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leila182

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 128 Wohnort: im schönen Niedersachsen...Pbg
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Verfasst am: 28.02.2006 23:29 Titel:
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so letzter teil für heut
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Kapitel 17 – Tom und der Typ
„Mädels, bitte…“, konnte Georg einfach nicht mehr sehen, wie wir auf dem Boden hockten und vor uns hin weinten.
„Ich…ich muss eine rauchen…“, meinte Vany und stand auf. Georg folgte ihr, da er auch eine rauchen wollte zur Beruhigung. Ich sah Vany nach, wie in Trance lief sie zur Tür und verließ den Raum mit Georg.
Als sie weg waren, sah ich zu Gustav, doch der döste vor Müdigkeit nur vor sich hin. Wie konnte er jetzt nur dösen? Die Gesundheit seiner Freunde war ungewiss und er döste…
Ich sah wieder auf die Uhr…5 Uhr morgens…es war wirklich schon spät, doch ich war so außer mir, dass ich überhaupt keine Müdigkeit spürte…nein, ich war hellwach…
2 Stunden waren die Eltern der Twins schon weg und uns ließ man immer noch im ungewissen…aber das war ja typisch…das sich auch noch andere Leute sorgen machten, war den Ärzten scheißegal…
Plötzlich ging die Tür wieder auf….und die Twins Eltern traten heraus. Beide schienen super glücklich und lächelten uns entgegen. Gustav, der durch das Geräusch der Tür, aufgeschrocken war, fragte: „Wie geht es ihnen?“
Simone lächelte zufrieden und sprach in meine Richtung hin: „Den beiden geht es gut, wobei Bill doch mehr Glück hatte, als Tom…“
In dem Augenblick fiel mir ein riesen Stein vom Herzen, wirklich ein Wunder, dass keiner den „Plopp“ gehört hatte… Doch anstatt das ich vor Freude rumhüpfte, kamen mir wieder die Tränen…es waren Tränen vor Freude…
„Lindsay?“
Ich sah auf und kramte nach einem Taschentuch, um mir die Tränen wegzuwischen. Jedoch kamen immer wieder neue nach.
„Der Stationsarzt hat angeordnet, dass die beiden nun schlafen sollen…sie brauchen Ruhe…“
„WAS?“
Entgeistert sah ich in Simones Gesicht. Wollte sie mich nun verarschen? Ich wartete da doch nicht stundenlang, ohne nicht zu den Beiden zu können…
„Ja so hat Bill auch geschaut, als man es ihm sagte und du kennst ihn ja… er hat sich total dagegen gewehrt…“, lachte sie dann auf.
„Und das heißt?“, fragte ich und stand vom Boden auf.
„Naja, er hat nicht locker gelassen, er hätte das ganze Krankenhaus zusammen geschrien, wenn der Arzt nicht zugestimmt hätte…“
„Heißt das wir dürfen zu ihnen?“
„Nein, nur du darfst zu Bill…Tom liegt in einem anderen Zimmer, er schläft schon seid 2 Stunden…ihn hat das alles ziemlich mitgenommen…“
Überglücklich düste ich an ihnen vorbei und öffnete die Tür.
„Zimmer 9!“, rief sie mir noch zu und schon war ich weg.
Da entdeckte ich die Tür und klopfte sofort an. Ich hörte seine süße Stimme: „Ja?“
Vorsichtig öffnete ich die Tür und entdeckte ihn in einem weißen krankenhaustypischen Bett sitzen. Ich trat zu ihm ans Bett und wieder strömten meine Tränen an meinen Wangen runter. Ich war so glücklich ihn zu sehen!! Ihm ging es gut, dass sah ich an seinem süßen warmen Lächeln im Gesicht.
Ich nahm einen Stuhl, der in einer Ecke stand und stellte ihn zu Bill ans Bett. Ich setzte mich und sah mir seine Wunden an. Er sah echt schlimm hergerichtet aus, überall Kratzer und Pflaster…
„Wie geht’s dir?“, fragte ich und sah ihn besorgt an.
Er kramte nach einem Taschentuch und reichte es mir.
„Mir geht’s gut…ist halb so schlimm, wie es vielleicht aussieht…Tom dagegen scheint es echt dreckig zu gehen…naja hat ja auch irgendwie selbst Schuld…“
„Wieso…wieso hat das alles so lange gedauert? Ich wäre fast umgekommen vor Angst, euch wäre etwas schlimmer zugestoßen…“, stotterte ich und schnäuzte die Nase mit dem Taschentuch.
„Hey Kleines, ganz ruhig…es ist alles halb so wild…“
Vorsichtig legte er seine rechte Hand auf meine Hand, welche ich auf sein Bett gelegt hatte. Ich sah zu ihm auf und er lächelte mich beruhigend an. Ja, es beruhigte mich wirklich sehr. Ich fühlte mich schon wesentlich besser, seid ich bei ihm war mit der Gewissheit, dass es ihm gut ging. Obwohl ich mir um Tom doch noch sehr Sorgen machte…
„Mich würd ja echt mal interessieren, warum Tom sich mit dem geprügelt hat…“, grübelte ich und umschloss seine Hand.
„Mhh…“, machte Bill nur.
„Weißt du, wer der Typ war?“, fragte ich und sah in seine süßen braunen Augen. Doch er sah bewusst weg. Was hatte er denn nun? Hatte ich was Falsches gesagt?
„Bill?“
„Naja…der Typ…wir kennen ihn schon ziemlich lange…er…“, stotterte er.
„Sag schon…“, bat ich ihn.
„Naja…Lindsay…der ist ein gefährlicher Typ…ich wusste gar nicht, dass er hier überhaupt noch in Leipzig ist…früher, also…vor 2 Jahren…verdammt, ich weiß nicht, ob ich dir das erzählen darf…nachher köpft Tom mich…“
„Aber?!?“, stotterte ich und fing an zu zittern.
