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Neues Glück?//Shonen-aî

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   Neues Glück?//Shonen-aî
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Leona



Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 347
Wohnort: Tübingen

BeitragVerfasst am: 15.01.2006 13:22    Titel: weiter


NEINNNN!!! NICHT aufhören!!!! Crying or Very sad Bitte weiter schreiben!!
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Black Diamond



Anmeldungsdatum: 10.12.2005
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 15.01.2006 15:33    Titel:


„Ich habe mich in einen Jungen verliebt, Bill. Und zwar nicht in dich sondern in Tom.“ Ich sah Georg völlig geschockt an. „Das ist ja wohl ein schlechter Scherz und zwar ein ziemlich schlechter. Du kannst mir doch nicht im Ernst erzählen wollen, dass du dich in Tom verknallt hast. Ich meine TOM. Er ist mein Zwilling und du kennst ihn doch auch schon mehr als 2 Jahre. Das gibt’s doch gar nicht! Du spinnst doch wenn du glaubst das ich dir da helfe.“ Entrüstet starrte ich Georg an. Er war ganz still geworden, sein Gesicht war fast weiß und eine einzelne Träne lief über seine Wange. Plötzlich tat es mir schrecklich leid, dass ich Georg so angezickt hatte, aber das war wirklich ein ganz schöner Schock gewesen. Vorsichtig legte ich meinen Arm um seine Schulter. Die Bewegung schmerzte, ich hatte mich noch nicht von der Prellung erholt. Trotzdem biss ich die Zähne zusammen. Ich musste ihn trösten schließlich war es meine Schuld, das Georg weinte, d.h. eigentlich war Tom daran Schuld. Ich konnte einfach nicht verstehen wie sich jemand in Tom verlieben konnte und dann ausgerechnet Georg. Sanft strich ich ihm die Träne aus dem Gesicht und fuhr ihm dann durch die Haare. „Hey, es tut mir leid. Ich wollte dich nicht so anbrüllen, Georg. Aber ich versteh das eben nicht, wie man sich in Tom verlieben kann. Bei den Mädchen kann ich es ja noch nachvollziehen, die wollen was von ihm weil er berühmt ist und ich denke sie finden ihn irgendwie süß. Aber die kennen ihn nicht und du schon, ich meine, du müsstest doch eigentlich wissen wie er tickt. Tom ist nicht der Typ für Beziehungen und ich wette das er auch schon den Countdown zählt, bis Fabs sich von mir trennt. Wir sind eben beide keine Beziehungsmenschen. Ich finde immer nur die Falschen, sie nutzen mich aus und bei Tom ist es genauso. Nur andersherum. Er sucht sich immer die Falschen aus oder vielleicht will er nur Mädchen die sich von ihm benutzen lassen, aber das glaube ich nicht. Wir haben einfach Pech gehabt. Ich weiß nicht ob es mit dir anders wird. Außerdem habe ich Angst um die Band. Wenn du dich mit Tom zerstritten hast, fällt die Band auseinander und ich verliere entweder meinen Bruder oder meinen besten Freund. Vielleicht sogar beide bei meinem Glück und dann habe ich nichts mehr. Da kann ich mir gleich die Kugel geben. Allein schaffe ich das mit Klaus nicht. Es hört sich für dich wahrscheinlich total bescheuert und egoistisch an, aber ich empfinde es so. Falls du mit Tom zusammen kommst und eure Beziehung geht kaputt, dann zieht ihr Gusti und mich in die Mitte und am Ende ist dann alles hin. Du solltest noch einmal darüber nachdenken. Ich geh jetzt zu Tom hinter. Sobald du dich entschieden hast, sag mir Bescheid, ich werde dir trotzdem helfen, falls du es noch willst.“ Mit diesen Worten stand ich vorsichtig auf und machte mich auf den Weg nach hinten. Mein Körper schmerzte, durch das lange sitzen war es nur noch schlimmer geworden. Wie ich diesen Typ hasste. Ich würde ihn nie vergessen, nach dem was er mir angetan hatte. Schritt für Schritt tastete ich mich vorwärts. Fast wäre ich an Tom vorbei gelaufen. Mein Gehirn war von Schmerzen vernebelt. Es gab keine Stelle an meinem Körper die nicht stach und brannte.

