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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 08.02.2006 17:41 Titel:
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JA BIST DU DEN BEKOPPT O.O
DU KANNST DOCH JETZ NICH AUFHÖREN!!!!!!!!!
WEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEITER *wie ein kleines Kind schrei*
... ^^ los mach xD _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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Anmeldungsdatum: 13.01.2006 Beiträge: 32
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Verfasst am: 08.02.2006 18:27 Titel:
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Hier die nächsten vier teile:
Ich öffnete die Tür und eine leicht grinsende Sina trat ein und drückte mir einen Kuss auf die Wange. „Du kannst übrigens hier schalfen1“, sagte ich. „Rufe am besten deine Mum an und sage ihr Bescheid!“
„Hey, das ist ja super!“, freute sich Sina und lief in die Küche. Ich stand noch immer im Flur, als ich hörte wie Sina meine Mutter begrüßte und sich bedankte. Ich ging in die Küche und sagte zu Sina: „Komm, wir haben nicht mehr viel Zeit! Zweieinhalb Stunden sind nicht gerade viel.“
Sina lächelte meiner Mutter zu und sagte: „Bis gleich mal!“
Dann gingen wir die Treppen hoch in mein Zimmer. Sina hatte echt gute Laune und sie schien sich auch auf die Party zu freuen, obwohl sie erst nicht mitkommen wollte. Das war mir gerade Recht, denn schließlich sollte es ein lustiger Abend werden.
Ich drückte Sina das Telefon in die Hand, damit sie ihre Mutter anrufen konnte. Diese willigte sofort ein. Nun begannen wir uns passende Klamotten rauszusuchen. Sina wollte die Hose anlassen, die sie schon an hatte und so suchte sie sich eins meiner Tops aus. Sie hatte auch einige mitgebracht und ich suchte mir eines von ihren aus. Darüber wollte ich eine Sweatshirt-Jacke ziehen, damit ich nicht fror. Sina zog eine Bluse an.
Dann machten wir uns auf ins Badezimmer, um uns unsere Haare zu frisieren. Wir beiden steckten sie hoch, denn offene Haare waren auf einer Partys wo getanzt wurde nicht passend.
Wir hatten nun noch gut eine Stunde bis wir los mussten und so schminkten wir uns noch ein wenig.
Als wir fertig waren, ließen wir uns auf die Couch nieder und betrachteten und gegenseitig.
„Du siehst echt wahnsinnig hübsch aus!“, sagte ich zu Sina, denn das tat sie tatsächlich.
Sie trug ihre Haare elegant hochgesteckt, dazu hatte sie sich ihre Wimpern getuscht und zu ihren hell grünen braunen Augen, Lidschatten in einem dunkel braunen Ton aufgetragen.
Auf ihren Wangen hatte sie Rouge aufgetragen, aber nicht so, dass sie wie eine Puppe aussah, sondern dezent. Die Bluse passte super zu ihrer Frisur und die Schlagjeans versetzte als dem einen frechen Pepp.
„Danke!“, sagte sie verlegen. „Du aber auch!“ Ich winkte ab und sagte: „Ich muss heute keinen beeindrucken!“ Ich hatte es gleich bereut, denn Sina wurde auf einmal sehr still und sagte kurze Zeit später: „Wir müssen los!“
Tatsächlich mussten wir los. Wir packten schnell unsere Taschen und ich verstaute die Karte und die Flasche Sekt in einer Tüte. Unten sagte ich noch meiner Mutter Tschüss und wünschte ihr viel Spaß.
Mal wieder mussten wir rennen um die Bahn noch mitzubekommen.
Als wir uns setzten waren wir ganz aus der puste, und ich musste warten bis mein Atem sich wieder erholt hatte, bis ich zu Sina sagte: „Hey, Sorry wegen eben, ich dachte du willst ihn beeindrucken. Aber anscheinend nicht, hm?“
„Doch, dass will ich schon, aber du hast mich nur wieder an ihn erinnert. Ich hatte ihn bei der ganzen Vorfreude auf die Party ganz vergessen.“ Sie lächelte. „Aber besser du hast mich erinnert, als wenn er gleich einfach plötzlich vor mir gestanden hätte. Wird bestimmt lustig heute Abend und außerdem freue ich mich echt Julia kennen zu lernen und Gustav und Georg zu sehen.“ Sie seufzte und ihr lächeln wurde breiter.
Dann mussten wir aussteigen und schweigend gingen wir den Weg bis zum Haus der Kaulitz. Wir schellten an und wurden von der Mutter der Twins, Simone, begrüßt.
„Die zwei sind oben!“, sagte sie und machte die weiter auf, damit wir eintreten konnten. „Ihr kennt euch ja aus!“, sagte sie und wies mit der Hand Richtung Treppe.
„Danke!“, sagten wir und machten uns auf den Weg in die zweite Etage, wo wir an Bills Zimmertür anklopften.
„Kommt rein!“, rief er. Wir machten die Tür auf und fanden einen Bill, der gerade in seinem Kleiderschrank wühlte. Das Zimmer war nicht mehr ganz so ordentlich, wie letztes Mal als wir hier waren. Ein Paar Klamotten lagen auf dem Fußboden zerstreut. Wir begrüßten ihn und ließen uns auf die Couch nieder.
Bill zog seinen Kopf aus dem Kleiderschrank und schaute uns an. Er sagte nicht, sondern steckte nach einiger Zeit die er uns angeschaut hatte wieder den Kopf in den Kleiderschrank.
„Ah, hier ist sie ja!“, sagte er und zog ein schwarzes T-Short heraus. Er zog das T-Shirt, das er jetzt anhatte, über den Kopf und zog stattdessen das andere an. Nachdem er sich im Spiegel betrachtet hatte und seine Haare wieder in Form gemacht hatte, obwohl sie sich nicht einen Millimeter bewegt hatten, sagte er: „So, ich bin fertig! Jetzt müssen wir nur noch auf Tom warten. Der braucht wohl noch ein bisschen länger. Wollt ihr etwas trinken?“
„Oh ja!“, sagte Sina. „Gerne.“
„Und du?“, fragte mich Bill. „Ja, danke!“, antwortete ich.
