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Ruhmeshalle


 

   Ruhmeshalle
   Thema aus der Rubrik -> Tokiohotel FanFics
 
Autor

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Butterfly )(***



Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 1496

BeitragVerfasst am: 01.04.2007 10:55    Titel: Ruhmeshalle


So, nachdem ich die Ruhmeshalle anscheinend selbst gelöscht habe, eröffne ich hiermit die Ruhmeshalle zum zweiten Mal. Mögen hier nur die besten Fanfictionautoren verewigt werden!
_________________


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Butterfly )(***



Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 1496

BeitragVerfasst am: 02.04.2007 16:50    Titel:


*Trara* *Trataratatatataaaaaaaaaa* Einen wunderschönen guten Abend meine Damen ( und Herren? ) !
Herzlich Willkommen zu der ersten Bekanntgebung des Gewinners, des offiziell inoffiziellen Fanfciction Contest's 1
!

Mit einem ungeheuren Vorsprung siegte:
'End of an angel' !!!
*Apllaus* *Fanfarengeplärr*,
written by, jetzt kommt das Interessanteste: Moonshine!!!


Herzlichen Glückwunsch, Moonshine!

Und hier die wohl verdiente, goldene Schreibfeder!

Außerdem:



Moonschine siegte mit dieser FF zum Thema 'Bundeswehr':

-Tom-

Vorsichtig schiebe ich den Ärmel meines Anzugs wieder über den Arm, lege das Messer wieder sicher in eine Schublade. Dann stehe ich auf, blicke nachdenklich aus dem Fenster… blicke auf die vielen Felder und die kleinen Wege, die sich durch die Landschaft ziehen… die untergehende Sonne, deren Strahlen alles in ein goldenes Licht tauchen. Doch so schön es hier draußen vielleicht aussieht, hier drinnen ist es ganz anders… ich befinde mich in einem kalten Raum eines großen, grauen Gebäudes.
Du und ich sind heute Morgen hierher bestellt worden, morgen sollen wir kurzfristig in den Krieg ziehen… doch ich will das alles nicht. Wollte nie hierher, und doch ist es so gekommen. Wir wurden gemustert, wurden anerkannt, mussten zur Bundeswehr… und dafür mussten wir schließlich vor einigen Wochen unseren Traum aufgeben… unser Traum, für den wir so hart gearbeitet hatten, doch keine Sekunde davon war Zeitverschwendung. Dieser Traum wurde zu unserem Leben, und dieses Leben haben wir geliebt. Doch mit einem Mal war alles weg… Tokio Hotel mussten sich trennen. Wir haben dafür gekämpft, dass es weiterging, haben alles versucht… doch es ging nicht. Vor ein paar Wochen endete unser Traum. Wir waren am Boden zerstört, wussten nicht wohin… lasen hunderte von Schlagzeilen in den Zeitungen, mussten tausende Interviews geben, in denen sie alle dieselbe Antwort bekamen… der Rummel legte sich nicht, doch dafür bekamen wir den Bescheid. Jetzt sind wir hier, am *SPAM* Automatische Zensur der Welt in irgendner Kaserne und warten. Warten, bis es losgeht… bis der große Knall kommt.
Doch noch will ich nicht, dass es losgeht… noch habe ich viel zu viel zu klären, habe dir noch soviel zu sagen… Es macht mich schon genug fertig, dass ich meinen, unseren Lebenstraum aufgeben musste… und ich habe deswegen sogar geweint. Man mag es kaum glauben, aber ich, TOM Kaulitz, habe geweint. Und mit jedem Mal wurde der Schmerz schlimmer, ich wusste kaum etwas mit mir anzufangen…. Habe mich so leer gefühlt, weil alles, worum sich mein Leben gedreht hat, so plötzlich weg war... zerstört, so unerreichbar für mich.
Doch nicht nur darum hat sich mein Leben gedreht… nein, auch du bist ein großer Teil davon geworden, besonders in den letzten Monaten. Doch dieser Teil ist zu groß geworden… viel größer, als gut für mich war. Anfangs wollte ich es nicht einsehen, doch von Tag zu Tag wurde mir immer klarer, dass ich mich in dich verliebt habe… schon so lange will ich es dir sagen, doch nie bringe ich es übers Herz… ich traue mich nicht. Habe Angst. Habe Angst, dass du mich abstoßend findest, widerlich, dich komplett von mir abwendest… Dann hätte ich neben der Band auch noch dich verloren, und dieser Schmerz wäre unerträglich. Dann könnte ich nicht mehr, das weiß ich… dieser Schmerz würde mich letztendlich zerstören. Denn im Moment bist du das Einzigste, was ich noch habe und mir etwas bedeutet…
Plötzlich wird die Tür aufgestoßen, erschrocken drehe ich mich um und erblicke dich, wie du in den Raum gestürmt kommst. „Tom?“, fragst du angespannt und stellst dich nun genau vor mich, fragend blicke ich dich an… zwinge mich, dir in die Augen zu sehen. „Es geht los“, sagst du dann leise und schaust mich traurig an. „Was?“, frage ich leise nach. „Wir müssen los… unsere Truppe, wir sollen uns auf die Lauer legen, einige hundert Kilometer entfernt von hier, und warten… auf die feindlichen Truppen.“
Ernst blickst du mich an… und ich weiß, du würdest mich nicht verarschen. Nicht jetzt… nicht hier. „Ou fuck… das geht nicht…“, murmel ich leise, du nickst. Dann schlingst du ganz plötzlich und ohne Vorwarnung deine Arme um mich, drückst mich ganz feste an dich. „Ich will dich nicht verlieren…“, flüsterst du dann kaum hörbar und endlich erwache ich aus meiner Starre, erwidere deine Umarmung. „Ich dich doch auch nicht…“, flüstere ich mit gebrochener Stimme zurück, genieße deine Nähe… halte dich fest in meinen Armen, will dir zeigen, dass ich für dich da bin…
Es ist schön, dich so nah bei mir zu spüren… ob du wohl genau so für mich empfindest…? Oder ist das jetzt alles wieder nur Wunschdenken, wie so oft? Wäre jetzt der richtige Moment, um es dir zu sagen…?
Denn wer weiß, ob ich vor dem Kampf noch einmal dazu kommen werde… ob ich davor noch einmal die Gelegenheit habe...? Und obwohl ich soviel Angst vor deiner Reaktion habe… ich muss es dir sagen, bevor ich daran zerbreche. Muss es dir sagen, bevor es zu spät ist… und auch wenn das jetzt vielleicht etwas absurd klingt… ich muss es dir sagen, bevor einer von uns Beiden im Kampf zu Grunde geht... bevor einer von uns stirbt. Davor fürchte ich mich mehr als vor allem Anderen.

Ein letztes Mal hole ich noch tief Luft, fasse all meinen Mut, bevor ich leise beginne. „Bill, ich…“ Doch abrupt werde ich unterbrochen, als die Zimmertür erneut aufgeht und Marco, die rechte Hand unseres Hauptmanns, das Zimmer betritt: „Kaulitz, los! Ihr seid fast die Einzigen, die noch hier sind, also macht dass ihr euren Kram zusammenbekommt! Wir fahren gleich los.“ „Ja, sofort“, sagen wir beide wie aus einem Mund, huschen zum Bett, unter dem wir eine Tasche mit allem Nötigen verstaut haben, immer griffbereit. Dann folgen wir Marco hinunter zum Bus, in dem schon etwa 30 weitere Soldaten auf uns warten.
„Los, einsteigen!“, befehligt er uns mit kalter Stimme, um dann noch vor uns in den Bus zu gehen, trotzig folgen wir ihm und lassen uns auf die Plätze in der hintersten Reihe des Busses fallen, in der nächsten Sekunde springt auch schon der Motor an und wir fahren los. Irgendwo vor uns bekommen wir aus einem Gespräch mit, dass wir die ganze Nacht durchfahren und wahrscheinlich morgen Mittag irgendwann erst ankommen werden. Na toll... ich kanns ja so schon nicht ab, ne halbe Ewigkeit still zu sitzen, also ganz ohne iPod und so… kann mir mal bitte jemand verraten, wie das hier neben DIR enden soll? Abwesend wende ich meinen Blick ab und lasse ihn aus dem Fenster schweifen.
“Tom…?“, fragst du mich dann im nächsten Moment. „Mmh…“, mache ich nachdenklich und blicke weiterhin aus dem Fenster. „Was wolltest du mir eben sagen?“ Kurz blicke ich dich an, bevor ich den Kopf schüttel und leise sage: „Is nich so wichtig… vergiss es einfach.“ Ja… vergiss es… denn jetzt habe ich nicht mehr den Mut dazu. Und außerdem sage ich es dir lieber, wenn nicht so viele dabei sind. Denn ich weiß noch immer nicht, wie du reagieren wirst… und da ist es mir schon lieber, wenn ich mit dir alleine bin. „Wirklich?“, fragst du vorsichtig nach, ich nicke. „Sag ich dir irgendwann anders… nich jetzt, okay?“, frage ich dich noch einmal, du nickst langsam. „Ok…“, antwortest du verwirrt und lächelst mich an, blickst mir unentwegt in die Augen… wah… was geht denn mit dir?
Verwirrt wende ich meinen Blick wieder von dir ab und lasse die inzwischen trockene Wüstenlandschaft an mir vorbeiziehen, schließe gequält meine Augen. Ich sollte versuchen, etwas zu schlafen… denn dazu bin ich in den letzten Nächten viel zu selten gekommen.
Und tatsächlich, ich schaffe es sogar… hab keine Ahnung, ob es vielleicht sogar daran liegt, dass du so nah neben mir bist.

Als ich dann wieder meine Augen öffne, werde ich erstmal vom strahlend hellen Licht der Sonne geblendet, die durch das Fenster scheint… nach kurzer Zeit habe ich mich an die Helligkeit gewöhnt und blicke nun direkt in deine wunderschönen, braunen Augen, die mich pausenlos anstarren. „Morgen…“, flüstere ich leise, du erschrickst und schüttelst den Kopf. „M-Morgen…“, sagst du dann wieder mit einem Lächeln nachdem du dich wieder gefangen hast. „In ein paar Minuten sind wir da…“ „Ja? Aha…“, antworte ich missmutig, den Rest der Busfahrt verbringen wir schweigend.
Und das ganze wird auch nicht besser, als wir keine zwei Minuten später von unserem Hauptmann erfahren, dass wir kaum Zeit haben, bevor es in den Kampf geht. Oh. Mein. Gott.
Angespannt schlucke ich einmal schwer, blicke aus dem Augenwinkel zu dir rüber… auch dir scheint es nicht viel besser zu gehen.
Natürlich hast auch du Angst… doch ich werde dich beschützen, wenn nötig sogar mit meinem Leben.
„Aussteigen Kameraden, wir sind da!!“, gibt Marco einen Befehl durch den ganzen Bus, langsam erhebe ich mich von meinem Platz und halte dir eine Hand hin, um dir hochzuhelfen, was du dankend annimmst. Doch ich denke gar nicht daran, deine Hand wieder loszulassen, ganz im Gegenteil… wie automatisch kralle ich mich förmlich an deiner fest, will dich noch so lange wie möglich bei mir haben. Dich scheint es etwas zu irritieren, aber nicht zu stören.
Nach einigen Anweisungen geht es auch schon los… einige Kilometer entfernt legen wir uns mit dem Bauch nach unten an den Gipfel eines großen Sandhügels, umgeben von jeder Menge Gestrüpp. Hier sollen wir auf die Feinde warten… und auf den Befehl, sie anzugreifen. Auf den Befehl, zu töten.
Traurig und noch immer angespannt zugleich drehe ich meinen Kopf und blicke dich an… mit wachsamen Augen blickst du nach unten auf die noch leere Wüste, genau wie alle anderen hier. Doch mein Blick ist nur auf dich gelenkt. Die schönsten, braunen Augen, in die ich je blicken durfte… deine weiche Haut, deine schönen Haare… deine sanften Gesichtszüge… werde ich das alles je wieder sehen?
Ich habe solche Angst um dich, Bill… und ich kann einfach nicht anders, ergreife deine Hand und verschränke sie mit meiner… und endlich, endlich erwiderst du meinen Blick. Du hast Angst. „Ich beschütze dich… okay?“, flüstere ich mit gebrochener Stimme, du nickst. „Ich lass dich nich alleine… hab keine Angst…“, flüstere ich mit zitternder Stimme, beobachte, wie deine Augen beginnen, verdächtig zu glitzern.
„Ich hab solche Angst, Tom…“, erwiderst du dann doch und drückst meine Hand feste, ich kneife kurz die Augen zu, um die Tränen zurückzuhalten.
Doch es geht nicht. Eine einzelne Träne rinnt trotz aller Weigerung über meine Wange, um im Sand unter meinem Gesicht zu sterben.
„Nicht weinen…“, flüsterst du erschrocken, um es dann nach kurzem Umschauen zu wagen, mir über die Wange zu streichen. „Egal was passiert… ich bleib immer bei dir, okay?“, flüsterst du dann und versuchst ein Lächeln, mit zusammengekniffenen Lippen nicke ich bei dem Versuch, nicht noch mehr Tränen zu vergießen. Dir zuliebe…

