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Ne etwas andere Geschichte


 

   Ne etwas andere Geschichte
   Thema aus der Rubrik -> Tokiohotel FanFics
 
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Brina



Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 37
Wohnort: kleines Kuhkaff in NRW

BeitragVerfasst am: 20.03.2006 00:17    Titel: Ne etwas andere Geschichte


So also... ich hoffe, dass euch meine FF gefällt... und ihr mir schön viel Kritik da lasst... ich freu mich schon auf eure Meinung...
________________________


Es war Samstagmorgen… Ich wachte mit dröhnendem Kopf und schmerzendem Handgelenk auf. Gestern Abend war ich noch bei Marc gewesen, zusammen mit Sarah, Kim und Meike und ein Paar Freunden von ihm, wir hatten seinen 17ten Geburtstag gefeiert. Marc war nicht nur mein Cousin, sondern wir waren richtig gute Kumpels. Er war zwar etwas abgedreht, er machte auf Punker und ging seinen Eltern sowie unserer gesamten älteren Familie damit tierisch auf die Nerven, aber das war es ja was er wollte, er wollte provozieren und anders sein als die Anderen, das mochte ich so an ihm, er lies sich durch nichts runterkriegen, machte das was er wollte und nicht was die anderen ihm vorschrieben!
Sarah war meine beste Freundin, wir machten alles zusammen und verbrachten jede freie Minute miteinander. Mit Kim und Sarah gab es schon mal öfters kleinere Streitereien, aber eigentlich konnte man mit ihnen auch ganz gut zu Recht kommen.
Plötzlich fuhr mir ein kalter Schauder über den Rücken!
Wie in Gottesnamen war ich nach Hause gekommen… Eine wirklich gute Frage! Dass ich etwas viel getrunken hatte, war nicht zu leugnen, aber so was war mir noch nie passiert! Das würde echt Ärger bedeuten, wenn meine Eltern etwas davon mitbekommen würden, dass ich nicht mal mehr weiß wie ich nach Hause gekommen bin. Zumal ich auch erst 15 bin und sie allein deshalb schon immer Stress machen, ich solle es nicht übertreiben, ich hätte ja noch nicht mal die rechtliche Erlaubnis Alkohol zu trinken! Und wieso tut mein scheiß Handgelenk verdammt noch mal so weh?!
Ich stand auf, zog mir schnell was über, machte mir schnell nen Zopf und tapste möglichst leise die Treppe hinunter, um nachzusehen wer schon alles auf sei. Es stellte sich jedoch heraus, dass noch keiner wach war.
Wie spät war es denn?! Sonst war ich doch immer erst die Letzte am Wochenende, die ihren faulen *SPAM* Automatische Zensur aus den Federn bewegte.
Ich tapste durch die Küche und betrachtete fassungslos die Uhr. Erst 6 Uhr?! Wieso wachte ich um 6 Uhr auf und dass auch noch nachdem ich auf nem Geburtstag gewesen, war, bei dem ich scheinbar so viel getrunken hatte, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern konnte, wie ich nach Hause gekommen war oder was nach ca. 22 Uhr passiert war, an alles was davor geschehen ist, konnte ich mich noch sehr gut erinnern, ich tanzte mit dem ein oder anderen, redete mit dem ein oder anderen, flirtete mit dem ein oder anderen, tat dies oder das mit dem ein oder anderen und zum Schluss saß ich mit Christian, einem, den ich nur vom sehen aus meinem Bus kannte, auf ner Couch und das letzte an das ich mich noch erinnern konnte, war dass er seinen Arm um meine Schulter legte und ich mich müde, gut vielleicht auch etwas bedingt durch den Alkohol, gelassen an ihn lehnte. Es war zu früh um bei Sarah anzurufen und ich war zu aufgedreht bzw. nervlich zu belastet um das ganze erstmal auf sich beruhen zu lassen und noch was schlafen zu gehen. Also schnappte ich mir den Hund, nahm mir etwas Geld, um auf dem Rückweg beim Bäcker ein Paar Brötchen mitzubringen und ging raus. Keine Menschenseele, war auf der Straße zu sehen, wes war totenstill. Unsere Straße grenzte an einen riesigen Park, in dem es für gewöhnlich im Sommer nur so von Menschen wimmelte, doch es schien noch zu früh zu sein… Ich genoss die Stille und die Einsamkeit, um mich erstmal zu beruhigen und an etwas anderes zu denken.
Aber mir ging das ganze einfach nicht aus dem Kopf, ich wollte wissen was danach noch alles passiert war, warum mein Handgelenk so verdammt wehtat, wie es Sarah ging und ob meine Sorgen berechtigt waren.
Blacky, mein dreijähriger Schnauzermischling, schwarz, wie sein Name schon vermuten ließ, kam mit einem Stöckchen an und wollte mit mir spielen. Ich setzte mich auf die Bank und warf ihm das Stöckchen zu. Ich kramte mein Handy aus der Tasche, was ich zufällig dabei hatte und schrieb ne Kettensms an Sarah, Kim und Meike:



