lange willst!" Nickend, aber immer noch mit Herzrasen, raffte ich mich auf, schmiss die beiden raus, und vertröstete sie auf das Mittagessen, bei dem wir uns ja wiedersehen würden, das jedoch schon in 15 minuten sein würde. 15 Minuten später,und um eine Dusche und einige Küsse reicher, gingen Chriss und ich dann Händchenhaltend zum Mittagessen, wo auch schon Jenny und Lukas auf uns warteten. Wir aßen irgendwas ekliges, und tranken erstmal ein Red Bull, worauf die Kellner etwas komisch reagierten, und berieten uns, was wir jetzt die restliche Zeit machen wollten. Alle redeten durcheinander, bis Jenny der Kragen platze. Sie schrie in unsere Mitte, dass morgen Abend das Konzert wäre und wollte wissen, ob die Jungs jetzt mitkommen, oder nicht. Doch diese überlegten sich die beseten Ausreden, nur damit sie nicht mitkommen mussten. Mir und Jenny war das ja eigentlich nur Recht. Doch als wir fertig gegessen hatten, wollten die Jungs unbedingt ein Fußballspiel sehen. Da redeten Jenny und ich uns dann raus, schließlich brauchten wir ja noch ein cooles Outfit.
Am Nachmittag traffen wir uns um 15:00 Uhr auf dem Limosinenparkplatz und fuhren zuerst zum Stadion, wo die Jungs sich dann abseilten, und der Fahrer fuhr uns weiter zur Shoppingmaile überhaupt in Berlin. Die kannte ich noch von meiner Zeit aus Berlin, als ich bei meiner Tante gewohnt hatte. Jenny und ich schenderten durch die ganzen Läden, Restaurants und Eisdielen die es dort gab. Doch bis jetzt hatten wir es nur geschafft, das jeder einen kleinen Kaffe und ein Eisbecher gegessen hatte. Wir liefen die ganze Zeit hin- und her, konnten uns aber einfach nicht entscheiden. Zu groß die Auswahl. Das waren wir nicht gewöhnt. Normalerweise gehen Jenny und ich shoppen und haben nach ca. drei Geschäften ein perfektes Outfit. Als wir gerade total über einen alten Mann lästerten, der sich sein Zitroneneis genau zwischen die Beine gekleckerte hatte, fiel uns zeitgleich ein Geschäft in die Augen. Wie bekloppte rannten wir dort hin, gingen rein und beauftragten die Angestellte damit, uns das Ausgehangene Shirt und dazu noch einen coolen Mini zu bringen. Etwas verwundert ging sie in das Lager und kamm kurze Zeit später mit diesem absolut coolen Shirt zurück. Danach ging sie nochmal zurück, um noch unsere Röcke zu holen. Wir probierten beides an, und es sah wie für uns geschneidert. Schön eng am Bauch, und einen riesen Ausschnitt. Der Rock war nicht besonders. Er war aus Jeans und an den Seiten etwas angeschnitten. Nachdem wir bezahlt hatten, und immer noch total happy über dieses geile Outfit waren, beschlossen wir, zurück zum Hotel zu fahren, wo unsere Jungs bestimmt schon warten würden.
Gesagt, getan. Wir riefen den Fahrer der Limo an und er kam kurtze Zeit später. Im Hotel angekommen begrüßten wir uns erstmal und beschlossen danach zuerst noch irgedwo was essen zu gehen, weil man dieses essen wirklich niemanden zumuten konnte. Nach dem Essen wollten wir dann noch in irgendeine Bar gehen, um auf mich und Chirs anzustoßen. Danach trennten wir Paare uns mal wieder, weil wir uns für abends fertig machen wollten. Ich ging also mit Chris zum Fahrstuhl und fing drinnen wieder wild mit ihm zu knutschen an, so dass wir gar nicht bemerkten, das wir schon lange angekommen waren, und mittlerweile von einer Familie mit 3 kleinen Kindern beobachtet wurden. Chris und ich stiegen aus, und die Familie ein. Im gehen konnte ich noch hören, wie der Vater zu Mutter sagte:" Ja, Ja. So hats bei uns auch angefangen, und jetzt stehen wir mit kleinen Kindern im Aufzug!" Ich musste grinsen. Im Zimmer angekommen schloss Chris auf, und wir gingen hinein. Er wollte gerade wieder mit mir knutschen, als ich jedoch abblockte, und sagte, dass ich noch duschen und mich schminken müsste. Da ließ Chris mich los, und seine Hand gliet ganz Zufällig über meinen Po. Wieder überkamm mich ein krinsen. Ca.45 Minuten späer kam Chris ins Bad, und ging duschen. Ich schminkte mich noch kurz fertig und ging dann ins Zimmer um mich umzuziehen, da ich bis jetzt nur in eine Handtuch gewickelt war, und nicht vorhatte, eine neue Mode zu beginnen.
Pünktlich 19:30 Uhr traffen wir uns in der Empfangshalle, wo auch schon der Fahrer auf uns wartete. Wir baten ihn, uns zum McDonalds zu fahren, weil wir langsam echt hunger hatten.
Nach ca. 15 Minuten waren wir angekommen, beschlossen aber, lieber zum McDrive zu fahren, damit wir schneller zu Bar in der Stadtmitte kamen. Nachdem wir endlich mal wieder ein sättigungsgefühl in unseren halbtoten Mägen verspürten, fragte ich die Jungs dann, was sie dann morgen machen wollten, wärend wir im Konzert seien. Eigentlich hätte ich mir die Frage auch sparen können, weil ich genau wusste was für eine Antwort folgen würde. "Wir gehen ins Berlinstadion und sehen uns DAS Spiel überhaupt an. Bayern gegen Schalke!", gab mir Lukas als Antwort, und war total empört darüber, dass ich das nicht wusste. Da klingte Jenny sich ins Gespräch ein:" Na dann, haben wir ja morgen alle vier spaß! Aber das ihr mir ja nicht zu viel spaß haben werdet!", sagte sie mit einer drohenden aber irgendwie auch lustigen Art. Chris und mein Blick traffen sich. Wir zwei wussten sofort was gemeint war. Nur Lukas stand mal wieder auf der Leitung. Er sagte nur genervt zurück:" Ach komm, gehts ihr auf euer Kinderkonzert, und wir schauen uns das Spiel für Männer an!" Jenny und mir rutschte ein lachen heraus. "Für Männer, ach so!", äffte sie ihn neckisch nach. Er begann sie zu kitzeln und die beiden fingen mal wieder zu knutschen an. Chris und ich konnten der knutscherei noch ein paar Meter widerstehen, saßen am Schuß dann aber auch engumschlungen in der Limo. In der Bar angekommen tranken wir noch was, was jedoch danach geschehen ist, das weis ich bis heute nicht, weil ich so blau gewesen sein muss, das Chris mich zur Limo und dann ins Zimmer tragen musste.
Als ich am nächsten Morgen dann wieder aufwachte, war das Zimmer leer. Kein Chris, der neben mir schlief. Außerdem hatte ich nen Schädel, dass ich mich einfach umdrehte und weiter schlief. Doch ich konnte nicht mehr lange schlafen. Chris weckte mich mit einem zärtlichen Kuss und erzählte mir dann noch wie ich mich gestern aufgeführt hätte, und das ich bei der nächsten Barrunde wohl lieber aussetzen sollte. Doch er wusste ganz genau, dass mich davon niemand überzeugen kann. Ich und nix tinken, während meine Freunde sich zulaufen lassen. Klar!!! Total fertig mit der Welt hörte ich es an der Tür klopfen und Lukas kam rein. Ich hab mich als erstes gefragt, wie es passieren kann, dass man einen Lukas ohne Jenny sehen kann. Dieser erkläte mir dann, aber dass Jenny gerade genauso wie ich im Bett liege mit einem riesen Brummschädel. Ich musste lachen, konnte mich aber schnell wieder beruhigen, als ich an das Konzert heute Abend dachte. Scheiße! Jetzt habe ich einmal die Chance Tokio-Hotel zusehen, und muss mich einen Tag davor so zulaufen lassen, dass ich nicht mal mehr weiß, was an dem Tag passiert war. Anja, sowas schaffst nur du. Ich bat Lukas zurück zu Jenny zugehen, da sieh ansonsten bestimmt vor Sehnsucht sterben würde. Chris beauftragte ich dann, mir schnell ein Red Bull zu bringen. Er war gerade gegangen, als ich mich aus diesem wunderschönenen weichen Bett in die Senkrecht hiefte. Mir wurde total schwindelig, und ich setzt mich kurz auf die Bettkante, damit ich micht kurz fassen konnte. Indem Moment kam Chris wieder. Er ließ den Red Bull bei nahe fallen, als er mich sah. Er kam zu mir gerannt, und fragte mich, ob ich irgendwas hätte. "Nein, Nein! Passt schon. Aber kannst du mir bitte schnell aus meiner Tasche eine Aspirin holen?" Chirs stürmte zu meiner Tasche und brachte mir die Tablette und ein Glas Wasser. Mir wurde Kotzübel, als ich diese Scheiß Tabette hinterschlucken musste. Danach ließ ich mich wieder ins Bett fallen, und schlief weiter. Diesmal wurde ich jedoch von einem Telefongeklinge geweckt. Ich sah Chris aus dem Bad an mein Handy zu rennen. Als er jedoch sah, dass ich schon wach war, brachte er mir das Handy und ich ging heran. Verdammt! Meine Ma. Was jetzt. Wenn die rauskriegt, dass ich total blau war würde die mich wahrscheinlich mit der ganzen Armee von dem Hotel abholen, damit sie mit totschlagen kann. Nein, ich konnte nicht ran gehen. Ich gab Chris dass Handy zurück, und sagte ihm nur, er soll sich irgendwas ausdenken. Er redet schnell mit ihr entschuldigt sich dafür, das wir uns nicht gemeldet haben, und erkärt meine Abwesenheit, mit einem Ausflug in irgendein Museeum. Danach hörte ich noch die Freudenschreie meines Vaters, als Chris im erzählte, dass er und ich wieder zusamen waren. Chris grüßte alle schön in meinem Namen und legte dann auf. Ich bedankte mich bei ihm mit einem innigen Kuss. Dieser war allerdings nur kurz, da Jenny sich aufgerafft hatte um eine Tür weiter mich zubesuchen. Ich sah ihren Blick und wusste, das es echt kotzübel seien musste. Chris ging raus und sagte, dass er mal zu Lukas gehen würde, damit sie sehen würden wie es jetzt heute weitergehen sollte. Mit einem Sorgenfollen Blick veließ er das Zimmer dann. "Sag gehts dir auch so dreckig wie mir, oder hab ich gestern als einzige zuviel getrunken?", fragte sie mich total heißer. "Nein, wir haben gestern wohl beide einbisschen zu tief ins Glas geschaut!", entgegnete ich ihr. "Was machen wir denn jetzt, ich will sogerne aufs Konzert!" Während ich mein dritten Red Bull trank überlegte ich laut:"Wir haben die Wahl zwischen:
Im Hotel rumhängen, und uns richtig erhohlen, was Chris und Lukas höchst wahrscheinlich ganz lieb war, weil sie sich ends die sorgen machen
Dann haben wir noch die Chance, uns irgendein Scheißspiel zwischen soein paar scheiß Clubs anzusehen, was Chris und Lukas wahrscheinlich überhaupt nicht gefallen würde
Und wir haben die Wahl noch für Tokio Hotel.
Da war es uns klar. Jenny und ich riefen gleichzeitig "Ich bin für Wahlmöglichkeit Nummer drei!" Indiesem Moment ging die Türe auf und Chris und Lukas kamen rein. "Wir haben uns jetzt dafür entschieden, dass wir alle zu viert heute im Hotel bleiben, damit ihr euch erstmal wieder erhohlen könnt!", erklärte uns Chris. Na toll, so redet sonst nur mein großer Bruder mit mir, wenn er nich will, das ich mich wieder mit irgendein von seinen Freunden treffen will. "Nein, wir gehen heute Abend auf das Konzert, und ihr geht ins Stadion!", erwiderter Jenny. Besorgt schaute mich Chris an. Ich erklärte ihm dann, jedoch, dass wenn ich mich jetzt noch ein wenig hinlege und noch zwei Red Bull und ne Aspirin nehme, dann bin ich heute Abend wieder voll fit, und kann auf das Konzert gehen. Chris wollte mir gerade eine Standpauke halten, da klingelte mein Handy zum zweiten Mal an diesem Tag. Ich bat Chris, nachzusehen, wer dran war, um ein nerviges Gespräch mit meiner Mutter aus dem Weg zu gehen. Doch sie war es nicht. Es war Markus, mein großer Bruder, der sich wahrscheinlich wieder totale Sorgen um mich machte. Ich ging ran, unterhielt mich kurz mit ihm, aber er checkte sofort, dass ich noch total dicht war. Ich hab bestimmt 10 Minuten gebraucht, um ihn wieder zu beruhigen. Danach wollte er unbedingt mit Chris reden. Na toll, ich konnte mir schon denken, wie das enden würde. "Ja?", fragte Chris ins Handy. "Hör mir mal ganz gut zu! Wenn mein Schwester noch einmal blau ist, oder du sie nur eine Minute aus den Augen lässt, brech ich dir alle deine Knochen!", hörte man ihn ihm ganzen Zimmer rumschreien. Ohh man. Das war ja wieder mal peinlich. Der mit seiner Sorge um mich. Chris musste ihm dann noch versprechen, mich ja nicht anzufassen, und dass er mich ja nicht alleine auf dieses Konzert gehen lässt. Danach legte er auf. "Man, dein Bruder bringt mich noch mal um!" "Ach komm. Du kennst ihn. Und du weißt auch warum er so krass auf dich zu sprechen ist." Ich ging ins Bad, um einem Steit mit Chris aus dem Weg zu gehn. Ich konnte zwa noch hören, wie Jenny irgendwas rumfluchte, hatte aber keinen Plan, warum die sich jetzt so aufregte. Ich hatte hier allen Grund mich aufzuregen...
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I_love_the_twins



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BeitragVerfasst am: 08.02.2006 20:17    Titel:


lustich Laughing

weiter pls ^^
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>Cat-Eye<



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BeitragVerfasst am: 09.02.2006 21:38    Titel:


5. Kapitel:

Na ja, so um 16:30 Uhr kam ich dann wie ein halbwegs normaler Mensch wieder aus dem Bad, wo eine ganz tolle Nachricht auf mich wartete. Während Lukas und Chris sich verzogen, versuchte Jenny mir ganz schonend bei zubringen (weil sie ganz genau wußte, wie ich darauf reagieren würde) das entweder Lukas und Chris mit ins Konzert kommen, oder wir müssen hier bleiben. Ich glaub wär einer von den beiden da gewesen wär ich dem um den Hals gefallen und hätte ihn erwürgt. Aber so musste Jenny alles abkriegen. Als ich mich halbwegs beruhigt hatte, kam die beiden wieder rein. Alle meine Überzeugungsversuche wurden eiskalt von den beiden abgeblockt. "Warum regst du dich eigentlich so auf!", fragte mich Chris dann ganz blöd. Das war zu viel für mich. Ich rannte runter in die Aula und bat den Fahrer mich noch kurz zum Laden um die Ecke zu fahren, weil meine Wimpertusche alle war,und ich ganz bestimmt nicht ungeschminkt zum Konzert gehen würde.
Wieder zurück im Hotel, fiel mir Chris froh und erleichtert um den Hals. "Es tut mir leid. Wenn du unbedingt alleine mit Jenny gehen willst, dann O.K. Von mir aus. Aber den Luki musst du selber überzeugen, denn der hält davon gar nichts!" Mit einem fetten Kuss bedankte ich mich bei ihm, und rannte dann zu Lukas und Jenny, die schon wieder knutschend auf dem Bett lagen.
"Jenny, komm wir müssen langsam los, wenn wir den Anfang nicht verpassen wollen!" Völlig perplex sah sie mich an. "Ist dir es jetzt etwa egal, das der Lukas und der Chris mitkommen?"
Ich erklärte ihr alles, und nach ein wenig Zoff mit Lukas konnte Jenny dann auch mit, ohne das der Lukas mitkommt. Während die Jungs sich ihre Bayerntrikos überwarfen, zogen Jenny und ich uns unsere neuen Klamotten an, auf die die Jungs nicht schlecht reagierten. Danach krammten Jenny und ich noch unser anderes Zeug zusamen: Handy, Schminke usw. Weil wir alle noch hunger hatten, aber keine Zeit mehr irdendwo hinzufahren, zwängten wir uns um 19:00 Uhr ins Esszimmer des Hotels und holten uns wieder diesen ekligen Frass des angeblich 5-Sterne Kochs, obwohl der bei mir nicht mal einen kriegen würde. Fertig gegessen und und den mittlerweile 6. Red Bull intus verabschiedeten wir uns noch bei Chris und Lukas, da sich unsere Wege diesmal schon auf dem Limoparkplatz trennnten. Total aufgedreht und hippelig stiegen Jenny und ich in einen BMW ein, weil wir nicht mit der Limo vorfahren wollten. Die Jungs hingegen suchten sich die fetteste Limo aus, und fuhren schließlich vor uns los, weil das Spiel bald anfangen würde. Das Konzert hingegen begann erst in 2 Stunden also um 22:30 Uhr. Nach dem wir uns kurz mit dem Fahrer beraten hatten, beschlossen wir uns in irgendeiner Tankstelle noch schnell zwei Red Bull und ihn irgendeiner Apotheke noch ne Packung Aspirin zu holen. Alles war total cool: die fahrt zur Tankstelle, Apotheke und letztlich die fahrt zum Konzert. Ich schluckte noch schnell die Aspirin runter und trank den letzten Schluck von meinem Red Bull und stiegt dann vor einem Riesen Gebäude aus. Oha!! Das Gefühl war einfach nur noch krass! Aufeinmal merkte ich, dass ich totales Herzrasen kriegte. Zuerst erklärte ich es mir mit meiner Aufregung, was aber ein großer Fehler war!
Als Jenny und ich uns endlich wieder gefasst hatten klingelte mein Handy schon wieder. //Verdammt mir reichts jetzt echt, wer ist das den schon wieder?// Es war Chris. Er machte sich anscheinend sorgen, also ging ich ran. Als er mir aber nur berichten wollte, dass Bayern gerade 2:1 führte, sagte ich erst herzlichen Glückwunsch legte danach auf und machte mein Handy dann aus. Wir gingen dann rein, holten die Karten ab, und gingen dann in diese rießen Halle. Wir gaben die Karten ab, und mussten noch schätzungsweise 20 Minuten warten, bis dann endlich die Vier auf der Bühne standen. Sie begannen sofort zu singen, spielten "durch den monsun" und "leb die sekunde" Nach 10 oder 11 weiteren Songs verließ Bill die Bühne und die anderen drei spielten irgendwelche mixe. Aufeinmal war wieder das Herzrassen da. Aber viel schlimmer als vorher. Ich wartete kurz und hoffte, dass es wieder vorbeigehen würde, aber es wurde immer schlimmer. Ich musste aus dieser Halle raus. Ich sagte Jenny bescheid, diese war aber voll in einem Tokio Hotel rausch . Sie sagte, ich solle noch das Lied anhören und danach würde sie mitkommen nach draußen. Doch es ging einfach nicht mehr. Nach Luft schnappend, quetschte ich mich durch die Maßen nach draußen. Ich holte tief Luft, und dachte ich muss ersticken. Das Herzrasen hörte nicht mehr auf. Wie in Trance lief ich irgendwo hin. Ich kam in irgendein nahe gelegenen Park, in dem zwa schon jemand auf einer Bank sahs, aber das war mir egal. Ich legte mich auf die Parkbank. Danach wurde ich Ohnmächtig. Ich hörte zwa noch eine Stimme rufen, ob sie mir helfen kann, aber es war zu spät.
Ich wachte in einem Zimmer auf, dass ich noch nie vorher gesehen hatte. Ich lag auf irgendeinem Sofa, um mich herum standen lauter Erwachsene, die ich ebenfalls noch nie gesehen hatte. Kein Mensch war da, denn ich kannte. Ich machte langsam meine Augen ganz auf. Und was ich da sah, haute mich fasst wieder um. Bill sahs ganz eng neben mir. Ich konnte es nicht fassen. Der Bill sitzt neben mir. Der Bill Kaulitz, wegen dem ich eigentlich hier war. Aber was war passiert. Ich verstand nix mehr. Mir wurde wieder schwarz vor Augen, als ich eine Stimme hörte, die mir bekannt vorkam. Es war Chris. Er kam zu mir gestürtz und stoß Bill von meiner Seite. Er fragte mich was passiert sei, doch ich konnte ihm keine Antwort geben. Ich wußte nicht, was geschehen war mit mir. Da sagte ein Erwachsener der Sanitäterkleidung trug, dass alle das Zimmer verlassen sollten, bis auf Bill. Ich verstand nicht ganz, warum den gerade Bill. Ich wollte Chris noch sagen, dass er bei mir bleiben sollte, doch ich brachte keinen Ton heraus. Der Sanitäter stellte sich mir vor, und eklärte mir, das ich irgendeine Vergiftung gehabt hätte,und mein Kreislauf da nicht mit gemacht hatte. Dann redete er noch kurz mit Bill und fragte ihn, wo und wann er mich denn gefunden hätte. Er antwortete, aber ich verstand kein Wort. Der Artzt drehte sich wieder zu mir um und erklärte mir, dass ich ins Krankenhaus müsse, weil es nur dort die richtige Hilfe für mich gibt. Scheiße! Jetzt fiel mir ein, das ich ja ganz allein da hin musste, und als auch noch Bill gehen sollte, brachte ich einen Schrei raus:"Nein! Bitte bleib bei mir. Bitte lass mich jetzt nicht alleine!" Erschrocken zuckte Bill zusammen, sah aber irgendwie dann auch erleichtert aus, das ich das gerufen hatte. Bill drehte sich um, sagte mir, dass er solange bei mir bleibt, bis ich es ihm sage, das er gehen soll und gab mir einen Kuss auf die Stirn. In diesem Moment rieß jemand die Tür auf. Nein! Es war Chris. Enttäuscht sagte er zu mir:"Na hier werde ich ja nicht mehr gebraucht!" Ich wollte aufstehen, und ihm alles erklären, doch Bill und der Arzt hielten mich zurück. Ich fing an zu weinen aber Bill nahm mich in den Arm. Man konnte von hier gut hören, wie Tom gerade mit den Fans redete und das Konzert beendete. Ich wollte das Jenny kommt. Ich bat Bill, Jenny ausrufen zu lassen und wenigen Minuten später kam sie rein und bekam einen halben Herzinfarkt. Ich erklärte ihr alles und bat sie mit Chris zu reden. Sie ging los und suchte ihn. Ich musste wieder zu weinen Anfangen, als Bill mich erneut in den Arm nahm. Und schon wieder wurde die Tür aufgerissen. Es kammen drei total aufgedrehte Jungs rein. Ich zuckte zusammen, weil der Lärm von den dreien meinen ganzen Körper erschüttern lies. Bill musste das gespürt haben, und schrie die drei an, das sie verdammt nochmal gehen sollten. Zwei gingen sofort, nur einer war erschrocken im Türrahmen stehen gebleiben. Tom. Bills Zwillingsbruder. Er nahm sich Bill zur seite und fragte, was den mit ihm los sein. Erst jetzt sah er mich. Er kam zu mir und fragte, was ich den habe. Na, toll. Jetzt stehen die zwei wahrscheinlich meist geliebten 16-Jährigen vor mir und ich will nur noch zu Chris. Ich wollte gerade anfangen ihm alles zu erzählen, als duch die Tür zwei Sanitäter und hinter denen die Jenny reinkammen. Die Sanitäter legten mich auf die Liege die sie mitgebracht hatten und gingen dann mit mir los zum Krankenwagen. Jenny schrie mir noch hinterher, das Chris auf mich im Hotel wartet, aber er kann jetzt nicht mit mir reden. Ich wollte nicht alleine ins Krankenhaus fahren. Da fiel mir Bill wieder ein. Würde er mit mir mitkommen. Ich versuchte ihn zu fragen, aber er legte nur seinen Finger auf meinen Mund und ich hörte ihn in mein Ohr flüstern:"Du weißt doch, so lange bist du mir sagst, das ich gehen soll!" Er war so süß. Im hintergrund hörte ich noch wie Jenny zusammenklappte. Auch für sie was das alles zuviel. Ich sah, wie Tom bei ihr war, und er versuchte sie zutrösten, aber sie rannte weg. Wahrscheinlich zu Lukas.
Im Krankenwagen angekommen, sagte einer der Sanitäter, dass Bill sich bitte vorne hineinsetzen soll. Doch er schaute mich an, und sah wie verzweifelt ich war. Er weigerte sich dagegen, und brachte es durch, das er hinten bei mir sitzen durfte. Ich konnte nicht mehr. Er nahm meine Hand und hielt sie fest. Er war so süß zu mir, aber warum nur.
Im Krankenhaus angekommen musste mich Bill dann aber wirklich alleine lassen. Ich musste zu so scheiß Untersuchungen und Tests. Danach wurde ich in ein Zimmer geschoben, indem Bill schon auf einem der beiden Stühle sahs. Die Schweser half mir noch in das Bett, und sagte dannoch, dass ich noch zwei Tage hierbleiben müßte, weil das viele Red Bull und die Aspirin sich in meinem Körper nicht vertragen hatte.
Na klar. Jetzt war mir wieder alles einleuchtend. 7 Red Bull vermixt mir 5 Aspirin. Kein Wunder das ich das nicht gepackt hatte.Aufeinmal fühlte ich mich, als ob ich irgend ein Juncky war. Ich sah auf die Uhr neben meinem Bett. Es war 04:35 Uhr. Ich war einfach nur noch müde. Bill tröstete mich noch und ich erklärte ihm, dass er jetzt ruhig gehen konnte. Doch er ließ sich nicht abschütteln. Zu hartnäckig war er. Er bestand darauf solange bei mir zu bleiben, bis es mir wieder besser ginge.
Irgendwie war ich froh, das er so hartnäckig war. Ich schlief nach etwa einer halben Stunde ein und schlief den ganzen nächsten Tag durch.
Als ich am Übernächstenmorgen dann wieder aufwachte, merkte ich, dass Bill immer noch bei mir war. Warum? Ich verstand die Welt nicht mehr. Warum sitzt an meinem Bett Bill und schläft und nicht Chris? Warum machte Bill das überhaupt? Na ja, ich vertröstete mich auf später und nahm mir fest vor, ihn zu fragen, sobald er wach war. Ich versuchte langsam aufzustehn und ging in das Bad. Nachdem ich mich geduscht hatte und wieder normal( eigentlich sah ich ja immer noch voll fertig aus) aussah, ging ich zurück und sah Bill immer noch schlafend auf dem Bett liegen. Er sah noch süßer in echt aus, als wie man ihn kennt. Ich stand wie gelähmt hinter ihm und betrachtete sein absolut cooles Tatoo im Nacken, und merkte gar nicht, dass die Tür hinter mir aufging. Ich wurde von hinten ihn den Arm genommen, und mir war sofort klar, wer es war.
Es war Markus. Er erzählte mir, das von Bill verlangt wurde eine, Verwandten von mir zu verständigen,da er sich aber schon denken konnte, das die Eltern eine falsche Anlaufstelle waren, gab Jenny ihm die Nummer von ihm. Ich glaub ich war noch nie so froh, meinen großen Bruder zu sehen, wie an diesem Tag. Jetzt wurde auch Bill von dem Lärm wach. Ich bat ihn mit schweren Herzen kurz zu gehn. Ich weiß nicht warum es mir so weh getan hatte ihn gehen zu sehn. Ich war vollkommen durcheinander. Mir fehlte Chris so sehr. Wo war er denn nur wenn ich ihn wirklich brauchte. Und warum wieder Bill. Mich intressierte Bill eigentlich gar nicht, da ich mich so sehr nach Chris sehnte. Und überhaupt, was soll das von Bill den eigentlich. Wieso ist der nicht schon lange weg. Ich hätte mich an seiner Stelle schon längst aus dem Staub gemacht, wenn ich ein Teenystar wäre und mit einem Fan meine Zeit verbringen müsste.
"Ich habe mit dem Arzt gesprochen. Du musst noch drei Tage länger im Krankenhaus bleiben! Was hast du da nur wieder für scheiße gebaut. Kann man die eigentlich keine Woche aus den Augen lassen?" Mir war egal, was er sagte, ich wollte ihn einfach nur umarmen. Er nahm mich wieder ihn den Arm und wir wurden erst unterbrochen, als die Türe von jemandem erneut hecktisch geöffnet wurde. Es war Chris.
Also von Timeing hält der echt nix. Markus sprang auf ihn zu, aber ich konnte ihn gerade noch davon abhalten, das er Chris ein neues Gesich schenkt. Chris war es scheiß egal wie sich Markus aufführte, er machte mir die ganze Zeit Vorwürfe. Er, der Chris, der nicht zu mir stand, der nicht für mich da war, der mich alleine gelassen hatte, der, der mich betrogen hatte. Ich konnte es echt nicht fassen.
Ich konnte mir von ihm anhören, was ich doch für ein falsches Bies wäre. Und wie naiv ich doch wäre, wenn ich glauen würde, das Bill wirklich was für mich empfindet(auch wenn ich das bis dahin nicht einmal darüber nachgedacht hatte) und das diese ätzende Schwuchtel mich doch eh nur flachlegen wollte.
"Ich habe wirklich nichts verbotenes gemacht. Und nur weil Bill für mich da war, als ich dich gebraucht habe, brauchst du nicht eifersüchtig seien. Und auserdem brauchst du mir hier echt keine Vorwürfe zumachen, schließlich habe nicht ich dich, sondern du mich betrogen!", schrie ich ihn an.
Er war sprachlos. Aber jetzt tickte Markus vollkommen aus. Er gab Chris so eine mit, das der Nasenbluten hatte. "Ich habe dich gewarnt!", rief er ihm hinerher, als Chris mit gesenkten Kopf das Zimmer verließ und mir noch ein kurzes - Bitte verzeih mir - entgegenflüsterte.
Wunderbar, das konnte er sich jetzt auch in den *SPAM* Automatische Zensur schieben.
Nun war ich wieder mit Markus alleine. Ich zitternte am ganzen Körper. Chris hatte es wieder geschafft, mich total zu verletzten. Warum schaffte dieses Arschloch immer wieder, mir so sehr weh zutun. Und warum lass ich es immer wieder zu.
Lange war ich mit Markus jedoch nicht alleine geblieben. Wir setzten uns gerade auf mein Bett, weil mir schon wieder schwarz vor Auge geworden war. Bill kam rein, und fragte ganz erstaunt, was hier drinnen den los sei, und er mich scheien hätte hören, und deshalb zurückgekommen wäre.
Unsere Blicke trafen sich. Irdendwas ist in diesem Augenblick geschehen. Ich wollte ihn nur noch küssen. Ich sagte zu Markus, er solle bitte gehen, und warf ihm einen Blick zu den er sofort deuten konnte. Der einzigste der nicht ganz checkte, was passiert war, war Bill. Aber das war mir so egal. Ich fing an mit ihm zureden:"Darf ich dich mal was fragen?" "Klar, alles was du willst!" "Warum machst du das?" "Mach ich was?" "Das alles. Für mich da sein, mir helfen, mich verzaubern?" Darauf wusste er nur eine Antwort.
Er nahm meine Hände und es lief mir eiskalt den Rücken herunter. Wir sahen uns an. Wir kamen uns immer näher, näher und näher. Kurz bevor sich unsere Lippen traffen, sagte er zu mir:"Weil ich dich liebe!" Ich konnte es nicht fassen. Bill stand vor mir und gestand mir seine Liebe. Mir fiel nur eins ein. - Nutze deine Chance Anja! -
Ich beugte mich vor und gab ihm ein Kuss. Wir küssten uns erst langsam. Dann merkte ich, wie seine Zunge meine Lippen berührte. Es war so schön.
Wie wurden immer wilder. Ich konnte nicht genug von seinem Zungenpircing kriegen. Doch auf einmal schreckte Bill zurück und sagte zu mir:"Warte. Willst du das wirklich oder willst du deinen Freund?"
Warum fragte er mich das den gerade jetzt? Hatte das nich noch etwas Zeit? Aber gute frage: Wollte ich Chris überhaupt noch! Ja, auf irgendeine weiß liebte ich ihn immer noch. Er konnte mache was er wollte mit mir, ich liebte ihn immer noch. Aber für Bill empfand ich auch etwas. Ich konnte es zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig deute, erklärte mir es dann schnell als dankbarkeit und schwärmerei.
"Hallo? Jemand zu Hause?", riss mich Bill nun aus meinen wirren Gedanken und meiner ratlosigkeit. "Ähhh.. ich.. ich.. weiß...nicht...!", stotterte ich vor mich hin. Zu sehr brachte mich das alles durcheinander.
"Überleg es dir. Aber überlege es dir gut. Ich komme heute Abend nochmal vorbei." Er gab mir noch einen Kuss (welcher mir die Entscheidung bestimmt nicht einfacher machte) und ging dann mit gesenktem Kopf nach draußen, den Gang entlang, bis ich ihn nicht mehr sehen konnte. Dafür konnte ich jemand anderen desto besser sehn, weil er direkt auf mich zukam. Es war Markus. Wir gingen was essen, weil ich echt hunger hatte und erzählte ihm alles. "Sag mal wie machst du das nur? Du bist wortwörtlich ein Magnet für Scheiß Situation. Da fällt mir echt nichts mehr ein. Du mußt auf dein Herz hören. Willst du lieber jemanden, der dich schon betrogen hat, aber denn du dafür wie deine rechte Seitentasche kennst. Oder willst du jemanden, denn du wahrscheinlich nicht so oft sehen kannst, der dich aber wirklich liebt. Und glaub, mir das tut er."
"Woher willst du das wissen? Er kennt mich nicht, und ich kenn ihn auch nicht. Normalerweise würdest du mir den Marsch blasen, wenn ich dir erzählen würde, das ich mit nem Typen vielleicht zusammen komme, den ich gerademal knappe 3 Tage kenne!"
Darauf wusste er auch kein Antwort. War ja klar. Das hätte mir ja auch helfen könne. Aber nein, ich war mal wieder mir selber überlassen und musste selber zusehen, wie ich meine Probleme löse. Das einzige, was den netten Erwachsenen immer einfällt, sind so kluge Sprüche, wie man soll nur auf sein Herz hören. Und was bringt eim das. Nur Ärger. Am besten wärs, wenn man gar kein Herz hätte, dann würde es nämlich sone Problem, wie ich sie gerade habe, nicht aufkommen.
Es war 15:13 Uhr auf der Kantinenuhr, als Markus mir sagte, ich solle mir es gut überlegen. Danach gibt es kein zurück mehr. Danach verabschiedete er sich und versprach mir heute Abend nochmal vorbei zukommen.
Na toll. Wieder alleine. Was sollte ich nur machen. Ich liebe beide auf ihre eigene Art und Weise. Aber Bill war so süß zu mir. Aber meinte er es überhaupt ernst mit mir, oder hatte Chris doch recht mit seiner Aussage. Und Chris, er war meine erste große Liebe. Aber konnte auch so ein Gefühlstrampel sein. Meine Gedanken überschlugen sich. Mir wurde wieder schwarz vor Augen. Ich setzte mich nochmal hin, und raffte mich nach ca. 10 Minuten dann doch auf um in mein Zimmer zugehn. Als ich in meinem Zimmer zurück war, sah ich, das die mir während meiner Abwesenheit sone kleine Göre auf´s Zimmer gelegt hatten.
Stinkesauer rannte ich zur Schwester und fragte sie, was verdammt noch mal das sollte. Sie entschuldigte sich bei mir dafür, aber erzählte mir, was dieses kleine Mädchen hatte. Sie hatte Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadion. Außerdem erzählte sie mir noch, dass beide Eltern und ihre große Schwester bei einem Verkehrsunfall umsleben gekommen sind und sie jetzt im Heim leben müsste.
Mit total schlechtem Gewissen ging ich zurück auf mein Zimmer und stellte mich ihr vor. Sie hieß Lisa und sie war so tapfer. Sie war 13 Jahre und erzählte mir die ganze Zeit, wie toll ihre große Schwester doch war. Das hatte mich so gerührt, dass ich mir die Tränen kaum mehr zurückhalten konnten. "Warum bist du denn hier?", fragte sie mich dann. Ja, warum bin ich eigentlich hier. Weil ich mich völlig mit Medikamenten und Energie-Drinks zugedröhnt hatte.
Das konnte ich ihr nicht sagen. Ich sagte, dass ich probleme mit meinem Kreislauf hatte. Lisa tat mir so leid. Zugerne hätte ich ihr etwas gutes getan. Ich fragte sie, was sie denn gerne macht. Da erzählte sie mir, dass sie früher noch ein Pflegepferd hatte, dieses konnten sich die Eltern aber nicht mehr leisten und dann musste es geschlachtet werden.
Wie sie das erzählt hatte, so normal, wollte ich nur noch schnell vmn Thema ablenken. "Erzähl doch mal, was hörst du den gerne für Musik?" "Eigentlich habe ich früher immer Hip Hop gehört." Oh ma, jetzt haben die mir doch echt so ne kleine HipHopperin aufs Zimmer gebracht. "Wieso eigentlich?", bewarte ich fassung und machte gute Mine zum ganz böse Spiel. "Weil ich das nicht mehr so oft anhöre, seit ich Tokio Hotel zum erstenmal gehört hatte."
Ich hörte sie noch im hintergrund sagen, wie gerne sie auf ein Konzert gehen würde. Ich sagte zu ihr, dass ich nochmal gehen müsste. Während ich zur Krankenschwester lief, machte ich mir wieder meine Gedanken. // Tokio Hote, Tokio Hotel, Tokio Hote. Pff, wer sind die schon. So ein paar schleimige Kidies...// O.K. Ich hatte versucht mir diesen Gedanken einzureden, und mir damit die entscheidung leichter zumachen, indem ich Bill total niedermachen wollte. Aber so sehr konnte ich mich einfach nicht anlügen. //Tokio Hotel, Tokio Hotel, Tokio Hote. Die geilste Band seit langen//,kam ich wieder auf den Boden der Realität zurück, und außerde kam ich auch bei der Schwester an. Diese war auch gleich total besorgt, da sie dachte, dass etwas passiert war.. Aber ich beruhigte sie, und fragte sie dannach, warum Lisa auf kein Konzert gehen durfte. "Lisa hängt an Lebenswichtigen Maschinen und braucht regelmäßig ihre Medizin, das können wir einfach nicht verantworten. Das Konzert müsste schon zu ihr kommen, wenn sie es einmal erleben musste." Das war die Idee. Ich fragte sie, ob es in Ordnung gehen würde, wenn ich für den Abend den Gruppenraum bekommen würde, um 4 Freunde einzuladen. Sie hatte zu erst zwa etwas dagegen, aber als ich ihr erzählte, worfür ich den Saal wirklich brauchte gab sie mir grünes Licht für meine Aktion. Total aufgeregt und dennoch etwas ängstlich ging ich zu meinem Handy und suchte die Nummer von Bill heraus, welche er bevor er gegangen war, noch eingespeichert hatte. Mit totalem Schieß rief ich ihn an. Hoffentlich würde er das für mich machen. Ich telefonierte etwa 10 Minuten mit ihm, und erklärte ihm wie wichtig mir es war, dass er mit Tom, Georg und Gustav im Krankenhaus spielen würde. Ich brauchte sehr viel überzeugungskraft um ihn zu übrzeugen, doch letztlich willigte er wage ein, da er ja vorher noch mit den anderen über den geplante Gig reden musste. Er versicherte mir, mich zurück zurufen und ich legte dann auf. Lisa und ich schauten uns gerade "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" an, als die Schwester in mein Zimmer kam, und mir auf mein Bett ein Zettel legte. Ich laß ihn leise vor mich hin:

Hy anja! Wir bauen gerade unsere Instrumente auf. Sorry, dass Bill nicht vorbeikommen konnte, aber dan wärs ja keine Überraschung gewesen. Also komm in ca. 15 Minuten zum großen Saal.
Dann sind wir fertig, und dann bekommt deine Lisa ihr Konzert. By, Tom.

Mein Herz rasste mal wieder. Ich glaub ich war so aufgeregt, wie in meinem Leben Leben zuvor noch nicht. Wie würde das Konzert ablaufen. Würde alles glatt laufen? Und wie würde es mit Bill und mir ablaufen? Müsste ich mich jetzt gleich entscheiden? Und wo war überhaupt schon wieder Jenny, wenn man sie mal brauchte. Langsam begann ich echt an ihrer Bezeichnung als BESTE FREUNDIN zu zweifeln. Ich wollte gerade zu meinem Handy gehen, um Jenny um einen Rat zubete, als die Schwester jedoch schon mit einem Rollstuhl und einem weiteren Zettel für mich wieder ins Zimmer kam. Sie warf den zweite Zettel erneut unauffällig in mein Bett. Danach setzte sie Lisa in den Rollstuhl , unter dem Vorwand, Lisa müsse nochmal zum Arzt. Nachdem beide weg waren, las ich mir den zweiten Zettel durch:
Hy anja! Du kannst jetzt kommen. Ich freu mich schon so sehr dich zu sehen. Ich liebe dich so sehr dein Bill
O.K. Woher wusste er denn überhaupt das er ich liebte. Oder besser gesagt, woher wusste ich den überhaupt, dass er mich liebt. Ich meine, warum sollte er gerade mich, die Anja aus Wolfersdorf in Bayern, die immer Pech hatt uns ständig bis zum Hals in Scheiße steckt, lieben.
Der Bill, der von der halben, weiblichen Nation deutschland`s geliebt wurde. Man konnte es sagen wie man wollte: Bill und Anja, Anja und Bill, Anja Kaulitz, es hörte sich einfach immer total naiv, kindisch, albern und total bescheuert an.
Mein Herz begann erneut, mir bis zum Hals zuschlagen.
Anja, schnell beruhig dich.
Mit Knien aus Wackelpudding ging ich schnell ins Bad und kramte aus meinem Schrank noch irgendeine Jeans und einen überweiten Pulli, Marke Tom, heraus. Danach setzte ich mir noch mein BaseCap auf und ging dann langsam zum großen Saal. Ich ging sehr langsam. Ich glaub, so lansam bin ich das letzte mal gegangen, als ich auf dem nach Hauseweg war, und genau wusste, das ich endigs Anschiss kriegen würde, da ich zuvor von unserem Lehrer nach der Schule mit ein paar Freunden beim Joint rauchen erwischt wurde.
Endlich im Saal angekommen, war er natürlich der erste, den ich ein meinem Blickfeld hatte. Ich musterte ihn von oben bis unte, und stellte fest, das erso aussah, als hätte er hier schon ewig auf mich gewartet.
Ich suchte nach Lisa, die ich dann auch bald zwischen den ungefähr 20 Kindern fand. Sie stand ganz vorne an der Bühne(Obwohl man es nicht gerade als Bühne bezeichnen konnte). Ich ging vor zu ihr und sagte, das die vier Jungs nur für sie hier spielen würden. Sie umarmte micht und sagte zu mir "Danke, du bist wie meine große Schwester!"
Ich weiß nicht warum, aber aufeinmal vermisste ich meine kleinen Geschwister höllisch.
Als das Konzert zuende war und alle sich langsam wieder in ihren Zimmer eingefunden hatten, bedankte ich mich noch bei den anderen dreien mit einer umarmung und versprach ihnen, sie irgendwann nochmal zu treffen. Doch erst später. Denn jetzt wollte Bill mit mir alleine sein. Er fragte mich, ob ich mit ihm einwenig im Park spazieren gehen wollte. Ich wollte zugerne. Doch ich konnte keine 5 Meter laufen, da wurde mir schon wieder schwarz vor Augen.//Langsam nervte mich das echt// Als ich Bill das erzählte machte er sich zuerst voll die sorgen und ich musste mal wieder meine ganze überzeugungskraft aufbrauchen, um ihn zu überreden totzdem mit mir in den Park zu gehen. Doch so wie er ist nunmal ist, blieb er mal wieder hartnäckig. Er sagte zu mir, das er nur mit mir gehen würde, wenn ich mich in einen Rollstuhl setzen würde. Na toll! Ich bin doch nicht schwerbehindert, mein Kreislauf will nur nicht so wie ich. Doch als die Schwester dann mitkriegte, was wir vorhatten, blieb mir nur eins übrig. "Entweder im Rollstuhl, oder gar nicht!", sagte sie im ernsten Ton zu mir. Widerwillig, aber trotzdem lies ich mich dann letzendlich von Bill in den Park schieben. Man, ich bin mir noch nie so bescheurt vorgekommen wie in diesen Minuten.
Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, und jede zweite Frage von ihm war :"gehts es dir gut, oder willst du wieder zurück!" Wie süß. Solche Sorgen hatte Chris sich in seinem ganzen Leben wahrscheinlich noch nicht um mich gemacht, wie Bill nur in diesen paar Minuten. Das sprach doch eigenltich für eine Entscheidung zukunsten von Bill. Aber sofort war wieder diese - Warum den gerade ich, warum sollte er mich lieben - .
An einer Parkbank angekommen, setzte ich mich aus dem Rollstuhl raus und auf die Bank.
"Ist dir kalt?" Ohh ja, mir war kalt. "Ja, ein wenig!", antwortete ich schüchtern. Bill sprang sofort auf und gab mir seine Jacke. Er war so einfühlsam, ganz anders als Chris."Wie soll es jetzt weiter gehen?", fragte Bill mich. Doch ich wusste keine Antwort. Ja, wie sollte es weiter gehen. Warum musste ich mich entscheiden. Konnten die das eigentlich nich wie richtige Männer lösen. Nein, sie zogen den Schwanz ein und schoben die scheiß Aufgabe auf mich ab. Irgendwie hatte ich nun auf keinen der beiden mehr Lust. Doch nur kurz, den als ich in Bill`s fragedes Gesicht sah, war mir auf einmal alles klar.
"Ich liebe dich auch Bill, aber wie soll das nur funktionieren?" Bill nahm mich in den Arm. Ich war mal wieder kurz vorm heulen, als Bill mich zärtlich auf die Wange küsste. Gespannt auf mein Reaktion sahs er nun da und ich war sprachlos. Sollte ich ihn küssen. Wenn ich das jedoch machen solte, war für ihn alles klar, und ich hatte kein Chance mehr, kehr um zudrehen. Nach kurzem zögern küsste ihn dann doch //wer hätte das schon nicht so gemacht// und wir machten dort weite, wo wir das letztemal unterbrochen wurden.
Er konnte so gut küssen und sein Zungenpircing war auch nicht gerade unvorteilhaft bei unserer rumknutscherei. Als sich unsere Zungen nach ca. 10 Minuten wieder trennten war ich nurnoch glücklich. "Und was ist jetzt!", bohrte Bill nach. "Ich hab mich entschieden."
"Für dich!"
Überglücklich gab Bill mir noch einen Kuss und schlug dann jedoch vor, wieder ins Krankenhaus zurück zukehren. Wieder dort angekommen wurden wir schon erwartet. Von Jenny, Lukas und Chris. Ich sah wieder diesen Blick inseinem Gesicht, diese Enttäuschung.
"Hy, na wie gehts dir?" fragte mich Jenny, um mich einwenig aus der Situation zu retten. "Passt schon!" "Können wir reden, Anja!", fragte mich Chris erwartungsvoll. "Nein, ich pack das jetzt nicht! Aber ich will, das Jenny kurz mit mir ein paar Meter geht."
Sie schaute mich zuerst fragend an, nahm mich dann aber und ging bzw. fuhr mit mir los. Unterwegs erzählte ich ihr alles. Sie war ganz schön erstaunt. Schließlich war ich es doch sonst, die in einer Beziehung so auf treue schwur. Ich fragte, was sie die letzten zwei Tage gemacht hätten, und sie erzählte mir, das Chris sich voll die Sorgen um mich gemacht habe. Wunderbar... Ich überlegte mir jetzt schon, wie ich Chris nur beibringen könnte, das ich mich in Bill verliebt hatte, verschob dies aber auf später. Auf ganz viel später. So vielleicht, wenn Chris an meinem Sterbebett sitzt. Ja, dann war der richtige Zeitpunkt.Jetzt wollte ich erstmal schlafen gehen. Ich bat Jenny, mich zurück zu den anderen zufahren, als wir Zeugen eines bösen Streits zwischen Tom, Bill und Chris und Lukas wurden."Ihr geht es ja schon wieder besser!", schrie Chris Bill an. "Sie sitzt im Rollstuhl! Also kanns ihr ja wohl noch nicht besser gehen. Übrigens seid ihr tolle Freunde. Keiner kommt auch nur ein einziges Mal vorbei, um zu sehen, wie es ihr geht. Tolle Freunde. Ich hoffe für Anja, das sie schnell erfährt, was wahre Freunde für einen tuen." "Wir sind wahre Freunde! Wir würden für Anja alles tuen.", mischte sich jetzt Lukas in das Gespräch ein. "Ach ja. Als es Anja total dreckig bei dem Konzert ging, wollte Jenny erstmal das Lied zuende hören. Tolle beste Freundin. Verdammt ihr hätte sonst was passieren können, ist euch da eigentlich klar!"
Als Bill den Satz zuende geschrien hatte, merkten alle vier, dass wir die ganze Zeit zugehört hatten. Während ich allen vieren nur einen bösen Blick zuwarf und total erschrocken von den allen war und deren aussage von Jenny //das war echt mies//, lief Jenny mit total verheulten Augen zurück in den Park. Tom lief ihr schnell hinterher. Als Lukas gerade auch hinterher rennen wollte, hielt Bill ihn jedoch auf. "Sie muss sich erstmal beruhigen!"
Inzwischen hatte Tom Jenny eingeholt, und nahm sie einfach von hinten in den Arm, doch Jenny löste sich aus seinen Armen konnte dann aber einfach nicht mehr. Sie drehte sich zu ihm um, und er küsste sie. Total erschrocken lief sie wieder davon. Blieb aber nach ein paar Metern stehn, drehte sich um und warf Tom einen bittenden Blick zu. Er vestand sofort, was sie wollte. Er sollte kommen und sie in den Arm nehmen. Dies tat er auch. Er kam bei ihr an und sie fiel ihm weinend in die Arme.
Bei mir und den anderen war es während dessen nicht so gut. Ich bat Bill mich in mein Zimmer zubringen, damit ich überalles nachdenken konnte. In meinem Zimmer angekommen sah ich, dass Lisa immer noch nicht schlief. Ich fragte sie ob ich lieber wieder rausgehen sollte mit Bill, oder ob wir drinnen bleiben durften. Sie bejate und ich zog mich im Bad schnell um. Doch erst jetzt checkte ich, dass ich nur das Shirt von Chris zum Schlafen hatte, und damit hätte ich ganz sicher nicht schlafen können. Nein denn das Shirt war schuld daran, warum Chris und ich überhaupt erst wieder zusammen gekommen waren. Ich zog mir dann einfach so ein alten Pulli von mir an, und kam dann zurück zu Bill. Dieser schaute mich erwartungsvoll an. Ich gab ihm aber nur noch seine Jacke. Ich war am Ende. Konnte keinen klaren Gedanken fassen.Danach bat ich ihn, jetzt zugehen, damit er und ich über alles nachdenken konnte. Es war inzwischen 02:42 Uhr. Lisa erzählte mir noch einwenig von ihrem Pferd und wir beide schliefen dann auch ein.
Um 5:46 Uhr wurde ich jedoch durch eine hecktische Jenny geweckt, die mich bat mit ihr kurz ins Bad zukommen. Ich fragte mich, ob die nix besseres zu tuen hatte, um kurz nach halb sechs in der früh. Da sie jedoch so aufgeregt war, hiefte ich mich wieder aus dem Bett und ging mit ihr ins Bad. Aber was sie mir da erzählte, haute mich echt aus den Latschen.
Sie fing damit an, dass Tom sie in den Arm genommen hatte und versucht hatte sie zu trösten. Als sie sich dann endlich beruhigt hatte, küsste Tom Jenny nocheinmal und wurde diesmal jedoch nicht zurück gewiesen. Als sie dann wirklich immer wilder wurden und Jenny schon anfing Tom auszuziehen, stoppte dieser Jenny uns sagte nur:"Nicht hier! Komm mit zu mir ins Hotel. Es sind vielleicht zehn Minuten vom Krankenhaus bis zum Hotel."
Im Hotel angekommen, machten sie dort weiter wo sie vorher im Park aufgehört hatten. Jenny zog Tom aus es kam soweit, dass Tom mit Jenny schlief.
Sie erzählte mir alles bis ins kleinste Detail, obwohl ich das eigentlich gar nicht so genau wissen wollte. Jenny war total verliebt und verzweifelt zugleich. Sie wusste einfach nicht wie es weitergehen sollte. Aber da war ich ja wohl die letzte, die ihr helfen konnte. Schließlich hatte ich imprinziep die selben Probleme wie sie. Nur das ich es noch nicht so weit habe kommen lassen.
Aus meinem Zimmer hörte ich Bills stimme im Bad erklingen. Ich sperrte das Bad wieder auf. Als er mich und Jenny im Bad stehen hatte sehen, war ihm klar, dass ich schon wusste, was passiert war. Er gab mir mal wieder einen Kuss und ich hätte am liebsten stundenlang so weitergemacht, doch da stand Tom in der Tür. Er schlug vor, das wir vier zuerstmal in den Kiosk gehen sollten und einen Kaffee trinken. Und schon wieder hatte ich diesen Blick von Bill gefangen. Dieser sorgenvolle Blick. Ich lehnte danken den Kaffee ab, schlug aber vor, das die anderen einen trinken sollten und ich mir einfach mein letztes Red Bull mit nahm.
O.K. das war der ganz falsche Vorschlag. "Sag mal, bei dir hängts wohl vollkommen in deinem kleinen Hirn oder was?", schrien mich alle drei gleichzeitig an. "Na gut, dann ebend noch ne Tasse von diesem scheiß Kakao, obwohl ich das jetzt echt voll uncool finde!" Kopfschüttelnd verließen die drei dann das Zimmer und ich folgte ihn kurz danach, weil ich mich noch kurz umziehen musste. Wieder in meinen Klamotten von gestern und die anderen drei gerade eingeholt, hörte ich die Schwester von gestern den Gang entlang rufen:" Wo ist den der Rollstuhl!" Scheiße, nicht schon wieder. Ich blickte Bill bittend, bettelnd und total winselnd an und dieser überzeugte die Schwester dann, dass Tom und er mich eingeharckt mitnehmen würden. Gott sei Dank, nicht wieder dieser Scheiß Rollstuhl.
Am Park angelangt tranken wir unsere Getränke fertig aus und überlegten uns, wie wir jetzt weiter vorgehen sollten. Nach ca. 4 Schweigeminute hatte ich eine Idee. Ich musste meinen Dad eigentlich nur davon überzeugen, das ich wieder bei meiner Tante in Magdeburg wohnen durfte. Letztes Mal musste ich zurück, weil ich in der Schule die totalen Probleme hatte.
"O.K. ich habe ne Idee. Jenny du hast doch gesagt, das deine Ma schon lange einen Friseursaloon aufmachen wollten, aber nicht in Freising bei uns!" "Ja warum?" "Überleg doch mal. Wenn ich zu meiner Tante nach Magdeburg ziehen würde und deine Ma in Margedeburg einen Salon aufmachen würde, könnten wir dem Chris und dem Lukas aus dem Weg gehen, und gleichzeitig auf die Schule von Bill und Tom gehen." "Ja, das wär schon cool, aber da machte meine Ma nie mit!" "Na wenn nicht, dann ziehst du halt bei meiner Tante mit ein. Die hat genügend Platz, und weil sie schon immer Kinder haben wollte, hat sie dann auch welche. Das wär doch so cool." "Ja, Anja! Träum weiter. Du redest hier von der Jenny und der Anja, die nich mal ohne flehen, betteln und winseln, bei Kumpels schlafen dürfen. Da wird dein Dad bestimmt erlauben, das du nach dem Ärger, den du ihn Berlin hattest, einfach so wieder nach Berlin ziehen darfs. Mädchen, komm zurück auf den Boden der Realität!"
Man, musste die eigentlich immer so ein Realist sein. Oder Pesimist? Ach scheiß egal. Jedenfalls fand ich`s total scheiße von ihr, meine Träume und Pläne soeinfach wie ne Seifenblase zu zerstechen. Was bildete die sich eigentlich ein. Mein Dad erlaubt des sicher. Ist ja kein Spieser. Oh, man. Doch, er war der geborene Spießer. Aber vielleicht konnte ich ihn doch überzeugen...