„…Tom war vor 2 Jahren durch den Typen auf die schiefe Bahn geraten…er…er war sein Dealer…er hat ihm…Kokain verschafft…“
Ich sah fassungslos in Bills Gesicht und schüttelte den Kopf. Ich wollte das einfach nicht wahr haben, was er mir gerade gesagt hatte…
Tom? Mein Tom? Nein, das konnte doch nicht sein…Bill hatte bestimmt Einbildungen…
„Du verarscht mich oder?“, fragte ich und zog meine Hand ruckartig von seiner weg. Bill sah mich mit leidender Miene an und schüttelte den Kopf. Er meinte es also ernst…er log mich nicht an, was ich auch nicht von ihm gedacht hatte…
Außer mir stand ich auf und stieß dabei den Stuhl um.
„Aber…wenn das wahr ist…Tom ist doch kein Abhängiger mehr…wieso hat er sich trotzdem mit ihm geprügelt?“
Er zog seine Decke zur Seite und stand auf. Er lief zu mir vor und wollte mich an meinen Armen festhalten. Doch ich wich ihm aus, ich wollte nicht, dass er mich anfasste…ich war schwer enttäuscht von ihm…von ihm und Tom…
„Tom hat nachdem es für ihn wirklich sehr schlecht ausgesehen hatte, sich freiwillig in eine…Entzugsklinik begeben…da Kokain ja keine harmlose Droge ist und er wirklich am Ende war…naja, die Polizei ließ nicht lange auf sich warten und nahm ihn unter Beschuss…sie stellten ihn unendlich viele Fragen…und fragten auch, wie er daran gekommen ist…Tom war so fertig…er konnte einfach nicht anders…er erzählte von David…der Typ halt…kurz darauf stürmte die Polizei ein Pub, wo sich jeden Abend Drogendealer aufhielten und ihre Geschäfte machten…sie nahmen 5 Personen fest…David war auch unter ihnen, wie ich erfuhr…er wurde wegen illegalen Drogenhandelns für 1 1/2 Jahre Gefängnis verurteilt…“
Was Bill mir da erzählte, lief vor mir wie ein Film ab…das konnte doch nicht wahr sein…ich hatte gedacht, ich würd meine Jungs nun gut genug kennen, dass ich so einen Scheiß hätte ausschließen können…warum hatten sie mir das nicht erzählt? Ausgerechnet so was musste man doch von besten Freunden erfahren…
„…und ich dachte immer, wir wären beste Freunde…“, sah ich Bill mienenlos an.
„Natürlich sind wir das! Wir sind sogar mehr! Lindsay…es tut mir leid…aber…“
„Was aber? Hä? Weißt du was…das was gestern passiert ist, dass mit uns beiden…ich bereue es wirklich schon überhaupt so weit gegangen zu sein…es ist besser, wenn ich nun gehe…“
Gerade wollte ich die Tür öffnen und so rausgehen, als Bill mich am Arm zurückzog.
„Bitte geh nicht!“, bat er und ich sah es in seinen braunen Augen funkeln.
Ich war so schwer enttäuscht, besonders von ihm…das nicht einmal er es gesagt hatte, wobei zwischen Bill und mir doch mehr war, als Tom und mir….obwohl Tom auch mein bester Freund war…er hätte es genauso sagen müssen, wie Bill…
„Bin ja mal gespannt, was Vany von eurem großen Geheimnis sagt…“, meinte ich.
Ich sah wie die Tränen aus Bills Augen strömten, doch er blieb mienenlos. Es war eine merkwürdige Spannung zwischen uns. Ich hatte nie gedacht, dass ich Bill einmal so hassen würde, wie in dem Moment…nein nicht nachdem, was in der Nacht zwischen uns gewesen war…
Doch da ergriff mein Verstand einfach wieder Oberhand über meine Gefühle…ja es war wirklich falsch gewesen…
„Sag es ihr nicht…Tom würde mir das nie verzeihen, wenn auch noch sie das weiß…sie würde doch nie wieder mit ihm reden…“
„Meinst du denn ich werde es tun?“, flippte ich nun voll aus und stieß ihn von mir weg.
„Aber?“
Seine Tränen verteilten sich auf seinem ganzen Gesicht…
Doch ich sah bewusst zu Boden. Ich wollte nicht wieder weich werden, nein, die Wahrheit über die beiden, war härter…
Dann nahm ich die Türklinke wieder in die Hand, öffnete die Tür und lief davon. Ich lief durch den langen Flur, suchte nach einem Ausgang, rannte die vielen Treppen hinunter. Meine Tränen ließen mich nur beschränkt sehen…
Ich rannte aus dem Krankenhaus, raus auf die Straße…rannte durch mehrere Straßen, einfach gerade aus…ohne mich noch einmal umzusehen, voller Wut und Hass auf die beiden Twins konnte ich mich durch das Rennen einfach nicht abreagieren. Ich rannte auf eine Wiese, meine nackten Beine wurden durch das Gras nass, doch das war mir egal…ich rannte einfach weiter…
Plötzlich stolperte ich über etwas und fiel voll auf die Schnauze…ich blieb liegen und spürte nun den tiefen Schmerz meiner Seele…er übertönte den Schmerz meines rechten Beines bei weitem….