Sry das ich störe!
Bin total verpeilt! Wer hat mich gestern Abend nach Hause gebracht bzw. wie verdammt noch mal bin ich in mein Bett gekommen???
Und was hab ich gestern Abend noch alles gemacht? Das letzte an was ich mich erinnern kann, ist dass ich mit Christian auf der Couch saß! Und danach ist nichts weiter als Leere in meinem Kopf… hilf mir…
WBS Brina

Mittlerweile war es halb sieben und die ersten Jogger liefen durch den Park. Ich weiß echt nicht wie man nur freiwillig morgens um diese Zeit joggen gehen konnte! Und das auch noch am Wochenende! Joggen war für mich kein Sport, Joggen war für mich Wahnsinn…Es gab ja schöne Sportarten, aber da gehört Joggen gewiss nicht dazu…
Ich schwang mich auf, leinte Blacky wieder an und machte einen kleinen Umweg um am See entlang zu kommen. Ich liebte diesen Platz am See, er war so geheimnisvoll, so wunderschön und doch irgendwie beängstigend. Ich war oft hier um nachzudenken, ich fühlte mich hier immer geborgen ob es Nacht oder Tag war.
Ich heilt mich aber nicht lange am See auf, es reichte mir den Ort nur einmal kurz zu sehen und es ging mir besser. Ich ging nach Hause, am Bäcker vorbei, kaufte zehn Brötchen trödelte den restlichen Weg vor mich hin, bis schließlich endlich mein Handy vibrierte. Meike hatte mir geantwortet:

Hey Brina!
Sry ich glaub Sarah weiß am meisten von uns dreien! Sie hat mich und Kim auch nach Hause gebracht… das weiß ich aber auch nur von meiner Mutter, sie war nämlich noch auf, weil sie sich Sorgen gemacht hat, weil ich nicht zur abgemachten Zeit zurück war. Also ich war erst um halb drei zu Hause. Und kann mich auch voll an nichts mehr erinnern… ich schlaf jetzt auch weiter, hast mich nämlich geweckt… wieso bist du auch schon auf den Beinen?
WBS Meike

Ich antwortete nicht, um sie auf keinen Fall noch mal zu wecken! Sie sollte ruhig ausschlafen, um anders als ich noch was vom Wochenende zu haben. Ich stopfte mein Handy wieder in die Tasche und stapfte weiter. Als ich dann endlich wieder in meine Straße einbog, bemerkte ich, dass auf der anderen Straßenseite in das Haus gegenüber von unserem, eine riesige leer stehende Villa, jemand neues einzog. Es erfreute mich nicht wirklich, denn ich hatte schon seit längerem einen Weg in die Villa entdeckt und hielt mich dort schon mal öfters, wenn es regnete, mit Sarah, Kim und Meike auf, denn es war ein guter Ort zum Reden und Scheiße bauen.
Ich schloss unsere Tür auf, ohne der Villa auch nur einen weiteren Blick zu schenken. Ganz klar meine verzweifelte Stimmung sank noch einen Stufe auf der Leiter tiefer. Immer noch war alles still, keiner war wach. Ich legte die Brötchen zusammen mit dem restlichen Geld auf die Theke, deckte den Tisch, setzte Kaffee auf und schlich immer noch möglichst leise die Treppe rauf in mein Zimmer.