Georg:
Was war das denn gerade? So kannte ich Bill gar nicht. Er war zwar schon immer der einfühlsame und sensible Zwilling gewesen, aber das er so über reagieren würde hätte ich nicht gedacht. Noch schlimmer als seine harten Worte war der Schmerz, der sich plötzlich in mir ausbreitete. Warum tat es nur so weh von ihm angeschrien zu werden? Hatte ich nur Angst, dass Tom auch auf diese Weise reagieren würde? Ich spürte wie eine Träne langsam mein Gesicht herunter lief. Ich beachtete sie nicht, sondern starrte weiter ins nichts, darauf gefasst, dass er mich wieder anbrüllen würde. Aber es kam blieb aus. Statt dessen fühlte ich wie er seine Arm um mich legte, dann eine zarte Berührung in meinem Gesicht. Ich hörte seine leisen Worte an meinem Ohr, es tat ihm leid. Er sprach noch kurz zu mir, erklärte mir wie er es sah, wie er sich dabei fühlte. Er war nicht mehr wütend. Alles was ich in seiner Stimme hörte war Trauer und Resignation. Sein Leben lag in Scherben und da war es ihm auch schon egal, ob er noch mehr Schmerz hatte oder nicht. Es machte keinen Unterschied. „Sich die Kugel geben“, hatte er gesagt. Selbstmord? Weil ich mit seinem Bruder zusammen sein wollte? Nein. Wegen Klaus. Bill hatte Angst vor ihm, vor den Schmerzen, aber am meisten vor dem Alleinsein. Das hatte er deutlich gemacht. Er fürchtete sich davor Tom zu verlieren und seine Freunde natürlich auch. Wieso machte ich mir auf einmal so viele Gedanken über Bill? Klar, er war mein Freund und tat mir leid. Ich wollte ihm gerne helfen, aber ich wusste nicht wie. Ich schloss die Lider und sofort tauchte ein Bild vor mir auf: rehbraune Augen so unendlich traurig, sie wirkten verloren, ohne Glanz und Leben. Ich konnte nicht sagen wem sie gehörten, Bill oder Tom?
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Granger21



Anmeldungsdatum: 26.12.2005
Beiträge: 1579
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 15.01.2006 21:31    Titel:


HIHIHIHIHIHIHIHI geillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll.
Das arme Georgchen ist ja voll neben der Spur und jetzt weiss er noch nicht mal ob er in Tom oder in Bill verliebt ist.
Der tut mir ja richtig Leid.

*Georg mal in den Arm nimmt und ihn ganz dolle drücktz*

HEAGDL Granger
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*BiNE*



Anmeldungsdatum: 13.11.2005
Beiträge: 415

BeitragVerfasst am: 17.01.2006 15:51    Titel:


herrlich...wärs nit vielleicht schön wenn gusti noch mit ins spiel kommt??? *G* so ne schöne verworrene-liebes-intrigen story...wo jeder den liebt, der ihn nicht liebt... :D

wenn ihr mir jetz nit folgen konntet auch egal...*lol*

heggggggdl bine
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Black Diamond



Anmeldungsdatum: 10.12.2005
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 17.01.2006 19:31    Titel:


Ich ging nach hinten und ließ mich vorsichtig neben Tom auf einen Sitz sinken. Langsam beugte ich mich nach vorne und fing an etwas in meinem Rucksack zu suchen. Wo war dieses verdammte Ding nur? Hatte ich es etwa nicht eingepackt? Nein, das wäre schrecklich. Ich wusste nicht wie ich die 2 Wochen ohne es durchstehen sollte. Endlich schlossen sich meine Finger um den gesuchten Gegenstand. Eine Woge der Erleichterung durchströme meinen Körper. Ich hatte es nicht vergessen. Gott sei dank. Ich zog meine Hand vorsichtig aus dem Rucksack und wollte es gerade ganz herausnehmen, als Tom sich zu mir umdrehte und mich fragend ansah. Mein Herz pochte wie wild. Er sollte es nicht sehen. Schnell öffnete ich meine Hand und ließ es zurückfallen. Satt dessen wühlte ich kurz in der Tasche und hielt dann eine Packung Schmerztabletten hoch, so das Tom sicher bemerkte was es ist. Er verzog kurz das Gesicht und blickte mich aus traurigen Augen an. „Ist es so schlimm?“ Ja, verdammt das ist es. Alles war scheiße, ich hielt den Druck mit der Band nicht aus, Klaus machte mir das Leben zur Hölle, er hatte mich schon so oft geschlagen, dass mein Körper total zertrümmert war. Ständig war ich übersät mit Blutergüssen und Prellungen; Brüche waren auch nicht selten. Gab es überhaupt eine Stelle an mir, die noch nicht verletzt wurde? Ich glaubte es nicht. Zumindest fühlte es sich so an. Und Tom hatte nicht einmal bemerkt wie schlecht es mir ging, wie verpfuscht mein Leben war, das ich es manchmal gerne beenden würde. Aber ich tat es nicht. Ich hatte einfach nicht den Mut dazu und wollte ihm und Simone das nicht antun. Wir hatten schon genug Probleme. Es wäre ohnehin keine Lösung. Nur Flucht und Verdrängung, das konnte ich gut. Bei Lösungen tat ich mir immer hart. Er war anders. Tom dachte er könnte jedes Problem lösen; bisher hat er das auch geschafft. Dabei wurden ihm die Probleme erst bewusst, wenn man ihn mit dem Kopf drauf stieß; da war ich anders. Ich spürte immer wenn es meinem Bruder schlecht ging oder er Hilfe brauchte. Nur meistens konnte ich nicht vielmehr tun als einfach nur da zu sein und ihn zu trösten. Das hätte mir im Moment schon gereicht. Ich erwartete keine Lösung von Tom, nur Verständnis und etwas Hilfe. Er hatte es nicht bemerkt.
Langsam schüttelte ich den Kopf. „Nein, es geht schon.“ Gelogen. Es fiel ihm nicht einmal auf. Früher konnte er mich sofort durchschauen, jetzt ist da nichts mehr. Was war bloß mit uns passiert? Wieso kannte er mich nicht mehr, half mir nicht? Wann hatte er sich von mir entfernt und mich meinen Problemen überlassen?
Eine Weile blickte Tom mich weiter prüfend an, schien mir nicht zu glauben. Wusste nicht was er tun sollte. Sollte er überhaupt etwas tun? Ja, ich brauchte ihn. Hilf mir! Stumm flehte ich ihn an, hoffte er würde meine Verzweiflung spüren und sich um mich kümmern, wie früher.
Schweigend saß Tom neben mir, dann hat er sich entschieden. Ich dachte er würde sich wieder weg drehen, doch er legte denn Arm um mich und hielt mich sanft fest. Zärtlich strich er über meinen geschunden Körper, flüsterte mir leise Worte ins Ohr. Trost. Wenigstens das schien er mir zu geben. Er sprach mit mir über die Zimmer, das es in Ordnung wäre, wenn wir uns ein Bett teilen müssten, es machte ihm nichts aus. Wir unterhielten uns leise, während er mich weiter streichelte und versuchte mich zu beruhigen. Sollte ich ihm von Georg erzählen? Nein, besser nicht. Er sollte es Tom selber sagen. Den Rest der Fahrt verbrachte ich bei Tom und ließ mich von ihm verwöhnen. Ich hatte es dringend nötig mich mit ihm auszusprechen. Bei Fabs konnte ich das nicht. Er kannte mich einfach nicht so gut wie Tom. Nur er konnte mir helfen. Flüsternd erzählte ich ihm wie es mir ging, dass ich unter unserer ‚Trennung‘ oder ‚Entfremdung‘ litt. Er hatte es auch bemerkt und es tat ihm genauso weh wie mir. Wir konnten es uns nicht wirklich erklären. Es musste am Stress liegen, ich konnte ihn nicht gut bewältigen. Wir beschlossen wieder mehr Zeit zusammen zu verbringen, weil wir hofften, dass es uns dann besser ging. Tom fragte mich noch nach meiner Schulter, er hatte den Stoß gespürt. Ich sagte ihm, dass es nicht mehr so schlimm sei und er meinte bloß das er mich verarzten würde, wenn wir in unserem Zimmer waren. Beide freuten wir uns schon auf heute Abend. Dann hatten wir endlich wieder Zeit für uns.
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Granger21