Ich fing lauthals an zu weinen und schrie mir die Seele aus!!! Ich schrie ohne Unterbrechung, nur um all meinen Kummer loszuwerden!!! Ich schrie… _________________
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 28.02.2006 23:40 Titel:
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DER LETZTE TEIL FÜR HEUTE??!! NEIN!! NICH JETZ!! WOS DOCH SO SPANNED IS!! NEIN BITTE TU MIR DAS NICH AN!! ICH HAB GRAD ZUM HEULEN ANGEFANGEN UND DU?? DU WILLST AAUUFFHHÖÖRREENN??!! NNNEEEIIINNN!!! MACH BITTE WEITER BIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIITTE!!! _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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leila182

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 128 Wohnort: im schönen Niedersachsen...Pbg
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Verfasst am: 01.03.2006 15:12 Titel:
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neuer teil :D
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Kapitel 18 – Schmerz
Am nächsten Morgen wurde ich durch einen leicht süßlichen Geruch und einer super schönen Wärme wach. Ich öffnete vorsichtig die Augen und die helle Sonne blendete mich.
Ich fand mich noch auf derselben Wiese wieder, doch nun lag sie in einem Meer aus frischen Sommerblumen und einen wunderschönen Sommertag. Meine Laune wurde durch den Anblick ein wenig besser, doch noch immer musste ich an das denken, was geschehen war. Langsam rappelte ich mich auf und sah meine dreckigen Klamotten, nun war nichts glameröses mehr an ihnen. Gestern Abend hatte das alles noch so gut ausgesehen…die schwarze 7/8 Baggy, mein weißes Shirt von Green Day und meine weißen Sneakers…alles verdreckt…
Ich sah mich um, um erst mal die Orientierung wieder zu finden. Ich war wirklich erschrocken, wie weit ich doch gerannt war…es war schon außerhalb Leipzigs…auf einem der vielen Felder um Leipzig stand ich gerade und grübelte, wie ich denn nun wieder nach Hause sollte…mein Bein schmerzte noch sehr…jetzt erst sah ich mein blutverschmiertes Bein…war doch wohl schlimmer gewesen, als ich gestern noch gedacht hatte…
Dann machte ich mich auf und schlenderte den kleinen Feldweg zurück…ich brauchte ewig bis ich endlich eine richtige Straße erreichte…wie glücklich wäre ich nun gewesen, wenn ich mein dämliches Handy mitgehabt hätte, denn die Straße war auch nicht viel kürzer, wie der Feldweg…
„Verdammt, jetzt sag endlich, was du zu ihr gesagt hast! Lindsay haut doch nicht zum Spaß ab…Bill jetzt rück endlich raus damit!!!“
Total aufgebracht und fertig schrie Vany Bill an. Schon seid Ewigkeiten suchten die beiden alles nach ihr ab. Überall waren sie nun gewesen…ganz Leipzig hatten sie durchwühlt, doch keine Spur von Lindsay…
„Vany, es tut mir so leid…ich...Tom und ich hätten es gleich sagen sollen…dann wäre es nie soweit gekommen…“
„Was denn verdammt?“, rüttelte sie ihn total durch. Bill verlor das Gleichgewicht und fiel zu Boden.
„Tom war mal Drogenabhängig verdammt…und der Typ von gestern war sein damaliger Dealer…“, schrie er sie nun an und stand wieder auf.
Vany blieb geschockt stehen und schüttelte den Kopf. Sie glaubte es genauso wenig wie Lindsay, doch dann begann Bill ihr die ganze Geschichte zu erzählen…aber im Gegensatz zu Lindsay blieb Vany gefasst ruhig…
„…naja Lindsay konnte das nicht fassen und ist dann weggerannt…ich konnte ihr ja schlecht hinterher rennen…die Ärzte hätten mich getötet…“
„Weiß Tom das schon?“, fragte sie, er nickte.
Vany setzte sich wieder in Bewegung und starrte in den wolkenlosen Himmel.
„Weißt du Bill, ich kann mir gut vorstellen, wie es ihr danach ging. Ich weiß nicht, ob sie dir das schon mal gesagt hat, aber Lindsay ist kein Mensch der sich vielen Leuten schnell anvertraut…vielleicht hat sie dir ja schon mal die Geschichte erzählt, als ich und sie uns kennen lernten…das war auch so ein Theater…doch seitdem vertraut sie mir aber auch voll und ganz…bei euch beiden hat sie auch eine Weile gebraucht…und vielleicht kannst du dir ja jetzt denken, wieso sie das so schockiert…“
Während Vany ihm das so erzählte, wurde ihm erst so richtig klar, was er ihr eigentlich damit angetan hatte. Wieder stiegen in ihm Tränen auf, lautlos lief er Vany mit gesunkenem Kopf nach.
„Scheiße…“, fluchte ich.
Meine Beine gaben nach und ich ließ mich auf den Boden fallen…ich war fix und fertig…ich konnte einfach nicht mehr…mir war es immer noch ein Rätsel, wie ich es überhaupt zu Fuß dahin geschafft hatte…
Ich holte immer wieder tief nach Luft, doch ich hatte keine Kraft mehr…ich war zu schwach wieder aufzustehen…
Plötzlich hörte ich ein lautes Hupen. Ich drehte meinen Kopf zur Seite und ein Auto hielt neben mir an. Hastig trat jemand raus.
„Mensch Lindsay, was machst du denn für Sachen…wir suchen dich alle schon eine halbe Ewigkeit…alle machen sich voll Sorgen…“, hörte ich jemanden sprechen.
Die Stimme kam mir bekannt vor… es war Simone!
Vorsichtig hob sie mich vom Boden auf und setzte mich ins Auto.
„Wo warst du denn?“, fragte sie total besorgt und kramte nach etwas in der Seite der Autotür.
Ich sah auf meine Oberschenkel und zuckte mit den Schultern…
Sie tippte eine Nummer in ihr Handy und rief jemanden an.