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Bussal Brina
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Lizzy5b



Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 320
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 20.03.2006 15:08    Titel:


hey, voll coll, schreib weiter ich will wissen was noch passier....
schau auch mal in meine ff rein<<<<< Warum sind wir Geschwister?/-shonen aí
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am 23.7wird der Heidepark Soltau gerockt...
Meine ff´s:Warum sind wir Geschwister
und die von Tatigirl und mir:
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Nobody is perfekt!
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cappuccino-junkie



Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 722
Wohnort: BrounTown-Ciddy

BeitragVerfasst am: 20.03.2006 15:33    Titel:


cooler anfang!
ich will uch wissen wie´s weita geht!!
also, in die tasten hauen!!!
und zwa:
ZZ zimisch zügisch!!!
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Brina



Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 37
Wohnort: kleines Kuhkaff in NRW

BeitragVerfasst am: 20.03.2006 15:51    Titel:


so weiter geht's !!!
_______________________________

Ich warf mich aufs Bett und schloss die Augen:
Ich betete, dass nichts schlimmes diese Nacht passiert war, ich betete, dass meine Eltern nur das mitbekommen hatten, was sie mitbekommen sollten, ich betete, dass es Sarah gut ging und ich betete, dass ich endlich einen freien Kopf bekam und um endlich an was anderes denken zu können… das würde aber erst klappen, wenn ich wüsste was diese Nacht passiert war. Es war zum verrückt werden.
In Gedanken vertieft nickte ich ein. Plötzlich hörte ich eine Stimme in meinem Zimmer, eine Hand lag auf meiner Schulter. Ich öffnete gequält die Augen. Meine Mutter stand mit strahlenden Augen vor meinem Bett.

B.M: Guten Morgen! Um Himmelswillen, wann warst du denn Brötchen holen und hast den Tisch gedeckt?

Verschlafen antwortete ich ihr…

B: Morgen! Ich konnte nicht mehr schlafen… Wie spät ist es denn?

B.M: Es sind 9 Uhr, Spatz! Ich wollte dich noch was liegen lassen… war es schön gestern Abend?

Ich konnte und wollte ihr nicht sagen, dass ich nicht wusste, ob ich diese Nacht im Nachhinein so schön empfinden würde. Ich wusste ja selbst nicht was ich denken sollte, aber besser war es alles auf Eitelsonnenschein laufen zu lassen! Besser war das, für mich sowie für sie.

B: Ja es war super! Echt schön…

B.M: Und wann bist du zurückgekommen? Ich hab dich gar nicht gehört.

Wieso tat sie mir das an? Musste sie mich so löchern, ich hatte keine Antworten auf ihre Fragen, doch diese Aussage hätte mir den Kop gekostet. 3 Wochen Stubenarrest mindestens und das war größere Folter als jetzt eine Show abzuspielen!

B: Ja, ich hab versucht möglichst leise zu sein, ich wollte ja niemanden wecken! Ich war wie vereinbart wieder zurück, um Punkt 12 lag ich in meinem Bett!
Na ja es waren halb eins, weil ich noch Sarah helfen musste Kim und Meike nach Hause zu bringen, sie hatten etwas viel getrunken und ich konnte Sarah ja nicht im Stich lassen…

B.M: Ich bin stolz auf dich!

Mein Herz brach entzwei! Ich kam mir vor als hätte ich mein ganzes Leben nichts anderes getan, als sie anzulügen und zu betrügen, es war doch nur ein Abend gewesen, nur ein lausiger Abend und nur zwei lausige Notlügen, die vielleicht sogar der Wahrheit entsprachen, ich wusste es ja nicht!?

B: Gibt es denn jetzt essen? Ich hab nämlich Hunger.

Schnell vom Thema ablenken, dass war meine Absicht, zwei Notlügen mussten reichen, und nach dem Essen schnell bei Sarah anrufen und alles Erfahren, es würde sich bestimmt herausstellen, dass alles ganz harmlos abgelaufen war!

B.M: Ja. Ich geh nur noch schnell eine runde mit Blacky.

B: Ehm… das brauchst du nicht, ich bin schon eine Runde mit ihm gegangen! Eben, bevor ich zum Bäcker Brötchen holen war.