Etwa eine Stunde war vergangen, als wir vier uns endlich auf den Rückweg machen wollten. Doch Jenny und Tom wollten noch ein wenig im Park bleiben. Warum auch immer! Aber ich hatte keine Lust mehr. Also gingen Bill und ich zurück zum Krankenhaus. Dort wurden wir auch schon von dem Chefarzt, der noch vor dem Frühstück irgendwelche Test mit mir machen wollte, empfangen. Ich gab Bill mal wieder einen Kuss, wollte einfach nicht schon wieder gehen, als die Schwester mich am Arm den Flur entlang zog. //Langsam kom ich mir hier echt wie das Spielzeug für alle andren vor!!!//
Im Untersuchungsraum angekommen, wollte der Arzt mit mir Belasstungstest machen. Um 7:00 Uhr verlangt der von mir, das ich mich aufs Rad schwinge und vollgas gebe. Nein, ganz bestimmt nicht, nicht mir mit.
Aber als er mir dann erklärte, dass ich doch schon heute gehen durfte, wenn ich bei dem Test nicht zusammenklappen würde, hatte er mich schnell überzeugt.
1 Stunde später und halbkrepierend, durfte ich dann endlich von diesem Rad runter. Doch ich war noch lange nicht fertig. Nein, es kamen noch das Laufband, auf dem ich ne halbe Stunde rennen konnte und das Gewichtheben, auf dem ich dann was weiß ich wieviele Kilo stämmen sollte.
Vollkommen fertig traf ich um 09:00 Uhr endlich zurück in meinem Zimmer ein. Doch da traf mich gleich der nächste Schlag. Chris war mit Lukas da. Zuerst wollte Lukas total besorgt von mir wissen, ob Jenny heute Nacht bei mir gewesen sei. Ich warf Bill einen Blick zu und dieser nickte mir zu. "Ja, ich wollte nicht alleine bleiben. Hat sie dir nicht bescheid gesagt?" "Nein, aber wenn sie bei dir war, geht das schon klar! Aber jetzt sag doch mal wies dir geht?" Ich gab keine Antwort. Denn das hatte sich schon erledigt, als der Arzt zu mir ins Zimmer kam, in schlepptau mit unendlichvielen Schwestern.
"Also, Anja. Wir haben uns deine Werte angeschaut, und ich kann dir sagen, das du zwa noch ein oder zwei Tage ruhe brauchst, aber ansonsten kannst du wieder alles machen. Außer Red Bull drinken. Der ist für dich die nächsten 2 Wochen tabu! Mindestens! Ansonsten kann ich an dieser Stelle eigentlich nichts mehr sagen. Auser eins: Kein Streß für dich. Das bedeutet keine Streit und keine sportlichen Aktivitäten. Habt ihr das alle verstanden?" Mit einem prüfenden Blick ging er durch die Runde.
Danach bedankte ich mich noch bei dem Arzt und verabschiedete mich gleich. Doch da war wieder dieses Schwindelgefühl da. Ich versuchte mir nichts anmerken zulassen, aber Bill und Chris merkten sofort, dass etwas nicht mit mir stimmte.
Um dem Arzt nicht aufzufallen, stellte sich Bill neben mich und stütze mich von hinten.
Gott sein Dank. Jenny und Tom kamen wieder. Ich war froh, Lukas hingegen erstaunt Jenny mit Tom zu sehen. O.K. Erklärungsnot spiegelte sich in Jenny`s Augen wieder. Anja, lass dir schnell was einfallen, sonst schneidert Lukas Tom noch ein neues Gesicht.
Und da war sie, die rettende Idee von mir: "Sie sollten für mich eine Zeitung besorgen, aber du kennst doch unsere Jenny. Keine fünf Meter alleine gehen. Also sagte Tom, das er mitgehen würde." "Und wo ist die Zeitung?", fragte Lukas nun skeptisch. oh,oh....
"Ach man, jetzt sagt`s nicht, das die immer noch keine haben. Also das ist ja so ein scheiß Laden. Man ich glaub den kann man echt vergessen.", rettete ich Jenny aus ihrem total blöden gestottere. Also die konnte man echt nicht alleine lassen. Puhh, das war eng. Lange konnte es nicht mehr so weiter gehen. "Soll ich schon mal den Fahrer anrufen, Schatz?", hörte ich eine Stimme zu mir sprechen.
"Was....!!!" Das würde ich nie packen, die ganze Zeit mit Chris in einem Zimmer und er denkt, das wir noch zusammen sind. Scheiße, was jetzt. Ich blickte Jenny fragend an, und diese schmieß kurzer Hand die vier Jungs raus. "Was machen wir jetzt? Ich pack das echt nicht, 10 Minuten alleine mit ihm und ich breche wieder zusammen!" "Ich weiß doch auch nicht, was wir machen sollen. Lukas tut mir so leid. Ach, könnten wir doch einfach bei Tom und Bill schlafen." "Ja, das wär schön. Aber wie wollen wir das den anderen zwei erklären?" Indem Moment ging die Türe wieder auf. Es war Markus, der als erste reinkam. Hinter ihm kamen dann die restlichen Jungs auch wieder rein. Indem Moment fiel mir ein, wir ich es schaffen könnte, bei Bill und Tom mit Jenny zu schlafen. Mit dem Argument, das ich totalen Durst nach dieser rumrennerei hatte, seilten sich Markus und ich ab und gingen wieder in die Kantiene. "Entschuldige, das ich erst jetzt kommen konnte, aber ich musste noch was für Dad erledigen. Und als ich dann auf die Uhr sah, war es schon 22:30 Uhr. Tut mir echt leid." "Ja, ja jetzt bist du ja da. Weißt du was, ich hab mich entschieden und brauche jetzt deine Hilfe!" Verdutzt sah er mich an und fragte mich dann, für wenn ich mich denn entschieden hätte."Für Bill. Ich bin mir zwa nicht sicher, ob es mit uns klappen wird, aber mit Chris ist es doch eh schon lange vorbei, wir würden uns nur was vormachen. Aber jetzt hör mir zu. Ich brauche noch ruhe...", weiter kam ich leider nicht, da mir Markus schon ins Wort fiel: "Du kommst mir in mein Hotel. Du wirst keine Minute mehr mit Chris verbringen, bis es dir nicht wieder besser geht!"
Verdammt! So war das jetzt aber nicht geplant. "Nein, das muss jetzt auch nicht sein. Aber ich habe mir schon etwas anderes überlegt...!" Ich erzählte ihm meinen Vorschlag. Zuerst nicht so richtig davon überzeugt, aber dann trotzdem einwilligend, verließen wir die Kantine wieder, und machten uns auf den Weg zurück zu meinem Zimmer. Alle sahen uns an.
"So, jetzt hör mir mal ganz genau zu du *SPAM* Automatische Zensur!", fing Markus aufeinmal an, Chris anzuschreien. "Bis es meiner Schwester wieder besser geht, wirst du sie nicht mehr sehen. Hast du mich verstanden. Du bist einfach nicht gut für sie. Sie wird für den Rest des Urlaubs bei mir schlafen!"
Scheiße, da hatte er jetzt aber was ganz falsch verstanden!
Ich warf Markus einen fragenden Blick zu, aber er zwinkerte mir nur zu. "Nein", schrie ich ihn jetzt an."Ich will weder bei dir noch bei Chris bleiben!"
"Dann bleibt dir nur eins übrig, du musst heim!" //Sag mal macht der das jetzt mit absicht oder was!//
"Warum, Tom und ich fahren heute heim. Wir haben ein Gästezimmer. Da kann sie doch solange bleiben, bis ihr Urlaub offiziel vorbei ist!"
Alle schauten Bill an. Sie waren total überrascht von diesem Vorschlag. Da kam mir erst, was die anderen vor hatten. "Aber nur, wenn die Jenny auch mitkommen kann. Alleine traue ich micht das nicht!", machte ich mich jetzt ganz alleine zum Volldeppen.
"Ach mann, wegen mir. Für dich schlafe ich sogar bei wild Fremden Typen!", entgegnete mir Jenny jetzt, die aber noch gar nicht wusste, dass der ganze Streit mir meinem Bruder nur Inzeniert war, damit wir beide bei Bill und Tom schlafen konnten.
"Na gut. Meine Erlaubnis habs ihr. Aber bevor ich euch zu den beiden fahren, will ich mit eurer Ma reden!"
Oh nein, das war nicht in meinem Plan drinne. Was sollte den das jetzt. "Ich will zuerst wissen, ob das für deinen Ma inordnung geht. Also gib mir schnell die Nummer und ich rufs sie an!"
Bill schaute mich fragend an, ich nickte ihm jedoch zu, da ich wusste, das mein Bruder das verdammt ernst meinte. Tom schrieb die Nummer schnell auf irendeinen Zettel und danach seilte sich Markus ab, um mit schnell zu telefonieren. Also er das Zimmer endlich verlassen hatte, warf ich einen Blick zu Chris und Lukas. Die beiden standen einfach nur so da. Total baf über meinen Vorschlag. Sie waren sprachlos. Verstanden nix mehr.
Schnell schwenkte ich meinen Blick zu Bill und Tom, da ich dieses beiden häufchen Elend nicht mit ansehen konnte. Man sah den Twin`s an, das sie beteten, das ihre Ma da nur mitmachen würde, damit ich und Jenny bei ihnen schlafen konnten.
Nach 5 Minuten, und kein Wort weiter bei Chris bzw. bei Lukas, kam Markus wieder rein. Er erzählte, dass die Ma von Bill und Tom nix dagegen hätte. Sie versprach Markus, gut auf Jenny und mich zu achten, damit Markus mich nicht wieder im Krankenhaus besuchen müsste. Erleichtert setzte ich mich auf mein Bett und bat alle hinaus zugehen, damit ich mich noch fertig machen konnte und mich noch bei allen verabschieden konnte. Nach einem kurzen Moment waren alle draußen, bis auf Bill. Mich hätte er wirklich nicht gestört, doch er wurde von Markus aus meinem Zimmer gezogen mit dem Argument:"Chris weiß noch nix von euch. Und er kann echt ausrasten, wenn er Anja mit jemandem andren sieht!" Wiederwillig, aber etwas eingeschüchtert verließ schließlich auch er das Zimmer, bevor er mir noch ein Kuss zuwarf. Er war einfach so lieb zu mir. Ich war so glücklich, doch das hielt nicht lange an. Denn ich erinnerte mich an eine Situation in einer Disco vor einem halben Jahr. Jenny, Lukas und ich waren dorthin gegangen, damit ich mal wieder an was anderes dachte wie an Chris. Doch als ich gerade einen süßen Typen sah und mit ihm tanzte, kam Chris in die Disco. Ich bemerkte ihn jedoch erst, als es schon zu spät, nämlich als der Boy mich in dem Arm genommen hatte und mich gerade küssen wollte. Da kam er nämlich wie ein Bekloppter auf uns zugerannt. Und obwohl wir garnicht mehr zusammen waren, holte er aus, und klebte dem Typen so eine, das seine Nase gebrochen war. Total sauer auf ihn, rannte ich nach Hause.
Ja so war er. Keiner durfte mich auch nur schief anschauen. Wagte sich das einer, hatte dieser schon ein blaues Auge sicher. Wie würde er darauf reagieren, dass ich mit ihm Schluss machen würde. Wegen Bill. Hoffentlich würde Bill nix passieren. Am besten würde ich es ihm mit Markus zusammen erzählen. Dann hätte ich wenigsten meinen großen Bruder dabei, der aufkeinen Fall zulassen würde, dass mir etwas passieren würde. Obwohl das eigentlich auch unnötig war, da ich mir 1000%ig sicher war, das Chris mir niemals auch nur einen Kratzer zufügen würde.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und es kam die Schwester mit Lisa herein. Sie musste nachmir zum Arzt gehen und diese Belastungstests machen, doch sie hatte das nicht so gut überstanden wie ich. Nach Luft japsen, legte sie sich in ihr Bett.
Bevor sie einschlief, erzählte ich ihr, dass ich doch schon heute gehen durfte. Sie fing zu weinen an. "Wenn du willst, dann kann ich dich ja mal in Berlin besuchen.", versuchte ich sie zutrösten. Doch das brachte mich auch keinen cm weiter. Ich ging zu ihr und nahm sie in den Arm "Ich gebe dir meine Adresse und meine Handynummer. Du kannst mich jederzeit anrufen, wenn du mal mit jemandem sprechen willst. O.K."
Lisa weinte noch, aber ich konnte sie dann doch mit dem Versprechen trösten, das sie von den Vier Jungs von Tokio Hotel ein Autogramm bekommen würde. Ich schrieb Bill schnell ne sms das er die Autogrammkarten schnell vorbeibringen sollte.
Nach kurzem warten kam Bill herein und gab die Autogrammkarte an Lisa. Danach umarmte er sie noch und setzte sich dann neben mir auf mein Bett. "Meine Mama kommt in einer Stunde und holt mich und Tom ab. Wenn du willst kannst du bei uns mitfahren. Du würdest mir echt einen Gefallen damit tuen."
Ich verstand zwa nicht, wo da ein Gefallen für ihn wär, willigte aber nach einem kurzen Telefonat mir Markus ein. "O.K. Ich kann mitkommen. Ich ruf Jenny schnell an, dass sie mit Lukas meine restlichen Sachen bringen soll. Dann können wir wegen mir los."
Danach sah ich, das Lisa eingeschlafen war und fing mir Bill endlich wieder an zu knutschen. Ich konnte einfach nicht mehr widerstehn. Ungefähr 20 Minuten konnten wir einfach nicht mehr von einander loslassen, als plötzlich Jenny mit Lukas in der Türe stand. Scheiße, hatten wir es noch rechtzeitig geschafft, von einander loszulassen oder wurde Lukas Zeuge davon, wie ich gerade seinen besten Freund betrog.
Nein... Er hatte mal wieder nichts gepeilt. Manchmal ist der einfach so blöd, man das ist einfach nur noch unverständlich. "Ich.... wir... ähhm..." fing ich zu stottern an. "Wir mussten noch was wegen nachher besprechen!", rettete mich Bill aus meiner peinlichen Stotterei. "Hier, deine Sachen. Ich muss nochmal kuz los, um meine zu holen. Also bis dann!" "Ach ja, Chris kommt in fünf minuten... Er will sich noch von dir verabschieden, weil Lukas in drei Tagen wieder nachhause fahren mussten, dein Dad die zwei auf Arbeit braucht....", machte Jenny mir klar, das ich ab jetzt lieber der Versuchung wiederstehen sollte, wenn ich noch ein wenig was von Bill haben wollte. Mit einem winken verabschiedeten sich die zwei wieder von mir, und gingen dann um Jennys Klamotten zuholen.
Etwas später kam Chris zu mir und wollte mir gerade einen Kuss geben, als ich ganz Züfällig einen Hustenanfall bekam. Erstaunt sah Chris mich an. "Ich wollte mich nur noch von dir Verabschieden, weil..." Ich ließ ihn nicht ausreden. "Ich hab schon gehört, dass Dad euch zwei in der Werkstadt braucht." Ich zwängte mir noch ein Schade heraus und ging dann ins Bad, um mich endlich mal wieder zuduschen und mir mal wieder was anderes anzuziehn. Besorgt verließ ich den Raum, und hoffte das die zwei keinen Ärger machen würden. Doch diese Hoffnung war für umsonst:"Wenn du Anja anfässt, bring ich dich um. Ich hoffe du Schwuchtel hast das ganz genau verstanden. Ach ja, sag deinem Bruder er soll seine dreckigen Finger von Jenny lassen. Oder glaubt der, das Lukas und ich das noch nicht geschnallt haben, dass der voll auf die Jenny steht. Ich warne dich nur einmal!"
Mit diesen Worten stürmte Chris heraus. Ich ging wieder raus zu Bill und sagte zu ihm, das ich auch später noch bei ihm duschen könnte. Erleichtert umarmte mich Bill und nach einem Blick auf die Uhr, die uns sagte, das es Zeit war zu gehen, verließ ich das Krankenhauszimmer zum letztenmal. Wir gingen noch am Schwesternzimmer vorbei, da ich mich nochmal für alles bei der netten Schwestern bedanken wollte. Nachdem auch dieser Besuch verrichtet war, gingen wir langsam zum Parkplatz wo auch schon alle auf uns warteten.
Nachdem ich noch ein Zwangskuss von Chris eingefangen hatte und auch Jenny einem Kuss nicht entfliehen konnte, verabschiedete ich mich noch von meinem Bruder, der mir mal wieder gutzuredete und mich nocheinmal umarmte. Er ließ mich jedoch erst gehen, als er das Versprechen von Bill hatte, gut auf mich aufzupassen. "Kein Steß, dass das klar ist!", schrie er mir noch hinterher und dann fuhren wir endlich los. Wir fuhren endlich zu Bill und Tom. Wie lange hatte ich auf diesen Augenblick gewartet. Ich konnte mein Glück einfach nicht fassen. Ich sahs mit dem süßesten 16-jährigen in dem selben Auto.