Anmeldungsdatum: 26.12.2005
Beiträge: 1579
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 17.01.2006 22:24    Titel:


Ja geile Story bitte schnell weiter schreiben.

HEAGDL Granger
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Was ich für dich fühle... Ja das ist...
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ECHT!!!
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*BiNE*



Anmeldungsdatum: 13.11.2005
Beiträge: 415

BeitragVerfasst am: 18.01.2006 18:01    Titel:


der teil is dir voll gelungen...echt megagoldig!!! WEITER...

hab euch alle derbst lieb, bine
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Ramo



Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 444
Wohnort: in toms unterhose *LOOOL* riecht gut , schaut gut aus, schmeckt gut *versaut is* =)

BeitragVerfasst am: 21.01.2006 00:18    Titel:


oh is des toll!!!! die ff is so klasse! mach weiter....schnell lg hel ramo
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Black Diamond



Anmeldungsdatum: 10.12.2005
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 21.01.2006 18:02    Titel:


Ich wusste nicht wie viel Zeit ich damit verbracht hatte stumm in Toms Armen zu liegen und mich trösten zu lassen. Es tat so gut seine Wärme zu spüren. Bei Tom war es eben völlig anders als bei Fabian oder meinen Freunden. Mein Zwilling war etwas ganz besonderes. Nach einer schier endlosen Zugfahrt kamen wir gegen Abend in Wien an. Nun mussten wir noch mit dem Bus zum Jugendhotel fahren, unsere Koffer hochbringen und dann hatten wir es für heute geschafft. Obwohl wir eigentlich nichts getan hatten außer im Zug zu sitzen, waren alle restlos müde. Man konnte sich gar nicht vorstellen, wie anstrengend nichts tun doch war.
Im Bus saß ich wie immer neben Tom, er legte seinen Arm um mich und wir sahen aus dem Fenster auf die bunten Lichter der Stadt. Langsam drehte er den Kopf und sah mir lange in die Augen. „Was ist nur mit uns los? Alles läuft total schief. Ich versteh dich nicht mehr richtig, Klaus geht ständig auf dich los, Simone wehrt sich nicht und unsere Freunde sind auch merkwürdig drauf. Vor allem Georg benimmt sich mir gegenüber richtig eigenartig. Er weicht mir aus, dann ruft er mich wieder an und fragt ob ich kommen will, am besten alleine, im nächsten Moment hat er es sich allerdings schon anders überlegt und legt einfach den Hörer auf oder will unbedingt das ich dich mitschleppe, auch wenn es dir schlecht geht. Das ist doch nicht normal.“ „Nee, ist es nicht. Ich weiß auch nicht wieso alles kaputt geht. Vor einem halben Jahr hat es angefangen und seit dem ist mein Leben total im Eimer. Du hast es nicht einmal bemerkt.“ Traurig sah ich auf den Boden. Hatte ich das sagen müssen? Jetzt da ich mich mit Tom wieder ein bisschen ausgesöhnt hatte? War ja klar gewesen, dass ich es wieder kaputt machen musste. Anscheinend hielt ich es nicht aus, wenn ich glücklich war. Immer stellte ich etwas an um mein Glück selbst wieder zu zerstören. Mir war echt nicht zu helfen. Doch Tom nahm es mir nicht übel. Er legte seine Hand unter mein Kinn, hob meinen Kopf hoch und lächelte mich an. „Es würde dir