B.M: Na wenn das so ist… dann komm…

Ich stand auf und ging mit ihr zusammen nach unten, mein Vater war ausnahmsweise für ein Wochenende zu Hause, er war fast das ganze Jahr über im Ausland tätig! Es kam vor, dass wir uns mehrere Monate nicht sahen, aber irgendwie, ich konnte es mir nicht erklären, war es mir gleichgültig, es war mir egal ob er da war oder nicht, ich verspürte einen dauerhaften Hass in mir, er ließ Mama allein, scherte sich einen Dreck um uns, Hauptsache Karriere machen und Kohle scheffeln, das war ihm wichtig und nur das! Oft genug hörte ich abends meine Mutter in ihrem Zimmer weinen, sie weiß nichts davon, dass ich sie immer hörte, dass ich auch anfing zu weinen, dass ich oft genug Mordgedanken gegenüber meinem Vater verspürte. Ich hasste ihn abgrundtief, spielte, aber aus Liebe zu meiner Mutter, als wäre alles okay, wenn er dann mal da war!
Ich hatte eigentlich ein sehr gutes Verhältnis ihr gegenüber, doch umso mehr belastete mich die Tatsache, dass ich sie anlügen musste, auch wenn es nur Notlügen waren, sie waren nicht gerechtfertigt! Sie schützten meine Haut, würden aber Schmerz hervorrufen, wenn meine Mutter die Wahrheit mitbekommen würde. Meine Mutter ging auch wenn mein Vater es nicht wollte arbeiten, sie wollte nicht den ganzen Tag zu Hause hocken, sie wollte was aus ihrem Leben machen, zusätzlich da sie mich nicht davon abhalten wollte mein Leben zu leben, mich mit meinen Freunden zu treffen und das Leben zu genießen, unter der Bedingung, dass meine schulischen Leistungen stimmten und ich einige Verpflichtungen im Haushalt übernahm.

B.P: Morgen, Spatz!

B: Morgen Papa!

Ich gab ihm einen Kuss und setzte mich auf meinen Platz.

B.P: Alles okay bei dir?

B: Ja alles bestens! Mama? Darf ich nachher zu Sarah gehen? Ich muss mit ihr was bereden?

B.M: Aber dein Vater ist doch nur dieses Wochenende da!

B: Erstens hab ich nicht gesagt, dass ich das ganze Wochenende bei Sarah bleibe und zweitens habt ihr dann auch mal was Zeit für euch!

B.P: Sabrina, ich verbitte dir in diesem Ton mit deiner Mutter zu sprechen! Und ich finde du Sarah schon oft genug, du kannst am Montag in der Schule deinen Kram mit ihr bereden… Es würde mich freuen, wenn wir mal was gemeinsam machen würden!

Ich kochte innerlich, am liebsten hätte ich angefangen zu toben und ihn aufs übelste beschimpft, was fiel ihm ein! Was konnte ich denn dafür, wenn er nur so selten hier war. Er war für mich gestorben, er war ein Fremder für mich geworden… Er war nicht mehr mein Vater! Doch ich weiß nicht wie aber ich schaffte es ruhig und gelassen zu wirken und meine Zunge zu zügeln…

B: Es tut mir leid! Ich wollte mich nicht im Ton vergreifen! Wenn dir so viel daran liegt, können wir natürlich gerne etwas gemeinsam machen, aber nur wenn Mama auch mitdarf!

Mama saß eingeschüchtert auf ihrem Platz! Sie traute sich nicht irgendetwas zu sagen, was gegen die Meinung meines Vaters sprach. Ich verstand sie nicht, aber ich glaube das kann man auch nicht immer.

B.P: Ich wollte eigentlich mal was mit dir ganz alleine machen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bummel durch die Stadt? Du darfst dir alles kaufen was du magst!

Noch ein Spruch dieser Art und ich hätte mich übergeben können! Ich hatte keine Lust auf Bummeln, ich hatte keine Lust auf sein stinkiges Geld und noch weniger hatte ich Lust, dass Mama hier zu Hause allein auf uns warten musste um dann anschließend von ihm zu hören zu bekommen, dass es ja unglaublich sei, wie ich mich doch verändert hätte und dass wir uns ja so gut verstanden hätten…

B: Paps ich hab so viel in meinem Schrank ich brauche wirklich nichts Neues mehr! Und wirkliche Lust hab ich auch nicht.

B.P: Eine richtige Dame bekommt nie genug an Kleidern und Schuhen.

B: Papa, es tut mir leid! Dann bin ich halt keine Dame! Aber eine Dame sitzt ja am Tisch, geh doch mit ihr Bummeln! Ich muss wirklich was Wichtiges mit Sarah bereden.

B.P: Wir können auch was anderes machen!

B: Es tut mir Leid! Ich hab Sarah schon zugesagt. Wie sollte ich auch ahnen, dass du dieses Wochenende da bist!

Ich verkniff mir den sarkastischen Unterton und bemühte mich, mich möglichst Ladylike auszudrücken.