"Na, wer von euch beiden hat sich den jetzt wen von meinen Söhnen geangelt?" Total überrascht von dieser Frage schauten Jenny und ich uns zu Bill und Tom um. Diese wurden beide gleichzeitig knall rot. Ohh man, dass kann ja noch krass mir der Mutter von den beiden werden. Nach kurzer Schweigepause antwortete ich ihr dann letztlich:"Also ich bin Anja, und mit Bill zusammen. Und Jenny ist mit dem Tom zusammen!" Immer noch knall rot, sagte Bill dann zu einer Ma:"Konzentriere dich lieber ein bisschen mehr aufs Autofahren. Denn von Krankenhäusern habe ich erstmal genug!"
Wir redeten noch ein wenig, aber ich schlief dann letztlich neben Bill ein, da das ganze mich echt fertig gemacht hatte.
Tom weckte mich erst auf, als wir bei den beiden angekommen waren. Bill musste schon mit Jenny reingegangen sein. Müde fragte ich ihn, wie spät es den war. "14:45 Uhr. Du hast geschlafen wie ein Bär beim Winterschlaf, mann. Bill sahs bestimmt ne halbe Stunde hier und hat versucht dich zu wecken. Respeckt. Ich hab das noch nicht geschafft, bei Bills nervigen Versuchen, mich zu wecken, einfach weiterzuschlafen. Musst du mir echt mal sagen, wie du das schaffst." Mit einem grinsen stieg ich aus und Tom brachte mich zu Bill, der gerade beim essen mit Jenny sahs. "Ausgeschlafen? Hast du Hunger?", fragte Bill gleich wieder total besorgt. "Nein danke. Ich will nix von eurer Pizza. Aber ich würde jetzt gerne endlich duschen, bevor ich hier gleich wieder in Versuchung zum Red Bull trinken geführt werde. Ist mein Koffer noch im Auto?"
Erst jetzt checkten die drei was ich meinte. Jeder trank zu seiner Pizza eine schöne Dose Red Bull. Wie gerne hätte ich nur einen Schluck von Bill seiner Dose getrunken. Aber nein, ich durfte nicht. Mit schlechtem Gewissen antwortete mir Bill:"Nein, dein Koffer ist schon unten im Gästezimmer?" "Warum den im Gästezimmer und nicht bei dir?", fragte ich ihn erstaunt. Darauf gab er mir nur die Antwort:" Meine Mama erlaubt das nicht, also müsst ihr zwei unten ihm Gästezimmer schlafen!" Genervt machte ich mich auf den Weg ins Gästezimmer. Ich holte mir aus meinem Koffer ein neues Top und meinen Lieblingsrock heraus, kramte danach noch aus meiner Handtasche mein Schminkzeug und begab mich in Richtung Bad. Ich hörte aus der Küche Bill rufen, ob ich noch was bräuchte, was jedoch nicht tat."Nein, aber Danke. Ich geh jetzt schnell duschen!"
Aus dem schnell wurde dann jedoch 2 Stunden im Bad. Endlich im Bad fertig und seit langen mal wieder eine normale Frisur tragend, ging ich in die Küche, wo ich allerdings nur die Ma von den beiden antraf:"Und ist alles O.K. mit dir. Magst du jetzt was essen." "Ja, danke. Aber wo sind den die anderen drei?" "Ich schätze mal, die wollten noch zum Proben in ihren alten Proberaum. Jenny ist auch mitgegangen. Willst du lieber Pizza oder Salat essen?" "Lieber Salat. Wann wollten sie den wiederkommen. Ich kann ja zu ihnene gehen?" "Nein, nein. Du bleibst mal lieber bei mir, das ist nämlich im Nachbarort, und ich will keinen Ärger mit deinem Vater kriegen!" "Mein Vater? Sie meinen doch den Markus, oder? Das ist nicht mein Vater, er ist mein großer Bruder!" "Achso, aber deine Eltern wissen schon das du hier bist, oder? Übrigens kannst du mich ruhig duzen!" "Ja o.k. Danke! Keine Ahnung... Ich denk mal schon, dass Markus ihnen mitlerweile erzählt hatte, was passiert war!" "Na dann ist ja alles in Ordnung. Warte, ich hole schnell den Salat aus dem Kühlschrank. Setz dich doch schon mal hin." Während ich mir gedanken darüber machte, wie es jetzt weiter gehen sollte, hörte ich, wie jemand die Türe aufsperrte. Ein älterer Mann kam herein, sah mich und ich fing schonwieder sonen blöden Spruch:"Na welcher von meinen beiden kleinen Aufreisern hat dir den Kopf verdreht!" Wieder total erstaunt, stellte sich der Mann erstmal bei mir vor. Aber ich konnte mir eigentlich schon denken, wer es war. Er war der Vater von den beiden. Ich sagte ihm, das ich mit Bill zusammen sei, als die Ma von den beiden wieder kam. Sie stellte mir einen Teller mit Salat hin, und begrüßte danach mit einer Urmarmung den Mann.
Ungefähr um 19:30 Uhr, und x-Fotoalben später, kamen endlich die anderen wieder. Zuerst gab mir Bill einen Kuss, und danach begrüßte er seinen Dad. Jenny rief mir entgegen:"Mei, das nächste musst du unbedingt mitkommen. Tom kann so gut seine Gitarre spielen! Du hast echt was verpasst." Ich ließ mir jedoch nichts anmerken, und entgegnete ihr neckisch:"Zja, dafür kenn ich jetzt den ganzen Lebenslauf der Jungs!" Erschrocken sahen mich beide an, und Tom fragte seine Ma, ob sie das eigentlich mit Absicht machen würde. Ob ihr das eigentlich Spaß machen würde, jedem diese scheiß Baby- und Kinderfotos zu zeigen.
Jetzt sahs sich Bill rechts neben mich und Jenny sagte sofort zu Tom:"Ach komm. Ich will auch deine Babyfotos sehen. Komm schon zeig sie mir! Bitte" Mit einem verführerischen Blick sah sie Tom an doch dieser konnte diesem gerade noch entkommen und erklärte, dass er noch schnell was aus dem Keller hohlen müsste. "Wir haben beschlossen, das heute Abend erst mal eine DVD schauen. Ist das O.K. für dich?", fragte mich Bill und gab mir noch einen Kuss. "Klar, solange wir nicht irgendeinen Scheiß anschauen.", entgegnete ich ihm."Und sie sollten ungefähr euer Alter treffen.", warf Bill`s Mutter jetzt ins unsere Runde. "Ach komm, sei doch nicht so spiesig!", beschützte Bill`s Vater uns. "Ach komm, wir können ja zu zweit ins Nachtcafe gehen, und lassen die Jungendlichen hier ihre ruhe!", hing er auch noch an.
Das war ne coole Idee. Jetzt kam Tom auch wieder zurück. Er hatte irgendein Stappel mit DVD`s unter dem Arm geklemmt und noch Chips und natürlich, warum sollte man es Anja auch einfach machen, wieder Red Bull. Machte er das mit Absicht, oder waren die anderen noch abhängiger von dem Zeug wie ich. "Du bist so ein Depp!", blärte Bill Tom an. "Checkst dus einfach nicht, dass Anja kein Red Bull drinken darf?"
Ich unterbrach ihn, und erklärte ihm, das das schon in Ordnung gehen würde. Er sollte mir einfach ne Flasche Wasser bringen. Ich würde es schon überleben mal ein paar Tage ohne Red Bull zu sein. "Wegen mir. Mir solls egal sein." Doch da warf Jenny ins Gespräch:" Du und Wasser, das habe ich das letzte mal erlebt, als du diese beschiessene mal diese Mandelentzündung hattest. Weißt du noch!" Oh ja, dass wusste ich noch. "Na gut, vielleicht doch lieber ne Sprite oder ne Cola."
Während die anderen noch schnell was assen, wartete ich nur darauf, mit Bill endlich wieder knutschen zukönnen.
Um 21:00 Uhr gingen Bills Eltern endlich, machten uns aber keine große Hoffnungen. "Ich bin spätesten um 24:00 Uhr wieder hier. Und Bill du weißt, getrennte Betten." Mit diesen Worten verließen sie uns dann entgülltig. Wir gingen in das Wohnzimmer, richteten alles her, und entschieden uns letztlich für "Titanic", da uns sobieso klar war, dass wir höchsten zehn Minuten vom Film mitkriegen würden.
Doch solange hielten wir ja nicht mal durch. Nach etwa drei Minuten sasen Bill und ich schon knutschend auf dem Sofa. Jenny und Tom hielten zwa noch etwas länger durch, schafften es aber auch nur bis zur 5. Minute des Films. Wir entschieden uns nach einer halben Stunde wildem Knutschmarathon, uns in getrennt in die Zimmer zu verteilen.
Das machten wir auch sofort. Während Jenny und Tom in sein Zimmer gingen schlugen wir den Weg richtung Bills Bett ein. Immer näher kammen sich Bill und ich und mir war klar, das wir gleich miteinander schlafen würden.
Doch soweit kam es dann doch nicht. Denn Bills Stiefsvater durchkreutzte unsere Pläne. Als er zu uns ins Zimmer kam staunte er nicht schlecht. Mit knallrotem Kopf verließ er jedoch schnell das Zimmer. Gott sei Dank waren wir noch nicht so weit wie Tom und Jenny. Diese lagen nämlich schon nackt auf Toms Bett als der Stiefvater hereinkam. Erschrocken ließen die beiden von einande los. Dem Stiefvater jedoch reichte es:"Mitkommen, und du kannst gleich noch Bill hohlen!", schrie er Tom an. Als Bill sich gerade wieder anzog, klopfte Tom bei uns an die Tür, und ich warf mir schnell noch die Decke über, bevor er dann auch rein kam."Wir müssen zu Andy(da ich keine Ahnung habe wie der wirklich heitß, hab ich den Stiefvater einach Andy genannt)!", sagte er mit einem untedrückten Lachen, da er genau wusste, das nicht nur er und Jenny erwischt wurden, sonden auch Bill und ich. Kleinlaut tratten die zwei bei Andy an, um sich fett mit ihm zu zoffen. Als ich mich dann fertig angezogen hatte und mich zu Jenny geschliechen hatten kam dann auch noch seine Ma und kriegte auch voll den ausraster. Nachdem sich wieder alle beruhigt hatten war es schon 01:00 Uhr geworden. Nach einer schweren trennung von Bill und einigen küssen reicher gingen wir letztlich doch ins Gästezimmer um nicht noch mehr ärger zukriegen.
Unten angekommen zogen sich Jenny und ich uns noch schnell jeder ein Shirt von unseren neuen Freunden über (Wobei Jenny da eindeutig die vorteile hatte, bei den T-shirts von Tom) und legten uns dann ins Bett. Doch von schlafen war noch lange keine Rede. Nein, dafür war alles viel zuaufregend. Bestimmt zwei Stunden ratschten wir noch miteinander, bis Jenny letztlich doch einschlief. Aber ich konnte einfach nicht schlafen. Nach bestimmt 100 mal rumdrehen und wieder zurückdrehen, entschied ich mich, zu meinem Handy zugehn, um mal zu checken, ob mich irgendeiner angerufen hatte.
Wow, 22 anrufe in Abwesenheit. Ich schaute nach, wer den alles was von mir wollte. 10 Anrufe von meinem Dad bzw. meiner Ma und der Rest war Chris. Da wurde mir wieder klar, dass ich nicht ewig sotuen konnte, als ob ich noch mit ihm zusammen wäre. Mein Handy fing an zu klingeln. Schnell drückte ich den Anrufer weg, damit Jenny nicht aufwachen würde. Jenny drehte sich zwa auf die andere Seite schlief aber Gott sein dank weiter. Als ich wieder auf den Display meines Handy`s sah, bemerkte ich erst, das mich garniemand angerufen hatte, sonder Bill mir eine SMS geschickt hatte. Leise ließ ich sie mir durch: Hy mein Schatz. Ich weiß nicht, ob du schläfts, aber ich kann einfach nicht einschlafen. Bitte komm doch hoch zu mir. Du fehlst mir so sehr. Ich liebe dich. dein Bill.
Sollte ich zu ihm gehen? Wenn das seine Ma rauskriegst gibts bestimm ärger. Aber das war mir egal. Sie konnte es mir nicht verbieten.
Mit gemischten Gefühlen machte ich mich auf den Weg zu Bill nachdem ich mich versichert hatte, das Jenny sicher schlief. Jede Stufe die ich näher zu ihm kam liebte ich ihn mehr. Ich kann es einfach nicht beschreiben. Er war immer so süß. Ich stand vor seiner Tür. Ich richtete noch einmal kurz meine Haare halbwegs, und öffnete dann seine Tür. Da lag er, mein Bill. Ich konnte es einfach nicht fassen, was ich für ein Glück hatte. "Komm, leg dich zu mir!", hörte ich ihn flüstern. Ich lief zu seinem Bett und legte mich unter seine Decke. Es war so schön. Ich drehte mich ihm zu und gab ihm einen Kuss. Danach nahm er mich in den Arm und erzählte mir noch, wie froh er doch sei, mich im Park gefunden zuhaben. Ich schlief vor ihm ein, obwohl ich solange gegen diese Müdigkeit ankämpfte. Doch irgendwann fielen mir einfach meine Augen zu.
Am nächsten Morgen wachte ich in Bill`s Armen wieder auf. Jedoch war er schon wach. "Guten Morgen, Engel. Hast du gut geschlafen?", hörte ich ihn fragen. Ich drehte mich wieder zu ihm um sah im etwas in seine wunderschöne Augen. Mein Glück immer noch kaum fassend sagte ich nur:"Ja sehr gut. Und du?" "Zeig mir einen Boy, der neben dir nicht gut schlafen kann..." Ich gab ihm einen Kuss und wir fingen an wieder zu knutschen, wurden jedoch durch ein öffnen unsrer Tür wieder unterbrochen. Scheiße, jetzt hatte seine Ma uns erwischt.
Aber es war gar nicht seine Ma sondern nur Tom, dem ein lachen auskam. "Was gibts den da zu lachen?", fragte ich ihn und gab Bill noch einen letzten Kuss."Das kann ich dir sagen. Rate mal, wer garade wie ne Bekloppte ihn mein Zimmer geschtürmt kam und mich anflehte, nachzusehn, ob du bei Bill seinen würdest!"
Oh nein! Ich hatte Jenny total vergessen. "Ja ich bin bei Bill, wie du unschwer erkennen kannst. Geh doch bitte wieder zu Jenny und beruhige du sie. BITTE!" Er warf noch ein halbes:"Na klar, nichts lieber als das!" und schloss die Türe wieder hinter sich. Endlich wieder alleine mit Bill. Ich lag noch immer auf seinem Arm, hätte so natürlich auch noch Stundenlang liegen können, aber da ich dringend mal auf`s Clo musste, erhob ich mich dann doch aus seinem Arm und verließ ihn mit kiloschweren Herz. Auf dem Weg von Bill`s Zimmer ins Bad lief ich natürlich voll in die Arme von Bill`s Ma. Mit einem prüfendem Blick merkte sie schnell, dass ich aus seinem Zimmer kam. "Ich musste ihm einfach Guten Morgen sagen. Und da ich sobieso auf`s Clo musste, und dashier ja das einzige im ganzen Haus ist, traff sich das doch gut, oder!"
Erstaunt von mir selber, wie schnell ich mir immer eine Ausrede ausdenken konnte, hing ich auserdem noch an:"Ach ja, Jenny ist zu Tom gegangen, weil ich mich nicht getraut hatte alleine unten herum zulaufen." O.K, das war nicht gerade das gelbe vom Ei, doch für etwas besseres fehlte mir in diesem Moment einfach die Zeit.
Kaum zurück in Bill`s Zimmer wurde ich schon von ihm erwartet. Er hatte es zwar geschafft, sich während meiner Abwesenheit schnell umzuziehen, aber seine Haare sahen echt noch nicht so aus, wie wir sie alle kannten. Aber er sah so noch süßer aus, wiesonst eh schon. Ich fing wieder an, ihn zu küssen. Angelangt bei dem Shirt von Bill fing ich an ihn auszuziehn, doch er blockte ab, und vertröstete mich auf später, da es gut seien konnte, das jemand reinkommen würde."Sperr dein Zimmer doch einfach ab!", entgegnete ich ihm genervt. Doch er erklärte, das er den einzigen Schlüssel für seine Tür einmal verloren hatte. Verdammt! Wieviel Pech kann ein Mensch wie ich eigentlich haben...
Eine Stimme rief aus der Küche zu uns hoch:"Kommt runter. Das Frühstück ist fertig. Beeilt euch!" Immer noch davon genervt, das Bill nicht auf seinen scheiß Schlüssel aufpassen konnte gingen wir dann händchenhaltend runter in die Küche, wo schon alle auf uns warteten. Ich fing einen bösen Blick von Jenny, denn ich auch sofort deuten konnnte. Ich entgegnete ihr:"Nicht mein Problem, wenn du einschläfst!" Alle schauten mich an.
"rrrrrrrrrrrrrrriiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnnggggggggggggg", hörte i
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BeitragVerfasst am: 10.02.2006 18:53    Titel:


??? warum hast du mitten im Datz aufgehört??? Shocked

WEEEEEEEEEEEEEEITER!!!! xD
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>Cat-Eye<



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BeitragVerfasst am: 10.02.2006 23:51    Titel:


Sry hab wohl ein bisschen zu viel auf einmal gepostet!

Weiter gehts!


Ende von 5. kapitel:


"rrrrrrrrrrrrrrriiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnnggggggggggggg", hörte ich es leise aus dem Keller klingeln. Erleichtert, das ich gehen konnte, rannte ich runter in das Zimmer von Jenny und mir. Ich ging zum Handy und nahm ab, ohne nachzusehen wer dran war. Ein großer Fehler.
"Hallo,", sagte ich in das Handy hinein. "Anja? Endlich gehst du mal ran. Warum war den deine Handy die ganze Zeit aus?"
Es war Chris. Ich bat ihn, mich in fünf Minuten nochmal anzurufen, mit der Ausrede, das hier so ein schlechter Emfpang sei. Ich rief hoch zu Bill, Tom und Jenny, das sie verdammt nochmal ganz schnell runterkommen sollten. Da sie sich schon denken konnten warum sie kommen sollten, waren sie auch wirklich schnell unten. Ich bestätigte ihnen, was sie schon befürchtet hatten.
"Und was jetzt? Er will endlich wissen, was los ist." Ich schaute Bill fragend an, und hoffte, das er einen guten Einfall haben würde. Doch er wusste auch nicht, was wir machen sollten. Ich sah zu Jenny und Tom rüber, welcher Jenny gerade ihm Arm hielt, weil das für sie zu fiel war. Sie war solange glücklich mit Lukas zusammen und jetzt musste sie ihn so verletzten. Das war einfach zuviel für sie. Ich bat Tom mit Jenny rauf zugehen und sagte ihm dann noch, das wir ein Treffen mit den beiden vereinbaren würden. Ihm war das Recht, ging dann aber mit Jenny nach oben. Langsam stiegen auch mir Tränen ihn die Augen. Bill nahm mich in den Arm und bot mir an, dass er alles klären würde, doch ich sagte, das ich da jetzt alleine durchmusste. Kurze Zeit später klingelte mein Handy erneut und mir und Bill war klar, wer dran war.
"Hallo Chris. Wir müssen uns treffen. Komm um 18:00 Uhr zur Strandbar in Magedeburg. Und sag Lukas, er soll auch mitkommen."
Schnell legte ich wieder auf. Ich konnte die Tränen nicht mehr zurück halten. Ich musste mich an alle guten und schlechten Erlebnisse mit Jenny, Lukas und Chris erinnern. Wir kannten uns schon solange. Waren immer für einander da gewesen. Haben soviel miteinander erlebt.
Bill sah mich an und ich sagte zu ihm, dass ich zu Jenny wollte. Er nahm mich wieder in den Arm. Zuzweit gingen wir die Treppen nachoben in Tom`s Zimmer. Dortangetroffen sahs Jenny immernoch weinend in Tom`s Armen. Als sie mich jedoch sah, löste sie sich von Tom und fiel mir um den Hals. Ich tröstete sie, und sagte ihr, das schon alles wieder in Ordnung kommen würde. Sie fragte mich, ob ich mit ihr rausgehen konnte, einwenig spazieren. "Na klar, komm wir gehen zu viert irgendwohin und überlegen uns was."
Gesagt jedoch diesmal nicht einfach getan. Wir sagten Bill`s Ma bescheid, die mich dann noch fragte, ob ich den schonwieder fit für einen Spaziergang wäre, was ich jedoch mit ruhigem Gewissen mit Ja beantworten konnte.
Wir machten uns auf den Weg richtung Stadtpark. Kaum aus dem Haus, waren auf einmal total viele Weiber bei uns. Bill warf Tom einen Blick zu, sah aber, dass Tom Jenny nicht alleine lassen wollte. Und da sie die labilere von uns beiden war, löste sich letztlich Bill aus unserer Umarmung und ging zu diesen verdammten Gruphies. Ach wie habe ich diese peinlichen Weiber gehasst. Schon früher sagte ich mir immer, dass ich mich für keinen Typen der Welt so zum Affen machen würde. Meine Meinung hatte sich diesbezüglich nicht geändert. Diese Situation bestärkte mich nur noch mehr in meiner entschlossenheit.
Wir standen da bestimmt ne halbe Stunde rum, bis Bill alle seine Fans mit Autogrammen ausgestattet hatte. Dann noch ein paar Fotos, umarmungen und Händeschütteln, dann kam Bill endlich wieder zu mir zurück. Er nahm mich wieder in seine Arme und gab mir einen Kuss, auf den die Fans aber gar nicht toll reagiert. Eine brach sogar zusammen. Nein, dass war alles zuviel für mich. Ich bat Bill und die anderen zwei endlich weiter zugehn.
Endlich im Park angekommen und auf der Flucht vor lauter Fans, setzten wir uns auf eine versteckte Parkbank etwas tiefer im Wald.
"Und jetzt?", fing Jenny das Gespräch an. "Wir werden nachher einfach schnell dahin fahren und du wirst mit Lukas reden und ich mache mit Chris schluss!"
Leichter gesagt als getan. "Ich will aber, dass Tom mit mir mitkommt.", wollte sie uns unter Tränen klar machen. "Natürlich komme ich mit!", tröstete Tom Jenny sofort. "Soll ich auch mitkommen?" "Ja bitte. Halt dich aber auch zurück.Versprech mir das!" Nachdem Bill mir sein Wort gegeben hatte und wir noch einige Zeit auf der Parkbank gesessen waren, wollten Tom und Jenny wieder gehen. Aber ich und Bill blieben noch sitzen. Als beide auser Sichtweite waren, legte ich mich auf Bill`s Schos und er fing an, mir übers Gesicht zustreicheln. Ach, es war so schön. Wir blieben dann auch noch kurze Zeit so, aber Bill wollte wieder nach Hause. Er erklärte mir, dass er ein ganz unbeschreibliches Gefühl im Bauch habe, und er unbedingt wissen musste, ob mit Tom alles in Ordnung war.
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
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BeitragVerfasst am: 11.02.2006 11:46    Titel:


Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked WAS IS MIT MEINEM TOM????????????????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked
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BeitragVerfasst am: 11.02.2006 12:10    Titel:


Na wunderbar. Jetzt fing er an zu phantasieren, oder was war mit ihm los. Ich hatte auch ein unbeschreibliches Gefühl im Bauch, aber ich wusste was es war, es war meine Liebe zu Bill. Wir machten uns also auf den Weg richtung nach Hause. Wir hatten etwa die hälfte erreicht, als Jenny uns engegen lief. "Scheiße, was ist passiert?", fragten Bill und ich sie gleichzeitig. "Schnell kommt mit!" Wir fingen zu rennen an. Was war nur mit Tom geschehen. War es das, was Bill gefühlt hatte? Nein, das konnte doch gar nicht sein. Das redete ich mir bestimmt nur ein. Wir liefen immer schneller, als ich aufeinmal Lukas und Chris aus der Ferne sehen konnte. Mit blieb das Herz beinahe stehn, da mir klar wurde, warum sie hier waren."So ihr Arschlöcher. Jetzt seit ihr wenigstens zu zweit!", schrie Lukas Bill entgegen. Verdammt, mir musste ganz schnell etwas einfallen, da sonst Bill echt dran genommen werden würden. "Du denkst also, das du mir meine Freundin ungestrafft ausspannst?", rief Chris jetzt. Scheiße, Anja. Überleg dir was. Chris kam auf Bill zugerannt. Er holte gerade aus, als ich die rettende Idee hatte. "Hört sofort auf!", schrie ich alle vier an, und zog somit alle Blicke auf mich. Danach tat ich so, als würde ich wieder ohnmächtig werden.
Alle schwiegen sich an. Bill kam zu mir gelaufen. Auch Chris war sofort bei mir. Als ich jedoch sah, wie Jenny in Tom`s Armen zusammenbrach, fiel es mir schwer mein Ding weiterhin durchzuziehn. Zugerne wäre ich zu ihr hingerannt und hatte ihr geholfen. Doch das ging jetzt einfach nicht, das würde Jenny bestimmt verstehn.
Bill nahm meinen Kopf, ich zwinkerte ihm nur kurz zu, damit er wusste, das alles in Ordnung war, aber niemand anders es mitbekam. Chris flüsterte mir ins Ohr:"Anja es tut mir alles so leid. Bitte verlass mich nicht. Bitte!" Ich hörte wie verzweifelt er war. Im Hintergrund hörte ich auserdem, wie Lukas versuchte, Jenny zu trösten. Doch weder er noch Tom schafften es, Jenny zu beruhigen. Waren die eigentlich zu allem zu blöd.
Lansam machte ich meine Augen auf. "Chris, ich muss dir etwas sagen!" "Nicht jetzt!", widersprach er mir. Doch wenn nicht jetzt, wann den dann? "Doch, jetzt.", sagte ich mit gespielt schwacher Stimme."Es ist aus mit uns beiden. Es geht einfach nicht mehr. Du hast mir zusehr wehgetan. Versteh das bitte!" Ich hatte riesen Angst vor der Raktion, die jetzt gleich kommen würde. Doch es kam keine. Ich hatte alles möglich erwarten, alles, aber nicht das. Chris stand auf sagte noch, das es ihm leid teuen würde und ging stillschweigend in der Park hinein.
Total erleichtert, aber trotzdem zutiefst verletzt stand ich auf und ging mit wackeligen Beinen zu Jenny, Tom und Lukas. Ich warf Jenny einen Blick zu, und verstand sofort, was ich jetzt tuen sollte. Oh nein, das konnte sie doch echt nicht von mir verlangen. Aber weil sie so fertig aussah machte ich es doch schweren Herzens. Ich nahm mir Lukas zur Seite, und versuchte ihm das für ihn unmögliche zu erklären. "Lukas, ach wie soll ich es dir nur sagen." Ich stammelte irgendwas, brachte es aber einfach nicht übers Herz ihn so zuverletzen, weil ich genau wusste, wie sehr er Jenny lieben würde. Ich warf nocheinmal einen Blick zu Tom und Jenny. Danach ging mein Blick weiter richtung Bill. Er war es. Er gab mir Kraft, für diese schwere Aufgabe. "Es ist aus!", brachte ich es dann jedoch endliche über die Lippen. "Was ist aus. Das mit Chris und dir?",man warum machte er es mir nur so schwer."Ja, auch.", er ließ mich nicht fertig reden. Er nahm mich in den Arm, und versuchte mich zu trösten. Hallo!!! Hier lief gerade etwas ganz schief. "Es ist aus zwischen dir und Jenny du Hirsch!", rutschte es mir dann in meiner Wut herraus. Oh man, ich war so ein gefühlstrampel. Aber wenigstens wusste er jetzt endlich, was ich ihm die ganze Zeit sagen wollte.
Völlig fassungslos sah er zuerst mich und dann Jenny an. Diese ertrug den Blick aber nicht und drehte sich zu Tom um, wecher sie sofort wieder in den Arm nahm. Man, warum immer nur sie. Ich wäre jetzt auch nur zugerne von Bill in den Arm genommen worden."NEIN!", fing Lukas jetzt an zu schrein. Er sackte vor mir auf den Boden zusammen. Ich kniete mich zu ihm herunter und nahm ihn in den Arm. Ich schätze, es brauchte ca. 10 Minuten, bis ich mich endlich wieder aus seinem, mich langsam erwürgenden Griff, wieder befreien konnte. Er schaute mich noch kurz fragend an, stand dann auf ging an Jenny, Tom und Bill vorbei uns spuckte vor den dreien auf den Boden.
"So ein *SPAM* Automatische Zensur!", hörte ich Tom fluchen.
"Was hast du erwartet, man. Er würde bestimmt keinen Freudentanz für dich veranstallten!", rief ich ihm entgegen. Doch jetzt wurde es mir echt zuviel. Ich merkte wie mir langsam wieder schwarz vor Augen. Ich musste mich ganz schell irgendwo hinsetzen. Da jedoch weit und breit keine Bank insicht war, setzte ich mich zu auf den Boden. Bill setze sich zu mir:" Ist alles O.k.", fragte er mich wieder mit diesem besorgtem Blick denn ich jetzt schon des öffteren von ihm geschenk bekommen hatte.
"Ja ja... alles in Ordnung. Und wie siehts bei dir aus, Jenny?" "Bei mir auch. Aber jetzt lasst uns erstmal von was anderem reden. Komm gehen wir irgendwo was essen gehen." Mit diesen Worten raffte ich mich wieder auf, nahm Bills Hand und wir gingen los, um im nächsten Restaurant etwas zu essen.
Nachdem wir uns dann wieder im Restaurant gefangen hatten und uns von unserem Schreck erholt hatten, fing ich mit Jenny an uns zuberaten, was wir die letzte Woche mit Tom und Bill machen sollten. Wir entschieden uns dafür spontan zu entscheiden und jetzt aber erst mal wieder nach Hause zu den beiden zu gehen.
Wieder zuHause angekommen, wurden wir schon von Markus erwartet. Ich hatte keinen Plan was er den jetzt hier wollte. Ich begrüßte ihn mit einer umarmung doch er warf mir einen bösen Blick zu. Was hatte ich den jetzt schon wieder falsch gemacht. Mir keiner Schuld bewusst, bat ich herein und dieser sah die Red Bull Büchsen und ich fing noch einen bösen Blick. Stolz auf mich selber, gab ich ihm selbstbewusst entgegen:"Ich habe keinen Schluck genommen!" "Das wär ja auch noch schöner gewesen!", warf er mir Vorwurfsvoll entgegen. "Was hast du jetzt eigentlich für ein Problem, hää", wurde ich jetzt langsam echt sauer. Schließlich hatte ich gerade ein riesen Problem gelöst, und der kommt mir so blöd von der Seite. Aber kaum hatte ich diesen Gedanken fertig gedacht, flippte Markus jetzt voll aus. "Verdammt nochmal, Anja. Komm mal mit raus." Total erstaunt blickte ich die anderen an,die aber genauso erstaun waren wie ich. Verdutz lief ich Markus hinter her."So, jetzt erzähl mir ma, wie ernst das zwischen dir und Bill eingentlich ist?" Was will er den jetzt von mir. Vollkommen ratlos stand ich jetzt vor ihm und stotterte irgendwas von"ja.. ähmm... ich liebe ihn..." "Ach komm, erzähl mir nix. Gestern Abend um 01:30 Uhr ruft mich Bill`s Mama an und erzählt mir das der Andy euch halbnackt im Zimmer erwischt hat. Und als sie mir dann noch erzählte, dass er auch noch die Jenny mit dem Tom erwischte, dachte ich, ich falle aus allen Wolken."
Verdammt, wie peinlich war das denn jetzt. Mein großer Bruder fing gerade an, mich aufzuklären, als ich dazwischen funkte. Darauf hatte ich jetzt echt keinen Bock."Stell dir mal vor, du wirst schwanger, bei deinem Glück würde mich das nicht wunder" "Wow, wow," unterbrach ich ihn jetzt endgültig. "Es ist ja gar nichts passiert, weder bei mir, noch bei Jenny. Auserdem kennen wir das Wort Verhütung und die genau Definition. Also reg dich ab. Hätten wir damit alles geklärt was mein Sexualleben betreffen würde, JA!", schrie ich ihn zusammen. "O.K. aber nimm das noch. Für den Notfall" Er drückte mir eine Packung Kondome in die Hand und ich glaub ich wär am liebsten im Erdboden versunken, so peinlich war mir das ganze. Ich frage mich echt, ob sie den Markus vielleicht bei der Geburt vielleich so an die 100 mal fallen haben lassen.
Vollkommen genervt von Markus, der nochmal kurz mitreingekommen war, musste ich mich erst mal hinsetzen. So ne krasse Aktion hatte ich echt nicht von ihm erwartet. Immer noch total schockiert, hörte ich jetzt Markus meinen Namen rufen. Was wollte er den jetzt noch von mir? "Ich geh jetzt. Kommst du noch mit raus!"
Eigentlich hatte ich ja echt kein Bock drauf, ging aber trotzdem mitraus, weil dir anderen ja noch keine Ahnung davon hatten, warum ich so genervt war. Bill wollte mich gerade küssen, aber mir war jetzt jede Berührung von ihm vor Markus einfach nur noch peinlich. Ich entwisch ihm gerade noch und umarmte schnell Markus, der mittlerweile draußen vor seinem Wagen angekommen war. Verwundert starrte mich Bill an. Aber ich konnte ihm das wirklich nicht erklären.
"Und denk dran, für den Notfall, du weist schon...!", schrie er noch aus dem fahrenden Auto und winkte mir nocheinmal. Mit einem fragenden Geschichtsausdruck machten die drei sich vor mir auf den Weg nach drinnen.
"Was wollte Markus den von dir? Was meinte er den mit Notfall?", hörte ich Bill mich letztlich fragen, nachdem wir vier uns unendlichlange angeschwiegen hatten. Schnell, Anja. Lass dir was einfallen. "Ja,... ähm... Er...!", stotterte ich mal wieder vor mich hin. Mir fiel einfach nix gutes ein. Verdammt! Ich konnte Bill doch nicht erzählen, was Markus wirklich von mir wollte. "Jetzt erzähl doch schon. Warum war er den so sauer auf dich?", fing jetzt auch noch Tom an zunerven. "Ja, er wollte nur, ähm...!".
Mir fiel einfach nix passendes für diese Situation ein. Was sollste ich nur machen? Doch da kam mir die rettende Idee. "Ja," fing ich mittlerweile zum dritten mal an. "Ja, was denn!", entgegnete mir Bill mit langsam ganz schön ernster Stimme. "Er war nur so sauer, da ich mich nicht bei ihm gemeldet hatte!" "Achso! Stimmt, ich sollte dir auch eigentlich von ihm sagen, das du ihn jeden Abend anrufen solltest!",fing Bill jetzt an, sich bei mir zu entschuldigen. "Aber was meinte er den mit "Für den Notfall, du weißt schon"? ", hörte ich jetzt auch noch Jenny mitreden.
Langsam hatte ich echt keinen Bock mehr auf dieses Gespräch. Machten die das jetzt mit Abschicht, oder was. Aber wegen mir. Sie wollten es ja unbedingt wissen. Kein Problem. Ich hatte kein Problem damit. Dann erzäh ich es diesen Neugirigen Quägeistern eben.
Doch ich hatte eine Problem damit. Schnell tischte ich den drein wieder eine Notlüge auf, die ich in letzter Zeit irgendwie des öfteren benutzte."Er meinte damit, das wenn es nochmal Ärger mit Lukas oder Chris geben würde, könnten wir uns jederzeit bei Markus melden! Können wir`s jetzt einfach babei belassen, und über was anderes reden, oder ist das zuviel von euch verlangt!" "Ja, ja. Ist ja eigentlich auch egal, was du mit deinem Bruder für nen Zoff hattest!"
Nachdem er das zuende gesagt hatte, versucht mich Bill wieder vorsichtig zu küssen, da er immer noch erstaunt davon war, wie ich ihn vorher zurückgewiesen hatte. Doch das würde nicht so schnell wieder passieren, da war ich mir Hundertprozentig sicher. Wir küssten uns wieder. Danach nahm ich mir vor, Jenny heute Abend von Markus krasser Aktion zu erzählen. Sie würde sich zwa sicher wieder darüber tot lachen, aber das war mir egal. Schließlich hatte ich Markus das Versprechen geben müssen, das ich auch mit Jenny über unser Gespräch reden würde. Naja, hauptsache Bill bzw. Tom würden keinen Wind davon bekommen, warum ich mich wirklich mit Markus gezofft hatte.
"Hallo. Jemand zuhause? Erde spricht zu Anja!", hörte ich jetzt eine mir etwas unbekannte Stimme zu mir sprechen."Ja? Was denn?", entgegnete ich total perplex und sah, das zwei Jung`s vor mir und Bill standen.