Plötzlich hören wir von Weitem ein lautes Knallen, erschrocken blicken wir auf. Nein nein nein nein nein…. Bitte lass das jetzt nich wahr sein!! Doch es ist wahr, mit gemischten Gefühlen beobachten wir schweigend, wie eine ganze Horde feindlicher Truppen auf unseren Hügel zugerannt kommt. Es sind viele. Viel zu viele… Unser Hauptmann gibt uns ein Zeichen, wir sollen uns still verhalten.
Zusehen, wie die Gruppe immer näher kommt, unaufhaltbar, und schnell.
Plötzlich springt unser Hauptmann auf. „Alle Mann, auf in den Kampf!!!“, ruft er laut, als die Feinde nur noch in etwa dreihundert Metern Entfernung sind, wie auf Kommando springen wir alle auf, laufen den Feinden auf Schussweite entgegen. Alle, bis auf mich. Ich bleibe wie erstarrt stehen, schaffe es noch grade so, dich am Arm festzuhalten, erschrocken blickst du mich an. Jetzt oder nie… jetzt, bevor es zu spät ist… jetzt, bevor ich es dir nie sagen kann… ich muss es jetzt einfach tun, denn ich würde es mir nie verzeihen, wenn ich mit dieser Last auf dem Herzen zu Grunde gehe… denn auch im Tod würde ich mich noch quälen.
„Ich liebe dich…“, sage ich also sehr leise ohne wirklich darüber nachzudenken und schaue dich dann nicht mehr an, doch ich weiß, ich sollte es tun. Ein letztes Mal hebe ich meinen Blick und schaue direkt in deine Augen, dein Blick ist erschrocken etwas geweitet, sprachlos siehst du mich an.
Warum sagst du denn nichts…? Ich hätte es dir nicht sagen dürfen… es war ein Fehler. Hasst du mich jetzt?
Gerade willst du deinen Mund aufmachen und etwas sagen, als du grob vom Hauptmann am Arm gezerrt und mitgeschleift wirst. „Los Kaulitz, steh nich hier rum, das ist ein KAMPF und keine Übung mehr verdammt!!“, höre ich Marco noch in mein Ohr brüllen, wie in Trance nicke ich und muss mit ansehen, wie du ins Getümmel gezerrt wirst und dort beginnst, dich zu verteidigen.
Auch ich renne los und stürze mich in die Menge… ich werde dich beschützen mein Engel, das habe ich dir versprochen und das halte ich auch…!!
Getrieben von diesem verzweifelten Entschluss ducke ich mich vor tausenden von Schlägen, wehre Hiebe ab und teile aus.
Schüsse erklingen, Bomben explodieren, überall herrscht lautes Gebrüll.
Zwischendurch blicke ich mich kurz um, doch ich finde dich nicht… oh nein… wo bist du?? Verzweifelt blicke ich mich um, doch ich schaffe es nicht lange… werde im nächsten Moment von einem harten Schlag zu Boden gestreckt und flüchte vor der darauf folgenden Kugel, schieße dafür eine von meinen ab und sehe meinen Angreifer, wie er mit erstarrten Gesichtszügen zu Boden fällt.
Mit viel zuviel Adrenalin im Blut stürze ich mich wieder verzweifelt in den Kampf, getrieben von meinem Versprechen.
Lange dauert die Schlacht, viele von uns sehe ich fallen, doch dich sehe ich nicht. Habe dich komplett aus den Augen verloren.
Nach einer halben Ewigkeit wird es immer leiser, die Feinde treten schließlich den Rückzug an… wir haben gesiegt. Fürs Erste zumindest.

Vereinzelte Soldaten von unserer Seite ziehen sich zurück, doch nirgendwo bist du. „Bill…!“, rufe ich verzweifelt, blicke mich hektisch auf dem Schlachtfeld um, laufe suchend umher… rufe immer wieder deinen Namen. Warum antwortest du denn nicht… hörst du mich denn nicht?? Ich weiß dass du mich hörst, also sag doch was…!
Plötzlich werde ich von der Seite her angetippt, ein Soldat deutet wortlos weiter hinten hin, und dort erblicke ich dich. Sehe deinen dünnen Körper, wie er am Boden liegt.
Nein… geschockt renne ich zu dir hin, vergesse dabei meine eigenen Schmerzen der Wunden, die ich mir zugezogen habe.
Hilflos lasse ich mich neben dich fallen, du liegst auf dem Rücken und deine Augen sind geschlossen. An deinem Hals klafft eine riesige, blutige Wunde.
„Nein... bitte… bitte nicht…“, flüstere ich mit zitternder Stimme, ergreife vorsichtig deine Hand und beuge mich ganz nah über dein Gesicht.
„Bitte… Bill, bitte wach auf… du darfst jetzt nicht sterben…“, flüstere ich verzweifelt, doch von dir kommt keine Antwort.
Eine Träne verlässt meine Augen, tropft schließlich auf deine Wange… und sie bleibt nicht die einzige.
„Lass mich nicht alleine…“, flüstere ich leise, immer wieder dieselben Worte. „Bitte, BITTE halte durch… halt durch, okay? Du hasst mich jetzt wegen dem was ich eben gesagt habe… aber das ist mir im Moment egal, hörst du? Bitte… Hass mich, aber bitte bleib doch am Leben…“, höre ich mich dann schluchzen.
Plötzlich spüre ich eine ganz leichte Bewegung deiner Hand in meiner, erschrocken hebe ich meinen Kopf ein Stück und blicke in deine Augen, welche nun halb geöffnet sind und mich anblicken. Das schöne Leuchten in ihnen scheint nun fast verschwunden zu sein, leer blickst du mich an.
„Es geht nicht mehr...“, flüsterst du schwach und machst eine kleine Pause, bevor du weitersprichst. „Ich liebe dich doch auch… schon so lange…“
„Was…?“, flüstere ich ungläubig, du nickst sehr schwach. Langsam schüttel ich den Kopf und streiche dir zart über die Wange. Das kann doch nicht wahr sein…
„Warum hast du denn nichts gesagt…?“, frage ich leise, doch ich weiß, die Frage ist überflüssig… wahrscheinlich aus haargenau demselben Grund wie ich.
Doch im nächsten Moment muss ich feststellen, dass deine Atmung von Zeit zu Zeit immer flacher wird, nur mit Mühe scheinst du deine Augen noch aufhalten zu können.
„Bill… Schatz… halt durch, bitte… tus für uns, wir schaffen das…“, flehe ich dich flüsternd an, streiche dir dabei die ganze Zeit leicht über die Wange. Hilflos, verzweifelt. Doch du schüttelst nur den Kopf.
„Ich würde, wenn ich könnte…“, erwiderst du nur traurig und drückst meine Hand ganz leicht, leise muss ich aufschluchzen. „Sag so was doch nicht…“, sage ich leise, spüre, wie weitere Tränen in mir aufsteigen. Schweigend siehst du mich an, sagst jedoch nichts weiter.
„Und ich habe dir versprochen, dich zu beschützen…“, flüstere ich unendlich leise, weine weitere Tränen. Ich habe versagt…
„Du hast es versucht…“, flüsterst du schwach. „Und auch wenn du es nicht geschafft hast.. du hast es versucht… mach dir bitte keine Vorwürfe… letztendlich bin ich es doch selber Schuld…“ Stumm nicke ich… und auch wenn ich deine Worte nicht so ganz einsehe… ich weiß, dass es jetzt nichts bringt, zu diskutieren.
Plötzlich musst du kurz husten, Blut tritt aus einem deiner Mundwinkel… dein Körper wird immer kälter.
Zart drücke ich dich an mich, mit der Gewissheit, dass es die letzten Sekunden sind, die ich mit dir haben darf… und auch wenn ich das nicht einsehen will…ich werde dich nach diesem Tag nie mehr so berühren können wie jetzt… und das tut weh.
„Ich liebe dich doch… vergiss das nicht…“, hauche ich leise in dein Ohr, schwach erhalte ich noch eine letzte Antwort.
„Mach weiter, solange du kannst… ich werde auf dich warten…“, flüsterst du gebrochen. Dann wirst du von einem weiteren Husten unterbrochen, bevor du ein letztes Mal deine Stimme erhebst, kaum hörbar und doch ist sie da.
„Ich liebe dich … vergiss mich nicht…“
Dann schließt du deine Augen, ein letztes Mal… und die Hand, die ich die ganze Zeit gehalten habe, erschlafft, liegt nun leblos in meiner.
„Nein…“, flüstere ich leise und blicke in dein blasses Gesicht, streiche über deine kalte Wange.
Nähere mich mit Tränen in den Augen deinen Lippen, küsse dich ganz sanft auf den Mund… will deiner Seele noch diesen Kuss mitgeben. Der Rest deines Körpers ist voller Kälte, doch deine Lippen sind noch so warm.
„Warte auf mich… ich werde bald bei dir sein…“, flüstere ich dir ins Ohr, bevor ich mich neben dich lege, deine Hand noch immer verzweifelt in meiner haltend.
Ich spüre so eine schreckliche Leere in mir… das Letzte, was ich hatte ist mir genommen wurden, und gleichzeitig auch das Schönste.
Meine zweite Hälfte scheint mir einfach entrissen worden zu sein, ohne jegliche Vorwarnung… warum lässt Gott so was zu?? Mein Engel, mein Seelenpartner… es ist, als wenn mein Herz in tausende von Stücken zersprungen ist in dem Moment, als du aufgehört hast zu atmen… tausend kleine Stücke, unauffindbar… denn nie werde ich dich wieder sehen, nie wieder berühren können, werde nie wieder mit dir reden können oder einfach nur neben dir liegen, so wie jetzt. Ich kann nicht mehr… es zerstört mich.

„Kaulitz… komm!“, ruft Marco vom Hügel herab, doch ich bewege mich nicht. Bin wie erstarrt, kann nicht von dir weg.
Ich weiß, dass ich jetzt aufstehen sollte, doch liegen lassen kann ich dich hier auch nicht… ich will sicher sein, dass du nach Hause kommst, will sicher sein, dass du eine anständige Beerdigung bekommst… will wissen, wo du bist, damit ich dich besuchen kann… damit ich das Gefühl habe, dass du bei mir bist… wenn nicht als Mensch, dann vielleicht als Engel.
Und bald werde auch ich ein Engel sein... wenn es für mich an der Zeit ist, werde ich zu dir kommen.

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Butterfly )(***



Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 1496

BeitragVerfasst am: 08.04.2007 10:32    Titel:


Guten Morgen und ein frohes Osterfest allerseits! *verneig* *Ostereier verteil*
*eins zurückbehalt*
Ja, also herzlich willkommen zur zweiten Verleihung der goldenen Schreibfeder! Ich mach es kurz...*Träne wegwisch*
Der Gewinner...des zweiten Fanfictioncontests...ist:
cook!e!!!
Herzlichen Glückwunsch! *flausch* *größtes Ei überreich*
Alles Gute und dir ein besonders schönes Osterfest! Smile

*Trompeten erklingen* ...Upps, was vergessen! Deine goldene Schreibfeder! ö.Ö

& Die Bestätigung:

So, das war's! Hier noch die bravouröse Fanfiction mit welcher cook!e Oster-Fanfictionkönigin wurde:


Do you see any difference?


„Wenn du jetzt nicht sofort still hältst, erschieß ich dich, Tom!“, schnauzte Gustav mich an und ich blieb abrupt stehen, warf einen Blick zu meinem besten Kumpel rüber. Der war doch auch schon mal nervös, oder nicht? Ich mein, ich war das erste Mal richtig verliebt. Das muss dem doch auch bei seiner Freundin so gegangen sein. Ich kaute auf meine Unterlippe herum und seufzte geknickt. „Und wenn er nicht kommt?“, fragte ich besorgt und angespannt. Gustav stöhnte und schlug sich mit der flachen Hand vor die Stirn. „Er hat doch zugesagt, jetzt komm mal runter!“, meinte er. Ich hörte schnelle Schritte und sah nach links. Georg kam auf uns zu gelaufen und winkte hektisch. Prustend kam er neben uns zum Stehen. Er schnappte nach Luft und stemmte seine Hände auf die Knie. „Er... kommt.“, keuchte er. Ich weitete entsetzt die Augen und starrte auf die Uhr. Oh Gott, jetzt schon? Er ist doch viel zu früh. Cirka... zehn Minuten! „Wir gehen dann, ne?“, meinte Gustav und zog Georg am Arm hinter sich her. Verzweifelt schlug ich mir die Hände vors Gesicht. „Wir bleiben in deiner Nähe!“, lachte Georg und schon waren sie hinter der nächsten Ecke verschwunden. Ich werde mich so blamieren. Ich... „Hi.“

Erschrocken löste ich meine Hände von meinem Gesicht und sah in die braunen Augen mir gegenüber. „H...hi...“, stotterte ich überrumpelt, „Ich hab noch gar nicht mit dir gerechnet.“ Ich versuchte zu grinsen, was mir allerdings misslang. Ich musste gucken wie ein halbleerer Eimer. „Ich konnte früher von der Probe nach Hause.“, meinte er und grinste mich an. Ich könnte schmelzen. Er war so süß und so... hach. Hilfe, ich benahm mich ja wie eines seiner Groupies, aber Bill sollte mich ernst nehmen! Ich hatte es schließlich doppelt schwer mit ihm, nicht nur das ich neu an dieser verdammten Schule war, nein, ich war auch ein Junge und, auch wenn man es Bill nicht auf anhieb ansah, er war nun mal nicht schwul – aber er würde es werden. Mutige Ansprache, Tom. Leider bist du nur zu schüchtern, sie um zu setzten und das hat die Welt noch nicht gesehen, ein schüchterner HipHopper... ich mein, wo gab’s denn so was?