B.P: Nun gut. Wenn du schon zugesagt hast, meinetwegen… auch wenn ich lieber was mit dir gemacht hätte! Ich bin ja schließlich morgen früh schon wieder weg!

B: Du bist was!?

Entsetzten sprach aus meinen Augen…

B.P: Ja, ich muss unbedingt wieder los. Madrid wartet auf mich, eine äußerst wichtiges Meeting, ich kann es nicht verschieben!

Das reichte! Er hatte es geschafft den Punkt zu überschreiten, ich konnte mich nicht mehr zusammenreißen! Und so was sollte mein Vater sein?! Er war ein Monster und kein Mensch, er war ein irres krankes Arschloch und keinen deut besser.

B: Du schaust hier mal seit 3 Monaten wieder vorbei und bleibst dann nur für einen, einen lausigen Tag!? Entschuldige mal und dann erwartest du auch noch, dass ich den mit „dir“ verbringe?! Bleib doch direkt in Madrid, Paris, Mailand, London, New York, Tokio oder wo auch immer du grade hingehören willst?!

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Bussal Brina
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Lonelygirl



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BeitragVerfasst am: 21.03.2006 14:05    Titel:


mach weiter bitte :D :D
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Brina



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BeitragVerfasst am: 21.03.2006 20:25    Titel:


nur ein Kommi???
soll ich lieber aufhören??? Crying or Very sad
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Lonelygirl



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BeitragVerfasst am: 22.03.2006 12:48    Titel:


nein guck mal jetzt sinds 2
weitaaaaaaa

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Brina



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BeitragVerfasst am: 23.03.2006 23:47    Titel:


okay *seufz*

Ich sprang auf und rannte aus dem Haus, ich konnte meinen Vater noch schreien hören, doch es war mir egal, ich fühlte mich gut, ich fühlte mich frei, ich war stolz auf mich, ich hatte ihm die Meinung gesagt… an die Konsequenzen dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht!
Ich wusste nicht warum, aber mir kullerten die Tränen nur so übers Gesicht, genau das wäre eigentlich so eine Situation gewesen, in der ich mich mit Sarah in der Villa verkrochen hätte, aber das war ja jetzt auch endgültig gestorben!? Heute lief einfach alles schief und ich wusste immer noch nicht was jetzt genau auf der Party passiert war. Ich umklammerte mein schmerzendes Handgelenk und lief weiter. Sarah wohnte nicht weit entfernt, es waren nur ein paar Straßen, doch ich hoffte niemandem zu begegnen, den ich kannte.
Ich hatte Glück, kam bei Sarah an, ohne jemandem zu begegnen! Völlig fertig, klingelte ich. Sarahs Mutter öffnete mir die Tür.
S.M: Morgen Brina! Was ist denn los? Ist was passiert? Komm doch rein!
B: Morgen Frau Schneider! Danke… Ist nur halb so schlimm… Ich hab mich mit meinem Vater gezofft!?
S.M: Ist der etwa, mal wieder zu Hause? Wie lange bleibt er denn? Für länger?
B: Nein!?
Ich brach in Tränen aus. Sarahs Mutter nahm mich in den Arm und ging mit mir ins Wohnzimmer, wir setzten uns auf die Couch. Ich fühlte mich so wohl wie schon lange nicht mehr… ich erzählte ihr was passiert war und welche stink Wut ich auf ihn hatte, sie verstand mich und redete einfühlsam auf mich ein, um mir klar zu machen, dass es nicht immer leicht sei einen neuen Job zu finden, vor allem in der jetzigen Arbeitsmarktsituation, doch mit so was konnte man bei mir nicht mehr durchdringen, zu lange wurden mir diese Lügen schon aufgetischt, die dauernden Entschuldigungen, das dauernde „Leben deine Eltern getrennt?“, ich konnte dies alles nicht mehr hören.
Sarah kam derweil die Treppe runtergewatschelt, total müde und noch im Schlafanzug bzw. sie trug ein Top und eine Boxershorts.
S: Morgen!
Sie rieb sich verschlafen die Augen.
S: Was ist denn los? Und Brina was machst du denn hier?
S.M: Sarah, ihr könnt gleich reden, lass mich bitte noch einen Moment mit Brina alleine ja? Kannst dich ja schon mal umziehen, wenn du schon einmal wach bist!
S: Gut, wenn es so ernst ist, dass ich nicht einmal dabei sein darf!?
Beleidigt watschelte sie wieder die Treppe rauf, es hätte mich nicht gewundert, wenn sie sich oben wieder in ihr Bett gelegt hätte und weiterschlief. Sarah war für gewöhnlich sowieso ein Langschläfer, ich nervte sie immer tierisch wenn ich am Wochenende bei ihr schlief und dann spätestens nach 9 nicht mehr schlafen konnte und irgendeinen Blödsinn fabrizierte, es gab einfach immer was zu lachen und ein Leben ohne Sarah war für mich nicht mehr vorstellbar, sie war für mich wie eine Schwester, die ich nie hatte, sogar Sarahs Mutter behandelte mich oft so, als gehöre ich zur Familie!
S.M: So, also, ich weiß, dass du das jetzt nicht gerne hören möchtest, aber ich würde dir raten, am besten so schnell wie möglich das ganze mit deinem Vater zu klären! Es hilft nichts sich hier zu verkriechen! Auch wenn das momentan das einfachste und angenehmste zu sein scheint. Überleg es dir noch mal!
B: Muss das sein?!
Sie wusste was das Richtige war und sie hatte auch vollkommen Recht mit dem was sie gesagt hatte, aber die Entscheidung, erst mal wieder nach Hause zu gehen und mit meinem Vater ein klärendes Gespräch zu führen fiel mir so schwer, wie schon lange nichts mehr! Ich willigte schließlich ein und verdrückte mich, ohne auch nur einen Gedanken an Sarah zu verlieren, im Nachhinein hatte Sarah mir erzählt, dass ihr ihre Mutter alles erzählt hätte und dass ich mir keinen Vorwurf machen sollte, in dieser Situation würde keiner normal denken und handeln, sie erst recht nicht!
Ich schloss niedergeschlagen die Haustür. Es war schon ziemlich heiß, dafür, dass es grade mal kurz nach 10 waren, die Sonne schien heiß vom Himmel hinab und blendete mich. Ich betrachtete in der Scheibe eines Autos, noch mal schnell, ob ich halbwegs passabel aussah und ging zurück nach Hause. Meinen Schlüssel hatte ich in der Eile vergessen, also blieb mir nichts anderes übrig als zu klingeln. In mir brodelten Wut und Hass immer noch zur genüge.
Durch die matte Scheibe, der Haustür konnte ich nur vermuten, dass es meine Mutter war, die die Tür öffnete.
Oh Gott sie sah grausam aus, ihr Auge?! Sie hatte ein prächtiges Feilchen, Tränen liefen über die Wangen und sie fiel mir in die Arme.