Es waren Georg und Gestuv. "Was hältst du jetzt davon?", fragte mich jetzt Bill mit einem komischen Geschichtsausdruck. "Was? Entschuldige. Ich muss kurz nicht zugehört haben!", versuchte ich meine Geistige Abwesenheit zu erklären. "Gustav hatte die Idee, dass wir alle zusammen zum Proben, in unseren alten Probenraum gehen könnten!" "Oh ja! Komm Anja. Das wird bestimmt voll cool. Dann kannst du endlich mal Bill live hören! Er kann so gut singen. Und Tom und die anderen können so geil spielen! Ach komm schon! Bitte geh mit. Wir können danach ja auch noch in eine Bar gehen. Oder auch in einen coolen Club. Da finden wir bestimmt was nettes!" Jenny versuchte echt mit allen Mittel mich zu übereden.
Ich wusste jedoch überhaupt nicht, warum eigentlich. Schließlich gab es ja wohl nix besseres als den vieren bei ihren Proben zuzuhören. "Ist ja schon gut. Natürlich komme ich mit! Ich bin doch kein Langweiler!"
"Und glaubst du dein Körper ist auch keiner?", fragte mich Tom jetzt. "Hähh? Was willst du den jetzt von mir?" "Er will wissen, ob dein Kreislauf da mitmacht, oder ob du uns dann vielleicht wieder zusammen klappst! Tom kann sich einfach nicht ausdrücken. Deshalb schreibe ich ja die Texte für unsere Lieder prinziepjel alleine."
Meine Fresse. Langsam aber sicher fingen die echt an, mich alle nur noch zunerven. "Nein, das wird schon nicht passieren!", sagte ich Bill dann mit etwas gereitzter Stimme. "Na dann ist ja alles klar. Ich muss zwa vorher nochmal mit Georg zu mir nachhause gehen, aber wir können uns um 16:00 Uhr vorm Proberaum treffen!", erlärte uns Gustav dann und verließ das Haus noch mit einem schnellen "By". Als Georg und Gustav dann endlich wieder gegangen waren, sah ich auf die Uhr, welche mir offenbarte, das wir noch ungefähr 2 Stunden Zeit hatten, bis wir alle zusammen verabredet waren.
"Ich geh mit Tom Duschen!", hörte ich Jenny noch im gehen mir zurufen. "Ohaa," entkam es Bill. Mir war es jedoch total egal, was die beiden miteinander machen würden. Schließlich erzählte mir Jenny sowieso schon vielzuviel von ihrem Liebesleben.
Jetzt waren Bill und ich wieder alleine. Ich ging zu ihm. Wir fielen uns wieder um den Hals. Wir sasen gerade auf einer alten Coach im Esszimmer, als Jenny und Tom wieder zurückkamen. "Na, können wir los?", fragte Bill mit einem neckischen Unterton. "Von mir aus schon. Und was ist mit dir süße?" "Von mir aus auch. Wir können los!" "Na dann, lasst uns mal los!", begann Bill jetzt langsam zu drengen. Wir gingen in den Flur und machten uns fertig.
Da wir ja noch in nen Club gehen wollten zog ich mir nochmal das Outfit an, das ich mir eigentlich für das Konzert gekauft hatte über. Jenny hatte sich irgend sonnen Fummel angezogen, von dem ich echt nichts hielt. Der sah einfach zu viel nach Hip Hop aus. Das wusste Jenny aber auch ganz genau, deswegen zog sie es echt nur selten an. Aber ich denke mal sie zog es heute wegen Tom an, der ja auch sonen Splin hatte. XXXXL-Shirts und Hosen die einfach nur noch Scheiße aussahen. Aber mit Tom musste ich ja auch nicht zusammen sein. Nein, ich war mit Bill zusammen, der einfach den besseren Geschmack von beiden hatte. Ich betrachtete ihn. Eine von seinen selfmade Hosen, und ein Schirt mit der Aufschrift "Schrei".
Bill zupfte gerade seine Haare zurecht, als Tom zu uns sagte, das wir uns jetzt echt auf den Weg machen müssten, wenn wir nicht zu spät kommen wollten.
Nach ner viertel Stunde wie wild durch die Wildnis latschen, die nach Bill`s erkenntnis nach eine riesen Abkürzung sei, waren wir dann endlich vor einem alten Gebäude angelangt. Mit 20 Minuten verspätung. Wie wir dass jedoch angestellt hatten, frage ich mich bis heute. Schließlich gingen wir um 15:45 Uhr los. Na gut, beim knutschen kommt man vielleicht doch nicht so schnell voran, als wenn man sich in einem tiefen Wald alleine vor schieß beinahe in die Hose macht.
"Meine Fresse. Ihr habt auch noch nix von pünktlichkeit gehört,oder!", begrüßte uns Georg gleich ganz herzlich. Eingeschüchtert von ihm, stotterte Jenny nur ein "Entschuldigung" hervor. "Hey, es passt schon. Oder soll ich dich mal dran erinnern, wie oft du uns schon hier auf dich warten hast lassen, als du noch hinter dieser kleinen 15-jährigen herwarst?", beschützte Tom uns gleich. Um schnell vom Thema abzulenken, fragte er wer von uns den Schlüssel mitgenommen hatte. "Ich nicht!", antwortete Gustav schnell und hing noch dran, dass Bill als letzter den Schlüssel hatte. "Ach komm, erzähl kein Scheiß. Du hattest ihn Tom gegeben!", fing Bill sofort an, sich zuverteidigen. Er sah so süß aus, wenn er sauer war. Ich gab ihm ein Kuss. Vollkommen überrascht, stieg er dann jedoch auch voll drauf ein. Ich tastete mich gerade zu seinem Zungenpircing vor, als uns eine Stimme wieder voneinander löste. "Man, du gehst ja ab. Pass auf Bill. Wir brauchen dich noch für unsere Auftritte.", warnte ihn Gustav mit einem unterdrückten lachen. Doch das blieb nur solange unterdrückt, bis die anderen sich vor lachen schon fast kringelten. Mir war das aber egal und gab Bill noch einen Kuss, sah jedoch das es ihm nicht so egal war. "Also Tom. Sags, du hast den Schlüssel natürlich nicht mitgenommen. Du dachtest ich würde ihn schon mitnehmen!", lenkte jetzt Bill vom Thema ab. Tom antwortet mit einem kurzen "Ja", da Jenny und er das ganze immer noch zimlich lustig fanden.
Na toll, waren die Kaulitzes etwa alle zu blöd, einen Schlüssel mitzunehmen, besser gesagt überhaupt erst mal einen zubesitzten.
"Oh nein, Leute. Ihr wisst was das bedeutet. Wir müssen zur Häuser gehen!"
Alle vier Jungs erstarrten bei der Aussage, die Bill gerade traf.
Was geht denn jetzt ab, fragte ich mich. Fragend sah ich Jenny an, die aber einenscheinend auch keinen Plan hatte, was Bill meinte. Sie zuckte nur mit ihren Schultern. "Was meinst du denn? Wer ist bitte die Häuser?" "Das ist die alte Hexe, der der Raum hier unten gehört. Sie ist ungefähr 80 alt, oder so!", fing Georg an, Jenny und mich aufzuklären. "Und die soll so schlimm sein?"
"Oh ja. Aber überzeugt dich doch selber. Nimm Jenny mit und besucht die nette Frau doch mal..."
Man, da hatten wir uns ja tolle schisser gesucht. Genervt von beiden gingen Jenny und ich zum Nachbarhaus und klingelten an der Klingel mit der Aufschrift "Häuser Marianne". Etwas gespannt, was Jenny und mich wohl erwarten würde, hörte ich die Jungs unten lachen. Meine Fresse. Die alte wohnte im 6. Stock, ganz am Ende des Ganges. Auser Atem und völlig erledigt, begegneten wir einer alten Frau, die schon im Hausflur stand und auf uns wartete. "Sag mal, ihr seid ja larmarschig. Und das, obwohl ihr so jung seid. Scheiße!"
Oha. Was war das denn für ne alte Kuh. Total geschockt blickte ich Jenny an. Doch die konnte sich kaum mehr das lachen verdrücken. "Was gibts den da zu kichern. Ha, sagts mal. Ich will auch mal übersonen Schwachsinn lachen wie die Jungendlichen von heute!" Oh gott. Womit hatte ich den das verdient. "Grüß Gott. Meine Name ist Anja und das ist Jenny. Ich wollte Sie um einen Gefallen beten...". Weiter kam ich nicht, denn die alte unterbrach mich und schrie mich an:"Schieb dir deine freundlichkeit in den *SPAM* Automatische Zensur du krankes Weib. Was willst du von mir. Sags endlich oder verpiss dich wieder. Ich will endlich weiter Fernsehen."
Also jetzt war mir alles klar. Jetzt war mir klar, warum Tom uns losschickte zu dieser kranken Alten. "Verdammt nochmal. Was willst du von mir!", hörte ich sie jetzt wieder rumschreien. "Ich wollte sie nur fragen, ob sie mir bitte schnell den Schlüssel für den Proberaum geben könnten. Danach sind sie uns sofort wieder los." "Was heist den hier schnell? Das ich schon alt bin, davon merkt ihr Gören auch nix, oder!" "Nein, davon merkt man wirklich nix tut mir leid!", rutschte es Jenny jetzt raus.
Na wunderbar. Jetzt hatte ich die ganze Zeit mit der alten gekämpft, damit Jenny mir mal wieder alles versaute. Rassend vor Wut sah ich zu Jenny hinüber, die selber von sich erstaunt war.
"Was, soll das heißen, ich komme jünger als 80 bei euch rüber?"
Das war es, man musste ihr schmeicheln. "Ja ja. Ich hätte sie vielleicht auf 65 geschätz, aber nie auf 80. Aber können wir jetzt den Schlüssel haben. Bitte" "Ja, ja. Wartet kurz, ich hohl ihn schnell." Mit diesen Worten verschwand sie wieder in ihre Wohnung zurück. "Oh, man. Was haben die der den für Medikamente gegeben. Die is ja wohl voll kommen krass drauf. Hoffentlich kommen hier wir schnell wieder raus... Ich habe echt keinen Bock mehr, auf die kranke Sau." Ich konnte Jenny ja verstehen, ihr jedoch nicht mehr antworten, da die alte Frau mit dem Schlüssel wieder aus der Wohnung kam. "So bitte. Hier habt ihr den Schlüssel und endtschuldigt bitte, das ich so ausgerasstet war." "Danke. Kein Problem. Kann ja jedem mal passieren. Also bis irgendwan mal. Tschüss..", unterbrach Jenny Frau Häuser jedoch schnell, in der Hoffnung das wir ganz schnell von der alten wegkommen würden.
Auch ich hoffte, das ich schnell wieder zu Bill kommen würde. "Ihr braucht mir den Schlüssel nicht wiederbringen. Behaltet ihn einfach... und tschüss.", hörten wir die Frau uns noch freundlich hinterher rufen, bis wir aus ihrer Sichtweite waren.
Wieder unten bei den Jungs angekommen, wurden wir von Tom und Bill schon sehnsüchtig erwartet. "Endtschuldige mein Schatz. Aber diesen Spaß konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen!", schaute Bill mich ganz verführerisch an. Doch ich war echt sauer. "Sag mal, hängts bei dir. Wie seit ihr den eigentlich an diese alte Schrulle gekommen?" "Ach komm. Ihr seit doch sonst auch nicht so...!", versuchte Tom mich jetzt zu beruhigen. "Bis jetzt hatten wir ja auch noch nicht das vergnügen mit sonem kranken Weib!", fauchte Jenny Tom böse an. Doch Jenny konnte Tom nicht lange böse sein. Nachdem er ihr ein süßen Kuss auf Jenny`s Wange gab, hatte Jenny ihm alles vergeben. Aber auch ich konnte Bill nicht lange so angiften. Wir nahmens am Schluss alle mit Spaß, und alberten noch einwenig vor dem Haus herum, als wir jedoch sahen, das dir Türe des Nachbarhauses aufging und die Häuser in Richtung zu uns war.
Schnell schmieß Jenny Gustav den Schlüssel entgegen, welcher auch geistesgegenwertig die Tür aufsperrte und wir uns in letzter Sekunde in den Proberaum retten konnte. Drinnen angekommen fingen wir alle sechs an zu lachen. Ich konnte einfach nicht mehr und als Georg und Gustav dann auch noch damit anfingen Lehrer aus deren Schule zu imitieren, war es völlig vorbei. Wir sasen bestimmt ne halbe Stunde einfach nur da und lachten über jeden Scheiß, den wir zusammen fabrezierten.
Als wir uns dann endlich gefangen hatte, fingen die vier dann endlich an zu proben. Obwohl es auch vorher schon total lustig war.
Zuerst spielten sie auf Jenny`s Wunsch die "Unplugged Version" von "Duch den Monsun" und wow. Vergesst alles, was ihr von der CD wahrscheinlich auch schon auswendig konntet. Es war einfach viel besser.
Danach spielten sie noch lauter coole Lieder, obwohl Bill wahrscheinlich auch "Alle meine Entchen" singen hätte können, ich hätte es auch total toll gefunden. Als Bill dann alle seine Lieder fertig geprobt hatten, kam er zu mir auf das Sofa, auf dem es sich Jenny und ich während dessen schon gemütlich gemacht hatten. Er setzte sich hin, und nahm mich wieder in den Arm. Ich sah, wie eifersüchtig Jenny indem Moment war, und wollte das ganze ein wenig auskosten, da Tom ja noch mit den anderen diese ganzen Mixe proben musste. Ich warf ihr einen Blick zu, der soviel sagen sollte wie" Schau mal her und staune!". Da ich wusste das Jenny mich ganz genau kannte und jeden meiner Blicke einfach haargenau deuten konnte, sah Jenny zu, wie ich mich Bill zugwandt auf seinen Schoss sahs. Danach beugte ich mich zu ihm vor und gab ihm einen etwas wilderen Kuss als er es sonst von mir gewonnt war. Doch er gab mir dann auch einen seiner "etwas wilderen" Küsse von sich. Und ich kann nur eins sagen: WOW! Wären wir nicht von etwas zuvielen Leuten umgeben gewesen, hätte ich ihm sofort sein Shirt vom Körper gerissen. Doch ich entschied mich, das lieber zulassen, jedoch weiter so mit ihm zuknutschen. Was wir dabei jedoch dabei nicht bemerkt hatten, war, das die anderen sich still und heimlich zu Tür geschlichen hatte und Tom nur noch zu mir und Bill rief:" Ihr seit jetzt ungestört. Macht ruhig weiter, wir gehen ins Barfly, falls ihr noch nachkommen wollt. Der Schlüssel liegt auf dem Schlagzeug von Gustav. By!" Mit diesen Worten und einem Schmunzel verliesen sie uns jetzt.........
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