„Hey, ich bins…“
Ich vernahm ein lautes Rumgeschreie und Gelaber…
„Beruhigt euch…lauft zurück nach Hause, ich hab sie gefunden…“
Das Rumgeschrei wurde noch lauter und ich erkannte Bills Stimme daraus. Simone legte das Handy wieder weg und lächelte mich an.
„Ist Bill wieder aus dem Krankenhaus raus?“, fragte ich.
„Heute morgen schon…“, versuchte sie glücklich zu klingen und sah weiter nach vorne, um sich auf den Verkehr zu konzentrieren.
„Wie geht es Tom?“, fragte ich weiter.
„Ganz gut…er macht sich auch voll Sorgen um dich…“
„Kannst du mich vielleicht nicht zu euch nach Hause bringen, sondern ins Krankenhaus?“
Ich sah sie an, doch sie schaute weiter gerade aus, fing verständnisvoll an zu lächeln und nickte zufrieden.
Ich stieg kurze Zeit später aus dem Wagen und sprach: „Danke…aber bitte sag Bill und Vany nicht, dass ich hier bin…ich will mit Tom alleine reden. Ich komme danach gleich zu ihnen…“
Sie lächelte noch einmal, dann schloss ich die Tür und betrat das Krankenhaus. Alle, an denen ich vorbeilief starrten mich an, als wenn ich vom anderen Planeten kam. Ich sah ja auch aus, als wenn ich irgendwo ausgebrochen war…
Ich klopfte an Toms Tür und ging herein. Tom war mit noch einem Mädchen auf einem Zimmer, sie unterhielten sich gerade, als ich reinkam. Als er mich sah, setzte er sich senkrecht hin und konnte nicht fassen mich zu sehen.
„Lindsay!“, stotterte er und betrachtete mich dreckige und blutverschmierte Person. Das Mädchen ihm gegenüber sah mich mit eingebildeten Blick an und zeigte, wie sehr ich sie jetzt schon anwiderte.
„Hi…“, brachte ich dann auch mal raus und schloss die Tür hinter mir.
„Was ist passiert?“, konnte er seinen Blick noch immer nicht von mir lassen.
„Naja…ein bisschen nachdenken…“
Ich setzte mich auf dem Stuhl an seinem Bett und war wirklich froh endlich einen bequemen Sitz unter meinem *SPAM* Automatische Zensur zu haben.
„Also wenn ich nachdenke, komme ich nicht nach Hause, als wenn ich von jemandem gejagt wurde…“, grübelte er.
Das Mädchen fand diese Bemerkung wohl urkomisch und lachte laut los. Ich tat so, als wenn ich sie nicht gehört hatte. Ich sah zu Tom auf, er hatte ein großes blaues Auge, seine Nase sah wirklich sehr hergerichtet aus und er lag am Tropf.
Eigentlich hätte ich ihn nun anschreien wollen, doch bei dem erbärmlichen Anblick konnte ich es einfach nicht tun…ich hatte Mitleid mit ihm…
„…ich weiß ja nicht wie du reagieren würdest, wenn du so etwas erfährst…aber für mich war es ein riesen Schock, den ich nicht einfach gleich verarbeiten kann…“, sprach ich ganz ruhig.
Wieder diese piepsige Stimme von dem Mädchen: „Wieso, was hast du denn erfahren?“
Ich schloss die Augen und atmete tief durch, um ganz ruhig zu bleiben. Das Mädchen sollte nicht spüren, wie sehr es mir auf die Nerven ging. Nein ich blieb ganz locker und schaute wieder Tom an.
„Lindsay…ich wollte es ja erzählen…aber…“
„Was aber? Ich dachte wirklich ich würde dich gut genug kennen, dass ich dir so einen Scheiß nicht zutraue bräuchte…“
„Verdammt, es tut mir ja Leid…aber ich hatte den Teil meines Lebens schon abgeschlossen und wollte damit nichts mehr zutun haben…ich konnte ja nicht ahnen, dass der Typ es so auf mich abgesehen hatte…“, wurde er aggressiv und riss sich in seine Dreads. Er zitterte am ganzen Körper und atmete schwerer.
Ich stand auf und legte meine Hand auf seine Schulter und wollte ihn beruhigen.
„Ist ok Tom…ich weiß wie das ist…ich kenne das Gefühl, alles vergessen zu wollen…“
Er sah zu mir auf und nickte lächelnd.
„Ja Lindsay, das weiß ich…und nun weiß ich auch, wie es ist, gezwungen zu werden, wieder daran zu denken…genau wie ich dich damals gezwungen hab, mir deine Vergangenheit zu erklären…ich war so ein Trottel und ich schäme mich dafür, was ich damals gemacht habe…“
Ich nahm ihn in den Arm und strich ihm sachte über den Rücken. Er hatte ja Recht, ich wollte ja auch nicht über meine Mutter reden…genauso wollte er auch nicht über seine Drogensucht reden…
„Was redet ihr da eigentlich? Kann mich mal jemand aufklären? Tom?“
Ich ließ Tom los und sah sie böse an. Schon wie sie da saß, mit beiden Ohren auf unser Gespräch gerichtet…
„Kannst du aufstehen?“, fragte ich ihn.
„Ich darf nur auf den Flur, wegen dem Tropf…“
Als das Mädchen bemerkte, worauf ich hinauswollte, sah sie mich gehässig an. Ich grinste sie nur an und half dann Tom aus dem Bett.
Im Flur gab es eine kleine Sitzecke, wo wir uns sehr lange unterhielten und aussprachen. Es tat richtig gut, als Tom mit seinen kleinen Macken anfing, worüber ich sehr lachen musste. Meine üble Laune war bald verflogen und ich war glücklich mich mit Tom ausgesprochen zu haben. Auch ihm schien es sichtlich besser zu gehen.