Und damit verschwand Bill aus der Tür. Ich nahm mir die Fernbedienung und schaltete den Fernseher an. Sina schaute mich entsetzt an. „Was?“, fragte ich. „Du bist hier nicht zu Hause!“, zischte sie.
„Bill hat mir immer gesagt, ich kann mich wie zu Hause fühlen!“, gab ich zurück. „Außerdem, wenn es ihn stört, wenn er gleich hoch kommt kann ich ihn immer noch ausschalten.“
Damit schien Sina sich zufrieden zu geben und lehnte sich in ein Kissen zurück. Ich schaltete ein wenig durch, doch es lief nichts Gescheites. Ich ließ es einfach bei MTV wo zwar gerade Werbung war, aber sicher würde danach ein gutes Lied laufen.
Bill kam wieder hoch, er hatte drei Dosen Red Bull in der Hand. „Mögt ihr doch, oder?“, fragte er und reichte uns jeder eine Dose.
„Klar!“, sagten Sina und ich.
„Gibt uns Energie für heute Nacht!“, grinste er und nahm einen großen Schluck. „Ich habe Tom unten in der Küche getroffen, er hat gesagt wir können gleich los.“
„Gut!“, sagte Sina. „Was hat er eigentlich gesagt, als er gehört hat, dass ich und Diana mitkommen?“, fragte sie ihn.
„Er war nicht gerade erfreut, dass habe ich an seinem Gesichts Ausdruck gesehen, aber er hat nur gesagt ’Schön!’“, sagte Bill offen heraus und nahm nochmals einen großen Schluck.
Keiner sagte mehr ein Wort, bis Tom die Tür aufmachte und sagte: „Ich bin soweit!“
Wir erhoben uns, schnappten uns unsere Sachen und machten uns auf den Weg nach unten.
Dort erfuhren wir, dass Simone uns zu der Party fahren würde.
Wir hatten uns schnell alle ins Auto gezwängt und schon bald waren wir auf dem Weg zum Haus von Julia. Nach 10 Minuten hatten wir unser Ziel bereits erreicht, und so steigen wir alle nacheinander aus dem Auto. Wir bedankten uns bei Simone und machten uns auf den Weg zur Haustür. Wir schellten an und ein grinsender Gustav öffnete uns die Tür.
Bill und Tom gaben ihm die Hand, doch Sina und ich drückten ihn fest. Wir traten ins Haus ein. Hier war noch keiner außer uns.
Wir stellten uns Julia vor und Julia bot uns gleich etwas zu trinken an. Wir entscheiden uns erstmal für etwas Unalkoholisches. Als sie uns jedem ein Glas Cola gereicht hatte, setzte sie sich.
„Wann kommen denn die anderen?“, fragte ich sie. Sie zuckte kaum merklich zusammen, wahrscheinlich erstaunt dass ich sie ansprach. „Sie kommen erst gegen zehn halb elf!“, sagte sie und lächelte verlegen.
Ich schaute auf meine Uhr und sagte: „Dann kommen sie ja erst in ungefähr 2 Stunden. Kann ich dir noch etwas helfen oder ist schon alles fertig?“
„Danke, ich muss noch was in der Küche erledigen und die Boxen müssen noch aufgestellt werden!“, sagte sie.
„Was sitzen wir dann hier rum?“, fragte ich ebenfalls lächelnd. „Jungs, ihr baut die Boxen auf! Sina, komm wir gehen in die Küche und helfen ihr.“
Wir erhoben uns, nur die Jungs blieben sitzen und Bill meinte: „Geht ihr schon mal in die Küche, die Boxen sind schnell aufgestellt.“
„Drückt euch ja nicht!“, sagte Sina nun grinsend. Dann setzten wir uns in Bewegung, Julia voraus, in die Küche.
„Sind deine Eltern nicht da?“, fragte ich. „Das hier, ist nicht das Haus in dem ich normalerweise wohne.“, sagte sie. „Das Haus gehört meinen Großeltern, die sind jedoch im Urlaub und haben mir das Haus für meine Party überlassen. Ich soll es nur selbst wieder in Ordnung bringen.“, antwortete sie.
Mir fiel auf, das sie noch etwas schüchtern war, aber von Bill wusste ich, das sie auftaute sobald die jemanden besser kannte. Ich war sicher, dass sie sehr bald nicht mehr so schüchtern sein würde.
„Das ist aber echt lieb von ihnen!“, sagte ich. „Also was müssen wir noch machen?“, fragte Sina.
Sina war nun wieder besser drauf, wahrscheinlich freute sie sich auf die Party, genau wie ich. Und Julia war echt nett, nicht eingebildet oder hochnäsig.
„Wir müssen noch den Salat machen und die Frikadellen braten!“, sagte sie. „Wer brät und wer schneidet das Gemüse?“, fragte sie.
„Ich brate die Frikadellen!“, sagte Sina sofort. „Okay, dann bleibt uns ja nichts anderes übrig, als das Gemüse zu schneiden!“, sagte ich lachend.
Julia reichte Sina eine Pfanne und zeigte ihr wo sie den Rest finden konnte.
Dann machten wir uns mit Eifer an die Arbeit.
Während wir in der Küche arbeiteten unterhielten wir uns und Julia schien richtig auf zu tauen. „Wie viel kommen denn?“, fragte Sina. „Mit uns werden es ungefähr 25 Leute sein!“, sagte sie.
„Dann wird das Haus ja nicht ganz so voll!“, grinste ich. „Wenn du morgen Hilfe beim aufräumen brauchst, sag Bescheid wir kommen gerne und helfen, schließlich haben wir ja mit gefeiert!“, bot ich ihr an. „Und dabei waren wir noch nicht mal eingeladen.“, fügte ich hinzu.
„Ja, ich denke die kann ich gut gebrauchen.“, sagte sie. „Danke!“
„Kein Problem!“, sagte jetzt Sina. „Zu Dritt macht es ohne hin mehr Spaß.“
Als wir fertig waren, teilte uns Julia mit, dass wir noch die Tische richtig hinstellen mussten auf dem das essen nachher drauf sollte. Zusammen hievten wir die Tische in eine Reihe und legten Papiertischdecken darauf. Dann holten wir das, was Julia an Essen vorbereitet hatte und stellten es auf den Tisch. Als wir die Unmengen von Schüsseln richtig hingestellt hatten und schaute wir glücklich unser Werk an. „Hast du das alles selbst zubereitet?“, fragte ich erstaunt. „Nein, bin ich verrückt, dann hätte ich ja schon vor einer Woche anfangen müssen.“, lachte sie. „Meine Mutter und unsere Nachbarin haben mir geholfen. Sie haben gesagt, 16 wird man nur einmal. Ich bin ihnen jedenfalls sehr dankbar.“ „Das wäre ich auch!“, sagte ich. „Was jetzt?“, fragte ich.