„Wollen... wir anfangen?“, fragte ich Bill und versuchte, noch einmal ein Grinsen hinzubekommen, diesmal gelang es mir besser, hoffte ich zumindest. Wie lange ich gebraucht hatte, Bill zu fragen, ob wir dieses Referat zusammen machen wollen, kann man sich gar nicht vorstellen. Und da war ja nicht dabei! Trotzdem Ostern mit 17 Jahren, ein Referat darüber zu halten war mir irgendwie peinlich, aber ich war so schlecht in Englisch – ja, richtig gehört, wir mussten den ganzen Dreck auch noch in englisch vortragen – und ich wollte Bill mit seiner Note nicht runter ziehen, weil er auf einer Dauereins stand. Und dann war da halt noch dieses irre Gefühl, wenn er mit mir sprach oder einfach nur in meiner Nähe stand. Konnte man sich das denn vorstellen? Da war man noch nie verliebt und wenn man es dann mal ist, dann in einen Jungen, der eben nicht schwul war! Ich war ja so ein Pechvogel. „Ja, lass uns loslegen.“, sagte Bill und grinste wieder sein süßes Grinsen. Ich seufzte. „Alles klar?“, fragte er und dieser leichte naive Unterton schwang in seiner Stimme mit. Bill war nicht hart im Nehmen, er war beruhigend weich – doch er zeigte es nicht. Er versuchte stark gegenüber denen zu sein, die ihn wegen seinem Wesen verurteilten, deshalb hatte er so viele Freunde, war so beliebt. Er verkörperte Dinge, die nicht zusammen passten, in ihm vereint, aber perfekt waren. Für andere, die in Schwierigkeiten waren, war er der Starke, der Selbstbewusste – wenn es um ihn selber ging, steckte er so oft ein und teilte nicht aus.

„Was soll schon sein?“, fragte ich und staunte fast über mich selbst, dass ich einmal einen Satz ohne Stottern rausbekommen habe. Ich war ja so stolz auf mich... hörte man meinen Sarkasmus? „Du kommst mir so... ich weiß nicht... abwesend vor?“, fragte Bill und ich hörte einen Hauch von Sorge aus seiner Stimme. Er machte sich Sorgen um mich? Mein Herz schlug mir bis zum Hals und ich achtete nicht mehr darauf, wo ich hin ging. Ich sah mich zu ihm um und fühlte mich plötzlich so selbstsicher. „Ich war in meinen Gedanken an d...“, doch ich kam nicht weiter, da ich voll gegen etwas gegen lief. Bill schlug sich die Hände vor den Mund, als ich auf den Hintern fiel und mein Gesicht schmerzhaft verzog. Murrend blickte ich zu dem Übeltäter auf und identifizierte ihn als die Tür zur Bibliothek. Ich stand auf und rieb mir den Hintern. Meine Fresse war das peinlich. Ich hörte leises Kichern von hinter einem Busch und rollte mit den Augen. Das waren mir Freunde. Ich wandte mich zu Bill um, um die Sache mit zu kaschieren. Der allerdings hatte ganz eigene Probleme. Er kämpfte damit, nicht lachen zu müssen. Seine Hände verdeckten seinen Mund, aber man sah es ihm ganz deutlich an. Die kleinen Lachfältchen an seinen Augenwinkeln zeigten es ganz deutlich an und die Tränen, die durch das unterdrücken seines Lachens entstanden waren, waren auch ein deutliches Signal dafür. Ich zog einen Schmollmund. „Lach doch einfach.“, meinte ich griesgrämig. „Tut mir leid.“, meinte Bill und ließ sein Lachen endlich raus, „aber es sah zu komisch aus.“ Ich musste leicht lächeln. Bill lachen zu sehen, war schon Entschuldigung genug. Er war so süß.


Fünf Minuten später waren wir dann endlich in der Bibliothek und wühlten uns durch die Bücherregale, nach geeigneten Büchern für unseren Vortrag. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, worunter ich nachschauen konnte. Ich runzelte die Stirn, als mir eine Bibel in die Hand fiel. Ich sollte Bill rufen, aber... jetzt stell dich nicht so an Tom. „Bill?“, fragte ich leise. Der Schwarzhaarige kam um das Bücherregal herum und sah mich fragend an. Auf seinen Arme waren bereits vier dicke Wälzer platziert, die er aber nun auf dem Tisch ablegte. „Soll die biblische Bedeutung da auch drin vorkommen?“, fragte ich ihn und war wirklich langsam stolz auf mich, weil ich so normal mit ihm sprechen konnte. Ganz am Anfang habe ich viel gestottert und keinen einzigen Satz rausgebracht. Das ich auf Jungs stehe, war mir eigentlich schon länger klar, aber Bill war da doch der erste, in den ich mich wirklich verliebt habe. Der Schwarzhaarige kaute leicht auf seiner Unterlippe. „Äh, ich bin ja nicht so wirklich biblisch bewandert, weißt du.“, meinte er und kratzte sich an der Nasenwurzel. Mein Blick fiel auf sein T-Shirt – hätte mich schwer gewundert, wenn er sich in der Bibel auskennen würde. Ich blinzelte kurz und sah dann noch mal auf die Bibel herab. Ich war selbst auch Atheist. „Lassen wir das.“, meinte ich dann und wir mussten beide lachen. Die Bibliothekarin warf uns einen bösen Blick zu und wir verstummten schlagartig. Da waren wir wohl etwas laut. Ich warf einen Blick auf die Bücher, die Bill ausgebuddelt hatte und beschloss für mich, dass wir mit denen bestimmt einen ordentlichen Vortrag erstellen konnten und wenn nicht, wozu gab es schließlich das gute, alte World Wide Web? Ich grinste Bill an und schnappte mir die vier Bücher und wir recherchierten bis spät in den Abend. Um halb zwölf wurde es der Bibliothekarin zu bunt und sie warf uns raus. Lachend liehen wir uns die Bücher aus und verschwanden aus der Bibliothek.

„Zu dir oder zu mir?“, der Satz war schon draußen, als mir auffiel, dass er äußerst Zweideutig klang. Ich spürte deutlich, wie die Hitze meinen Körper raufkrabbelte und sich in meinen Wangen festsetzte, die so heiß wurden, als hätte man zwei Neonröhren dahinter montiert – sicherlich wurde ich auch genauso rot. Nein, wie peinlich. „Äh... ich meine...“, stotterte ich und wurde nur noch röter, als Bill lachte. „Ich weiß, was du meinst.“, sagte er lachend, „Lass uns zu mir, dass ist näher.“ Ich nickte nur und ging Bill hinterher. Jetzt würde ich sein Zimmer sehen, sein Haus, seine Familie kennen lernen. Ich war nervöser als jemals zuvor. Wir gingen zwar seit etwa vier Wochen in eine Klasse, aber so viel hatten wir nicht miteinander zutun gehabt, was ich schon ziemlich deprimierend fand. Er hatte seinen Freundeskreis und ich hatte Georg und Gustav, die nicht in meiner Klasse waren, die ich aber noch von früher kannte – das Gute war, dass die besten Freunde von Bill waren und dementsprechend viel über ihn wussten. Trotzdem hatte ich mit ihnen nie viel über den Schwarzhaarigen gesprochen, ich wollte die zwei nicht unbedingt aushorchen. „Es ist zwar nicht unbedingt die schönste Gegend, aber hier wohn ich.“, meinte Bill und ich sah das erste Mal seit der Zeit, die ich ihn kannte, etwas trauriges in seinen Augen. Ich fühlte mich plötzlich so extrem schuldig. Das kam jetzt irgendwie total ungelegen. Ich kam aus eine reichen Familie und Bill schien in solch einer Bruchbude zu wohnen – es kam mir vor, wie in einem der schlechten Kitschromane, die meine Mutter mit Faszination verschlang und von denen sie dann immer am Frühstückstisch erzählte.

Bill schloss die Haustür auf und führte mich in den dritten Stock, dort schloss er eine zweite Tür auf. „Bin wieder da.“, rief Bill und pfefferte seinen Haustürschlüssel auf ein Ablagebrett. Als der Schwarzhaarige keine Antwort bekam, hörte ich ein leises Geräusch von ihm, dass irgendwie traurig klang. „Tja, sie scheinen wohl schon zu schlafen.“, meinte er dann und lächelte mich an, doch ich glaubte diesem Lächeln nicht, es war nicht so ernst gemeint, wie die anderen, die er mir heute schon geschenkt hatte. Bevor ich ihm antworten konnte, war Bill schon weitergegangen und ich folgte ihm mal wieder. Der Schwarzhaarige führte mich in die Küche und ich legte die Bücher auf dem Küchentisch ab. Ich wollte irgendetwas sagen, wusste aber einfach nicht was. Bill sah so unendlich traurig aus, dabei war doch morgen Ostern und es passte einfach nicht zu Bill. „Magst du etwas trinken?“, fragte er mich und wandte sich zu mir um. „Ja, Wasser, wenn’s geht.“, bat ich ihn schüchtern. Der Schwarzhaarige nickte und er kam mir von Sekunde zu Sekunde trauriger vor. Ich schluckte und ging auf ihn zu. Als er sich zu mir umdrehte, kratzte ich aus allen Ecken und Enden meinen Mut zusammen und umarmte Bill. Er war ein Stückchen kleiner als ich, nicht viel, aber ein wenig, was mir noch gar nicht richtig aufgefallen ist. Durch Bills Körper ging ein Schluchzen und er vergrub sein Gesicht in meiner Halsbeuge. Seine Finger krallten sich in mein Shirt und ich spürte die Tränen, die mein Shirt zu durchnässen begannen. Beruhigend strich ich ihm über den Rücken und sprach auf ihn ein. Nach einiger Zeit drückte er sich von mir weg und wischte sich über die geröteten Wangen und Augen. „Entschuldige.“, flüsterte er und drehte sich um, wollte sich wohl wieder um mein Getränk kümmern, doch ich zog ihn zurück, lächelte ihn sanft an und küsste ihm eine Träne von seiner Wange. Wo der Mut plötzlich wegkam, wusste ich nicht, aber ich wollte Bill einfach nur helfen.

„Was ist denn los?“, fragte ich Bill besorgt. Er schniefte und sah mich mit seinen braunen Augen so hilflos an. So kannte ich ihn nicht, aber es war mir egal – ich wollte jede Seite an ihm kennen lernen. „Ich...“, er brach ab und schluchzte noch einmal, „Du solltest etwas über mich wissen.“ Ich runzelte die Stirn und nahm Bills Hände sanft in meine, ließ mich auf einen Stuhl sinken und zog ihn auf meinen Schoß. Er sah mich vorsichtig an, so als wenn er überlegen würde, ob er es mir auch wirklich anvertrauen könnte. „Du kannst mir alles sagen.“, sagt ich lächelnd uns streichelte ihm über seine Wange. Er schmiegte sich leicht an meine Hand und sah auf die Uhr. Kurz vor zwölf. „Bevor ich es dir sage, tust du mir da noch einen Gefallen?“, bat er mich. Ich nickte und spitzte die Ohren, war nun langsam sehr interessiert daran, was Bill mir sagen wollte. Er lehnte sich nach vorne und platzierte seinen Munde neben meinem Ohr. „Küsst du mich?“, hauchte er leise und lehnte sich plötzlich so schüchtern wirkend wieder zurück. Auf seinen Wangen war ein sachter Rotschimmer und ich glaube, ich musste genauso aussehen. Sanft legte ich meine Hand unter sein Kinn und zog ihn zu mir. Nur ganz vorsichtig legte ich meine Lippen auf seine und spürte mein Herz schlagen. Es schlug mir heftig gegen den Brustkorb, währen dich die Augen langsam schloss und sachten Drucke auf die Lippen des Schwarzhaarigen ausübte. Vorsichtig schob Bill mich weg und sah mich lächelnd an. „Liebst du mich?“, fragte er leise, so leise, dass ich ihn beinahe nicht verstanden hätte. Ich spürte wieder diese Röte und hatte Angst vor einer Reaktion seinerseits, nickte trotz alledem aber. „Dann solltest du es erst Recht wissen. Tom, ich... ich bin dein Zwillingsbruder.“