„Mich wundert ja, dass Bill noch nicht hier ist…“, meinte Tom und lächelte mich an.
„Er weiß gar nicht, dass ich hier bin…“, sprach ich und da war ich auch gleich wieder bei dem Thema: Bill und Ich…
„Was bedrückt dich, Kleines?“, fragte er und nahm meine Hand.
„Ich glaub ich hab gestern scheiße gebaut…“
„Wieso?“
„Bill und ich…haben uns gestern geküsst…“
„Ehrlich?“
Seine Stimme erhob sich ein wenig, ich sah zu ihm auf und ein neckendes Grinsen kam mir entgegen.
„Was?“, fragte ich total verwundert.
Tom nahm einen Schluck von seiner Coke, die ich uns geholt hatte und lehnte sich in seinen Stuhl zurück.
„Hat ja auch lang genug gedauert, bis Bill es endlich mal gewagt hat…“, sprach er so ganz nebenbei.
„Du…du wusstest, dass Bill…“
„Natürlich, schließlich ist er mein Bruder…mein Zwillingsbruder wohl bemerkt…der jammert schon so lange rum…ich konnt es echt nicht mehr hören…“
Total geschockt sah ich ihn an, musste wohl ziemlich dumm aussehen, da er über meine Miene lachen musste.
„Und…und warum hast du nicht versucht ihm klar zu machen, dass das nicht geht?“, fragte ich und ließ ihn nicht außer Augen.
„Warum geht es nicht? Geht doch wohl, hast du doch gesehen…“
„Aber…es ist falsch…ich kann doch nichts mit meinem besten Freund anfangen…das wäre genauso als wenn du was mit mir anfangen würdest…das würde unsere ganze Freundschaft kaputt machen…das ganze Songs schreiben, wäre mit Bill nicht mehr möglich…es ist falsch…ich würde ihn vielleicht in der Liebe gewinnen, aber in der Freundschaft verlieren…und ganz ehrlich…eine Freundschaft ist mir viel wichtiger…Liebe vergeht, Freundschaften sind fürs ganze Leben…“ _________________
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 01.03.2006 15:44 Titel:
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WEITER BIDÄÄÄÄ! DIE IS SOOOOO GEILOOO! EHRLICH! GANZ FETTES LOB! DU HAST VOOOOOOOOOLL TALENT =) _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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leila182

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 128 Wohnort: im schönen Niedersachsen...Pbg
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leila182

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 128 Wohnort: im schönen Niedersachsen...Pbg
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keingroupie

Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 565 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 01.03.2006 17:20 Titel:
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So das is noch ein kommi!
Schreib weiter! |
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leila182

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 128 Wohnort: im schönen Niedersachsen...Pbg
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Verfasst am: 01.03.2006 19:15 Titel:
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ok hier kommt der 3. letzte teil meiner story
viel spaß beim lesen
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Kapitel 19 – Das Ende?!?
Liebe vergeht – Freundschaften sind fürs ganze Leben…immer wieder hallte dieser Satz in meinem Kopf wider…ich bekam es einfach nicht aus dem Kopf…ich bekam IHN nicht mehr aus dem Kopf…
Ich riss in meinen Haaren und war wirklich dabei durchzudrehen…
Einige Woche war es nun her, als die Geschichte passiert war…seitdem hatte ich mit Bill kein Wort mehr geredet…nicht in der Schule und auch nicht bei den Proben, wo ich auch nur noch selten erschien. Vany verstand mich einfach nicht, auch wenn sie wusste, was mein Problem war, konnte sie einfach nicht verstehen, wie ich ihn dann so ignorieren konnte…
Nur mit Tom traf ich mich noch regelmäßig. Tom war ein echter Kumpel zum Ausreden geworden. Er hatte mir jetzt sogar erzählt, wie sehr sein Bruder damals an seiner Drogensucht gelitten hatte…nur weil Bill so litt unter ihn, hatte er sich freiwillig in eine Klinik begeben.
Er erzählte mir von dem Gefühl auf Droge zu sein und die Nebenwirkungen, wie er ganz am Schluss so am Ende war, dass er nichts mehr aß und regelmäßig einen „Cold Turkey“ verspürte. Er hatte damals sogar gestohlen, nur um an Kohle für Kokain zu kommen.
Immer wenn er mir was neues anvertraute, kam es mir so vor, als wenn ich die Erste in seinem Leben wäre, der er so etwas anvertraute. Und das machte mich sehr stolz. Durch ihn vergaß ich schneller als erwartet meine Gefühle zu Bill, auch wenn es schwer gewesen war.
Trotzdem hatte das alles auch eine negative Seite…Bill natürlich und Vany auch…ja Vany konnte das absolut nicht haben, dass ich mich mit Tom so gut verstand. Obwohl sie immer wieder dementiert hatte, dass sie in Tom verliebt war, war sie doch sehr eifersüchtig, dass ich so viel mit ihm unternahm. Ich glaubte, dass lag sicher daran, dass ich ihr angeblich ihren besten Freund ausspannte und sie angeblich damit vernachlässigte…
Ja es war wirklich schon so, dass Vany und ich schon lange nicht mehr so viel unternahmen, wie früher, als es die Twins in unserem Leben noch nicht gab, trotzdem war sie auf jeden Fall noch meine beste Freundin, genau wie Tom für mich mein bester Freund war.
An einem schönen Sommertag klingelte es heftig Sturm bei mir zuhause an der Tür. Erschrocken fuhr ich aus meiner chilligen Lage auf meiner Liege auf und lief müde von der Sonne zur Haustür.
Ich öffnete sie und da rannte mir ein Tom in die Arme und schluchzte laut.