„Jetzt scheuchen wir die Jungs, damit sie endlich die Boxen aufstellen. Und danach könnten wir schon mal die Sektgläser bereitstellen, damit wir es um kurz vor zwölf nicht machen müssen. Wir wollen ja schließlich anstoßen.“
„Okay, dann mal los!“, sagte ich. Wir gingen zurück in ihr Zimmer, wo die Jungen noch immer fröhlich quatschten.
„Los jetzt!“, sagte ich. „Die Gäste kommen in einer halben Stunde!“
„Okay, okay!“, sagte Gustav und erhob sich. Tom und Bill taten es ihm gleich. Dann fragte Sina:
„Wo ist eigentlich Georg?“ „Der kommt noch!“, antwortete ihr Bill. „Wo sind die Boxen?“, fragte Tom.
„Unten im Keller!“, antwortete Julia ihm. „Los Abmarsch! Wir müssen noch mal in die Küche.“
Wir scheuchten die Jungs regelnrecht in den Keller. Wir selbst machten gingen mit hinunter um die Kartons mit den Sektgläsern hoch zu tragen.
In der Küche machten wir die Kartons auf und stellten fest, das einige schon etwas staubig waren und so mussten wir diese noch abwaschen und abtrocknen.
Dann stellten wir sie auf die Küchenablage.
„Sind wir fertig?“, fragte ich Julia. „Oder gibt es noch etwas, das wir machen können?“
„Ja, eine Kleinigkeit noch!“, sagte sie. „Wir müssen noch einige Schüsseln und Becher mit Chips und Salzstangen füllen!“ „Ach, das haben wir schnell fertig!“, sagte Sina sofort.
Als wir alles Schüsseln und Becher bis zum Rand gefüllt hatten stellten wir sie ins Wohnzimmer.
Die Jungs waren noch mit den Boxen beschäftigt, es schien aber als wären sie fast fertig.
Und so war es auch, denn just indem Moment als es schellte, hatten sie dir Boxen richtig angeschlossen. |
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 08.02.2006 18:43 Titel:
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weiter, weiter, weiteeeeeer!!!
xD
hel ich _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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Anmeldungsdatum: 13.01.2006 Beiträge: 32
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Verfasst am: 08.02.2006 18:45 Titel:
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hier die nächsten vier Teile:
Julia ging zur Tür und öffnete sie. Man hörte Stimmengewirr im Flur und kurz darauf wurde die Tür zum Wohnzimmer wieder geöffnet. Drei Jungen kamen herein, einer davon kam mir bekannt vor und dann erkannte ich ihn wieder, es war David. Ich hatte ihn damals kennen gelernt, als Sina mit Tom zusammen war. Ich drückte ihn, wie auch schon Bill und Gustav, einmal fest und reichte den anderen beiden die Hand, die sich als Till und Pepe vorstellten.
Es dauerte nicht lange, bis es noch einmal schellte. Dieses Mal war es nur eine Person, ein Mädchen.
Sie war ca. 160 groß und hatte langes braunes Haar und grüne Augen. Sie war echt hübsch, sah sportlich aus und war gar nicht schüchtern sondern recht selbstbewusst.
Sie stellte sich als Cathy vor. Alle begrüßten sie mit einem ’Hey’, denn sie gab nicht jedem die Hand, was ich ihr auch nicht übel nahm.
Es dauerte nicht lange, bis das Wohnzimmer voll war. Julia machte die Musik an und die Party konnte beginnen.
Am Anfang, tanzte kaum jemand. Viele hatten sich etwas zu Essen geholt, saßen auf der Couch und unterhielten sich. Georg war noch immer nicht da, aber sicher würde er noch kommen.
Als alle etwas gegessen hatten, ging Julia in die Küche, wahrscheinlich um Alkoholnachschub zu besorgen. Ich stand auf um ihr zu helfen. Zusammen schleppten wir Massen an Alkohol ins Wohnzimmer und stellten sie zu dem Buffet auf den Tisch, so dass sich jeder etwas nehmen konnte, wenn er durstig war.
Sina unterhielt sich mit Pepe, ließ Tom aber nicht aus den Augen der auf der Couch saß. Er unterheilt sich mit keinem, aber es schien als würde er nachdenken.
Ich setzte mich auf Sofa und fragte David: „Und, was hast du so in der letzten Zeit angestellt? Bist du noch viel Mit Bill unterwegs, oder nicht mehr so?“
„Nicht mehr sooft wie früher! Er hat ja nicht mehr so viel Zeit und ich bin vor 2 Monaten aus Loitsche weggezogen und wohne jetzt in Diesdorf. Und für 2 Stunden die Bill Zeit hat, extra dort runter zu fahren lohnt sich nicht wirklich.“ „Ja, das stimmt!“, sagte ich.
„Sollen wir tanzen gehen?“, fragte er mich und ich nickte. Wir erhoben uns und gingen auf die Tanzfläche wo wir anfingen miteinander zu tanzen. Bill amüsierte sich gerade mit einem Mädchen, das ich schon mal gesehen hatte. Allerdings konnte ich mich nicht erinnern wo.
Zwischendurch tanzte ich dann auch mal mit Gustav und David mit Julia. Schnell wurde mir recht warm und ich machte eine Pause, in der ich mir ein Getränk genehmigte und ich mir meine Sweatshirtjacke aus zog. Ich setzte mich aufs Sofa und wollte dort in Ruhe mein Getränk trinken, doch dann merkte ich, dass Sina nicht mehr da war. Ich schaute auf die tanzende Menge aber fand sie nicht. Wo war sie? Vielleicht war sie auch nur auf der Toilette, dachte ich mir und lehnte mich zurück um den tanzenden zu zusehen. Doch dann sah ich Tom, der auf einmal nicht mehr nachdenklich aussah, sondern recht amüsiert.