bestimmte besser gehen, wenn du aus deinem Loch rauskommen würdest, Bill. Ich will dir ja helfen und ich habe auch gemerkt, dass es dir schlecht geht, du bist die letzten Monate fast nur depressiv gewesen. Aber wenn du selbst immer wieder in dieses Loch springst und sogar noch eine Schaufel mitnimmst, um es noch tiefer zu graben, dann kann ich dich irgendwann nicht mehr hochziehen. Verstehst du mich? Ich habe Angst, dass ich nicht mehr an dich rankomme, wenn du dich weiter so abkapselst. Das ist doch alles nicht nur wegen Klaus, oder dem Stress mit der Band. Hab ich dir was getan? Hast du Probleme? Bill, du musst mit mir darüber reden, sonst kann ich nichts für dich tun und ich will auch nicht tatenlos mit ansehen, wie du dich langsam fertig machst. Du bringst dich noch um. Ich darf dich einfach nicht verlieren, du weißt genau, dass ich ohne dich nicht leben kann. Ich brauche dich, Bill.“ Wieder sah er mich ernst an, dann beugte er sich zu mir und küsste mich sanft auf die Wange. „Ich liebe dich, Brüderchen.“ Ich musste lächeln, Tom war wirklich süß und er wusste genau wie er mich aufheitern konnte. „Ich liebe dich auch, großer Bruder.“ Er grinste mich frech an. „Ich will mir ja auch helfen lassen. Schließlich weiß ich, dass ich es allein nicht schaffen kann, aber ich habe Angst es jemandem zu sagen.“ „Auch mir?“ „Gerade dir. Und Simone natürlich. Wenn ich dir erzähle was ich angestellt habe rastest du doch bloß aus, erzählst es Simone und dann macht ihr mich endgültig fertig.“ Tom schüttelte den Kopf. „So ein Quatsch. Du kannst mir alles sagen, Bill. Egal was du getan hast, ich werde dir immer helfen. Und wenn es ein Mord ist, Hauptsache du wirst wieder glücklich.“ „Es ist kein Mord. Da kann ich dich beruhigen. Aber ich glaube es ist etwas viel schlimmeres.“ „Machs nicht so spannend, Bill. Sag es endlich und dann denken wir darüber nach wie ich dir helfen kann, da raus zu kommen.“ „Ok, aber nicht hier. Die Anderen müssen es nicht hören. Ich sag’s dir auf dem Zimmer, wenn wir mal allein sind oder heute Abend im Bett.“ „Ich will es jetzt wissen, du hast mir schon lang genug was vor gemacht.“ „Nee, das ist nichts was man einfach so erzählt.“ Ich blieb stur. Schließlich konnte ich es Tom hier im Bus wirklich nicht sagen. Was wenn es doch jemand mitbekäme? Es wäre eine Katastrophe! Sie würden Simone anrufen und mich nach Hause schicken. Wenn das schon alles war. Das Schlimmste würde mich dann erst bei Simone erwarten. Ich wollte gar nicht dran denken. Mir war jetzt schon ganz schlecht. Tom spürte meine Aufregung und streichelte mich wieder. „Dann zeig mir wenigstens was du in deiner Tasche gesucht hast. Hat es etwas damit zu tun?“ Ich dachte nach. Ja, hatte es. Es war ’es‘, wenn man die Sache genau betrachtete. Ich nickte leicht. Widerwillig beugte ich mich nach unten und fing an in meiner Tasche danach zu suchen. Meine Finger schlossen sich darum und ich musste mit mir kämpfen, um es überhaupt heraus zu holen. Sollte ich es Tom wirklich zeigen? Was wenn er es mir wegnahm?
Ich konnte keine 2 Wochen ohne es überstehen.
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*BiNE*