Meine Augen weiteten sich erstaunt. „Zwillingsbruder?“, wiederholte ich verdattert. Das ich in Bill verliebt war, änderte diese Tatsache nicht erheblich, aber... „Zwillingsbruder?“, fragte ich ihn nochmals ungläubig. Bill sprang von meinem Schoß. „Ja doch!“, meinte er dann und verhakte seine Hände in seinem T-Shirt. Aber wir sahen uns doch so überhaupt nicht ähnlich. „Wie hast du das rausbekommen?“, fragte ich ihn ungläubig. Er sah zu Boden und lächelte dann leicht. „Weißt du, ich habe mich seitdem du hier her gezogen bist, für dich interessiert und...“, er verließ die Küche mitten in seinem Satz. Ich blickte ihm nach. Zwillinge, wir? Das war doch nur ein Witz, oder? War es denn wirklich möglich das wir Zwillinge waren? Der Schwarzhaarige kam in die Küche zurück und hielt etwas in seiner Hand. Mit gesenktem Kopf reichte er mir das Bild und ich erstarrte. Bill hatte ein Bild von mir, auf dem mein Gesicht groß drauf zu sehen war, darauf hatte er ein Bild von sich geklebt, zumindest die Hälfte von seinem Gesicht. Ich erkannte, dass unsere Gesichter sich ergänzten. Wenn meine Cap und seine Schminke auf den Bildern nicht vorhanden wären, könnte diese Photomontage eine einzige Person darstellen. Ich sah hoch zu ihm und legte das Bild an die Seite. „Ich glaube nicht an Zufälle, musst du wissen.“, ich nickte und stand auf. Ich schlang meine Arme um seine Körper und zog ihn wieder an mich, küsste ihn. Bedenkenlos erwiderte Bill den Kuss. Nur von weiten hörte ich die Uhr schlagen. Es war Ostern und das schönste Geschenk aller Zeiten stand hier mit mir.

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Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 1496

BeitragVerfasst am: 15.04.2007 09:43    Titel:


Guuuuut, da das Ergebnis mal wieder schnell feststeht, findet der dritte Contest jetzt sein Ende!
*ooooh*
Nicht weinen! Der nächste kommt sicher. Wink
Der Gewinner...in der Kategorie 'Kurz-Fanfiction - Großstadtnächte' ist...
*Pause mach* *an goldenem Laudator-Kleid fummel*
*Umschlag öffne*

Shocked .......... Smile zum zweiten Mal: Moonshine!!! Applaus für sie & ihre Sieger-FF 'My bleeding heart' !!!

Moonshine hat nun schon 2 Federn und liegt so mit in Führung! Ein traumhafter Karrierestart!
Aber gut, lasst euch nicht entmutigen, wir stehen noch ganz am Anfang dieses Weges.

*kleines Mädchen mit roten Samtkissen kommt angelaufen* Hier!!!

Die zweite goldene Schreibfeder für Moony! [ Noch mehr zum rumpressen Wink .]


No.1
No.2

Fein, und hier ist die FF noch einmal für alle!


~~*... My bleeding heart ...*~~


-Bill-

„Uuuh, guck mal Bill… Sterne…“, lallst du vor dich hin, ich nicke nur und lächel müde, während ich alle Mühe damit hab, dich beim Gehen mit meinem Körper abzustützen und irgendwie nach Hause zu bringen. Wieder hast du viel zu viel getrunken, und wie so oft muss ich gucken, dass du heil nach Hause kommst.
Fast sind wir da, als du plötzlich beim Gehen stolperst und dich an meinem Arm festhälst, um nicht hinzufallen, schmerzhaft schreie ich kurz auf. „Oh… schulligung…“, lallst du mir entgegen. „Schon gut…“, antworte ich dir kurz und muss mir auf die Lippen beißen, um einen weiteren Schmerzenslaut zu unterdrücken. Du hast dich genau an meinen Narben festgekrallt… an den unzähligen Narben an meinem Arm, von denen du nichts weißt… von denen du auch nie etwas wissen wirst, von deren Gründen du nie erfahren wirst… Denn bevor du mich auch nur danach fragen kannst, wird es schon zu spät sein… ich werde dir keine Antwort mehr geben können, quäle mich nun schon zu lange mit diesen Gefühlen. Nach dieser Nacht werde ich endlich wieder frei sein, nach all diesen Monaten, die ich wegen dir wie eingesperrt verbracht habe… eingesperrt mit nichts als meiner Liebe zu dir, die Tag für Tag gewachsen ist, die mehr und mehr über mich hinausgewachsen ist… der ich schon seit Längerem nicht mehr standhalten kann.
Und heute werde ich alledem endlich ein Ende bereiten… dies wird das letzte Mal sein, dass ich dich nach Hause bringe, das letzte Mal in meinem Leben, wo du deinen Arm um mich legst, wenn auch nur als Stütze, und ich allein unter dieser harmlosen Berührung schon zu verbrennen scheine.

Zu Hause angekommen bringe ich dich hoch in dein Zimmer und schaffe es irgendwie, dich dort in dein Bett zu verfrachten. Still liegst du nun dort und atmest regelmäßig, hast deine Augen jedoch noch geöffnet und blickst mich verschleiert an. Und ich kann nicht anders, als deinen Blick verträumt zu erwidern… soll das hier wirklich das Letzte Mal sein, dass ich dir in die Augen blicke? Jetzt wo ich dich so sehe, weiß ich nicht, ob ich mein Vorhaben wirklich in die Tat umsetzen soll… kann ich dir das wirklich antun? Würdest du mich nicht vermissen…?
Darüber habe ich noch nie nachgedacht… würde es dir wehtun, wenn ich nicht mehr da sein werde? Nachdenklich blicke ich dir noch immer in die Augen… warum kannst du nicht einfach wie so oft dasselbe fühlen wie ich…? Warum nicht?? Sonst macht es mir nicht viel aus… aber in diesem Fall zerstört es mich, es scheint mich von innen heraus aufzufressen… es macht mich kaputt.
Verletzlich und gleichzeitig noch immer unendlich nachdenklich blicke ich in deine schönen, braunen Augen... die Zeit scheint wie Still zu stehen, langsam wandert mein Blick ein Stück weiter hinab, bis er schließlich auf deinen Lippen endet. Gerne würde ich dir jetzt sagen, was ich für dich fühle, doch ich kann nicht. Würde dich gerne nur ein einziges Mal küssen, bevor ich endgültig gehe… doch ich habe zuviel Angst. Angst vor dem, was du dann tun würdest… Angst, dass du mich dann hassen würdest.
Aber vielleicht wäre es sogar das Beste, wenn du mich hasst, denn wenigstens würdest du mich dann nicht vermissen… wärst vielleicht sogar froh, mich los zu sein, deinen abartigen Zwilling.
„Küsst du mich jetzt…?“, fragst du mich urplötzlich leise, erschrocken sehe ich wieder in deine Augen. Ich hab mich doch wohl grad verhört… „Was?“, frage ich dich ungläubig und nur sehr leise, doch du verstärkst dein Angebot nur noch. „Küss mich…“, nuschelst du leise und blickst mich verschleiert an, setzt dich nun unter einigem Wanken auf, sodass du nur noch wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt bist. Ich rieche deine Alkoholfahne, doch das ist mir egal… denn ich weiß, das hier ist die Gelegenheit… und der Gedanke, dass du meinen Kuss sogar erwidern würdest, scheint meinen Verstand komplett auszulöschen. Langsam nähere ich mich deinem Gesicht, lege meine Lippen ganz leicht auf deine… gebe dir einen hauchzarten Kuss und lasse dann von dir ab, streiche einmal über deine Wange und will mich gerade umdrehen und gehen, als du mich am Arm zurückhältst. Verwirrt blicke ich in deine Augen, als Antwort gibst du mir einen unendlich zärtlichen und zugleich so leidenschaftlichen Kuss… im ersten Moment bin ich überrascht, doch ich kann nicht anders, als ihn zu erwidern. Zitternd reibe ich meine Lippen auf deinen, genieße diesen süßen Geschmack... ich weiß, dass ich eigentlich aufhören sollte, doch ich kann nicht anders… streiche ganz zaghaft mit meiner Zunge über deine Lippen, woraufhin du mich ohne zu zögern einlässt.
Wild und doch zärtlich berühren sich unsere Zungenspitzen, immer wieder stubst du mein Piercing an, nach einiger Zeit werde auch ich mutiger und knabbere dir zärtlich wieder und wieder an der Unterlippe. Leise stöhnst du kurz auf und ich muss leicht grinsen, höre jedoch nicht auf… ganz im Gegenteil. Mein Verstand scheint nun völlig mit mir durchzugehen und im Moment ist es mir egal, dass du nie dasselbe für mich empfinden wirst… egal, dass du dich wahrscheinlich nie daran erinnern wirst, und wenn du es doch tust… dann ist es mir im Moment egal, dass du mich ignorieren würdest. Im Moment gibt es nur noch uns Beide… und die brennende Leidenschaft, die im Moment von dir auszugehen scheint und der ich beim besten Willen nicht widerstehen kann. Vorsichtig fahre ich dir mit einer Hand unter dein Oberteil und streiche dir nun mit beiden Händen leicht den Rücken auf und ab, höre dann auf. Aber nur, um uns Beide mit einer Bewegung zu drehen, sodass ich nun auf dir liege. Lege mich zwischen deine Beine und wandere mit meinen Lippen deinen Hals entlang, erkunde ihn Millimeter für Millimeter, beiße an einigen Stellen leicht hinein. Kehre dann wieder zurück zu deinem Mund, um dir einen leidenschaftlichen Kuss zu rauben, den du mindestens genauso gefühlvoll erwiderst.
Sanft fährst du mit deinen Händen unter mein Shirt und streichst mir kurz über den Rücken, bevor du unseren Kuss unterbrichst und es mir ganz ausziehst. Etwas überrascht blicke ich dich an, doch du siehst mich nur lieb mit noch immer verschleiertem Blick an. Daraufhin muss ich lächeln, eine Seltenheit in den letzten Tagen, und verschließe deine Lippen wieder mit meinen. Fahre mit meinen Händen unter dein weites Shirt und streichle mit sanftem Druck über deinen Oberkörper, was dir zu gefallen scheint, ein kaum hörbares Keuchen entweicht deiner Kehle. Ich drücke mein Becken ganz leicht gegen deins, um dich ein wenig zu ärgern… und dort bemerke ich auch schon die Wirkung meiner Behandlung. Daraufhin muss ich kurz in den Kuss grinsen, bevor ich mich daran mache, dein Shirt Stück für Stück weiter hochzuziehen, um jeden freigelegten Millimeter zu berühren, während wir uns weiter zärtlich küssen.
Ziehe dir dein Shirt dann ganz aus und unterbreche unseren Kuss, um mit meinen Lippen deinen Hals hinunterzufahren, an deinem Brustkorb vorbei zu deinem Bauchnabel hinunter, indem ich nur ganz leicht deine Haut berühre, zwischendurch sanft über einzelne Stellen lecke. Am Bauchnabel angekommen tauche ich einmal kurz mit meiner Zunge hinein, bevor ich mich wieder zu deinem Mund hochbewege, um dir einen leidenschaftlichen Kuss zu geben. Mit einer geschickten Bewegung drehst du uns plötzlich um, sodass ich nun wieder unter dir liege, zärtlich beginnst du nun, meinen Hals zu küssen, an einzelnen Stellen leicht hineinzubeißen. Dann leckst du einmal kurz an meinem Schlüsselbein, was mich kurz leise aufstöhnen lässt. Du fährst mit deiner Zunge weiter hinab zu einer meiner Brustwarzen und beginnst nun, sie mit deiner Zunge zu umkreisen und leicht anzuknabbern, zärtlich daran zu saugen. Wieder muss ich aufstöhnen, doch du machst weiter, hinterlässt eine brennende Spur auf meinem ganzen Oberkörper. Nach einiger Zeit ziehe ich dich zu mir hoch und suche mit geschlossenen Augen deine Lippen, um sie mit einem wilden, verlangenden Kuss zu verschließen.
Währenddessen machst du dich an meinem Gürtel zu schaffen, den du auch schon kurze Zeit später aufbekommen hast und mir nun langsam die Hose ausziehst, sie achtlos irgendwo neben dem Bett fallen lässt. Du streichst mit beiden Händen an einem Bein hoch, um oben angekommen ganz kurz meine Erregung zu berühren, ich muss leise keuchen und ziehe dich nun ganz zu mir hoch, drehe uns wieder um. Hauche dir kleine, kristallzarte Küsse auf nahezu jeden Millimeter deines Oberkörpers, ziehe dir dann auch deine Hose aus… und deine Boxershorts lässt auch nicht lange auf sich warten. Kurz streiche ich dir ganz sanft mit meinen Lippen über dein Glied, was dich leise aufstöhnen lässt. Mit meiner Zunge taste ich jeden Millimeter deines Oberkörpers ab, lecke dann leicht an deinen Lenden vorbei… immer darauf bedacht, ja nicht dein Glied zu berühren, was dich ziemlich verrückt zu machen scheint.
„B-Bill…“, bringst du leise heraus und blickst mich von oben herab an… ich weiß genau was du willst und zögere auch nicht lange, deiner Bitte nachzukommen. Vorsichtig nehme ich dein Glied in den Mund und lecke sanft daran, sauge dann leicht an seiner Spitze, was dich laut aufstöhnen lässt. Leicht grinsend mache ich weiter, lecke sanft dein Glied auf und ab, dein Atem beschleunigt sich.
Auf einmal ziehst du mich wieder an meinen Armen hoch und drehst uns um, ich liege nun wieder unter dir. Mit deinen Lippen ziehst du eine brennende, heiße Spur über meinen Oberkörper und ziehst mir dann die Boxershorts aus, bevor du mit einer Hand mein Glied umfasst und daran zärtlich auf und ab streichst. Eine Gänsehaut überzieht meinen ganzen Körper, ich muss laut aufstöhnen… kurz darauf nimmst du mein Glied in deinen Mund und spielst mit deiner Zunge an seiner Spitze herum, saugst ebenfalls sanft daran… boah Tom verdammt, du machst mich so verrückt…! immer wieder muss ich leise aufstöhnen, ziehe dich dann mit letzter Kraft ein Stück zu mir hoch und gebe dir einen fordernden Kuss auf den Mund, er wird immer verlangender, feurig spielen unsere Zungen miteinander.
Sanft drückst du dein Becken gegen meines und wir müssen beide in den Kuss stöhnen, als sich unsere Erregungen berühren. „Tom…“, stöhne ich leise in dein Ohr und blicke dich schon fast verzweifelt an… ohne weitere Worte weißt du bescheid. Einmal will ich dich spüren, einmal nur will ich dir so nah sein, wie es bis jetzt nur deine wöchentlich wechselnden Schlampen durften… nur ein einziges Mal.
Ein letztes Mal küsst du mich unendlich zärtlich und doch so voller Leidenschaft, bevor du sanft in mich eindringst. Stück für Stück bewegst du dich tiefer in mich, am Anfang brennt es und ich beiße mir auf die Unterlippe, um mir ein leises Schreien zu verkneifen. Doch kurze Zeit später habe ich mich auch schon an das Gefühl gewöhnt und das Brennen verwandelt sich in ein wunderbares Lustgefühl. Du stützt deine Arme neben mir ab und beginnst nun vorsichtig, dich in mir zu bewegen. Mein Atem beschleunigt sich, ich dränge mich dir mit meinem Becken entgegen. Ich will dich spüren… dir so nahe wie möglich sein, es fühlt sich so unbeschreiblich gut an… dann umfasst du mein Glied mit einer Hand und massierst es mit sanftem Druck, wieder entfährt ein lautes Stöhnen meiner Kehle. Mit meinen Händen halte ich mich an deinem Rücken fest und streiche dir über den Hintern, während du dich in mir bewegst.
Auch du stöhnst immer wieder leise in mein Ohr, dein Atem wird immer schneller… deine Bewegungen immer unregelmäßiger. Die Hand, welche mein Glied umfasst, bewegt sich immer schneller und dir ist deutlich anzumerken, dass du es nicht mehr lange aushälst. Doch bei mir dauert es auch nicht mehr lange, immer schneller wird mein Atem, ich kann mich nun kaum noch zurückhalten.
Dann ist es, als würden warme und kalte Schauer wieder und wieder meinen Körper durchströmen, ich bäume mich auf und komme dann endlich… ein erlösendes Gefühl durchströmt meinen ganzen Körper.
Du stößt noch einige male sanft und gleichzeitig bestimmt und unregelmäßig in mich, hast die Augen genießerisch geschlossen. Leise stöhnst du einmal meinen Namen, als du dich in mir ergießt und dich dann ein wenig erschöpft auf mich sinken lässt.
Nach einiger Zeit ziehst du dich aus mir heraus und legst dich neben mich, machst jedoch keine Anstalten, etwas zu sagen oder sonst etwas zu tun.
Ich hingegen kann nicht anders… ziehe dich zärtlich in meine Arme und hauche dir einen Kuss in deine Dreads, streiche deinen Rücken auf und ab und höre deinen ruhig werdenden Atem. Eine Träne rinnt mir die Wange hinab, stumm und traurig… so verlassen.
Es war so schön… so unbeschreiblich, nie werde ich es vergessen können. Doch es macht mich traurig zu wissen, dass du soviel Alkohol intus hattest…wirst du dich morgen noch daran erinnern können…? Und wenn ja, was tust du dann? Was Tom, sag es mir…! Warst du so besoffen, dass du echt NICHTS mehr denken konntest und sozusagen gefickt hast was da war? Oder vielleicht erwiderst du ja meine Gefühle…? Das wäre das Beste, was mir passieren könnte und gleichzeitig das Einzige, was mich noch retten könnte.
Nachdenklich betrachte ich deinen schlafenden Körper im Mondlicht und falle nach langer Zeit auch selbst in einen unruhigen Schlaf.