Das konnte nicht war sein. Jetzt war mir auch klar, wieso Sina nicht in der Nähe war. Ich stand hastig von der Couch auf, auf die ich mich erst gerade gesetzt hatte.
Ich suchte mir einen Weg durch die tanzende Menge, schritt aus dem Wohnzimmer und schloss die Tür hinter mir. Sofort wurde es leiser um mich herum, aber meinen Ohren streikten.
Ich hörte kein laut. Die laute Musik hallte noch immer in meinen Ohren, aber das sollte mich nicht daran hindern Sina zu suchen. Ich schaute in der Küche, doch sie lag leer und verlassen da. Ich schaute in das Badezimmer, aber auch hier fand ich niemanden vor. Ich schaute, so wie es aussah, in ein Schlafzimmer und danach in der Speisekammer. Aber in keinem der Räume war Sina. Ich rannte die Stufen zum Keller hinab. Ich schaute in der Waschküche und im Trockenraum. Dann in der Abstellkammer. Nun war nur noch das kleine Badezimmer übrig, indem sich nur eine Toilette und ein kleines Waschbecken befanden. Und da saß Sina, das Gesicht in den Händen vergraben. Doch als ich rein kam, sah sie mich entsetzt an. „Was machst du denn hier?“, fragte sie mich mit tränenerstickter Stimme. „Du solltest oben sein und feiern!“
„Nein, Sina!“, sagte ich energisch. „Ich sollte hier sein und dich trösten!“ „Wieso denn?“, fragte sie. „Wie willst du mich denn bitte trösten? Du weißt ja gar nicht was los ist! Du scheinst dich ja beim tanzen gut amüsiert zu haben.“
„Wie bitte?“, sagte ich. „Ich dachte du hättest ebenfalls Spaß gehabt. Sah zumindest so aus, als du dich mit Pepe unterhalten hast. Und ja ich habe mich beim tanzen amüsiert. Ich habe mir keine Gedanken darum gemacht, weil du dich super mit Pepe unterhalten hast. Soll ich den ganzen Abend neben dir sitzen?“
Keiner sagte etwas. Dann fügte ich hinzu: „Du hättest ja was sagen können, aber du musst ja ohne ein Wort verschwinden und dich im letzten Kellerloch vergraben, damit ich dich ja erst noch eine halbe Ewigkeit suchen muss!“
„Sorry, so war es nicht gemeint!“, sagte Sina. „Es ist nur, ich hätte gedacht, Tom würde mich vielleicht mal ansprechen, aber er hat es nicht getan. Und dann habe ich bemerkt wie er mich angeschaut hat. Ich habe zu ihm geschaut und ihn angelächelt, aber er hat nur die Brauen hochgezogen und ist aufgestanden. Das hat mir irgendwie einen Schlag verpasst und ich habe wieder angefangen zu heulen.“, erklärte Sina immer noch mit tränenerstickter Stimme.
’Sie hat es also noch nicht gesehen’, dachte ich. „Hey Sina!“, sagte ich und nahm sie in den Arm. „Das wird sicher wieder alles. Man merkt dass du ihm nicht egal bist!“, sagte ich. „Ja, vielleicht!“, sagte sie und brachte ein kleines lächeln zustande.
’Sie darf jetzt nur nicht nach oben gehen! ’, dachte ich. „Willst du nach Hause?“, fragte ich.
„Nein, das kann ich nicht machen! Es ist gleich zwölf und wir müssen noch anstoßen!“, sagte sie. ’Oh Nein! ’, war mein Gedanke. ’Ich muss sie so lange wie möglich aus dem Wohnzimmer fern halten! ’
Doch ich beschloss nach kurzem Schweigen ihr alles zu erzählen was ich gesehen hatte.
„Sina, da ist noch was!“, sagte ich. „Der eigentliche Grund ist, warum ich dich gesucht habe ist, das ich oben etwas gesehen habe. Ich dachte du wärst deswegen nicht mehr im Wohnzimmer. Tom, naja wie soll ich sagen?“, fing ich an. Ich machte eine kleine Pause und schaute Sina an die mich mit großen Augen anschaute.
„Ja?“, drängte sie. „Was hat er gemacht?“
„Ja, er tanzt oben mit Cathy und es sieht ganz so aus, als würde Cathy auf ihn stehen. Und er scheint sich prächtig zu amüsieren. Ich weiß nicht, was er noch so alles mit ihr diesen Abend anstellen wird, aber ich denke es wird was sein, was die nicht gefällt.“
Sina sagte erstmal gar nichts. Dann stand sie auf und sagte: „Er hat es nicht anders gewollt.“
Sie schritt schnell hinaus und auf die Treppe zu. Ich stand wie gelähmt da und überlegte was ihre Worte zu bedeuten hatten, bis ich mich wieder gefasst hatte und ihr hinterher stürmte. Ich war mir sicher, sie würde Tom zur Schnecke machen. „Sina, warte einen Moment oder willst du das jeder sieht das du geheult hast?“
„Oh, danke! Du bist ein Engel!“, und damit machte sie sich auf den Weg ins Badezimmer. „Ich bin wieder im Wohnzimmer!“, rief ich ihr hinterher.
Als ich ins Wohnzimmer eintrat, tanzte Tom nicht mehr mit Cathy sondern unterheilt sich stattdessen mit ihr auf der Couch. Beide schienen gut gelaunt zu sein. Julia kam auf mich zu und fragte: „Wo warst du und wo ist Sina?“ „Ein kleiner Zwischenfall!“, sagte ich. „Erklären wir dir morgen okay?“
Sie nickte und sagte noch: „Hilfst du mir um kurz vor 12 mit dem Sekt? Damit alle anstoßen können?“
„Selbstverständlich!“, sagte ich und nickte.
Tom, der immer noch vor sich hin grinste, würde gleich nicht mehr grinsen, da war ich mir sicher.
Sina kam herein und ich machte mich auf alles gefasst. Ich hoffte, dass sie es nicht auf dem Geburtstag tun würde, denn das würde die ganze Stimmung versauen und das würde Julia nicht gerade glücklich machen.