Anmeldungsdatum: 13.11.2005
Beiträge: 415

BeitragVerfasst am: 21.01.2006 20:09    Titel:


nimmt der etwa drogen???? *ganz entsetzt is* Shocked bidde nich...

aba der teil is auch scho wieda so süß *g* wirklich schön...so ein süßa tom :D schnell weiter

hel bine
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Black Diamond



Anmeldungsdatum: 10.12.2005
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 22.01.2006 14:39    Titel:


Langsam holte ich eine flache Dose aus dem Rucksack. Sie war wasserdicht und auch luftdicht verschlossen. Das war sehr wichtig für den Inhalt. Tom sah mich auffordern an. „Los. Mach schon auf. So schlimm kann es doch gar nicht sein, Bill. Ich würde dir alles verzeihen, zumindest fast alles.“ „Ich befürchte das läuft bei dir unter ‚fast‘. Aber wenn du meinst, dass du danach noch mit mir in einem Zimmer und sogar in einem Bett sein kannst, bitte. Auf deine Verantwortung.“ Vorsichtig öffnete ich den Verschluß der Dose und hob ihren Deckel ab. Darunter kamen Papers und eine undurchsichtige Plastiktüte, sowie ein Feuerzeug zum Vorschein. Tom musterte den Inhalt kritisch und konnte zunächst nichts damit anfangen. Dann griff er hinein und nahm den Beutel in die Hand. Er drehte ihn ein paar mal und sah mich fragend an. „Wie geht das auf?“ Ich seufzte, nahm ihm den Beutel ab und öffnete ihn vorsichtig. Es sollte schließlich nichts heraus fallen. Tom griff wieder danach, aber diesmal schüttelte ich den Kopf. „Du musst aufpassen. Ich will nicht das was rausfällt. Ich halte es dir hin und du kannst dann rein gucken, in Ordnung?“ „Wenn du meinst, aber ich hätte schon aufgepasst und falls etwas herausgefallen wäre, hätten wir es ja wieder aufheben können.“ „Eben nicht. Außerdem wäre das ein ziemlich teurer Spaß gewesen.“ Mit diesen Worten hielt ich Tom die Plastiktüte wortwörtlich unter die Nase. Er blickte hinein, roch am Inhalt und sah mich mit vor Entsetzten weit aufgerissenen Augen an. „Das ist nicht wahr Bill!“, keuchte er. Tom hatte seine Stimme nicht mehr richtig im Griff. Während er nach seiner Fassung rang, verschloß ich den Beutel wieder und legte ihn in die Dose zurück. Diese wurde ebenfalls fachmännisch geschlossen, bevor sie im Rucksack verschwand. Tom musste allein an meinen Bewegungen gesehen haben, dass ich ihn nicht belogen, sondern wirklich Erfahrung damit hatte. „Aber...Bill...seit einem halben Jahr? Und ich habe nichts bemerkt? Wie hast du das gemacht?“ „Ich war halt vorsichtig. Du bist ja öfter mal nicht da und Simone ist auch nicht ständig Zuhause. Ich hab danach immer gelüftet oder bin raus gegangen. Ich weiß schon wo ich in Ruhe gelassen werde und garantiert keinen treffe, der mich kennt und mich verpfeifen könnte. Aber ich wüsste echt gerne, was du jetzt vorhast. Sagst du es Simone? Rufst du sie an?“ Tom dachte einen Moment lang darüber nach und schüttelte dann zu meiner unendlichen Erleichterung den Kopf. „Nein, ich werde es Simone nicht sagen, weil sie dich fertig machen würde. Allerdings musst du mir versprechen, dass du dir von mir helfen lässt und versuchst davon wegzukommen.“ „Klar, ich hab es doch auch schon versucht, aber ich war immer so down und dann ging es eben nicht. Wenn du mir hilfst wird es bestimmt besser. Außerdem rauche ich ja nicht soviel, wie du vielleicht denkst. Was du in der Dose gesehen hast, ist nicht nur für 2 Wochen. Es ist auch nicht die einzige. Ich habe alles mitnehmen müssen, weil ich nicht wollte, dass Simone es findet, falls sie in meinem Zimmer etwas sucht.“ Ich verzog das Gesicht zu einem ironischen Lächeln. „Sie ist immer so neugierig und wenn ich sie dann frage was sie gemacht hat, sagt sie, sie hätte etwas gesucht. Ja, klar. Wer’s glaubt.