Als ich am nächsten Morgen aufwache und mich umblicke, sehe ich direkt in deine braunen Augen. Du liegst neben mir, hast deinen Kopf auf einen Arm gestützt und blickst mich nachdenklich an. „Morgen…“, murmel ich leise und du lächelst kurz, doch es ist ein falsches Lächeln, das sehe ich… „Was ist los?“, frage ich überflüssiger weise… habe eine unvorstellbar große Angst vor der Antwort, die jetzt kommt. „Was um himmels Willen machen wir beide nackt in einem Bett??“, fragst du auch schon tonlos drauflos, schweigend blicke ich dich an. Wie soll ich dir das jetzt erklären…?
„Sag doch was…“, bittest du mich nach einiger Zeit, als ich dir noch immer keine Antwort gebe. Unsicher blicke ich dich an. „Naja…“, stammel ich zweifelnd, traue mich jedoch nicht, weiter zu sprechen… mein Blick fällt nun irgendwo auf die Wand hinter dir. Du kannst dich an nichts mehr erinnern… und das schlimme an der Sache ist, dass ich keine Ahnung habe, wie du reagieren wirst, wenn ich dir das jetzt erkläre.
„Bill“, beginnst du nachdrücklich, sodass ich dich einfach wieder ansehen muss. „Haben wir…?“, fragst du tonlos, ich nicke leise. „Ogott…“, sagst du erschrocken und lässt dich komplett in deine Kissen fallen, fasst dir erschrocken mit einer Hand an die Stirn.
„Tom-“, beginne ich, doch du schüttelst den Kopf, siehst mir noch einmal in die Augen… irre ich mich, oder ist in ihnen ein verdächtiges Glitzern zu sehen? „Ich glaube, es ist besser, wenn du jetzt gehst…“, sagst du tonlos und schluckst einmal schwer, stumm nicke ich… bin unfähig dazu, irgendetwas zu tun, unfähig dazu, irgendetwas zu sagen ohne dass ich noch mehr falsch mache.
Wortlos stehe ich auf, gehe abwesend zu deiner Tür… verlasse ohne dich noch einmal anzusehen dein Zimmer und gehe abwesend in meines, lasse mich dort verzweifelt auf mein Bett fallen.
Nun kann ich mich nicht mehr halten, Tränen brechen wie ein Wasserfall aus mir heraus und scheinen nicht versiegen zu wollen… was habe ich mir nur dabei gedacht? Du warst so sprachlos grade, so erschrocken…Wie konnte ich nur einen Sekunde lang denken, du würdest meine Gefühle erwidern?? Und wie konnte ich nur einen Augenblick lang denken, es wäre besser, wenn du mich hasst…?
Denn das ist es nicht… nun fühle ich mich noch schlechter als zuvor. Mein Herz, welches schon die ganze Zeit unzählige Risse hatte, ist eben mit diesen paar Worten endgültig zerbrochen… Bruchteile davon sind auf meine Seele gefallen, meine Seele, die nun ein großer, breiter Riss mittendurch zu ziehen scheint, ein Abgrund, den nur du wieder reparieren kannst… doch das wird nie geschehen, nach gestern erst Recht nicht… und diese Gewissheit scheint nun auch noch meine Seele zu zerbrechen. Ich kann nicht mehr…
Mein Herz ist in tausend Teile zersprungen, und du bist Schuld… meine Seele ist nur noch ein Wrack, und das nur wegen dir… was hast du nur aus mir gemacht?
Oder besser gesagt, was habe ich aus mir gemacht? Ich war es doch, der sich in dich verlieben musste… ich war es doch, der so dumm war… ich war es doch, der es nicht mehr mit diesen Gefühlen ausgehalten hat… ich war es doch, nicht du. Ich war es, der angefangen hat, sich zu ritzen… und aus dem einen Mal wurde eine Sucht, und aus dieser Sucht wurde ein Teufelskreis… ein Teufelskreis, aus dem es so schnell kein Entrinnen mehr gegeben hat, der Mal für Mal immer kleiner wurde… er hat mich umzingelt, und nun habe ich keinen Platz mehr… keinen Fluchtweg, bin wie eingesperrt. Eingesperrt in einem brennenden Käfig wie aus tödlichem Gift… und gegen meinen Willen hat es nun endlich sein Ziel erreicht, mich auf die Knie gezwungen und vollends zerstört. Ich kann nicht mehr…
Zitternd stehe ich wieder auf, wische mir ein paar letzte Tränen von den Wangen. Öffne dann abwesend meine Zimmertür und gehe an deiner vorbei. Gehe dann ins Badezimmer. In diesem Moment höre ich ein Geräusch hinter mir, doch ich blicke nicht zurück und schließe die Tür ab. Lege den Schlüssel achtlos irgendwo hin, ihn werde ich nicht mehr brauchen.
Zitternd stütze ich mich an dem Regal vor unserem Badezimmerspiegel ab und blicke mein Spiegelbild an, welches mir mit leeren Augen gegenübersteht. Blass, verzweifelt… so trostlos… so zerstört.
Genau so wie ich mich fühle… ich kann nicht mehr. Der Gedanke, dass du mich jetzt vollends ignorierst, macht mich völlig fertig… und nicht zuletzt meine trotz Allem immer stärker werdenden Gefühle zu dir. Ich hasse sie… hasse mich abgrundtief dafür, dass ich dich so sehr liebe.
„Bill… bist du da drin?“, höre ich dich plötzlich rufen und wie verrückt an die Tür klopfen, doch ich will es nicht hören… antworte dir nicht. Was willst du denn noch? Ein letztes Mal fällt mein Blick auf mein verhasstes ich im Spiegel… und bevor ich noch länger darüber nachdenke schlage ich mit voller Kraft hinein. Der Spiegel zerbricht. Glas klirrt und Scherben fallen zu Boden… und mit ihnen sinke auch ich hinab. Ein letztes Mal.
Wie nebenbei höre ich noch deine Stimme. „Bill… was war das? Was machst du da, verdammt?“, rufst du verzweifelt, doch noch immer denke ich nicht daran, dir eine Antwort zu geben. Es ist vorbei… was willst du denn? Mich noch mehr fertigmachen, noch auf den ohnehin schon vereinzelten Bruchteilen meines Herzens herumtrampeln? Nein… nein Tom, das kannst du vergessen… ich will nicht mehr.
Mit zitternden Händen hebe ich eine spitze Glasscherbe vom Boden auf, lehne mich mit dem Rücken gegen die Wand und betrachte die Scherbe ruhig in meiner Hand… verführerisch reflektiert sie das Tageslicht welches in den Raum strahlt… es ist soweit.
Ich werde dem allem hier ein Ende bereiten. Werde nicht zulassen, dass du mich noch mehr kaputt machst… dass ich mich noch mehr zerstöre, mich noch mehr foltere. Es ist vollbracht… der Teufelskreis hat mich nun endgültig in seinen Bann gezogen, seine Giftarme verzehren sich förmlich nach mir. Und ich lasse mich fallen… Bin zu schwach, um ihnen noch länger standhalten zu können.
Ein letztes Mal rufe ich mir noch dein Gesicht in Erinnerung, deine schönen, braunen Augen… schließe dabei meine eigenen und kneife die Lippen zusammen, als ich das erste Mal fest mit der Scherbe an meiner Linken Pulsader vorbeifahre. Kann trotzdem einen leisen Schmerzenslaut nicht unterdrücken, reiße erschrocken die Augen auf. Doch ich darf jetzt nicht aufhören… höre nur noch ganz leise das immer heftiger werdende Klopfen an der Tür, während ich die Scherbe langsam zu meinem anderen Handgelenk führe, auch dieses mit einem tiefen Schnitt ziere. Blut strömt in Massen aus den Wunden, geschwächt lasse ich die Glasscherbe fallen… merke, wie mir alles Schwarz vor Augen wird.
Plötzlich sehe ich noch sehr schwach, wie du die Tür aufbrichst und zu mir gestürmt kommst… sehe entgegen aller Erwartungen die Tränen in deinem Gesicht. „Bill… was machst du denn?“, höre ich dich leise flüstern, spüre noch gerade so, wie du mich leicht in deinen Armen wiegst. Tränen fallen auf mein Gesicht… und nur deshalb zwinge ich mich dazu, dir mit aller Kraft ein letztes Mal in die Augen zu sehen.
„Warum…?“, flüsterst du mit tränenerstickter Stimme, zitternd hole ich ein letztes Mal Luft. „Ich habe es nicht mehr ausgehalten… ich… ich liebe dich doch…“, antworte ich dir mit immer leiser werdender Stimme, erschrocken blickst du mich an.
Das letzte, was ich sehe ist dein verzweifelter Blick, dein trauriges Kopfschütteln… das letzte, was ich spüre sind deine Lippen, die sich ganz zart auf meine legen… und das letzte, was ich höre sind deine Worte, ganz nah geflüstert an meinem Ohr. „Ich liebe dich doch auch… so sehr… du darfst jetzt nicht aufgeben, bitte…“
Doch es ist zu spät… aufgegeben habe ich schon lange. Und so sehr ich es jetzt auch will, so sehr ich mich jetzt dagegen wehre… bleiben kann ich nun nicht mehr. So sehr ich eben sterben wollte, so sehr will ich nun auch leben… aber es ist zu spät.
Mit aller Kraft versuche ich, weiterzuatmen, versuche mit all dem Willen, den ich noch aufbringen kann, meine Augen offen zu halten… doch ich kann nicht mehr.
Blicke noch ein letztes Mal in deine leeren, mit Tränen gefüllten Augen, bevor ich meine eigenen schließe… für immer.