Doch anstatt auf Tom zu zugehen, ging sie zu Pepe und ich sah wie sie beide zur Tanzfläche gingen.
Ich wusste, das Sina sehr gut tanzen konnte und das bewies sie auch gerade. Sie tanzte Pepe an.
Beide tanzten sie mal zusammen mal alleine. Tom hatte es noch nicht bemerkt. ’Vielleicht ist es auch besser so’, dachte ich.
Sina tanzte ne ganze Zeit lang, doch Tom schien sich nur noch für Cathy zu interessieren. Er merkte es nicht. Als Sina die Puste ausging, setzte sie sich mit einem breiten lächeln auf die Couch und trank etwas. Das tanzen hatte sie, glaube ich, aufgemuntert. Pepe setzte sich zu ihr und legte seinen Arm um ihre Schultern. Er sagte etwas zu ihr, aber ich konnte es nicht hören.
Pepe musste echt in Ordnung sein, denn Sina strahlte und lachte, obwohl Tom noch immer mit Cathy auf der Couch saß.
Tom bemerkte lange nicht, das Sina sich mit Pepe amüsierte.
Mir stupste jemand auf die Schulter. Ich drehte mich um und blickte in Georgs Gesicht. Wahrscheinlich war er gerade gekommen, denn er hatte noch immer seine Jacke an.
„Hey!“, sagte ich und drückte auch ihn. „Na, du hast auch endlich den Weg hierher gefunden?“ „Ja! Ich war noch bei meiner Tante, sie hatte heute Geburtstag.“, sagte er. „Und wie war es bisher?“, fragte er. „Du hast noch nichts wirklich spannendes verpasst!“, grinste ich, denn ich wollte ihm nicht gleich das was zwischen Sina und Tom war auf die Nase binden.
„Zieh deine Jacke aus und dann gehen wir und was zu trinken holen!“, sagte ich und stupste ihn an.
„Okay!“, sagte er. „Warte hier und lauf nicht weg!“
Dann war Georg verschwunden und ich wandte mich wieder Sina zu. Doch sie saß nicht mehr dort, wo sie noch eben gesessen hatte. Ich blickte auf die Tanzfläche und sah sie wieder mit Pepe tanzen.
Als Georg wieder kam, holten wir uns etwas zu trinken und setzten uns auf die Couch.
Georg und ich unterhielten uns ein wenig über dies und das. Dann forderte mich Bill zum tanzen auf und ich entschuldigte mich bei Georg, der abwinkte und dann zu Julia und Gustav ging.
Bill und ich tanzten ausgelassen, doch bald musste ich Schluss machen, da ich Julia mit den Sektgläsern helfen wollte.
Sie war schon in der Küche als ich herein kam. „Wir müssen uns etwas beeilen!“, sagte sie. „In 10 Minuten ist es soweit.“
Wir beeilten uns und kehrten mit zwei Tabletts mit vollen Sektgläsern ins Wohnzimmer zurück.
Es waren noch drei Minuten. Die Musik wurde leiser gestellt und alle drängten sich um Julia und mich um ein Sektglas zu ergattern.
Bei einer Minute zählten alle gemeinsam runter und dann gab es laute Glückwunschrufe. Alle wollten Julia als erstes gratulieren, aber als erstes schaffte es Gustav.
Dann als Julia ihre Geschenke entgegengenommen hatte, ging die Party richtig los. |
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 08.02.2006 19:06 Titel:
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>.< weeeeiiiittteeerrr xD _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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Anmeldungsdatum: 13.01.2006 Beiträge: 32
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Verfasst am: 11.02.2006 17:37 Titel:
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Die nächsten 5:
Alle Leute, auch die, die vorher nicht getanzt hatten tanzten jetzt ausgelassen. Tom noch immer mit Cathy und Sina noch immer mit Pepe.
Schnell kam mehr Alkohol ins Spiel und die meisten die vorher fast nur auf der Couch gesessen hatten, stellten sich nun als Partymenschen heraus.
Getränke gingen im Nu weg und Julia hatte alle Hände damit zu tun neues aus dem Keller zu beschaffen.
Als sie zum dritten Mal runter in den Keller sauste, lief ich ihr hinterher um ihr zu helfen. Als wir wieder hochkamen und die Tür des Wohnzimmers öffnen wollte, wurde sie von innen aufgerissen und Tom kam uns entgegen gestürmt. Offensichtlich fest entschlossen, so zu tun als hätte er uns nicht bemerkt.
„Tom, warte!“, rief ich, doch er war schon zur Haustür hinausgestürmt. Ich brachte schnell die Getränke ins Wohnzimmer uns sah, dass Sina siegestrunken lächelte. Sie tanzte nun nicht mehr aber saß Arm in Arm mit Pepe auf der Couch und unterhielt sich mit ihm.
Ich schaute sie an, sie schaute zurück und reckte kurz ein Daumen in die Höhe, so das Pepe es nicht sehen konnte. Ich schüttelte den Kopf, obwohl ich sie verstand und lief zur Haustür, ich wollte mit Tom reden. Es musste endlich Klarheit her.
Es war ziemlich dunkel, und ich brauchte einige Zeit bis ich Tom entdeckte der am Boden gegen Die Hauswand gelehnt da saß. Er starrte gerade aus und tat so als würde er nicht bemerkt haben, dass ich gekommen war.
„Tom?“, fragte ich vorsichtig. „Was ist los?“ Tom antwortete mir nicht, sondern zog es vor mich zu ignorieren.
„Mensch Tom, was ist los mit dir?“, fragte ich und setzte mich neben ihn. Er sagte nichts, sondern tat weiterhin so als würde ich nicht existieren. Ich saß neben ihm und wartete ob er etwas sagen würde, doch er sagte nichts. Rein gar nichts. Ich wollte ihn aber auch nicht belästigen, ich wollte ihm die Chance geben zu reden, wenn er wollte.