“ Tom grinste. „Mach dir nichts draus, bei mir sucht sie auch ständig irgendwas.“ „Weiß ich doch. Aber was machen wir denn jetzt? Ich würde gerne mal richtig deine Meinung hören. Du hast ja kaum was gesagt.“ „Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, Bill. Ich glaube nämlich nicht, dass uns das weiter hilft.“ „Wieso?“ „Weil ich es eigentlich gar nicht so schlimm finde. Ich meine, es ist nicht gut, dass du Drogen nimmst, aber wenigstens sind es keine richtig harten Sachen. Besonders oft kannst du auch nicht rauchen, sonst hätte ich was gemerkt. Ich meine man riecht es doch und wenn du sehr oft weg gewesen wärst, um zu rauchen, hätte ich es auch bemerkt. Bei den Proben warst du eigentlich auch immer voll da und, ich weiß nicht. Es macht einfach keinen besonders besorgniserregenden Eindruck auf mich.“ „Das könnte aber daran liegen, dass du selber rauchst, lieber Bruder.“, erwiderte ich mit einem leichten Grinsen. Tom sah mich überrascht an. „Wie kommst du denn auf sowas?“ Ich schnalzte mit der Zunge. „Hör mal, ich mache das jetzt schon fast ein halbes Jahr. Glaubst du im Ernst, dass ich es da nicht riechen würde, wenn du eine Tüte geraucht hast? Simone hat es übrigens auch gerochen und dann wollte sie das ich dir einen Vortrag halte, weil das so ungesund und gefährlich ist. Als würdest du jemals auf mich hören. Außerdem werde ich mich gerade vor dich hinstellen und dir eine Predigt halten, wie schädlich kiffen ist, wenn ich es selber oft genug tue. Nee, echt nicht.“ Tom grinste wieder. „Was hast du ihr denn gesagt?“
„Nichts. Nur das du eh nicht auf mich hörst und das sowas schon mal vorkommen kann, das es in dem Alter und bei deinem Umgang völlig normal ist und ähnliches.“ „Was heißt bei meinem Umgang? Meinst du dich?“ „Nee, ich meine deine Partymäuschen mit denen du auf diese Kifferpartys gehst. Diese Partys sind doch echt das Letzte. Von dem Zeug wirst du wirklich krank.“ „Wie meinst du das?“ „Ganz einfach. Das Zeug, dass sie auf solchen Partys verteilen kannst du im Klo runterspülen. Das ist nichts zum Rauchen. Da sind fast kein THC drin und der ganze Joint ist total gepanscht. Es ist praktisch Abfall, deshalb wirkt es ja auch fast nicht. Als du heimgekommen bist, hab ich gleich gemerkt, das du wieder diese Scheiße geraucht hast. Das stinkt ja wie die Hölle.“ Ich verzog meine Lippen zu einem abfälligen Lächeln. „Und deins ist besser?“ „Klar. So ne Scheiße rauche ich doch nicht. Ich nehme nur richtiges Gras, reines Marihuana oder zumindest fast. Man muss halt mit der Dosierung aufpassen und die richtige Mischung hinkriegen.“ „Du kannst das natürlich.“ Nicken. Wieder erschien dieses Grinsen auf Toms Gesicht, dass mir gar nicht gefallen wollte. „Dann weiß ich ja schon, dass diese 2 Wochen doch noch ganz lustig werden.“ Ich sah ihn mit großen Augen an. „Moment mal. Erst hältst du mir einen Vortrag und willst das ich aufhöre und dann möchtest du auf einer Klassenfahrt eine Kifferparty veranstalten und ich soll dir helfen? Das passt doch nicht zusammen. Außerdem wolltest du mich doch aus meinem Loch herausholen.“ „Mach ich ja auch. Wenn das Zeug weg ist kannst du es nicht mehr alleine rauchen und die Party wird dich auch auf andere Gedanken bringen.“ „Mensch, Tom, du spinnst doch völlig.“ „Nein, ich mein das Ernst.“ „Ich weiß, deshalb sage ich doch, dass du spinnst. Wir können auf unserem Zimmer nicht einfach so anfangen zu kiffen. Wie stellst du dir das vor? Das riecht man. Außerdem werden die Anderen da nicht mitmachen.“ „Wetten doch“, meinte Tom und grinste mich verschwörerisch an.
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*BiNE*