„Was geht jetzt denn ab?“, fragte ich und nahm meine ultragroße Sonnenbrille ab. Er umklammerte mich, sodass ich nach Luft rangen musste.
„Tom…“, hechelte ich, doch er machte keine Anstallten mich irgendwie loszulassen. Nein er umarmte mich nur noch mehr.
„Ohh Lindsay…es ist so schlimm…“, piepte er total merkwürdig und schniefte weiter.
„Kannst du mich bitte loslassen, ich bekomm keine Luft…“
Endlich ließ er los und wir gingen zusammen auf die Terrasse. Dort setzten wir uns nebeneinander auf die Liege. Ich sah das es ihm nicht gut ging, irgendwas schlimmes musste passiert sein.
„Hey…was ist denn los?“, fragte ich und stieß ihn sachte an, damit er sich mal regte.
„Meine Eltern…meine Mutter…sie…och Lindsay, ich halte das nicht aus…“
Plötzlich fing er voll an zu weinen und legte seinen Kopf auf meinen Schoß. Was war denn nur los? Was war mit seinen Eltern? Würden sie sich vielleicht…nein, bestimmt nicht…die beiden waren doch so glücklich…
Auch wenn Tom Vater nicht sein richtiger Dad war, liebte er ihn genauso gern, wie einen richtigen Dad…es würde ihm das Herz brechen, wenn es wirklich wahr war.
„Hey, ganz ruhig…“, strich ich ihm seine Dreads aus dem Gesicht und lächelte ihn an.
„Es ist so schrecklich…Lindsay…ich will das nicht…“, heulte er und konnte sich einfach nicht beruhigen. Ich legte meinen Kopf auf seinen und schaukelte ihn ein wenig hin und her. Bestimmt 10 Minuten lagen wir da so, bis Tom endlich ruhiger wurde…
Dann nahm er seinen Kopf wieder hoch und stand auf. Er stellte sich mit dem Rücken zu mir und sah auf den Boden. Angespannt wartete ich, bis er endlich etwas sagte.
„Lindsay…“
„Ja?“, sah ich ihn erwartungsvoll an.
„…wir…wir werden hier wegziehen…“, stotterte er.
„Was?“
„Meine Eltern haben das beschlossen, wegen den Vorfall…sie wollen nicht mit der Angst hier leben, dass es wieder passieren könnte…sie haben schon ein Haus gefunden…“
„Aber…wohin zieht ihr denn?“
Ich spürte wie er wieder anfing zu zittern…er ballte seine Fäuste und meinte: „Loitsche heißt das Kaff…ist bei Magdeburg…“
Ich stand auf und legte meine Hand auf seine Schulter. Er stand noch immer mit dem Rücken zu mir und zitterte immer heftiger.
„…das geht ja noch Tom…ist doch nicht sehr weit weg…1 Stunde vielleicht auch 2 Stunden…ich weiß es nicht genau, hab nicht so im Unterricht aufgepasst, aber ich weiß das es keine Welt ist, die dazwischen liegt…“
„Trotzdem…ich verliere hier alles…meine ganzen Freunde…Georg und Gustav…Devilish und…dich…meine beste Freundin…“
Ich legte meine Arme von hinten um ihn und knuddelte ihn durch. Ich schloss meine Augen und sprach: „Auch wenn ihr geht…es ist immer noch nicht die Welt…wir sind beste Freunde und das wird sich niemals ändern…ich komm dich halt so oft es geht besuchen…kauf mir halt ne Jahreskarte von der Bahn und bin so gut wie jede Woche bei euch…“
Tom legte seine Hände auf meine und meinte: „…es wird aber nie wieder so sein, wie es jetzt ist…ich will keine Veränderung im Leben…ich will so weiter machen…ich will weiter mit dir Spaß haben…jeden Tag in der Schule mit dir Spaß haben…mit dir zusammen nachmittags was unternehmen…und mit Devilish proben…was wird denn nun aus der Band? Wir sind doch gerade so gut dabei…das alles kann doch nicht einfach für die Katz sein…“
Er löste sich aus meiner Umarmung und drehte sich zu mir um.
„Ach Tom, für alles gibt es eine Lösung…hey Georg ist volljährig und hat einen Führerschein, ihr macht halt gemeinsame Zeiten ab, wann ihr euch treffen wollt und macht einfach weiter…Devilish wird nicht wegen so einen Scheiß sterben…“, lächelte ich ihn an.
Er lächelte zurück und meinte: „Ach Kleines, das ist so süß, wie du versuchst mich aufzubauen…“
Diesmal nahm er mich in den Arm und ließ mich nicht mehr los. Ich spürte viel Wärme die von ihm ausging, ja ich fühlte mich sehr wohl in seinen Armen. Auch wenn ich es nicht vor ihm zugab, da ich stark vor ihm sein wollte, verletzte es mich sehr, dass die Kaulitz wegziehen wollten…
Ich wollte nicht, dass sie gingen, sie waren mir doch so wichtig…Tom der olle Macho…was sollte ich denn ohne ihn machen? Wer würde mir denn sonst zuhören? Wer würde mir sonst seine starke Schulter zum Ausweinen geben? Wer würde mich sonst so zum Lachen bringen?
Und dann war da noch…Bill…
„Wann werdet ihr gehen?“, fragte ich ihn.
„Morgen…wir gehen nur mit dem Nötigsten…der Rest wird mit Umzugswagen nachgebracht…“
„Morgen schon?“
Er nickte und wirkte wieder total traurig. Jetzt war mir auch zum Weinen, in mir schrie wieder einmal alles auf…ich kaute wieder auf meinem Piercing rum, um mich innerlich abzureagieren…doch mein Körper hörte einfach nicht auf mich…er schrie und schrie…ich unterdrückte den lauten Ton dazu…doch Tom spürte es…
Er hielt mich noch lange in den Armen, als wenn er mich auffangen wollte… _________________
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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leila182

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 128 Wohnort: im schönen Niedersachsen...Pbg
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 01.03.2006 19:40 Titel:
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PUH! Man jag mir NIE WIEDER, in Buchstaben: N-I-E W-I-E-D-E-R so einen Schrecken ein!!