Wir saßen eine Weile lang schweigend dort, doch dann sagte ich: „Was ist los mit dir? Ist es wegen Sina und Pepe?“ Mir war natürlich klar, dass es wegen Sina sein musste, aber ich wollte noch mal sicher sein. Endlich öffnete Tom seinen Mund und sagte: „Du verstehst es doch sowieso nicht! Kannst wieder rein gehen und weiter feiern.“
„Ich würde es vielleicht verstehen, wenn du mir sagst was los ist!“, sagte ich. „Du kannst deine Probleme nur loswerden, wenn du sie versuchst zu klären.“
„Lass mich in Ruhe, ich möchte nicht darüber reden.“. sagte er ziemlich wütend. „Ich komm damit alleine klar!“
„Ich sehe wie du damit klar kommst!“, sagte ich.
„Lass mich bitte alleine!“, sagte er nun ruhiger. „Ich muss das alleine schaffen!“
Doch ich blieb stur sitzen und wartete, bis er noch etwas hinzufügen würde, doch er schrie nur „Verpiss dich endlich und lass mich alleine!“ Und als ich noch immer stur sitzen blieb, sprang er auf und schrie: „Ihr versteht doch eh nichts!“ Damit war er wieder im Haus verschwunden.
Ich blieb einige Minuten sitzen, und dachte nach.
Was war bloß mit Tom los? Dann beschloss ich, dass ich das was eben passiert war, mit Bill besprechen musste. Er kennt seinen Bruder schließlich besser als ich. Ich machte mich auf den Weg ins Haus und fand Bill auf dem Sofa. Von Tom war weit und breit keine Spur zu sehen.
„Bill!“, schrie ich durch den Raum, doch er hörte mich anscheinend nicht, denn er wandte sich nicht zu mir um.
Ich kämpfte mich durch die Menge, bis ich vor ihm stand. Er unterhielt sich gerade mit Georg und Gustav. „Bill!", sagte ich. „Ich muss mal kurz mit dir sprechen.“
„Hat das nicht Zeit bis später?“, fragte er mich. „Wir müssen noch etwas mit Tom besprechen, aber wir finden ihn nicht.“ Dabei schaute mich Bill nicht an, sondern starrte auf die Flasche in seiner Hand.
„Deswegen will ich doch mit dir reden, wegen Tom!", sagte ich. Er sah mich an. „Ja, ich komme.“, sagte er. Zu Georg und Gustav gewandt sagte er: „Ich bin gleich wieder da, okay?“ Die beiden nickten und ich und Bill verschwanden in der Menge.
Wir gingen vor das Haus, weil es dort ruhiger war und ich so alles besser erzählen konnte.
Ich erzählte ihm alles, was Tom mir eben an den Kopf geworfen hatte und bat ihn darum nochmals mit seinem Bruder zu reden. Er nickte und sagte: „Klar das mache ich! Das ist echt merkwürdig vom Tom! Normalerweise ist er nicht so drauf. Sorry, das er so grob zu dir war!“
„Da kannst du doch nichts für, außerdem nehme ich es Tom nicht übel!“, sagte ich. „Aber wo ist Tom jetzt hin?“, fragte ich ihn. „Auf der Party habe ich ihn eben nicht gesehen.“
„Ich auch nicht!“, sagte er. „Ich glaube, es ist besser wenn ich ihn mal suchen gehe. Geh du wieder zurück ins Wohnzimmer.“, sagte er und ich nickte. Es war wohl wirklich besser, wenn Bill mit Tom alleine war.
Ich ging zurück auf die Party, wo ich mir ein Getränk holte und mich auf die Couch zu Gustav und Georg niederließ. Die fragten mich natürlich gleich, was los ist, doch ich winkte ab und sagte: „Das erklären wir euch später okay?“
Wir unterhielten uns ein bisschen, doch ich beteiligte mich nicht so sehr am Gespräch, denn ich war mit meinen Gedanken immer noch bei Tom. Ich wollte wissen was mit ihm los war. Sina machte nicht den Eindruck, als würde sie sich dafür interessieren, wie es Tom ging und wo er war. Sie tanzte weiterhin ausgelassen mit Pepe auf der Tanzfläche, der wohl Gefallen an Sina gefunden hatte. Ich wartete bis Sina zu mir blickte und winkte sie dann zu mir heran. Aber sie verzog nur das Gesicht, schüttelte den Kopf und grinste. Dann wandte sie sich wieder Pepe zu und tanzte ausgelassen weiter.
In diesem Moment stieg eine Wut in mir hoch. So was ist mir gegenüber Sina noch nie passiert. Ich habe sie immer verstanden, aber dieses Mal tat ich es nicht. Ich riss mir hier regelrecht den *SPAM* Automatische Zensur für sie auf, damit sie endlich die Wahrheit erfährt, aber sie denkt nicht im geringstem daran, mir entgegenzukommen und hatte stattdessen Spaß. Ich schüttelte kaum merklich den Kopf und wandte mich zu Georg und Gustav um. „Wo ist eigentlich Julia?“, fragte ich Gustav. „Ach, die tanzt gerade mit ein paar Typen!“, grinste er. „Wirst du nicht eifersüchtig?“, lachte ich.
„Nein, Julia weiß was sie an mir hat!“, lachte er zurück. „Na, dann!“, sagte ich. „Jemand Lust zu tanzen?“, fragte ich.
„Immer doch!“, sagte Gustav sofort und stand auf. Ich hatte jetzt beschlossen mich nicht mehr um Sina zu kümmern, sondern selbst Spaß zu haben.
„Du nicht Georg?“, fragte ich. „Nein, danke! Ich bin nicht so der Tanztyp.“, antwortete er und grinste.
Gustav und ich gingen also alleine auf die Tanzfläche und tanzten. Gustav war echt ein guter Tänzer und es machte mir sehr Spaß mit ihm zu tanzen. Julia die einige Meter weit entfernt mit einem Jungen tanzte, zwinkerte mir zu als sich unsere Blicke trafen. Sie schien es richtig Spaß zu machen.
Beim tanzen, überlegte ich, was wohl jetzt Bill und Tom machen würde. Eigentlich müssten sie ja mal wiederkommen. Allmählich machte ich mir ein wenig sorgen. Natürlich war mit klar, das sie gut auf sich alleine aufpassen können, trotzdem war mir nicht wohl bei dem Gedanken, das sie noch nicht da waren. Ich winkte Julia zu mir heran und deutete auf Gustav. Sie verstand sofort und tanzte nun mit ihm. Ich drängelte mich von der Tanzfläche und ging hinüber zu Georg, der das Geschehen beobachtete.