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Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 1496

BeitragVerfasst am: 22.04.2007 19:10    Titel:


Tadaaaaa!!! Smile Stolz und ehrfürchtig präsentiere ich euch heute den Gewinner, des vierten Fanfictioncontest's. Leider fällt meine Laudatio heute etwas kürzer aus, weil neben mir ein Dreijähriger nach 'Hänsel & Gretel' verlangt, eine Geschichte, die leider so gar nicht mit dem Gewinner hier aufnehmen kann. Der Gewinner ist näääämlich: 'Vergiss unsere Liebe' von Andrea ('tschuldige, deinen Nick hast du nicht genannt Wink )
Jedenfalls herzlichen Glückwunsch!!! Smile Tolle Leistung deine FF!

Deine Feder:


Und für alle anderen, noch einmal die FF!



Vergiss unsere Liebe




Ich laufe immer hin und her.
Auch in dieser enge Zelle verschwende im meine Gedanken nur an dich.
3 Jahre Gefängnis wegen Amoklauf, ich tu dir nicht gut.
Vergiss mich, vergiss mein Gesicht, mein Atem, mein Leben.
Vergiss das ich dein Zwillingsbruder bin.
Vergiss das ich dich liebe.
Aber ich werde nichts von dir vergessen, nicht dein Geruch,
dein Leben, deine Augen, dein Gesicht nichts werde ich von dir vergessen!
Ich ruiniere so oder so dein Leben bin nicht gut für dich, bringe
dich doch nur in Schwierigkeiten. Meine große Liebe, mein wunderschöner
Bruder der jetzt zu Hause hockt und seine wertvollen Gedanken,
an MICH dem schlimmen Bruder, der jetzt in jeder Zeitung erscheint, verschwendet!

Ich trat ans Gitter klammere mit meinen Händen an den Stäben.
Was denkst du von mir? Du wirst mir das nie verzeihen auch
wenn unsere gefährliche Liebe stark ist, sie ist nur nicht so stark.
Du musst mich vergessen es ist besser, vergiss das ich sagte ich liebe
dich für immer! Aber ich musste diesen Amok laufen, diese Schule
hat mein Leben zerstört. Doch ich denke jetzt lieber an dich mein Engel!
„Niemand wird uns trennen“ ,schworen wir uns damals als wir das
erste mal zusammen geschlafen hatten. Mein Bauch knurrte aufmüpfig,
ich hatte jetzt 2 Tage nichts gegessen. Ich hatte keine Angst davor, die
Todesstrafe zu bezwingen! Es geschieht mir recht, ich hatte vielen Menschen
das {für sie} wertvolle Leben genommen. 30 Menschen erschossen
darunter auch Lehrer. Ja vielleicht spinne ich aber ich hoffe du wirst nie
Angst haben vor mir, nicht vor meiner Seele ,vor meinem Atem und Gesicht.
„Herr Tom Kaulitz sie haben Besuch“ ,brummte ein Wärter „Ja wer den?“ ,flüsterte
ich fragend und meine Stimme klang leicht kratzig. „Bill Kauwitz oder so..“ ,
knurrte er als Information. Meine Laune erhob sich bei deinem Namen, der sich
immer wieder wiederholt: Bill, Biiilll, mein Engel Bill er ist da, Bill..!
Ich trete aus der kahlen Zelle, freute mich deine glänzenden Augen wieder zu sehen
Und ein strahlendes Lächeln.

Ich trat in den großen Raum ein sah viele Männer die mit ihren Anwalt oder
mit seiner Frau redete. Mein Blick wandert unruhig umher, wo bist du?
Das sah ich deine Hände, ich wurde zu dir geführt uns trennte eine Glasscheibe.
Der Mann stellte sich neben mich und ich sah dich an, wie immer wunderte
Ich mich das ich keine Flügel an die heften sah. Ich begegnete deinem Blick.
Doch er war anderst als ich geträumt hatte, er war matt und leer nicht mehr
so glänzend wie früher als wir uns geküsst hatten. Auch dein Lächeln das du
mir schenkst ist aufgezwungen und sieht grässlich aus. „Hey Bill“ ,flüsterte ich
ihm zu und lächelte „Hey Tom ist es schlimm darin?“ ,er sah mir in die Augen
„Ach ich muss so oder so nicht mehr lang leiden“ ,sagte ich, aber könnte mich
in diesem Moment selber ohrfeigen, denn Tränen sammelten sich in seine
ausdruckslosen Augen „Du darfst nicht von mir gehen“ ,drückte er wispernd hervor
„Bill ich werde immer bei dir sein du siehst mich einfach nicht!“ ,murmelte ich zart.
Eine einzelne Träne rollte über seine Wangen. „Bill du musst mich vergessen!“ ,nuschelte ich
„Was? Ich kann dich nicht vergessen!“ ,er sah mich hilfesuchend an „Du musst ich will
nicht das du an mich denkst!“ ,knurrte ich „Aber..“ „Nein Bill vergiss mich, unsere
Liebe unser Glück unser erster Kuss, ich will das DU mich vergisst“ ,schrie ich schon
fast „Aber wa sist damit als du mir geschworen has..“ „Nichts es ist nichts vergiss
mich verdammt noch mal, wir gehören nicht zusammen ich werde nur deine heile
Welt zerstören!“ ,ich sprang vor Wut auf das der Stuhl klappernd um fiel. Der Mann der
Die ganze Zeit neben mir stand packte mich grob und führte mich zurück. Ich warf
noch traurig ein Blick auf dein Engelgesicht du stehst dort und drückst dein Hand gegen
die Scheibe die uns getrennt hat. >My Darling< sagte ich lautlos und werde dann ausser
Sichtweite von dir geschleppt in meine gewohnte kahle Zelle.

Jetzt wurde ich langsam sehnsüchtig nach dir, bald werde ich endgültig von dir getrennt.
Mein leben wird enden aber leider ohne dich mein Engel. Mein Blutsverwandter, ich schreibe
dir extra noch sorgfältig ein Brief, ich verschloss ihn und sagte dem Wächter er soll ihn
dir geben wenn ich im Himmel bin. Er hat nur genickt und den Brief eingesteckt.

Jetzt holen sie mich, ich schaue traurig auf den Boden. Sie öffnen knirschend das Tor
Und holen mich raus. Ich schlurfe vor ihnen her, und denke immer nur an dich. An
mein Engel, mein Glückstern, meine Sternschnuppe, mein ein und alles. Sie führen mich
auf ein Podest, das in einem dunklen Raum liegt. Ich denke nicht an meinen Tod
sondern nur an dich mein Mäuschen. Ich steige auf ein Kanister und schlof in eine Schlinge
die sich gefährlich um meinen Hals windet. Jetzt kamen mir Tränen hatte solche Angst
dich zu verlieren und dich zu sehr zu vermissen. Diese Tränen rollten meine Wangen
hinunter und tropften lautlos auf den staubigen Teerboden. Jede Träne die ich vergisse
soll dir Glück und Liebe geben. Ich sah auf, ein Mann trat zu mir kickte in den Eimer der sich
unter meinen Füssen verlor und mich im Stich lies. Die Schlinge zieht sich um meinen Hals,
ich keuche nicht nach Luft sondern dachte an unseren ersten Kuss. Ich sah wie sich dein Lippen näherten, wie sie meine berührten und sich versiegelten mit meinen. Ich versuche nach
Luft zu greifen. Doch ich bekam keine Luft mehr, ich wurde panisch und keuchte auf ich baumelte wild mit den Beinen. „Biill ihh liböö diis“ ,sagte ich mit letzter Luft und alles wurde
um mich schwarz... Ich spürte kein Leiden mehr und kein Schmerz nur die Sehnsucht
nach dir begleitete mich weiter bis in den Himmel...




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Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 1496

BeitragVerfasst am: 30.04.2007 14:48    Titel:


Soderle...Hier der Gewinner des fünften Contest's!!!
Ich gratuliere herzlichst und wünsche einen schönen Tanz in den Mai!!!

Ooops, Gewinner vergessen...Also das war...das ist... alex_tggb!!! Suuuper gemacht!!! Eine fantastische Leistung, davon wollen wir mehr, stimmt's?!

Hier deine goldene Feder:

Und die FF noch einmal für alle!


„You said that you love me!“


(erzählt aus der Sicht des Mädels)