Naja ... dann ... weiter :D _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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leila182

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 128 Wohnort: im schönen Niedersachsen...Pbg
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 01.03.2006 19:45 Titel:
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MEIN ICH ERNST
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*lol* _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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keingroupie

Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 565 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 02.03.2006 17:03 Titel:
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Ja aber was is denn jetzt mit Bill??????
Die können doch nich einfach zerstritten bleiben!
SCHNELL WEITER!!! |
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leila182

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 128 Wohnort: im schönen Niedersachsen...Pbg
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Verfasst am: 02.03.2006 17:14 Titel:
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jo hier is der vorletzte teil:
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Kapitel 20 – Jeder Abschied fällt schwer
Tom war bis Spätabends bei mir und wir redeten über viele Dinge. Wir versuchten so über den morgigen Tag wegzusehen, als er mich wieder an etwas erinnerte.
„Glaubst du, dass du nun so über Bill weg bist, dass du ihn nicht vermissen wirst?“
Er sah mich stirnrunzelnd an und wartete geduldig auf eine Antwort von mir.
„…ich weiß nicht…“
Ich wusste es ehrlich nicht, ich hatte da nie drüber nachgedacht, ob ich über Bill hinweg war, ja meine Gefühle zu ihm hatte ich erfolgreich verdrängt, aber waren sie noch da? Je länger ich darüber nachdachte…spürte ich, dass ich es nicht war…immer noch war da dieses Gefühl…dieses Gefühl, was mich so mit ihm verband…welches mein Herz zum Pochen brachte, welches mich schwindelig werden ließ und sich danach sehnte, Bills Lippen spüren zu können…
„Lindsay…vielleicht solltest du mit ihm reden, bevor es zu spät ist…“, meinte Tom.
„Und was soll ich deiner Meinung nach machen? Zu ihm ankommen und ihm sagen, dass ich ihn nicht vergessen kann? Das ich total in ihn verschossen bin? Das ich an nichts anderes mehr denke als an ihn? Der wird mich für bekloppt halten… nach dem was ich ihm angetan hab…er wird mich hassen, wie sehr ich doch mit seinen Gefühlen gespielt habe…“
„Ach quatsch…das wird er nicht tun…Bill liebt dich doch…“
„Aber was bringt mir das jetzt noch? Es ist einfach zu spät…jetzt erst recht…“
Er nahm mich tröstend in den Arm, doch das munterte mein Herz auch kaum mehr auf. Warum sah ich auch erst so spät ein, dass ich falsch gehandelt hatte? Warum erst dann, wenn es zu spät war…
„Ich kann nicht…es ist zu spät…jetzt brauch ich es ihm auch nicht mehr sagen…“
Irgendwann nach 24 Uhr ließ Tom mich dann auch alleine. Sofort ging ich hoch in mein Zimmer und verkroch mich dort unter meiner Decke. Dabei hörte ich volle Kanone Green Day. Mir war egal, dass es schon ziemlich spät war und dazu auch noch mitten in der Woche. Es war eh nie jemand zuhause, der sich vielleicht beschweren könnte. Ich lebte sowieso mehr allein in diesem riesen Haus, man merkte nur, dass hier noch jemand lebte, dass der Kühlschrank immer mit allen möglichen Sachen gefüllt war. Für mein Wohl sorgte mein Vater immer sehr…vielleicht hatte er ja Schuldgefühle mir gegenüber, die er meinte, mit Dingen wieder gutmachen zu können…doch damit verfehlte er sein Ziel sehr weit…für mich war er nichts besonderes mehr…nein, ein Vater ganz sicher nicht…er war einfach nur…da…mehr nicht….
Irgendwann musste ich wohl eingeschlafen sein. Doch ich wurde wach durch einen schrecklichen Albtraum…total verschwitzt und schwer atmend stand ich auf und lief nach unten in die Küche, um mir ein Glas Wasser zu holen.
Ich sah an der Garderobe, dass mein Dad wohl immer noch nicht wieder da war. Die Uhr zeigte 5Uhr morgens an…nur noch 4 Stunden…
Ich stützte mich am Tisch ab und stöhnte laut auf. Was sollte ich nur tun? Ich würde ihn verlieren…ohja…da war ich mir sicher…doch konnte ich ihn so gehen lassen? Ohne um ihn gekämpft zu haben? Ich würde ja nicht Lindsay heißen, wenn ich das einfach so hinnehmen würde…
Entschlossen schlüpfte ich in meine Schuhe, nahm meinen Schlüssel und rannte aus dem Haus davon. Die Nacht war klar und kalt…vielleicht hätte ich mir doch vorher noch was überziehen sollen, aber so in Gedanken versunken, lief ich nur mir einer viel zu großen Boxershorts und einem roten Top durch die Straßen. Gott sei Dank, war es dunkel und keiner konnte mich sehen.
Ich rannte durch die Siedlungen, bis zum Mehrfamilienhaus der Kaulitz. Doch nun stand ich da und wusste nicht, was ich machen sollte. Ich konnte ja schlecht um 5Uhr morgens bei ihnen klingeln, die würden sicher die Polizei rufen…
Ich setzte mich an einen Zaun und dachte nach, dabei schmiss ich kleine Kieselsteine auf die Straße.
„Ach Bill…ich bin so ein Vollidiot!“, murmelte ich vor mir hin und zog meine Knie nah an meinen Körper, da ich anfing zu frieren.