„Hast du Bill oder Tom noch mal gesehen?“, fragte ich. „Nein!“, sagte er und schüttelte dabei den Kopf. „Ich schaue mal nach, wo sie sind!“, sagte ich. Ich wollte mich gerade umdrehen, da packte jemand mein Handgelenk. Es war Georg.
„Hey, was soll das?“, fragte ich. „Lass sie lieber alleine!“, sagte er. „Vielleicht wollen sie alleine reden.“
„Ja, aber sie müssten doch längst wieder da sein!“, sagte ich. „Woher weißt du was Tom Bill erzählt? Es kann sein das es etwas länger dauert!“, sagte er und lächelte leicht. „Na gut!“, sagte ich widderwillig und ließ mich neben ihm aufs Sofa nieder.
„Dann warte ich halt! Dafür tanzt du mit mir klar?“, fragte ich und lächelte. Georg grinste, nickte und sagte: „Aber nur kurz!“
Georg war echt nett, er hatte mir damals immer geholfen, wenn ich Probleme hatte und man konnte ihm alles anvertrauen.
Zusammen drängelten wir uns nach Julia und Gustav durch und tanzten. Mal tanzte ich mit Gustav und Julia mit Georg, mal wieder andersherum. Sina, die immer noch tanzte, als hätte sie zu viel Energie ins sich, dachte überhaupt nicht daran mal eine Pause zu machen. Beim tanzen schaute ich auf die Uhr und bemerkte, das wir noch gute 2 Stunden Zeit hatten, bis das Taxi uns abholen würde.
Wir tanzten noch einige Zeit, danach gingen wir etwas trinken. So langsam merkte ich, dass ich Alkohol getrunken hatte. ’Egal!’, dachte ich. ’Auf Partys darf man das!’ Bei diesem Gedanken lächelte ich und leerte die Flasche, die sich in meinen Händen befand, mit großen Schlucken und nahm mir gleich darauf die nächste.
Irgendwie musste ich mir ja die Zeit vertreiben während ich wartete, dass Bill und Tom wieder auftauchten. Es war schon über eine Stunde her gewesen, als Bill verschwand.
’Er wird schon kommen!’, schoss es mir wieder und wieder durch den Kopf. ’Du wirst früh genug erfahren was los ist!’ Mit diesen Gedanken wollte ich mich davon abhalten, nicht doch los zu gehen und die beiden zu suchen.
Mir tippte jemand auf die Schulter. Ich drehte mich um und schaute in Davids Gesicht. Er legte seinen Arm um meine Schultern und prostete mir mit seiner Flasche zu. Er hatte wohl schon gut etwas getrunken. „Trink doch was!“, grinste er und drückte mir ein Becher Wodka Red Bull in die Hand.
Ich nahm einen Schluck und mein Mund zog sich zusammen. Da war wohl mehr Wodka als alles andere drin. „Nein, danke!“, sagte ich und gab ihm den Becher zurück. „Nicht meine Mischung!“ Ich zwinkerte und nahm einen Schluck Smirnoff Ice, um den ekligen Nachgeschmack des Wodkas los zu werden. „Dann suchen wir dir etwas anderes leckeres aus!“, sagte er und zog mich mit sich zum Tisch, wo nun nur noch leere Schüsseln standen, dafür aber volle Getränke.
„Wir waren eben noch an der Tankstelle und haben was hochprozentiges geholt.“, sagte er. „Wie wäre es mit Amaretto?“, fragte er. „Nur wenn wir Apfelsaft haben!“, grinste ich.
Er griff mit dem freien Arm, den er nicht um meine Schultern gelegt hatte unter den Tisch und zog ein Packet Apfelsaft hervor. „Alles da!“, sagte er grinsend. Er mischte mir einen Becher und reichte ihn mir. „Danke!“, sagte ich und probierte. War zwar etwas viel Amaretto drin, aber man konnte es trinken.
„Und jetzt?“, fragte ich. „Jetzt trinken wir und dann gehen wir tanzen!“, sagte er grinsend und stürzte sich den Becher mit Wodka Red Bull hinunter. „Können wir?“, fragte er. „Moment!“, sagte ich und tat es ihm mit meinem Becher Amaretto gleich. „Ja, wir können los!“, sagte ich.
Zum x-ten Mal begab ich mich heute Abend auf die Tanzfläche und tanzte. Es machte mir echt Spaß, auch wenn ich zwischendurch mit den Gedanken nicht beim tanzen war, sondern bei Bill und Tom die immer noch nicht aufgetaucht waren.
Meine Uhr sagte mir, dass wir in einer Stunde abgeholt wurden. ’Hoffentlich sind Tom und Bill bis dahin wieder aufgetaucht’, dachte ich.
„Sorry, ich kann nicht mehr!“, sagte ich als ich sah wie Bill zur Tür rein kam. „Wir können gleich noch mal tanzen, okay?“, sagte ich und verschwand dann in der Menge.
Als ich bei ihm angelangt war fragte ich ihn: „Und was hast Tom zu dir gesagt?“
Doch Bill winkte ab. „Er hat mir dieselben Wörter an den Kopf geworfen wie dir.“
„Aber, aber wieso hat es dann solange gedauert?“, fragte ich verwirrt. „Weil ich nicht so schnell aufgegeben habe wie du!“, sagte er und grinste matt.
„Mensch, warum sagt er nichts!“, regte ich mich auf. „Das bringt doch nichts!“
„Diana, reg dich nicht auf. Er wird es uns sicher irgendwann sagen! Ich werde jetzt mal mit Georg und Gustav reden. Sie haben das Recht zu erfahren was vor sich geht!“, sagte er.
„Okay, bis gleich!“, antwortete ich und verschwand Richtung Buffet um mir ein neues Getränk zu holen. Dann setzte ich mich auf das Sofa und dachte nach. Mir fiel auf, das ich dies schon öfters diesen Abend getan hatte und so stand ich entschlossen auf und machte mich auf die Suche nach Sina, denn wir würden gleich mit dem Taxi abgeholt werden.
Ich fand sie am Buffet, wo sie mit Pepe stand und sich etwas Neues zu trinken aussuchte.