Anmeldungsdatum: 13.11.2005
Beiträge: 415

BeitragVerfasst am: 22.01.2006 15:20    Titel:


weita süße... *mehr lesn will*

hab euch lieb, bine
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Moonshine
Moderator


Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 2305
Wohnort: Georgs Ponystall xDD ... nee... Sindorf, son Kaff bei Köln^^

BeitragVerfasst am: 22.01.2006 20:46    Titel:


soooo tadaaaa hier bin ich :D
aalso ich find die Geschiche irgendwie Toll :D nur das mit den Drogen... ohaa wat der Tom für ideen hat^^

najaa schnell weiterschreiben ja?

lg
*knuddel*
Moony
_________________




20.12.2005 ~ Köln
27.05.2006 ~ Bonn
29.06.2006 ~ Neumarkt
30.06.2006 ~ Nürnberg Hotel <3
29.08.2006 ~ TVtotal - Georg, Ich sag nur mit nen bisschen Vorstellungskraft...^^ xD <3
03.09.2006 ~ Loreley
10.12.2006 ~ MenschenBilderEmotionenStudio
11.12.2006 ~ Flughafen <3
30.01.2007 ~ Köln Hotel
31.01.2007 ~ Köln Flughafen - Georg? Jaaah du hass auch Fans ^^ Un jetz lach mich nich aus wg dem Briefanfang... ICH fands geil q: xD Danke für die Blicke un sow.. <3
21.04.2007 ~ Mannheim
14.05.2007 ~ Köln
15.05.2007 ~ Köln Hotel - Bill? Find ich goil dass du mein namen schon wusstest xD 1. Foto mit Gustav <3
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Granger21



Anmeldungsdatum: 26.12.2005
Beiträge: 1579
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 22.01.2006 21:14    Titel:


Das ist ja mal ne hamma geile FF. Nur scheisse das ich auch auf die Idee kam, nur inzwischen ist mir was anderes eingefallen Laughing
Schreib schnell weiter Diamantchen.

HEAGDL Granger
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Black Diamond



Anmeldungsdatum: 10.12.2005
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 23.01.2006 18:34    Titel:


@ Granger 21: Welche Idee meinst du eigentlich?
Ich hab so viele Ideen Wink

P.S: Deine Story ist doch toll geworden.
Ich hab sie bloß zu spät gesehen, aber jetzt les ich sie immer, bin nur zu faul zum Kommis schreiben gewesen!

P.P.S: Morgen geht's wahrscheinlich weiter!
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