Sie fiel mir in die Arme?! Ein weiterer Grund mir sorgen zu machen, denn sonst hatte sie doch immer versucht mir zu verheimlichen, dass sie traurig war, bzw. dass sie weinte… Und das Feilchen?! Es konnte ja nur von Papa gewesen sein… ich watschelte mit ihrem Kopf an meiner Schulter lehnend ins Wohnzimmer und schloss die Haustür mit einem gekonnten Tritt von der Seite. Es herrschte ein riesiges Chaos: Der Küchentisch stand zwar noch, aber das ganze Porzellan, die Teller, Gläser, Tassen, das ganze Essen, lagen alles verstreut auf dem Boden. Das meiste war zerbrochen!? Ich sah meine Mutter entsetzt an, doch sie bekam davon nichts mit und es war auch besser so. Ich brachte sie zur Couch und holte schnell ein Paar Eiswürfel zum kühlen!? Zum Glück hatte sie keine Platzwunde und Kopfschmerzen hatte sie auch keine, sie schien also noch mal ohne Gehirnerschütterung oder ähnliches davon gekommen zu sein. Ich setzte mich neben sie auf die Couch, wickelte die Eiswürfel in ein Handtuch und gab ihr dieses.
B: Mama wo ist er?
B.M: Wer?
Sie schluchzte…
B: Na wer schon?! Mein toller Vater…
B.M: Er ist weg!
B: Wie er ist weg?!
Ich sprang fassungslos auf und starrte sie mit einem irren Blick an.
B.M: Tja Spatz er hat seine Koffer gepackt, hat sich ein Taxi gerufen und ist zum Flughafen gefahren?
B: Oder zur nächsten Nutte?
Ich wusste, dass jetzt eine Backpfeife folgen würde, doch es war mir egal, man konnte doch nicht immer alles gut reden?! Ihn auch noch in Watte einpacken, nachdem was er gemacht hatte. Doch es folgte keine Backpfeife, sie brach wieder in Tränen aus und ich drückte sie an mich.
Er hatte es geschafft. Er hatte meine Wut auf ihn um das tausendfache Vergrößert und er sollte um Gnade flehen, wenn er mich das nächste Mal sehen würde!? Er war mehr als nur gestorben für mich, er war mir nicht mehr nur gleichgültig, ich verachtete ihn, ich verabscheute ihn regelrecht.
Auch wenn ich es wollte, ich konnte nicht weinen, es ging nicht es klappte nicht, ich sah es scheinbar im Inneren nicht mehr für notwendig auch nur irgendeinen Gedanken an ihn zu verschwenden, denn ich dachte schon wieder an die Party und an das, was dort vielleicht passiert war und das bedeutete, dass noch mehr schlechte Nachrichten heute folgen konnten!
An manchen Tagen sollte man echt erst gar nicht aufstehen, vor allem wenn man morgens schon ahnte, dass dies ein schlechter Tag werden würde und auch alles danach aussah.
B.M: Dein Vater hat gesagt, dass er die Scheidung will!
Schluchzte sie in mein Ohr. Mein T-Shirt fing schon langsam an durchzuweichen…
B: Bitte sag mir, dass das nur ein schlechter Witz ist!?
B.M: Nein! Heute ist mir nicht zum spaßen zu Mute! Er meinte, du hättest ja recht, er wäre ja eh nie hier und er hätte schon seit längerem die Überlegung gehabt, dass es eigentlich keinen Sinn mehr mache, nur aus Liebe zu dir, hat er die Beziehung noch als solche am Leben erhalten, weil er dir nicht schaden wollte!
Nun füllten sich endlich auch meine Augen mit Tränen… Er hatte wegen „mir“ die Beziehung am Leben erhalten, sollte ich jetzt auch noch den Buhmann spielen?! Ich wollte mir keine Vorwürfe machen, weil sie eigentlich auch nicht berechtigt waren, aber es ließ sich nicht vermeiden, wegen „mir“ hatte er die ganze letzte Zeit Eitelsonnenschein gespielt und besaß auch noch die Frechheit, das ganze meiner Mutter an den Kopf zu werfen?!
Wir saßen ne ganze Weile nur so rum, ohne auch nur ein Wort zu sagen! Bis dann der Knoten platzte und es wieder bergauf ging…
B: Müssen wir dann von hier weg ziehen?
B.M: Wäre das denn so schlimm? Alleine können wir uns das Haus wahrscheinlich nicht mehr lange leisten! Und ich fände es auch schöner, wenn wir etwas von hier weg kommen, ich brauch keine Nachbarn, die über mich herziehen! Muss auch nicht so weit weg sein, das heißt du könntest wenn du magst weiterhin auf dieselbe Schule gehen!
B: Mama ich will aber nicht von hier weg! Sarah wohnt direkt um die Ecke und auch sonst meine ganzen Freunde… und außerdem finde ich das Haus auch toll und will es nicht einfach aufgeben!
B.M: Spatz wo soll ich denn das Geld hernehmen?
B: Hast du nicht das ganze Geld von deiner Arbeit gespart, um davon Papa die Hälfte des Hauses abzukaufen?
B.M: Wie sollte ich denn soviel Geld verdienen? Von dem Geld könnten wir grade mal vielleicht dein Zimmer kaufen, wenn überhaupt, aber ich glaube, dass das nicht mal das große Problem wäre, denn dein Vater hat versprochen weiterhin für uns zu bezahlen, nur ich möchte sein Geld nicht haben!
B: Das ist nicht dein Ernst oder? Mama ich flehe dich an, bitte lass uns einfach hier wohnen bleiben! Es muss doch gar niemand erfahren! Die Leute haben sowieso schon seit längerem gedacht, dass ihr nicht mehr zusammen wäret! Außerdem fällt es keinem auf, ob er jetzt alle paar Monate mal für nen Tag da ist oder nicht! Außerdem weiß es noch keiner, außer Sarahs Mutter und gut mittlerweile wahrscheinlich auch Sarah und du weißt genauso gut wie ich, dass von den beiden kein Sterbenswörtchen an die Öffentlichkeit geraten wird! Und ich halt selbstverständlich auch meine Klappe!
B.M: Sabrina, willst du ernsthaft auf Kosten deines Vaters leben, auch wenn wir uns scheiden lassen?

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