„Hey Sina!“, sagte ich kühl. „Wir müssen gleich gehen, also trink nicht mehr so viel!“ Langsam hatte ich die Nase voll. Ich würde mich bestimmt nicht mehr drum scheren was aus Tom und ihr wird.
Ich wartete Sinas Antwort erst gar nicht ab, sondern drehte mich sofort wieder um.
Ich wollte noch kurz mit Julia sprechen.
Ich fand sie in der Küche. Sie hatte wohl gerade die leeren Sektgläser in die Küche gebracht.
„Hey!“, sagte ich und grinste. „Ich wollte noch kurz mit dir reden, wegen morgen. Wann soll ich denn kommen und dir helfen?“ Ich rechnete nicht mehr damit, das Sina mitkommen würde. Ich konnte aber auch gut darauf verzichten. „Warte, ich schreibe mir deine Nummer auf, dann rufe ich dich an okay?“, fragte sie. „Klar!“, sagte ich und diktierte ihr meine Nummer. Den Zettel pinnte sie anschließend an die Pinnwand und fragte dann: „Musst du denn schon gehen?“
„Ja, leider! Meine Mum wollte nicht das ich länger bleibe.“, antwortete ich. „Willst du nicht hier schlafen? Dann müssten wir uns zwar ein wenig quetschen, aber das geht sicher.“, sagte sie und sie lächelte.
„Sorry, aber das geht nicht! Sina schläft heute bei mir und es würde etwas doof aussehen, wenn sie alleine bei mir zu Hause auf der Matte steht.“, sagte ich und ärgerte mich darüber, dass ich Sina eingeladen hatte bei mir zu schlafen. Normalerweise wäre ich ja froh gewesen, aber nicht nachdem was Sina heute Abend abgezogen hat. Ich kochte bei dem Gedanken daran und zwang mich zu einem kleinen schwachen Lächeln.
„Kein Problem!“, sagte sie. „Wir quetschen ein wenig und dann wird sicher auch noch ein Platz für Sina dabei sein.“
„Echt?“, fragte ich. „Super, das ist echt nett!“ Ich umarmte sie und gab ihr ein Kuss auf die Wange.
„Schlafklamotten könnt ihr zwei dann von mir haben!“, bot sie an.
„Ja danke! Kann ich vielleicht noch kurz meine Mum anrufen ob das klar geht?“, fragte ich.
„Aber klar!“, sagte sie und drückte mir das Telefon in die Hand.
Ich wählte die Nummer von mir zu Hause und meine Mutter meldete sich mit verschlafener Stimme.
„Mum?“, fragte ich in den Hörer. „Sorry, das ich so spät störe, aber können Sina und ich heute bei Julia schlafen? Ich gib dir auch die Adresse wenn du willst!“
„Macht was ihr wollt, aber melde dich bitte morgen früh und lass mich jetzt schlafen, du weißt dass ich morgen arbeiten muss!“, sagte sie mit vorwurfsvollem Ton.
„Danke Mum! Kannst du noch das Taxi abbestellen?“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Habe ich ohnehin nicht bestellt, habe es vergessen!“, sagte sie. „Okay danke! Gute Nacht Mum!“
Ich legte schnell auf, bevor sie es sich anders überlegen konnte. „Geht in Ordnung!“, sagte ich zu Julia gewandt und reichte ihr das Telefon.
„Super!“, antwortete sie und fügte hinzu: „Also, was sagst du? Zurück in die Party?“ Ich nickte langsam und folgte ihr aus der Küche.
Im Wohnzimmer, tanzten noch immer viele Partygäste und nur wenige saßen auf der Couch.
„Tanzen wir?“, fragte Julia. „Gleich okay? Ich wollte noch mal kurz zu Bill!“, sagte ich.
„Okay, du findest mich dann dort!“, sagte sie grinsend und zeigte auf die volle Tanzfläche.
„Okay!“, lächelte ich und ging zielstrebig auf Gustav, Georg und Bill zu die sich auf der Couch zusammengesetzt hatten.
„Stör ich?“, fragte ich. „Nein, setz dich du weißt eh worum es geht!“, sagte Bill und rückte ein Stück zur Seite um mir deutlich zu machen, dass ich mich setzen konnte.
„Danke!“, sagte ich und setzte mich neben Bill. „Wir sind eh sofort fertig!“, sagte er und grinste. „Danach gehen wir tanzen!“, fügte er hinzu. Er zwinkerte mir einmal kurz zu und wandte sich dann wieder Georg und Gustav zu.
„Wir müssen auf jeden fall raus finden was Tom hat. So kann das jedenfalls nicht weiter gehen!“, sagte er und verzog dabei so das Gesicht, das es aussah als würde er einen stinkenden Socken betrachten.
„Wir vier zusammen werden das wohl schaffen, oder?“, fragte er. Alle nickten ernst und ich sagte: „Zwingt ihn aber nicht, er muss schon alleine reden.“ „Klar, was glaubst du? Das ich meinem besten Freund mit einem Messer drohe, damit er mir die Wahrheit sagt?“, sagte Georg und die Ironie war kaum zu überhören. „Gut, dann lassen wir Tom unten jetzt ein wenig schmollen. Wenn ihm das mehr Spaß macht als zu tanzen!“, sagte Bill und stand auf. „Kommt!“
Zusammen gingen wir auf die Tanzfläche. Dort drängelte ich mich zu Julia durch, die mit einem Jungen tanzte. |
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 11.02.2006 18:18 Titel:
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weiter schnell bitte pls xD _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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Butterfly )(***

Anmeldungsdatum: 27.01.2006 Beiträge: 1496
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Verfasst am: 24.02.2006 17:00 Titel:
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nu schreib doch endlich mal weiter.  |
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TH-fan

Anmeldungsdatum: 12.12.2005 Beiträge: 115 Wohnort: nähe stuttgart
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Verfasst am: 24.02.2006 18:03 Titel:
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| weiter bitte |
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I_love_the_twins
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 1331 Wohnort: in meiner eigenen Welt...
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Verfasst am: 24.02.2006 21:01 Titel:
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wir warten hier schon eeeewig  _________________ Ich glaube früher nie an Engel...doch seit dem ich euch das erste mal gesehen habe weiß ich, dass es sie wirklich gibt <3 |
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