Ich hatte es so satt! Wieder ein Auftritt vor fünf Leuten, die auf den Bänken saßen und ihr Bier tranken. Kein Schwein interessierte wirklich für unsere Musik. Dabei waren wir echt gut. Wir waren vier Mädels und spielten seit sechs Jahren zusammen. Mein größter Traum war es, einmal vor einem Publikum zu spielen, welches nur für uns da war. Na ja man wird ja wohl noch träumen dürfen. „Das war ja echt mal wieder Scheiße!“, sagte Tessin, unsere Drummerin. „Was wir brauchen, ist ein Sprungbrett“, meinte ich. „Du bist aber schlau. Und wo willst du da hernehmen?“, da hatte unsere Bassistin ja mal Recht. Mir kam da aber plötzlich eine Idee, die ich den anderen natürlich sofort mitteilen musste…
Wie der Zufall es so wollte, sollte unser Plan auch bald in die Tat umgesetzt werden können. Das Glück war eindeutig auf unserer Seite und so konnten wir auf das Konzert von der Band gehen, auf dem unser Plan beginnen sollte: Tokio Hotel. Wir wollten auf jeden Fall ganz vor, wir wollten ihnen ja auffallen. Gott sei Dank reichte es, dass wir uns früh hingestellt hatten. Wir standen in der ersten Reihe, genau am Steg. Also nicht, dass ihr denkt, wir mögen die Musik, sondern es war halt nur Teil unseres Planes. Die Vorband kam. Jedoch war sie weder gut noch hatte sie hübsche Kerle, die man hätte beobachten können.^^ Endlich nach ungefähr ner Stunde kamen dann Tokio Hotel auf die Bühne. Das Konzert verlief total normal, keine besonderen Aktionen oder so. Wir vier gingen übelst ab, wohl um zu zeigen, wie toll wir sie doch fanden. Und Gott sei Dank klappte auch der zweite teil unseres Planes. Bill hatte wohl gerade mal Lust, ein Mädel bei sich auf der Bühne zu haben. Er ging auf den Steg bis ganz nach vorne, wir schrieen so laut wir konnten und dann hörte ich ihn nur noch sagen: „Das Mädchen mit dem schwarz- weißen Shirt.“ Das war ich und ehe ich irgendwas machen konnte, wurde ich auch schon aus der Menge gezogen. Ich zwinkerte meinen Mädels zu und ging dann lächeln auf Bill zu. Er fragte mich nach meinen Namen und ich antwortete ihm „Kess“. Mehr kam einfach nicht raus. Ich sollte mit ihm „Schrei“ zu Ende singen. Na prima. Ich hab das Lied vielleicht zweimal gehört und konnte weder text noch Melodie komplett. Hoffentlich merkt das keiner.^^ Es klappte und ich war kurz davor ihm das Mikro weg zu nehmen und den Leuten zu sagen, was es für ein geiles Gefühl war, hier oben zu stehen. Zum Schluss umarmte er mich noch mal. Ich wurde zu so nem Typ geschickt. Ich ging aber extra einen kleinen Bogen, schaute Tom in die Augen und zwinkerte ihm zu. Er grinste und zwinkerte zurück. Mensch, Kerle sind alle gleich. Kennste einen, kennste alle.^^ Ich dachte, ich muss wieder zurück zu den Fans, doch ich durfte mir das restliche Konzert von der Seite der Bühne aus angucken. Also mussten wir nicht mal dafür sorgen, dass wir backstage kommen können. Das Konzert war fast zu Ende. Tom stand gerade fast neben mir, um den Fans zu lauschen, die wie verrückt „Zugabe“ riefen. „Bis nachher“, sagte er noch im Vorbeigehen, bevor er wieder auf der Bühne stand. Sie rockten ein letztes Mal mit den Fans zusammen und kamen dann endgültig von der Bühne. Tom stand schon wieder vor mir. „Und wie war´s?“, fragte ich ihn. „Wahnsinn. Komm mal mit, die andern wollen dich bestimmt auch noch kennen lernen.“ Wie leicht war das denn bitte? Jetzt musste ich ihm nur noch schöne Augen machen und schon war alles geritzt. Ich ging mit ihm zu den anderen und musste feststellen, dass sie echt cool drauf waren. Wir konnten uns aber leider nicht lange unterhalten. Beim verabschieden flüsterte Tom mir noch Hotelname und Zimmernummer ins Ohr. Okay, na dann mal los.
Vor der halle warteten meine Bandkolleginnen. „Ich hab den Namen des Hotels und die Nummer von Toms Zimmer!“, erzählte ich ihnen grinsend. Sie freuten sich voll und schon waren wir auf dem Weg zu ihrer Unterbringung.
Ich verabschiedete mich von meinen Mädels, ging rein und fuhr mit dem Fahrstuhl nach oben. Ich stand jetzt vor seiner Zimmertür. Ich musste ja nur noch anklopfen. Ich atmete noch mal tief durch, hob meine Hand und klopfte. Sie ging auf und Tom stand mir grinsend gegenüber. „Hätte nicht gedacht, dass du wirklich kommst.“, war seine äußerst nette Begrüßung.^^ Er ließ mich rein. Sein Zimmer war nicht wirklich groß, dafür aber das Bett, was er hatte. Wir alberten ein bisschen rum. Solange bis wir ganz „zufällig“ aufs Bett fielen. Er stütze so halb über mir, schaute mir in die Augen, strich mir die Haare aus dem Gesicht und kam immer näher. Ne Sekunde später hatte ich schon meine Augen geschlossen und wir küssten uns. Es war ein schöner Kuss. Wäre da nicht dieser Plan im Kopf gewesen, weswegen ich eigentlich nur hier bin, hätte ich mich jetzt verknallt. Ich brauchte auch nicht lange warten, dann wusste ich schon, wie weit er denn gerne gehen wollte…
Am nächsten Morgen musste ich mich von ihm verabschieden. Er hatte meine Nummer bekommen, obwohl ich bezweifelte, dass er sich melden würde. Es war echt schön gewesen gestern mit ihm. Ich wollte mich mit meinen Leuten im Proberaum treffen. Auf den ganzen Weg dorthin bekam ich diese blöde Grinsen nicht aus dem Gesicht.^^
Die Mädels waren schon da und warteten darauf, was ich ihnen zu erzählen hatte. Also sagte ich ihnen, dass ich auf seinem Zimmer war, viel mit ihm gelacht habe und letztendlich auch mit ihm geschlafen. Mein letzter Satz war aber leider nicht so gut: „Er ist echt süß. Ein Kerl zum Verlieben.“ Dabei musste ich mal wieder grinsen. Hätte ich keine Ohren gehabt, wäre es über den ganzen Kopf gegangen. Meine Bandkolleginnen hörten es nicht gerne und ich musste ihnen versprechen, dass ich mir das gleich aus dem Kopf schlagen werde, weil das unseren Plan ruinieren könnte…
Zwei Wochen später bekam ich eine SMS von einer unbekannten Nummer: „Hey Süße. Bin in zwei Wochen wieder in der Stadt und würde mich über Gesellschaft von dir freuen. Lg Tom.“ Ich erzählte es gleich Tessy , die sofort eine Idee hatte. „Du gehst hin, musst aber versuchen, ihn aus dem Zimmer zu locken. Wir andern verständigen die Presse. Die haben ihre Schlagzeile und du bist schon mal im Gespräch.“ Ich nickte, aber ich bekam langsam ein schlechtes Gewissen…
Es war so weit. Heute früh hatte ich noch eine SMS bekommen: „Hey, freu mich auf heute, sag die Hotel später und warte unten auf dich. Ich muss dir was erzählen.^^ Bis später.“ Heute würde ich ihn also wieder sehen. Aber nur, um unseren Plan durch zu ziehen. Oder war da vielleicht doch mehr?
Halb sieben hatte er mir geschrieben, ich machte mich fertig und zog los. Am Hotel angekommen, schaute ich mich um, doch ich sah niemanden von der Presse. Ich ging rein und fand ihn auch gleich.^^ Ich habe mich so gefreut, ihn zu sehen. Scheiße, keine Gefühle bitte. Er gab mir einen Kuss zur Begrüßung. Nachdem wir uns gelöst hatten konnte ich seine braunen Augen schauen, die so wundervoll waren. „Was wolltest du mir erzählen?“, fragte ich ihn. „Ich weiß nicht wo ich anfangen soll… Ich musste halt dauernd an dich denken und würde mich freuen, wenn wir uns öfter treffen könnten.“ Mein Herz machte einen Hüpfer und ich war so glücklich, dass mir sogar unser Plan völlig egal war. Ich umarmte ihn und flüsterte ihm „Gerne!“ ins Ohr. Leider bekam ich nicht mit, dass meine Mädels da waren und Bilder von uns machten…
Am nächsten Tag kam ich total grinsend (mal wieder, aber diesmal vor Glück^^) beim Proberaum an. Auf dem Tisch lag ne Zeitung und die vier waren extrem gut gelaunt. Kaum hatte ich ihnen „Hallo“ gesagt, kamen sie schon auf mich zu und klopften mir auf die Schulter. Ich konnte gar nicht richtig zuhören. Sie sagten aber so was wie „geniale schauspielerische Leistung!“. Ich wusste nicht mehr weiter, denn ich hatte die Schlagzeile gelesen: „Tom von Tokio Hotel vergeben!“. Das war ja noch nicht mal alles. Darunter waren knapp fünf Bilder von mir und Tom. Und wie wir es eigentlich geplant hatten, haben sie auch dafür gesorgt, dass unsere Band erwähnt wurde. Mir liefen die Tränen, denn mir wurde klar, dass das das Aus für mich und Tom bedeutet. Meine Mädels wussten gar nicht Recht, was sie davon halten sollten bis ich es ihnen erklärt hatte. „Geh zu ihm. Erklär es ihm. Wir haben immer gesagt, Liebe steht über dem Erfolg.“ Sie hatten Recht. Also machte ich mich wieder auf den Weg, denn ich wusste ja, dass er noch bis zum Abend da sein würde. Vor dem Hotel war die Hölle los. Ich rannte durch die Massen und ging zu seinem Zimmer hoch. Ich brauchte nicht klopfen, denn er wollte gerade raus. „Wie praktisch, zu dir wollte ich gerade.“ Es klang kalt, wie er es sagte. Kalt und sauer. Bill stand hinter ihm. Mit dieser verdammten Zeitung in der Hand. „Du musst es mich erklären lassen.“ „Was denn? Dass du deine band groß machen wolltest?“ „Jetzt hör mir doch mal zu. Am Anfang, also vor dem Konzert was das auch noch so, aber dann ham sich bei mir Gefühle entwickelt und ich war gestern so glücklich. Bitte gib mir noch ne Chance!“ Seine Augen hatten den kältesten Ausdruck, den ich je von jemanden gesehen habe. Er war extrem sauer und schrie mir entgegen: „Fuck you- I AM famous, aber ich hab keinen Bock drauf, mich dauernd fragen zu müssen, ob du jetzt wirklich mich liebst oder nur meinen Erfolg. Auf Nimmerwiedersehen. Mit dir bin ich durch!“ Mit den Worten ging er wieder ins ein Zimmer und schmiss die Tür zu. Ich sackte auf die Knie und fing an zu heulen. Ich hatte alles kaputt gemacht. Was bitte bringt jemanden ein Plattenvertrag, wenn man dafür seine erste Liebe verloren hatte?

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Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 1496

BeitragVerfasst am: 06.05.2007 14:05    Titel:


Let's give a long welcome for the one and only - Babyface!
Die Gewinnerin des 6. Fanfictioncontests, Thema: 'Das Spiel heißt Verführung, wer liebt, der verliert.'
Eine bravouröse Vorstellung bot sie mit ihrer Kurzfanfiction: 'Gebrochene Regeln'.
Die Kritiker verstummten, einfach vorzüglich!
Wir hoffen in Zukunft wieder mehr von ihr und ihrem Talent zu hören, pardon, zu lesen
und verleihen ihr hiermit die 6. zu vergebene goldene Feder!


And now a big hand for:



Gebrochene Regeln



„Komm schon Alter!“
„Nein! Ich mach’s nicht!“
„Ey... sind wir Kumpels oder sind wir Kumpels?!“
„Lass mich überlegen... hm... vielleicht... aber ich mach’s trotzdem nicht!“
Gelangweilt lehnte ich an dem eisernen Schultor und holte mir meine morgendliche Nikotinbefriedigung. Dass mich mein bester Kumpel Alex dabei allerdings mit seinen Racheplänen belagerte, nervte ganz schön.
„Also hast du Angst?!“ blinzelte mir Alex grinsend entgegen. Ich blies ihm den Rauch mitten ins Gesicht und hob unbeeindruckt meine Augenbraue.
„Angst... wovor sollte ich bitte Angst haben?“
„Vor einer Abfuhr?!“
Ich lachte künstlich auf.
„Mach dich nicht lächerlich...“ setzte ich nüchtern entgegen, schnippte die restliche Kippe übers Tor und ging wieder Richtung Schulhof, einen quengelnden Alex hinter mir drein.
„Komm schon, nur ein einziges Mal... du brauchst mir danach nie wieder einen Gefallen zu tun... komm schon Tom!“ Er boxte seinen Ellenbogen freundschaftlich in meine Seite und ich wich genervt zurück.
„Sie hasst mich Alex.“
„Sie hasst dich doch nicht... sie... sie zeigt ihre Zuneigung eben nur „etwas anders“ als Andere. Los... bitte!“
„Ok, ok, ok! Wenn es dir so wichtig ist!“
Alex sah mich freudestrahlend an und ich hob abwehrend meine Hände.
„Lass dir ja nicht einfallen, mich jetzt zu umarmen!“
„Niemals...“
Suchend schaute ich mich auf dem grauen Schulgelände um, und fand auch kurze Zeit später das Objekt meiner Begierde.
„Hey Sue, komm her!“ rief ich und winkte ein blondes, zartes Mädchen heran. Sofort kam sie angelaufen und blieb zaghaft lächelnd vor mir stehen.
„Du, das wird heute nichts. Mir ist was dazwischen gekommen!“ gab ich in kargen Worten ihr zu verstehen und war grad in Begriff mich umzudrehen, als sie mich am Arm festhielt, zwar ganz sachte, aber dennoch wagte sie es.
„Warte...“ flüsterte sie mit erstickter Stimme. Fassungslos drehte ich mich zu ihr um.
„Was?!“
„Warum... warum kannst du denn nicht? Ich mein... ich hatte mich doch schon so darauf gefreut...“ Ihre Stimme war schwach, ich konnte sie kaum verstehen.
„Mädel, das geht dich gar nichts an, kapiert?“ antwortete ich grob und riss mich von ihr los.
„Aber...“
„Nichts aber. Du kannst froh sein wenn du noch mal die Chance bekommst mit mir zu sprechen, geschweige denn mich anzufassen und jetzt verschwinde. Na komm, hopp hopp!!“
Ich machte eine wegscheuchende Handbewegung und sah leicht grinsend zu, wie Sue sich heulend von ihren Freundinnen in den Arm nehmen ließ.
„Manchmal könnten sie mir fast leid tun!“ lachte ich, setzte meine Sonnenbrille auf und setzte meinen Weg fort.

***

Nachdenklich drehte ich das schon leicht zerknitterte Foto in meiner Hand. Alex’ Exfreundin hatte schneeweiße Zähne und eine ebenmäßige, glatte, braune Haut, die in dem Scheinwerferlicht zart schimmerte. Ihre brünetten Locken fielen ihr unschuldig ins Gesicht, und ihre grünen Augen schauten sehnsüchtig nach oben. Sie war nicht grad die Größte, und dennoch strahlte sie dieses gewisse Extra aus, was Alex so sehr an ihr liebte, geliebt hat.
Ava.
Meiner Meinung hat dieses Mädchen zu viel Selbstvertrauen und war sich zu selbstsicher in ihrem Handeln. Alex hätte ihr zeigen müssen, wer der Hahn im Korb ist. Lächerlich, immer diese Emanzendinger. Entweder das Weib spurt wenn man ihr was sagt, oder sie fliegt achtkantig raus. Alex war einfach zu gutmütig zu ihr. Er ist sowieso zu gutmütig. Immer ein Lächeln auf den Lippen, immer ein Kompliment auf der Zunge.