Dann hatte ich eine Idee, ich nahm eine Handvoll Steine und warf sie gegen das Fenster, wo die beiden mir einmal von runtergerufen hatten, es war das Zimmer von Bill. Ich hatte Glück, wegen der Hitze, hatte er es offen. Nun musste ich nur noch beweisen, dass ich zielsicher war. Sein Bett stand direkt unter dem Fenster, also musste ich nur direkt reinwerfen.
Ich brauchte etliche Male bis ich doch einmal traf. Ich wartete ab, doch kein Lebenszeichen war zu sehen. Immer wieder traf ich, doch nichts…gar nichts…
Langsam glaubte ich nicht mehr daran und schmiss die Steine zurück auf den Boden.
Plötzlich fing es auch noch laut an zu Grummeln und kurz darauf fing es an zu regnen. Na toll, ein Gewitter…wieder einmal passend zu meiner Stimmung…
Ich stand da, total durchnässt und hoffte innerlich noch an ein Wunder. Wieder ein lauter Donner…vielleicht sollte ich nun schnell nach Hause gehen…obwohl nass war ich ja eh schon…
Da…es regte sich etwas am Fenster…ich sah einen Schatten, wie er dabei war das Fenster zu schließen.
Ich rief hoch und rief seinen Namen. Total verdaddert sah er nach unten und schien mich zu entdecken. Ich hörte, wie er meinen Namen sagte…
„Bill, lass mich rein…bitte…“
Ich sah wie er verschwand…ob er mir wohl öffnete? Oder wollte er mich einfach nicht sehen? Ich stand da, ließ die Arme hängen und sah gebannt zur Haustür. Lange tat sich nichts, als er plötzlich rauskam. Er stellte sich vor die Tür und lief keinen Schritt weiter. Der Regen prasselte genauso wie bei mir auf seinen Körper nieder…
„Was machst du hier?“, fragte er.
„Ich…wollte dich sehen…“, stotterte ich.
Er sagte nichts, sondern stand einfach nur da. Ich konnte nicht viel durch den Regen erkennen, aber ich sah seine goldigen braunen Augen, die meine Augen genau anschauten. Zu gern hätte ich in dem Moment gewusst, was er dachte…
„Sag doch was…“, bat ich, da ich die Stille nicht mehr aushielt. Meine Stimme wurde zitterig und ich fing bei seinem Anblick an zu weinen. Mir tat das alles so leid, was zwischen uns geschehen war. Ich wollte, es wäre alles nie passiert…ich wollte die Zeit zurückdrehen…es einfach ins Vergessen ziehen…doch das was passiert war, konnte man nicht vergessen…
Ich war froh, das Bill nicht sah, dass ich still weinte…der Regen ließ es verdecken.
Wieder donnerte es laut auf und gleich darauf folgte ein Blitz.
„Komm, lass uns reingehen…“, forderte er mich auf.
Schnell fasste ich mich wieder und lief ihm entgegen. Zusammen gingen wir schnell ins Haus.
Bei ihm oben in der Wohnung angekommen, suchte er nach zwei Handtüchern. Er gab mir eins und ich wischte mir die ganze Nässe ab. Er beobachtete mich dabei, als er fertig war. Es machte mich nervös, wie er mich ansah und beobachtete…so still und in sich hineingekehrt kannte ich Bill nicht…
Dann wies er mich in sein Zimmer, wir setzten uns beide auf sein Bett, doch sahen uns nicht an…nein wir sahen beide das riesen Green Day Poster an der Wand gegenüber an.
„Konntest du nicht schlafen?“, fragte er.
„Nicht so wirklich…“
„Mhh…kenn ich…“
Und wieder trat Stille ein. Wieder diese ätzende und erdrückende Stille…
Was sollte ich denn nun sagen? Bill machte nicht den Eindruck, als das er scharf darauf war eine Erklärung von mir zu haben…
Ich war wirklich am Verzweifeln…
Ich atmete tief durch und nahm all meinen Mut zusammen. Ich musste einfach…würd ich es nicht tun, hätte ich es bereut…und nun war ja eh egal wie er darauf reagieren würde…
„Bill?“
„Mhh...“, gab er nur als Kommentar.
„Bitte hass mich jetzt nicht dafür, aber ich kann einfach nicht anders…“
Verwirrt sah er in meine Richtung, das war mein Stichwort. Ich ging zu ihm vor und küsste ihn mit all meinen aufgestauten Gefühlen zu ihm auf den Mund. Ich schloss die Augen und genoss jede kleine Sekunde des Kusses…nur noch einmal…noch einmal diese sinnlichen Lippen spüren dürfen…nur noch einmal dieses Kribbeln im Bauch…bevor er mich verlassen würde…in eine neue Stadt zog und neue Mädchen kennen lernen würde…
Dann ließ ich von ihm und öffnete die Augen wieder.
„Tut mir leid, was geschehen ist…ich wollte einfach nicht unsere Freundschaft aufs Spiel setzen…mir liegt doch so viel an ihr…doch auch meine Gefühle zu dir einfach zu verdrängen ist falsch…verdrängen ist schließlich nicht vergessen…“
Noch immer sah er mich sprachlos an.
„Ich wollte einfach, dass du weißt, dass du mir nicht egal bist, auch wenn es in letzter Zeit den Anschein hat…nein, mir liegt sogar sehr viel an dir…ich…ich liebe dich sogar…und bevor du hier wegziehst…nach Loitsche, wollte ich, dass du das weißt…“
Ich kämpfte sehr damit, nicht wieder loszuweinen. Ich sah zu Bill und hoffte nun auf irgendeine Antwort von ihm…doch er blieb stumm… _________________
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