Ich hasste Ava. Ava war das, was sich kein Mann wünschen konnte. Sie war nicht beeinflussbar, wollte stets die Welt verändern, Emanzipation, Gleichberechtigung.
Ich hielt das Foto über eine Kerze und sah lächelnd zu, wie sich das schmale Gesicht langsam zu einem schwarzen Rußklumpen verzog.

Sie hatte Alex nicht verdient. Sie war egoistisch, hat seine Großherzigkeit ausgenutzt, hat ihn für sich vereinnahmt, und hat ihn am Ende doch verlassen. Ich werde dieses Häufchen Elend nie vergessen, wie er verheult bei mir ankam. So niederträchtig, so gedemütigt. Das hat kein Mann der Welt verdient und jetzt ist zeit für Rache.

Grinsend ließ ich das Foto nun gänzlich ins Feuer fallen und wich der plötzlich auftretenden Stichflamme aus.
„Ava... ich komme!“

***

„Kommt schon Mädels, das ist doch zu schaffen. Von diesen Idioten lassen wir uns doch nicht fertig machen!“ dröhnte Avas Stimme über das Volleyballfeld.
Jeden Mittwoch um diese Zeit versammelten sich je zwei Mannschaften aus den verschiedensten Schulen auf diesem Platz. Immer mittendrin, Ava. Sie hetzte ihre Mannschaft gegen die meist männlichen Mitstreiter so dermaßen auf, dass am Ende alle ihre Kameradinnen erschöpft auf dem Boden zusammensanken. Wie auch dieses Mal. Die Sonne heizte kaltblütig das Spielfeld auf und die Mädchen, Ausnahme Ava, schleppten sich qualvoll hin und her.
Ich saß, mit einem gewissen Sicherheitsabstand, auf der Tribüne und beobachtete das Spiel. Nicht wirklich interessant, aber das würde es noch werden. Mit Sicherheit.
Ein gellender Pfiff ertönte und das Spiel war aus. Avas Mannschaft erlitt eine Niederlage. Ich klatschte kurz und erhob mich dann von meinem Platz.
Ava stand noch inmitten des Spielfeldes und sah wütend zu der Gegnermannschaft und dann zu ihrem Team.
„Ich will eine Revanche. Das war unfair, wir hatten die Sonne im Blickfeld und...“
„...und es hört dir gar keiner mehr zu!“ grinste ich sie an und deutete auf die abgehende Mannschaft. Empört schnaubte sie ein „Anfänger“ und drehte sich dann wieder zu mir um.
„Und was willst du hier? Tom Kaulitz!“
Ich grinste und leckte mir wie aus Versehen über die Unterlippe. Ich merkte wie Avas Augen sich zu Schlitzen verzogen.
„Zugucken... was dagegen?!“ flötete ich so liebevoll es mir meine männliche Stimme zuließ.
„Auf der Suche nach neuen Opfern?“ Wütend ballte sie ihre Fäuste.
„Weißt du... auf solche niveaulosen Unterhaltungen habe ich keine Lust. Ich weiß ja nicht, was du über mich gehört hast, aber...“
„Aber es ist bestimmt ganz anders als ich denke, richtig?“ fragte sie gelangweilt. Dass sie mich immer unterbrach machte mich wirklich stinksauer, doch ich ließ mir nichts anmerken, sondern atmete nur laut und gestresst aus.
„Bis dann Ava!“
Fassungslos blickte sie mir hinterher, als ich mich umdrehte.
„Du willst jetzt einfach abhauen? Hey, ich bin noch nicht fertig mit dir... hey... du kannst mich doch nicht einfach so stehen lassen!“
Stimmt da hat sie Recht. Kehrt, umdrehen. Langsam kam ich näher und nun wurde ihr Gesichtsausdruck immer unglaubwürdiger. Ich lächelte und legte meine Lippen an ihr Ohr.
„Ich kann wiederkommen wenn du das willst...“ flüsterte ich kaum hörbar. Avas Atem schien still zu stehen. Ich ging einfach. Doch ich kam nicht weit.

„Tom... ähm... warte mal.“ Ich verbarg mein Grinsen. Leicht verwirrt drehte ich mich zu ihr um und hob nichtsahnend eine Augenbraue.
„Hat dich... hat dich vielleicht Alex geschickt?“
„Warum sollte er das tun?“ fragte ich so mitfühlend wie möglich.
„Hm... weiß nicht...“
Ava ließ ihren Kopf sinken und zuckte mit den Schultern. Meine Chance. Langsam legte ich einen Arm auf ihre Schulter und drückte sie ein bisschen heran.
„Wenn du Probleme hast Ava... ich bin für dich da!“
Erstaunt sah sie mich an.
„Und ich dachte immer, du hasst Frauen wie mich?!“
Lächelnd nahm ich ihr Gesicht in meine Hände.
„Ich hasse dich doch nicht. Du bist mir wichtiger als du denkst.“

Mit diesen Worten ließ ich sie los und trat meinen Heimweg an.

***

„Tom, Besuch für dich!“ schallte es durch das fast leere Haus.
„Gut, schick sie hoch...“ gähnte ich gelangweilt und öffnete meine Schublade.
1, 2, 3 Kondome. Gut, das müsste für heute reichen. Ich legte mich grade in eine lasziv bequemliche Lage damit es gleich losgehen könne, doch als Ava plötzlich vor mir stand, wich mir sämtliche Gesichtsfarbe aus dem Gesicht.
„Ava... hey Kleine...“ stotterte ich mir zurecht, schmiss die Schublade zu und setzte mich auf. Ava seufzte und setzte sich neben mich. Man, so schnell hatte ich nun wirklich nicht mit ihr gerechnet.
„Du... du hast doch gesagt, wenn ich Probleme habe, dann kann ich zu dir kommen oder?“
„Aber na klar.“ Lächelte ich ihr freundlich entgegen.
„Also... es ist so. Es ist nicht wirklich ein Problem nur... also... weißt du eigentlich warum ich damals mit Alex Schluss gemacht habe?“
Schnarch. Nein. Und es interessierte mich auch nicht wirklich.
„Nein... erzähl es mir. Hat er dich nicht gut behandelt? Soll ich mal mit ihm reden?“
Avas Gesichtsausdruck wurde immer fassungsloser. Ich war so ein Genie, ein Schauspieltalent, ein...
„Nein... nein bitte nicht. Er hat mich nicht schlecht behandelt, es war nur... er... er war vielleicht nicht der Richtige. Kann ich dir ein Geheimnis anvertrauen?“
Mir? Ein Geheimnis? Wenn sie unbedingt will, dass es die ganze Schule erfährt, bitte, soll sie machen!“
„Klar... schieß los!“
„Also... ich bin noch Jungfrau und...“
Wuhaa.... Geil. Jungfrau. Das wird ja immer besser.
„...und ich hab mir so oft vorgestellt ich könnte mit dir mein erstes Mal verbringen...“
Wenn ich jetzt etwas Flüssiges in meinem Mund gehabt hätte, wäre es sicherlich durchs ganze Zimmer gespritzt. Was bitte ist mit dem Mädel nur los?
„Du würdest mir dein erstes Mal schenken? Wow... so was hat bis jetzt noch kein Mädchen für mich getan...“
Lass mich zählen. 5, 10, 13 Mädels?
Ava nickte schüchtern und ihr Kopf glühte als wäre sie Miss-Solarium-2007 persönlich.
„Komm her...“ forderte ich sie auf und zog sie näher zu mir heran. Ihr Körper war verschwitzt, so aufgeregt. Was war nur aus der kleinen Emanze geworden? Unglaublich.

„Leg dich hin!“ befahl ich in einem dennoch sanften Ton. Sie gehorchte sofort und ich legte mich auf sie. Ein kurzes Stöhnen entfloh ihrer Kehle und ließ mich geil werden.
Sanft küsste ich ihre Lippen, leckte ihren Hals entlang, knabberte kurz an ihrem Ohr.
Ungeschickt fummelte sie an meinem Hosenbund rum.
„Lass mal, ich mach das schon.“ Grinste ich sie, drückte ihre Hände zurück auf die Bettdecke, und entledigte mich meiner Baggy.

Ava hatte ihre Augen vor Schreck zusammengekniffen und öffnete sie nun wieder.
„Entspann dich...“ flüsterte ich ihr ins Ohr und öffnete ihre Hosenknopf. Wenige Sekunden später war sie auch schon heruntergezogen und ihre braune Haut kam zum Vorschein. Genüsslich leckte ich ihr über die Innenseite der Schenkel und beobachtete mit Genugtuung wie sie zu zittern begann. Mein Finger glitt in ihren Slip, rutschte tiefer und streichelte schließlich ihre erregbaren Stellen, ehe ich mit meinem Finger ganz in sie eindrang. Sie verkrampfte sofort, stöhnte erschrocken auf.
„Tom...“
„Pscht... ganz ruhig...“

Vorsichtig bewegte ich meinen Finger in ihr. Kreiste hin und her, drang mal tiefer und mal schneller in sie ein. Jedes Mal krallte sie sich mit einem leisen Keuchen in das Bettlaken, bis sie sich wieder entspannte. Ich zog mich zurück und entfernte ihr die restliche spärliche Bekleidung.
Ihre zarten Brüste schimmerten wie Seide und mit den Fingerspitzen kreiste ich ein paar Mal über ihre Brustwarzen, ehe sie sich erregt aufstellten. Auch ich zog mich aus, meine Lust vernebelte mir schon langsam das Hirn und so nahm ich ihre schweißnasse Hand und legte sie an mein Glied. Ava sichtlich erschrocken über diese Aktion zog ihre Hand blitzschnell zurück, doch ich hielt sie auf und massierte mit ihrer Hand zusammen mein bestes Stück, welches auch sofort enorm an Härte und Größe gewann.

Ein kurzes „Oh Gott..“ war von Ava zu hören, doch das war mir jetzt schon egal.
Vorsichtig koordinierte ich mein Glied an ihren Eingang und sah Ava in ihre wunderschönen, aber vor Angst geweiteten Augen.
„Ich bin ganz vorsichtig!“ flüsterte ich ihr zu und drang ein Stückchen in sie ein.
Sie warf ihren Kopf zurück, ließ ein angstvolles Quicken von sich geben und spannte sämtliche Muskeln an. Ich drang weiter ein, stieß ein paar Mal zu, versuchte es aber dennoch so angenehm wie möglich für Ava zu machen. Ein Unmensch bin ich ja nun auch nicht.
Sachte küsste ich ihre Lippen, um sie ein bisschen abzulenken.
„Geht’s?“ hauchte ich ihr entgegen. Sie nickte schwach und drang sich mich sogar ein bisschen entgegen. Das lass ich mir ja nicht zweimal sagen. Sofort stieß ich schneller und etwas härter in sie ein. Ein gequälter Laut ihrerseits.

Nach etlichen Minuten vollkommenster Ekstase, ließ ich mich schweißnass auf ihr nieder, verharrte dort eine Weile und löste mich dann von ihr.
Gähnend zog ich die Bettdecke über unsere Körper und merkte wie Ava sich an mich kuschelte.
Ich griff nach den Zigaretten und zündete mir eine an. Das Nikotin ließ meinen Körper zur Ruhe und meine Sinne zu Verstand kommen.

„Es war... es war irgendwie schön.“ Lächelte mich Ava zufrieden an und spitzte ihre Lippen für einen Kuss, den sie aber leider nicht von mir bekommen wird.
„Gut, dann kannst du ja jetzt gehen!“ sagte ich kalt, stand auf und zog mich wieder an.
„Was? Aber... das ist doch jetzt nicht dein Ernst?“
Ich zog sie unsanft am Arm nach oben und drückte ihr die Klamotte in die Hand.
„Und ob das mein Ernst ist Süße...“
„Aber... was ist denn passiert? Du warst doch eben noch ganz anders?“
„Was passiert ist? Ich habe dich verführt und lasse dich fallen Schätzchen, das ist passiert, und jetzt raus.“

Ava glitten derweil stumm die Tränen über die Wangen. Sie konnte es nicht fassen. Sie hat sich verraten, für einen dummen Fick. Hat ihre Prinzipien und ihren Stolz aufgegeben um einmal geliebt zu werden.

„Das kann nicht sein... das kann doch nicht sein...“ schluchzte sie auf und warf sich ihr T-Shirt über. Stöhnend kam ich ihr näher, sie wich zurück, bis sie schließlich an die Tür gedrückt wurde.
„Pass mal auf. Ich habe gespielt und ich habe gewonnen, es ist mein Sieg, ok?!“
„Nein du... du bist nicht so... nein, nein, nein...“
Ich lächelte, beugte mich zu ihr runter.
„Du hättest eben die Spielregeln beachten müssen...“

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